DE302736C - - Google Patents
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- DE302736C DE302736C DENDAT302736D DE302736DA DE302736C DE 302736 C DE302736 C DE 302736C DE NDAT302736 D DENDAT302736 D DE NDAT302736D DE 302736D A DE302736D A DE 302736DA DE 302736 C DE302736 C DE 302736C
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- Germany
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- ventilation
- tent
- ropes
- masts
- corners
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- 238000009423 ventilation Methods 0.000 claims description 19
- 241000272470 Circus Species 0.000 claims 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H15/00—Tents or canopies, in general
- E04H15/02—Tents combined or specially associated with other devices
- E04H15/10—Heating, lighting or ventilating
- E04H15/14—Ventilating
- E04H15/16—Ventilating of tent roofs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Tents Or Canopies (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
«ir
Bei den bekannten Zweimastzelten befindet sich die Lüftung in unmittelbarer Nähe der
Masten, und zwar auf dem abfallenden Zeltdach. Diese Lüftung ist schwer zu öffnen
und zu schließen, außerdem muß jede Bewegung beim Lüften wegen der geteilten Anordnung an den Masten zweimal ausgeführt
werden.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Viermastzelt mit im Scheitel des Zeltdaches angeordneter
Lüftung, welche durch einen einzigen Zug geöffnet und geschlossen werden kann. - Diese Lüftung kann in verhältnismäßig großem
Maßstabe ausgeführt werden. Zwischen den
15- Spitzen der vier Masten, die in den Ecken eines Quadrats außerhalb der Reitbahn angeordnet
sind, sind kreuzweise Seile gespannt, in deren Kreuzungspunkt ein Flaschenzug angeordnet
ist. Mittels des Flaschenzuges wird das gesamte Zelt hochgewunden, zudem dient der Flaschenzug zum Anhängen des Lüftungsaufsatzes. Dieser hat der Zeitform entsprechend
Pyramidenform. Seine Haut ist mit Ringen an in den Kanten der Pyramiden liegenden Seilen geführt und wird zum öffnen
und Schließen durch eine an sich bekannte Zugvorrichtung gerafft und ausgebreitet. Durch
die Anordnung von vier Masten nach der Erfindung kann die Reitbahn bei gleichen
Abmessungen des Zeltes doppelt so groß gemacht werden als bei einem Zelt mit zwei
Masten. Die Lüftungsvorrichtung zeichnet sich gegenüber bekannten durch große Einfachheit
und Sicherheit bei der Bewegung aus.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Zeltes dargestellt.
Fig. ι zeigt das fertig aufgerichtete Zelt mit geschlossener Lüftung,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Lüftung, Fig. 3 ein Schaubild der geschlossenen,
Fig. 4 der geöffneten Lüftung.
Die vier in den Ecken ,eines Quadrats außerhalb der Reitbahn aufgestellten Masten a
sind an der Spitze durch Seile & kreuzweise miteinander verbunden. Im Knotenpunkt der
Seile b ist ein Flaschenzug c aufgehängt, dessen Zugseil d an einem Mast herabgeleitet wird.
Dieser Flaschenzug dient zunächst zum Hochwinden der Zeltbahn, an ihm ist aber auch
der Lüftungsaufsatz angehängt. Die vier aus Seilen bestehenden Führungsbahnen e (Fig. 1)
für den Lüftungsaufsatz vereinigen sich unter-' halb des Flaschenzuges, an dem sie mit
Ringen f, g hängen (Fig. 2). Ein unter letzteren
gelagerter Ring h dient als Leitring für die Schnürzüge I der Lüftung. Der Lüftungsaufsatz
besteht aus einem pyramidenförmigen Zeltkörper k, von dessen Spitze aus nach den
Ecken hin die festen als Führung dienenden Leitschnüre i angeordnet sind. Letztere vereinigen
sich innerhalb des Ringes h. An. den Schnüren i wird der Lüftungskörper k mit
Ringen geführt. Über diesen sind noch bewegliche Schnüre m vorgesehen, welche durch
den Ring schlaufenförmig geführt werden, und welche sämtlich an zwei gemeinsame Zugseile η und n1 angeschlossen sind. Die
Haut des Lüftungsaufsatzes ist an ihren Zipfeln mit den Schnüren m verknotet, die
durch Ringe 0 in der Zeltbahn geführt sind. Nach Art der bekannten Führungen wird nun
"durch einen Zug am Seil n1 oder » der Lüf-
tungsaufsatz geöffnet oder geschlossen, und zwar geschieht das Schließen durch einen
Zug auf die Leine η und das öffnen durch
einen Zug auf die Leine n1. Die Schnüre werden endlich über eine an einem der Masten a
aufgehängte Rolle f geleitet, welche mittels eines Schnurzuges herabgesenkt und heraufgezogen
werden kann, damit die herabhängenden Schnüre aus der Bahn entfernt
ίο werden können.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Zirkuszelt, gekennzeichnet durch folgende Anordnung des Tragwerks: vier Masten («) sind in den Ecken eines Quadrats außerhalb der Reitbahn aufgestellt; ihre Spitzen sind kreuzweise durch Seile (6) verbunden, in deren Kreuzungspunkt ein Flaschenzug aufgehängt ist; an ihm ist sowohl die Zelthaut als auch der im Scheitel angeordnete Lüftungsaufsatz angehängt.2: Lüftungsaufsatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieser aus einem pyramidenförmigen Zeltkörper besteht, dessen Haut mit Ringen auf vom Scheitel des Lüftungsaufsatzes nach den Ecken verlaufenden Seilen geführt und durch bekannte Zugvorrichtungen gerafft und aus- ' gebreitet wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE302736C true DE302736C (de) |
Family
ID=556513
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT302736D Active DE302736C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE302736C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4068404A (en) * | 1975-12-17 | 1978-01-17 | Sheldon Robert T | Shade-producing structure and method |
-
0
- DE DENDAT302736D patent/DE302736C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4068404A (en) * | 1975-12-17 | 1978-01-17 | Sheldon Robert T | Shade-producing structure and method |
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