DE3020262C2 - Behandlungslösung für das Silbersalz-Diffusionsübertragungsverfahren - Google Patents

Behandlungslösung für das Silbersalz-Diffusionsübertragungsverfahren

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DE3020262C2
DE3020262C2 DE3020262A DE3020262A DE3020262C2 DE 3020262 C2 DE3020262 C2 DE 3020262C2 DE 3020262 A DE3020262 A DE 3020262A DE 3020262 A DE3020262 A DE 3020262A DE 3020262 C2 DE3020262 C2 DE 3020262C2
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    • G03C8/02Photosensitive materials characterised by the image-forming section
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Description

R1
R2-N—R4X0
10
(D
15
entspricht
worin R1-R4 Alkylgruppen mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, Arylgruppen oder Aralkylgruppen und X ein Anion bedeuten und die Gesamtzahl der Kohlenstoff atome 10 bis 22 ist
2. Behandlungslösung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die quaternäre Ammoniumverbindung der allgemeinen Formel (II)
R5-N-R5θ
R5
(Π)
(V)
20
25
30
entspricht,
worin R5 eine Alkylgrupe mit 3 bis 5 Kohlenstoffatomen und X ein Anion bedeuten.
3. Behandlungslösung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich eine Verbindung der allgemeinen Formel (V)
40
in welcher R11 eine Niedrigalkylgruppe, eine Arylgruppe oder eine Aralkylgruppe, Rn ein Wasserstoffatom oder eine Niedrigalkylgruppe, π 1 oder 2 und X ein Anion bedeuten, in einer Menge von 0,2 bis 2,0 Mol pro 1 Mol der Verbindung der allgemeinen Formel(I) enthält
4. Behandlungslösung gemäß Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie die Verbindung der Formel (I) in einer Menge von 5 χ 10~4 Mol bis 1 χ 10-2MoI pro 1 !enthält
55
Die Erfindung betrifft eine Behandlungslosung für das Silbersalz-Diffusionsübertragungsverfahren.
Bei Silbersalz-Diffusionsübertragungsverfahren wird ein Silberkomplex bildweise durch Diffusion aus der Silberhalogenid-Emulsionsschicht auf die bildaufnehmende Schicht übertragen, wo es dann in ein Silberbild überführt wird, im allgemeinen in Gegenwart von physikalischen Entwicklungskeimen. Zu diesem Zweck wird die bildmäßig belichtete Silberhalogenid-Emulsionsschicht mit, der bildaufnehmenden Schicht in Gegenwart eines Entwicklungsmittels und eines Silberhalogenidlösungsmittels in Berührung gebracht, um die nichtentwickelten Suberhalogenide in lösliche Silberkomplexe zu überführen. Das auf den belichteten Teilen enthaltene Silberhalogenid der Silberhalogenid-Emulsionsschicht wird zu unlöslichem Silber reduziert Das an den nichtbelichteten Stellen enthaltende Silberhalogenid in der Silberhalogenid-Emulsionsschicht wird in einen löslichen Silberkomplex überführt, der dann auf die bildaufnehmende Schicht übertragen wird, wo ein Silberbild, im allgemeinen in Gegenwart von physikalischen Entwicklungskeimen, gebildet wird. Dieses Silberbild muß rein-schwarz oder blau-schwarz sein und eine ausreichende Dichte haben. Weiterhin werden hohe Kontraste und eine gute Schärfe gefordert Außerdem ist eine große Übertragungsgeschwindigkeit wünschenswert
Während der Entwicklung werden in der Entwicklungslösung farbige Schlämme gebildet, welche nicht nur die Lösung verunreinigen, sondern auch an den fotografischen lichtempfindlichen Materialien und Verarbeitungsvorrichtungen haften. Deshalb muß man die Entwicklungslösungen häufig erneuern oder filtrieren. Das in den Filmen oder Druckpapieren enthaltene Silberhalogenid wird gelöst und tritt in die Entwicklungslösung ein, wo es mit Entwicklern zu kolloidalem Silber, das farbig ist, reduziert wird. Auf diese Weise werden die farbigen Schlämme gebildet Ein Teil davon koaguliert leicht und setzt sich ab, aber der größte Teil schwimmt in der Lösung in Form von flockigen schwarzbraunen, schmutzigen Teilchen. Die Bildung der farbigen Schlämme kann durch eine Senkung der Temperatur der Entwicklungslösung verzögert werden, aber in diesem Fall wird auch die Entwicklung verzögert und dies ist deshalb weder praktisch noch befriedigend.
Es ist auch bekannt daß eine Reihe von mercaptoheterozyklischen Verbindungen, wie l-Phenyl-5-mercaptotetrazol und 2-Thioazolidin-4-carbonsäure und 4-Acylamino-l,2,4-triazolin-5-thion (JP-AS 26 777/73) die Bildung von farbigen Schlämmen vermeiden. Man nimmt an, daß diese mercaptoheterozyklischen Verbindungen stabile Salze mit den in der Entwicklungslösung enthaltenen Silberhalogeniden bilden und dadurch die Reduktion zu kolloidalem Silber verhindern. Diese Verbindungen haben jedoch einige unerwünschte Nebenwirkungen, weil beim Stehenlassen der Entwicklungslösungen einige Tage nachdem man sie zum Entwickeln verwendet hat farbige Schlämme in großen Mengen gebildet werden, wird aber die Menge der zugegebenen Verbindung erhöht um die Bildung der farbigen Schlämme zu verhindern, so wird die Entwicklungsgeschwindigkeit außerordentlich erniedrigt
Aus der US-PS 30 17 270 ist es bekannt daß durch Zugabe gewisser quaternärer Ammoniumverbindungen die Entwicklungsgeschwindigkeit und die Übertragungsdichte erhöht werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Behandlungslösung für das Silbersalz-Diffusions-Übertragungsverfahren bereit zu stellen, die stabil ist und die Entwicklung farbiger Schlimme während eines langen Zeitraums verhindert Dabei soll die Behandlungslösung sich nicht nachteilig bei der Entwicklung auswirken. Diese Aufgabe wird durch eine Behandlungslösung gemäß dem Patentanspruch 1 gelöst
Die quaternären Ammoniumsalze haben die allgemeine Formel (I)
R1
worin Ri- R» Alkylgruppen mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, Arylgnippen oder Aralkylgruppen bedeuten und X ein Anion, ζ. B. ein Chlorid, Bromid oder Toluolsulfonat bedeuten und wobei die Gesamtzahl der Kohlenstoffatome 10 bis 22 ist
Die obige Formel (I) schließt die nachfolgenden Formehi (II) bis (IV) als bevorzugte Verbindungen ein:
15
R5
R5-N-R5 · Χθ
R5
(Π)
20
■7 V
worin R5 eine Alkylgruppe mit 3 bis 5 Kohlenstoffatomen und X ein Anion bedeutet,
25
(ΠΓ)
30
worin R6 bis R8 Alkylgruppen mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen und X ein Anion bedeutet,
(IV)
(1) Tetrapropylammoniumchlorid
(2) Tetrapropylammoniumbromid
(3) Tetrabutylammoniumchlorid
(4) Tetrabutylammoniumbromid
(5) Tetrapentylammoniumbrotnid
(6) Triäthylbenzylammoniumchlorid
(7) Tripropylbenzylammoniumchlorid
(8).TributylbenzyIammoniumchlorid
(9) DimethyldibenzylammonJumchlorid
(10) Dipropyldibenzylammoniumchlorid
(11) Phenytriäthylammoniumparatolaolsulfonat
Di? quaternären Ammoniumsalze der allgemeinen Formel (I) können in Mengen von 5xlO~4 Mol bis 1 χ 10-2MoIundvorzugsweisel χ 10-3Molbis5x 10~3 Mol pro 11 der Behandlungslösung verwendet werden. Wird ein Bromid verwendet, so wird die Menge auf das in der Verarbeitungslösung enthaltene Bromidion bezogen.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) verbessern die Übertragungsdichte aber sie können manchmal, je nach den Mengen, der Art der Materialien und der Komponenten der Behandlungslösung die Reflektionsdichte verschlechtern. Einige quaternäre Ammoniumsalze, die anders sind als die der allgemeinen Formel (I) können die Reflektionsdichte verbessern, obwohl sie andere fotografische Eigenschaften verschlechtern. Werden sie in Kombination mit den Verbindungen der allgemeinen Formel (I) eingesetzt, so kann eine geringe Verschlechterung, die bei der Verwendung der Verbindungen der allgemeinen Formel (I) eintritt behoben werden und man kann auf diese Weise die erfindungsgemäß erstrebten Ziele noch besser erreichen.
Quaternäre Ammoniumsalze, die zusammen in Kombination mit den Verbindungen der allgemeinen Formel (I) verwendet werden können, sind vorzugsweise solche der allgemeinen Formel (V)
35
40
worin R9 und Rio Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und X ein Anion bedeuten.
Die in den allgemeinen Formeln (III) und (IV) enthaltenen Benzylgruppen können Substituenten, wie Halogenatome, Alkylgruppen oder Alkoxygruppen, haben, jedoch werden diese Substituenten vorzugsweise so ausgewählt, daß die Gesamtzahl der Kohlenstoffatome 10 bis 20 beträgt
Ist die Gesamtzahl der Kohlenstoffe geringer als 10, so ist die Wirkung hinsichtlich der Verhinderung der Bildung von gefärbten Schlämmen nur gering, und ist sie größer als 22, dann ist zumindest der Farbton, der Kontrast oder die Übertragungsdichte unbefriedigend.
Die bevorzugte Gesamtkohlenstoffzahl beträgt 12 bis 20. Besonders werden Verbindungen der allgemeinen Formel (II) bevorzugt
Beispiele für gemäß der Erfindung verwendbare quaternäre Ammoniumsalze sind:
60
65
(V)
worin Rn eine Niedrigalkylgmppe, eine Arylgruppe oder eine Aralkylgruppe, R12 ein Wasserstoffatom oder eine Niedtigalkylgruppe, π 1 oder 2 und X ein Anion bedeuten.
Beispiele für diese Verbindungen sind
1 -Bensylpyridiniumchlorid,
1 -(p-Chlorbenzyty-pyridiniumchlorid,
1 -Benzyl^-picoliniumbromid,
1 - Phenäthyl-2-picolinium-p-toluolsulfonat,
2,4-Dimethyl-1 -phenäthylpyridiniumbromid,
2-Äthyl-1 -Phenäthylpyridiniumbromid,
1 -n-Heptyl-2-picoliniumbromid,
N-Äthylpyridiniutnbromid und
dergleichen. Weitere Beispiele sind aus den US-PS 31 73 786 und 34 11 904 ersichtlich.
Die Mengen an diesen Verbindungen betragen vorzugsweise 0,2 bis 2,0 Mol pro 1 Mol der Verbindung der allgemeinen Formel (I).
Die flüssigen Behandlungslösungen enthalten alkalische Materialien, z. B. Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Lithiumhydroxid und Trinatriumphosphat, Konservierungsmittel, z. B. Natriumsulfit, Verdicker, z. B. Carboxymethylzellulose und Hydroxyäthylzellulose, Antinebelmittel, z. B. Kaliumbromid, Silberhalogenidlösungsmittel, z. B. Natriumthiosulfat, Farbtönungsmittel, z. B. l-Phenyl-S-mercaptotetrazol, Entwicklungsmodifizierer, z. B. Polyoxyalkylenverbindungen, Entwicklungskerne, z.B. solche gemäß GB-PS 10 01558, und erforderlichenfalls Entwickler, z. B. Hydrochinon und 1 -Phenyl-3-pyrazolidon.
Der pH der Behandlungslösungen ist so eingestellt,
daß er den Entwickler aktiviert und liegt im allgemeinen bei 10 bis 14 und vorzugsweise 12 bis 14. Der optimale pH bei bestimmten Siibersalz-Diffusionsfibertragungsverfahren (DTR-Verfahren) hängt von den fotografischen Elementen, den gewünschten BS dem, der Art und der Menge der verschiedenen in den Verarbeitungszusammensetzungen verwendeten Verbindungen und von den Verarbeitungsbedingungen ab.
Selbstverständlich können Verfahren zur Verbesserung des Farbtons, der Dichte, der Obertragungsgeschwindigkeit, der Abtremnbarkeit usw. auch bei dem Erfindungsgegenstand angewendet werden.
Die Behandlungslösung für die vorliegende Erfindung ist vorzugsweise eine alkalisch aktivierte flüssige Behandlungslösung.
Die erfindungsgemäße flüssige Behandlungslösung kann weitere Additive enthalten, wie sie ganz allgemein in DTR-Behandlungslösungen außer den schon vorerwähnten Verbindungen verwendet werden.
Negativmaterialien für das DTR-Verjähren bestehen aus einem Träger und wenigstens einer Silberhalogenid-Emulsionsschicht darauf, wobei das Silberhalogenid in einer Menge von im allgemeinen 0,5 g/m2 bis 3,6 g/m2, bezogen auf die Menge an Silbernitrat, aufgetragen wird. Neben dieser Silberhalogenid-Emulsionsschicht können erforderlichenfalls Hilfsschichten, wie eine Grundierungsschicht, eine Zwischenschicht, eine Schutzschicht, eine Abstreifschicht und dergleichen, vorhanden sein. Zum Beispiel kann man als Überzugsschicht für die Silberhalogenid-Emulsionsschicht des erfindungsgemäß verwendeten Negativmaterials eine Schicht aus einem wasserdurchlässigen Bindemittel, wie beispielsweise Methyteelhilose, das Natriumsalzen von Carboxymethyizellulose oder Natriumalginat, verwenden, um die Übertragung gleichmaßig zu bewirken, wie dies in den JP-AS 18 134/63 und 18 135/63 beschrieben wird. Diese Schicht soll so dünn sein, daß sie im wesentlichen nicht die Übertragung verhindert oder inhibiert Die Silberhalogenid-Emulsionsschichten im Negativmaterial und die bildaufnehmende Schicht im Positivmaterial enthält wenigstens ein hydrophiles kolloidales Material, z.B. Gelatine, Gelatinederivate, wie phthalierte Gelatine, Zellulosederivate, wie Carboxymethylzellulose, Hydroxymethylzellulose und hydrophile hochpolymere kolloidale Materialien, wie Dextrin, lösliche Stärke, Polyvinylalkohol oder Polystyrolsulfonsäure.
Die Silberhalogenidemiilsionen enthalten Silberhalogenide, wie Silberchlorid,, Silberbromid, Silberchlorobromid, Silberchlorojedid, Silberbromojodid und SiI-berchlorobromojodid, die in dem hydrophilen Kolloid gelöst sind. Die Silberhalogenidemulsionen können auf verschiedene Weise bei ihrer Herstellung oder beim Auftragen sensibilisiert werden. Zum Beispiel kann man sie mit Natriumthiosulfat, Alkylthioharnstoff oder Goldverbindungen, wie Goldrhodanid, Goldchlorid oder einer Kombination solcher Verbindungen chemisch sensibilisierea Weiterhin können die Einwlsionen außerdem für die Wellenlängen von etwa 530 nm bis etwa 560 nm spektralsenisibilisiert werden und man eo kann sie auch panchromatisch spektralsensibilisieren.
Die Silberhalogenid-Emulsionsschichten und/oder die bildaufnehmenden Schichten können gewünschtenfalls solche Verbindungen enthalten, wie sie üblicherweise bei Silbersalz-Diffusionsübertragungsverfahren angewendet werden. Zu diesen Verbindungen gehören solche gegen Schleierbildung wie Tetrazaineden oder Mercaptotetrazole, Beschichtungshilfen, wie Saponin oder Polyalkylenoxide, dergleichen Härter, wie Formalin oder Chromalaun sowie Weichmacher. Die Träger für die Negativmaterialien oder die bildaufnehmenden Materialien können die üblichen Träger sein, z.B. Papier, Glas, Folien, wie Zelluloseacetatfolien, Polyvinylacetatfolien, Polystyrolfolien oder Polyäthylenterephthalatfolien oder Metallträger, die beidseitig mit Papier und Papierträgern beschichtet sind, sowie Papierträger, die ein- oder beidseitig mit ot-Olefinpolymeren, wie Polyäthylen, beschichtet sind. Die bildaufnehmenden Materialien können physikalische Entwicklungskeime haben, z. B. Schwermetall oder deren Sulfide. Wenigstens eine Schicht der bildaufnehmenden Schicht kann Substanzen enthalten, die bei der Bildung von Diffusionsübertragungsbildern eine große Rolle spielen, z. B. schwarze Tönungsmittel gemäß GB-PS 5 61 875 und BE-PS 5 02 525, beispielsweise l-Phenyl-5-mercaptotetrazol. Die bildaufnehmenden Materialien können weiterhin Fixiermittel, wie Natriumthiosulfat in einer Menge von etwa 0,1 bis etwa 4 g/m2 enthalten.
In den bildaufnehmenden Materialien können auch Entwicklungssubstanzen, wie dies in der JP-AS 27 568/64 beschrieben wird, enthalten sein.
Die folgenden Beispiele beschreiben die Erfindung. Beispiel 1
Positive Materialien wurden hergestellt, indem man eine Oberfläche eines Papierträgers von 110 g/m2, dessen beide Oberflächen mit Polyäthylen beschichtet worden waren, mit einer bildaufnehmenden Schicht aus einem Verarbeitungsprodukt von PVA und einem Äthylen/Maleinsäureanhydrid-Copolymer, enthaltend Palladiumsulfidkerne mit einem Trockengewicht von 3 g/m2 überzog.
Negativmaterialien wurden hergestellt, indem man eine Grundierungsschicht, enthaltend Ruß als Lichthofschutz, auf den gleichen Papierträger auftrug, der auch für die Herstellung der Positivmaterialien verwendet worden war, und indem man weiterhin darauf eine orthochromatisch spektralsensibilisierte Gelatine-Silberhalogenid-Emulsionsschicht aufbrachte, die Silberchlorobromid (Silberbromid 10 Mol-%) mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von 03 μπι in einer Menge von 1,5 g/m2, bezogen auf Silbernitrat, und zusätzlich 0,2 g/m2 l-Phenyl-4-methyl-pyrazolidon sowie 0,7 g/m2 Hydrochinon aufbrachte.
Die sensitometrisch belichtete Emulsionsoberfläche des Negativmaterials und die bildaufnehmende Oberfläche des Positivmaterials wurden miteinander in Berührung gebracht Das dabei entstehende sogenannte Sandwich wurde durch eine übliche Entwicklungsvorrichtung gegeben, die eine Entwicklungslösung für ein Silbersalz-Diffusionsübertragungsverf&hren enthielt, und die die folgende Zusammensetzung hatte:
Wasser 700 ml
Trinatriumphosphat (12 Hydrat) 75 g
wasserfreies Natriumsuifit 40 g
Kaliumhydroxid 10 g Natriumthiosulfat (5 Hydrat) 20 g Kaliumbromid 1,0 g
l-Phenyl-5-mercaptotetrazol 70 mg
Methylaminoäthanolamin 20 ml
Wasser bis zu ' '
Dann wurde das Sandwich durch Abquetschrollen geführt und nach 30 Sekunden wurde das Sandwich auseinandergerissen.
Getrennt voneinander wurden jeweils die quaternären Ammoniumsalze (2), (4), (5), (7) und (9), und die nachfolgend angegebenen quaternären Ammoniumsalze zum Vergleich zu der obigen Entwicklungslösung in
Vergleichsverbindung
A N(C2Hs)4-Cl9
B C12H25-N(CHj)3Cl0
einer Menge von 3 χ 10~3 Mol zugegeben. Das gleiche Verfahren wie vorher beschrieben, wurde mit diesen Entwicklungslösungen, welche die quaternären Ammoniumsalze enthielten, durchgeführt.
D C12H25-N Λα
CH
S/i 5VV
-N V
Die Bewertung der erzielten Ergebnisse erfolgte der beschriebenen Weise verarbeitet und die fotografischen Einfachheit halber nach der folgenden Bewertungsskala. Eigenschaften der so erhaltenen Drucke wurden Nach der Herstellung der jeweiligen flüssigen Verarbei- verglichen mit solchen, die mit der reinen Verarbeitungszusammensetzung wurden 50 Negativ- und 50 25 tungszusammensetzung erhalten worden waren:
Positivmaterialien der Größe DIN A4 in der oben
Bewertung Farbton des Silberbildes Kontrast Reflektionsdichte
@ rein-schwarz harter Ton höher
O kein Unterschied kein Unterschied kein Unterschied
Δ Verfärbung in etwas
rot oder braun
etwas weicher etwas niedriger
X starke Verfärbung
nach rot oder braun
außerordentlich
weich
außerordentlich
niedrig
Die Bildung eines farbigen Schlammes in den jeweiligen Verarbeitungslösungen nach Ablauf 1 Stunde bzw. nach einer Woche wurde nach folgender Skala bewertet:
O: es bildete sich kein farbiger Schlamm,
Δ: es bildete sich etwas farbiger Schlamm,
X: es bildete sich viel farbiger Schlamm.
Die Ergebnisse werden in Tabelle Verbindungen 1 gezeigt nach 1 Woche Farbton Kontrast Dichte
Tabelle 1 X
Nr. keine Δ etwas rötlich _ _
Vergleich A X O O O
1 Vergleich B Farbiger Schlamm Δ X Δ X
2 Vergleich C nach 1 Std. χ X X @
3 Vergleich D X Δ X X X
4 Vergleich E O O X Δ X
5 (2) Δ O © O O
6 (4) O O @ O O
7 (5) Δ O © O O
8 (7) O O O O O
9 (9) O O O O
10 O
11 O
O
O
Trinatriumphosphat (12 Hydrat) 82 g
wasserfreies Natriumsulfit 35 g
Kaliumbromid 1 e
10
Es ist ersichtlich, daß die erfindungsgemäßen Behandlungslösungen die Bildung von farbigen Schlämmen vermeiden, die Farbtönung verbessern oder zumindest keine nachteilige Wirkung auf den Farbton haben und auch keine nachteiligen Wirkungen hinsichtlich des Kontrastes und der Dichte bewirken.
Beispiel 2
Beispiel 1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß ι ο folgende flüssige Verarbeitungszusammensetzung verwendet wurde:
15
wasserfreies Natriumthiosulfat 7 g
1 - Phenyl-5-mercaptotetrazol 50 mg
Äthylendiamintetraessigsäure 1 g
Sorbit 25 g
Polyoxyäthylensorbit-monolaurat 1 g
Methylaminoäthanolamin 20 ml Verbindung der Acetylenglykol-Reihe 1 g
Wasser bis zu 11
Die mit den obigen Behandlungslösungen, denen quaternäre Ammoniumsalze gemäß Tabelle 2 in einer Gesamtmenge von 5 χ 10~3 Mol zugegeben worden waren, erzielten Ergebnisse werden auch in Tabelle 2 gezeigt Die Prüfung hinsichtlich der Bildung eines farbigen Schlammes nach einer Woche wurde durch Stehenlassen der Lösungen bei 500C durchgeführt
Tabelle 2
Nr. Verbindungen (Molverhältnis) Farbiger Schlamm Farbton Kontrast Reflektions-
nach nach dichte
1 Stunde 1 Woche
bei 500C
12 keine O
13 Nr. 4 O
14 Nr. 7 O
15 Nr. 4 + Vergleich C (1:1) O
16 Nr. 4 + Vergleich F (1:1) O
17 Nr. 4 + Vergleich G (1:1) O
18 Nr. 7 + Vergleich C (1:1) O
19 Nr. 7 + Vergleich F (1:1) O
20 Nr. 7 + Vergleich G (1:1) O
O
Δ
O
O
O
Δ
Δ
Δ
etwas
bräunlich
©
O
O
O
O
O
O
O
O
O
O
O
O
Δ Δ
Die Vergleichsverbindung F ist l-Benzyl-2-picoliniumbromid und G N-Äthyl-pyridiniumbromid. Wie aus Tabelle 2 hervorgeht, nimmt bei den Versuchen Nr. 13 und Nr. 14 die Reflektionsdichte etwas ab, wenn jedoch die Vergleichsverbindungen C, F und G zugegeben wurden, erhielt man gute Ergebnisse.
Beispiel 3
Beispiel 2 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Polyesterfolie als Trägermaterial für die Positivmaterialien verwendet wurde. Es wurde festgestellt, daß die Durchlässigkeitsdichte sich bei den Behandlungslösungen 13 bis 20 erhöhte im Vergleich zu der Behandlungslösung 12. Die anderen Ergebnisse waren die gleichen wie in Beispiel 2.
50

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Behandlungslösung für das Silbersalz-DiffusionsübertragungsverfaVen, die eine quaternäre Ammoniumverbindung enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die quaternäre Ammoniumverbindung der allgemeinen Formel (I)
DE3020262A 1979-05-29 1980-05-28 Behandlungslösung für das Silbersalz-Diffusionsübertragungsverfahren Expired DE3020262C2 (de)

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