DE3037460C2 - - Google Patents
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- DE3037460C2 DE3037460C2 DE3037460A DE3037460A DE3037460C2 DE 3037460 C2 DE3037460 C2 DE 3037460C2 DE 3037460 A DE3037460 A DE 3037460A DE 3037460 A DE3037460 A DE 3037460A DE 3037460 C2 DE3037460 C2 DE 3037460C2
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- B60T8/32—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration
- B60T8/88—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration with failure responsive means, i.e. means for detecting and indicating faulty operation of the speed responsive control means
- B60T8/92—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration with failure responsive means, i.e. means for detecting and indicating faulty operation of the speed responsive control means automatically taking corrective action
- B60T8/94—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration with failure responsive means, i.e. means for detecting and indicating faulty operation of the speed responsive control means automatically taking corrective action on a fluid pressure regulator
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fahrzeugbremsanlage mit hy
draulischem Bremsverstärker und insbesondere mit Bremsschlupf
regeleinrichtung, bei der der Druck der den Radzylindern zuzu
führenden Bremsflüssigkeit bei intakter Hilfsdruckquelle mittels
eines durch ein Bremspedal betätigbaren und von einem Wegsimula
tor belasteten Steuerventils und bei defekter Hilfsdruckquelle
von einem ebenfalls durch das Bremspedal betätigbaren Hauptzy
linder, insbesondere Tandem-Hauptzylinder, zur Verfügung ge
stellt wird.
Bei der aus der DE-OS 24 43 545 bekannten Fahrzeugbremsanlage
ist ein Steuerventil mit zwei relativ zueinander bewegli
chen Schiebern vorgesehen. Der innere Schieber ist mit dem Brems
pedal verbunden, der äußere Schieber steht auf der einen Seite
unter dem Einfluß des Ausgangsdrucks und auf der anderen Seite
unter dem Einfluß eines als Wegsimulator dienenden Tellerfeder
stapels. Bei intakter Hilfsdruckquelle, wie Druckspeicher oder
-pumpe, wird der so erzeugte dynamische Druck über die Arbeits
räume eines Tandem-Hauptzylinders und Bremsschlupfregelventile
den Radzylindern zugeführt. In die Arbeitsräume gelangt die
Bremsflüssigkeit aus Speicherräumen, indem sie längs der Dicht
manschetten der Hauptzylinderkolben entgegen ihrer Sperrichtung
fließt. Wenn die Hilfsdruckquelle ausfällt, kann der Tandem-
Hauptzylinder in üblicher Weise arbeiten, weil die Kolben nach
einem kurzen Totweg vom Bremspedal mitgenommen werden und ihre
Dichtmanschetten dabei die Nachlauföffnungen übersteuern. Nach
teilig ist hierbei, daß Fehler an den Dichtmanschetten nicht
fesgestellt werden können, solange Druck mittels der Hilfs
druckquelle erzeugt wird.
Aus der DE-OS 30 20 720 mit älterem Zeitrang ist eine
gattungsgleiche Fahrzeugbremsanlage mit einem Wegsimulator
in Form eines Druckbegrenzungsventils bekannt, dessen
Schließdruck in Abhängigkeit vom Pedalweg gesteuert ist.
Dort fehlt jedoch eine Umsteuerventilanordnung.
Aus der US-PS 37 27 896 ist eine gattungsähnliche Fahr
zeugbremsanlage bekannt. Die Radzylinder werden nur bei
einem Leitungsdefekt am Ausgang des Steuerventils oder
bei einem Ausfall der Hilfsdruckquelle vom Ausgang des
Steuerventils auf den Ausgang des Hauptzylinders umge
schaltet. Ein Druckbegrenzungsventil, das in Abhängigkeit
von der Funktionsfähigkeit der Hilfsdruckquelle gesteuert
wird, ist nicht vorgesehen. Im Falle einer Schlupfrege
lung, bei der in der Regel auf das Bremspedal eine hohe
Kraft ausgeübt, aber die tatsächlich wirksame Bremskraft
herabgesetzt wird, ist daher keine der Bremspedalkraft
entsprechende Gegenkraft am Steuerventil wirksam. Der
Fahrer ist daher bestrebt, die Bremspedalkraft noch weiter
zu erhöhen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Fahrzeug
bremsanlage derart anzugeben, bei der
die Funktionsfähigkeit des Hauptzylinders für den Notfall auch
im Normalbetrieb feststellbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Weg
simulator ein Druckbegrenzungsventil, dessen Schließdruck in Ab
hängigkeit vom Pedalweg gesteuert ist, aufweist und daß eine
Umsteuerventilanordnung vorgesehen ist, die in ihrer Ruhestel
lung den Ausgang des Hauptzylinders mit den Radzylindern und in
ihrer nur bei intakter Hilfsdruckquelle einnehmbaren Arbeits
stellung den Ausgang des Steuerventils mit den Radzylindern und
den Ausgang des Hauptzylinders mit dem Druckbegrenzungsventil
verbindet.
Bei dieser Konstruktion erhält der Arbeitsraum des Hauptzylin
ders im Normalbetrieb eine zusätzliche Funktion als Stauraum.
Er bildet zusammen mit dem Druckbegrenzungsventil einen hydraulisch
arbeitenden Wegsimulator. Dieser hat gegenüber einem Federsy
stem den Vorteil, daß die für das Steuerventil erforderlichen
großen Kräfte ohne Schwierigkeiten erzeugt werden können, keine
Alterung zu befürchten ist und die Steuerungsabhängigkeit durch
Änderung der Kennlinie leicht beeinflußt werden kann. Im Arbeits
raum des Hauptzylinders läßt sich aber ein solcher Simulator
druck nur anstauen, wenn die Manschettendichtungen in Ordnung
und daher auch im Notfall dicht sind. Einen Fehler der Hauptzy
linderfunktion erkennt der Fahrer auch im Normalbetrieb daran,
daß sich das Pedal leicht durchtreten läßt, weil die entgegen
wirkende Simulatorkraft fehlt.
Die Umsteuerventilanordnung kann beispielsweise unmittelbar vom
Druck der Hilfsdruckquelle in die Arbeitsstellung gesteuert wer
den. Wesentlich günstiger ist es jedoch, daß die Umsteuerventil
anordnung vom Druck am Ausgang des Steuerventils in die Arbeits
stellung steuerbar ist, wenn dieser Druck einen vorgegebenen Um
schaltdruck überschreitet. Dies hat zur Folge, daß zu Beginn je
des Bremsvorganges die Radzylinder mit dem Arbeitsraum des Haupt
zylinders verbunden sind. Sämtliche Leerwege in den Radzylindern
werden daher durch Bremsflüssigkeit aus dem Hauptzylinder gefüllt;
und je nach Dimensionierung des Umschaltdruckes der Umsteuerven
tilanordnung wird durch den Hauptzylinder ein Bremsdruck aufge
baut. Entsprechend gering ist die Belastung der Hilfsdruckquelle,
die dann nur noch der eigentlichen Druckerzeugung bzw. der Bereit
stellung des Restdruckes und bei einer Bremsschlupfregeleinrich
tung der Nachspeisung der von den Bremsschlußregelventilen zum
Flüssigkeitsbehälter abgeleiteten Bremsflüssigkeit dient. Ein
weiterer Vorteil liegt darin, daß die Dichtmanschette des Haupt
zylinderkolbens im Umschaltzeitpunkt mit Sicherheit die Nachlauf
öffnung übersteuert hat und daher der Hauptzylinder-Arbeitsraum
sofort nach dem Umschalten der Umsteuerventilanordnung als Stau
raum wirkt.
Zweckmäßigerweise liegt der Umschaltdruck bei 1 bis 2 bar.
Bei Verwendung eines Tandem-Hauptzylinders sollten dessen beide
Ausgänge mittels der Umsteuerventilanordnung getrennt auf ver
schiedene Radzylinder, aber gemeinsam auf das Druckbegrenzungsventil
schaltbar sein. Es dienen daher beide Arbeitsräume des Tandem-
Hauptzylinders als Stauraum, wobei der Druck in dem einen Stau
raum direkt und der Druck in dem anderen Stauraum über die übli
che Druckfeder auf das Steuerventil wirkt.
Günstig ist es ferner, wenn die vom Ausgang des Steuerventils zu
den Radzylindern führenden Pfade der Umsteuerventilanordnung
durch je ein Rückschlagventil überbrückt sind, das zum Radzylin
der hin öffnet, wenn der Druck den Umschaltdruck der Umsteuer
ventilanordnung um einen vorgegebenen Wert überschreitet. Diese
Rückschlagventile dienen als Sicherheitsventile für den Fall, daß
die Umsteuerventilanordnung aus irgendeinem Grunde versagen soll
te.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dar
gestellten, bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Die einzige Zeichnung zeigt schematisch eine erfindungsgemäße
Fahrzeugbremsanlage.
In einem Gehäuse 1 ist ein Bremsverstärker 2 und ein Tandem-
Hauptzylinder 3 angeordnet. Die beweglichen Teile befinden sich
in einer Gehäusebohrung 4.
Zum Bremsverstärker gehört ein Steuerventil 5, das einen äußeren
Kolben 6 und einen inneren Schieber 7 aufweist. Letzterer ist
mit einem Bremspedal 8 gekuppelt und wird durch eine Feder 9
relativ zum Kolben 6 nach rechts gedrückt. Der Kolben 6 trennt
einen Ausgangsraum 10 von einem drucklosen Raum 11, der über eine
Nachlauföffnung 12 mit einem Flüssigkeitsbehälter 13 in Verbin
dung steht. Eine Hilfsdruckquelle 14 ist mit einem Ringraum 15
und einer Ringnut 16 im Kolben 6 verbunden. Wird der Schieber 7
relativ zum Kolben 6 nach links verschoben, kommt die Ringnut 16
über die Ringnut 17 und den Axialkanal 18 des Schiebers 7 mit
dem Ausgangsraum 10 in Verbindung, wobei gleichzeitig eine Ab
lauföffnung 19, über die der Ausgangsraum 10 im Ruhezustand mit
dem Behälter 13 in Verbindung steht, geschlossen wird.
Der Tandem-Hauptzylinder 3 weist einen ersten Arbeitsraum 20 mit
einem Kolben 21 und einer Dichtmanschette 22 sowie einen zweiten
Arbeitsraum 23 mit einem Kolben 24 und einer Dichtmanschette 25
auf. Der Kolben 21 steht über eine Kolbenstange 26 mit dem Kol
ben 6 des hydraulischen Verstärkers in Verbindung. Die Kolben 21
und 24 sind über eine Feder 27 und eine Totgangskupplung 28 mit
einander verbunden. Der Kolben 24 steht unter der Belastung
einer Rückstellfeder 29 und wirkt mit einer Stange 30 auf die
Schließfeder 31 eines Druckbegrenzungsventils 32. Dieses ist in
einer zum Flüssigkeitsbehälter 13 führenden Leitung 33 angeord
net.
Dies hat zur Folge, daß die Schließfeder 31 in Abhängigkeit vom
Weg des Pedals 8 verstellt wird und daher einen pedalabhängigen
Schließdruck hervorruft. Dies hat ferner zur Folge, daß normaler
weise der Kolben 6 des Steuerventils 5 von rechts durch den Druck
im Ausgangsraum 10 und die Kraft der Feder 9 sowie von links
durch die Kraft einer Rückstellfeder 34 und deren Druck im ersten
Arbeitsraum 20 sowie die Kraft der Feder 27, die ihrerseits vom
Druck im zweiten Arbeitsraum 23 abhängt, belastet wird und ent
sprechende Gleichgewichtsstellungen einnimmt.
Eine Umsteuerventilanordnung 35 wird in Abhängigkeit vom Druck
am Ausgang 36 des Steuerventils 5 aus der veranschaulichten
Ruhestellung in die Arbeitsstellung umgeschaltet. In der Ruhe
stellung sind die beiden Ausgänge 37 und 38 des Tandem-Hauptzy
linders 3 mit zwei Leitungen 39 bzw. 40 verbunden. Die Leitung
39 führt über ein Bremsschlupfregelventil 41 zu Radzylindern 42
und 43 für die Hinterräder 44 und 45. Die Leitung 40 führt über
ein Bremsschlupfregelventil 46 zu einem Radzylinder 47 des lin
ken Vorderrades 48 und über ein Bremsschlupfregelventil 49 zum
Radzylinder 50 des rechten Vorderrades 51. Eine gemeinsame Lei
tung 52 führt zum Flüssigkeitsbehälter 13. In der Arbeitsstel
lung wird der Ausgang 36 des Steuerventils 5 mit den beiden Lei
tungen 39 und 40 verbunden, während gleichzeitig die Ausgänge
37 und 38 des Tandem-Hauptzylinders 3 auf die Leitung 33 mit dem
Druckbegrenzungsventil 32 geschaltet werden. Außerdem sind die Leitun
gen 39 und 40 über je ein Rückschlagventil 53 bzw. 54 mit dem
Ausgang 36 des Steuerventils 5 verbunden, wobei die Rückschlag
ventile 53 und 54 bei Überschreitung eines bestimmten Druckes
öffnen.
Diese Konstruktion hat im Normalbetrieb, also bei intakter Hilfs
druckquelle 14 die folgende Arbeitsweise. Wird das Pedal 8 so
weit niedergetreten, daß die Ringnuten 16 und 17 einander über
lappen und die Leitung 19 verschlossen wird, steigt der Druck im
Ausgangsraum 10 an, und der Kolben 6 verschiebt sich nach links
bis in eine Stellung, in der der Ausgangsraum 10 weder mit dem
Druckgeber 14 noch mit dem Flüssigkeitsbehälter 13 verbunden
ist. Bei dieser Bewegung wird der Kolben 21 über die Stange 26
mitgenommen, bis seine Dichtmanschette 22 die Nachlauföffnung
55 übersteuert. Über die Feder 27 wird auch der Kolben 24 mitge
nommen, bis dessen Dichtmanschette 25 die Nachlauföffnung 56
übersteuert. Außerdem wird aus den beiden Arbeitsräumen 20 und
23 Bremsflüssigkeit in die Radzylinder 42, 43, 47 und 50 geför
dert. Sobald der Druck im Ausgangsraum 10 einen Umschaltdruck
von 1 bis 2 bar überschreitet, geht die Umsteuerventilanordnung
35 in die Arbeitsstellung. Nunmehr wirkt der dynamische Druck
aus dem Ausgangsraum 10 in den Radzylindern, während die Ar
beitsräume 20 und 23 des Tandem-Hauptzylinders 3 vom Druckbegrenzungs
ventil 32 auf einem vorgegebenen Druck gehalten werden. Dieser
Druck ist abhängig vom Weg des Pedals 8, da der Kolben 6 dem
Pedal folgt und dessen Bewegung über die Kolben 21 und 24 auf
die Schließfeder 31 des Druckbegrenzungsventils 32 übertragen wird.
Der Staudruck in den Arbeitsräumen 20 und 23 wirkt von links auf
den Kolben 6, so daß sich unter Berücksichtigung der Flächenver
hältnisse und der verschiedenen Federn ein Gleichgewichtszustand
einstellt, bei dem der Druck im Ausgangsraum 10 eine definierte
Größe mit Bezug auf den Staudruck in den Arbeitsräumen 20 und
23 und damit in Abhängigkeit von der Pedalstellung hat. Da au
ßerdem der Druck im Ausgangsraum 10 auch auf der linken Seite
des Schiebers 7 wirkt, spürt der Fahrer am Pedal 8 einen Wider
stand, der mit steigendem Pedalweg zunimmt. Bei Rücknahme des
Pedals geht Druckflüssigkeit zunächst über den Ausgangsraum 10
und die Leitung 19 in den Flüssigkeitsbehälter 13 zurück. So
bald die Umsteuerventilanordnung 35 in die Ruhestellung zurück
kehrt, nimmt der Tandem-Hauptzylinder 3 die Bremsflüssigkeit auf.
Wenn die Hilfsdruckquelle 14 ausfällt, kommt der Schieber 7 nach
einer kurzen Pedalbewegung am Grund der Sackbohrung des Kolbens
6 zur Anlage, so daß der Kolben 6 zusammen mit den Kolben 21 und
24 nach links bewegt wird. Sobald die Nachlauföffnungen 55 und
56 übersteuert sind, wird Bremsflüssigkeit ausschließlich aus den
Arbeitsräumen 20 und 23 zu den Radzylindern gefördert.
Wenn eine Manschette 22 und/oder 25 nicht dicht ist, kann beim
Normalbetrieb im zugehörigen Arbeitsraum 20 bzw. 23 kein Stau
druck aufgebaut werden. Infolgedessen läßt sich das Pedal 8 un
ter gleichzeitiger Verschiebung des Kolbens 6 leicht um ein ent
sprechendes Stück nach links drücken. Hierdurch ist der Fehler
deutlich zu erkennen.
Die Anordnung kann auch mit einem einfachen Hauptzylinder ausge
stattet sein. Die Umsteuerventilanordnung 35, die hier mit einem
einheitlichen Ventilschieber dargestellt ist, kann auch aus meh
reren Einzelventilen bestehen, die von einem gemeinsamen Steuer
signal betätigt werden.
Claims (5)
1. Fahrzeugbremsanlage mit hydraulischem Bremsverstärker und
insbesondere mit Bremsschlupfregeleinrichtung, bei der der
Druck der den Radzylindern zuzuführenden Bremsflüssigkeit
bei intakter Hilfsdruckquelle mittels eines durch ein Brems
pedal betätigbaren und von einem Wegsimulator belasteten
Steuerventils und bei defekter Hilfsdruckquelle von einem
ebenfalls durch das Bremspedal betätigbaren Hauptzylinder,
insbesondere Tandem-Hauptzylinder, zur Verfügung gestellt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Wegsimulator ein Druck
begrenzungsventil (32), dessen Schließdruck in Abhängigkeit
vom Pedalweg gesteuert ist, aufweist und daß eine Umsteuer
ventilanordnung (35) vorgesehen ist, die in ihrer Ruhestel
lung den Ausgang (37, 38) des Hauptzylinders (3) mit den
Radzylindern (42, 43, 47, 50) und in ihrer nur bei intakter
Hilfsdruckquelle (14) einnehmbaren Arbeitsstellung den Aus
gang (36) des Steuerventils (5) mit den Radzylindern und
den Ausgang des Hauptzylinders mit dem Druckbegrenzungsven
til (32) verbindet.
2. Fahrzeugbremsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Umsteuerventilanordnung (35) vom Druck am Ausgang
(36) des Steuerventils (5) in die Arbeitsstellung steuerbar
ist, wenn dieser Druck einen vorgegebenen Umschaltdruck
überschreitet.
3. Fahrzeugbremsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Umschaltdruck 1 bis 2 bar beträgt.
4. Fahrzeugbremsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Tandem-Hauptzylin
ders (3) dessen beide Ausgänge (37, 38) mittels der Umsteuer
ventilanordnung (35) getrennt auf verschiedenen Radzylinder
(42, 43, 47, 50), aber gemeinsam auf das Druckbegrenzungsventil (32)
schaltbar sind.
5. Fahrzeugbremsanlage nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die vom Ausgang (36) des Steuerventils (5) zu
den Radzylindern (42, 43, 47, 50) führenden Pfade der Umsteuer
ventilanordnung (35) durch je ein Rückschlagventil (53, 54)
überbrückt sind, das zum Radzylinder hin öffnet, wenn der
Druck den Umschaltdruck der Umsteuerventilanordnung (35) um
einen vorgegebenen Wert überschreitet.
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