DE302016C - - Google Patents

Info

Publication number
DE302016C
DE302016C DENDAT302016D DE302016DA DE302016C DE 302016 C DE302016 C DE 302016C DE NDAT302016 D DENDAT302016 D DE NDAT302016D DE 302016D A DE302016D A DE 302016DA DE 302016 C DE302016 C DE 302016C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
lever
parking device
auxiliary switch
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT302016D
Other languages
English (en)
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE302016C publication Critical patent/DE302016C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L15/00Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
    • B60L15/20Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles for control of the vehicle or its driving motor to achieve a desired performance, e.g. speed, torque, programmed variation of speed
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/60Other road transportation technologies with climate change mitigation effect
    • Y02T10/64Electric machine technologies in electromobility
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/60Other road transportation technologies with climate change mitigation effect
    • Y02T10/72Electric energy management in electromobility

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In den Stromkreis von Motoren, insbesondere Bahnmotoren, die mittels eines Walzenschalters serienparallel angelassen werden, wird häufig zur Schonung des Walzenbelages der Schaltwalze ein, . 5 Hilfsschalter eingesetzt, der beim Beginn des Serienschaltens geschlossen, ,am Ende dieser Schaltung geöffnet und bei Beginn des Parallelschaltens wieder geschlossen wird. Soll die Schaltwalze aus irgendeiner Anlaßstellung stromlos in ihre Anfangsstellung zurückgeführt werden, so ist eine Abstellvorrichtung vorgesehen, die den Hilfsschalter in Abhängigkeit von der Bewegung der Schaltwalze bei Umkehrung der Drehrichtung ausschaltet, während sie bei der Anlaßbewegung des Schalters eine Stellung einnimmt, in der sie auf den Hilfsschalter nicht einwirkt. Es ist nun möglich, daß die Schaltwalze beim Ausschalten nicht vollständig in ihre Anfangsstellung zurückgeführt, sondern in irgendeiner anderen Stellung gehalten wird. Wird sie dann wieder in der Richtung für Einschalten bewegt, so kann der Hilfsschalter erst in der Stellung der Schaltwalze für Parallelschaltung der Motoren geschlossen werden, ohne daß er zuvor in den Stellungen für Serienschal ; tung der Motoren eingeschaltet war. Dies ist aber besonders dann nachteilig, wenn das Zurückdrehen der Schaltwalze aus irgendeiner Stellung vor der Parallelschaltung der Motoren erfolgte. Hatte nämlich inzwischen die Geschwindigkeit der Motoren bereits abgenommen, oder waren die Motoren schon zum-Stillstand gelangt, so würde im Augenblick des Einschaltens des Hilfsschalters ein außerordentlich starker Strom durch den Stromkreis fließen, der schädliche Folgen verursachen kann.
Dieser schädliche Strom wird durch die Er- findung am Entstehen verhindert,. und zwar dadurch, daß der Stromkreis, in dem der Hilfsschalter liegt, so lange offen gehalten wird, bis der Hauptschalter in eine solche Stellung zurückgekehrt ist, von der aus die Vorrichtung, die den Hilfsschalter bei Beginn der Serienschaltung geschlossen hatte, diesen wieder schließen kann. Zweckmäßig geschieht dies durch Verriegelung der erwähnten Abstellvorrichtung'.
In Fig. ι ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einem Walzenschalter für Bahnmotoren schematisch dargestellt. Die Schaltwalze ι ist nur zum Teil, und zwar abgewickelt gezeigt. Der Arbeitsstrom wird ihr über den Bügel 2 durch die Leitung 3 und über den Kontaktfinger 4 zugeleitet. In die Leitung 3 ist der Hilfsschalter 5 eingefügt, dessen Magnetspule beim Einschalten von einem Strom durch die Leitung 6, den Kontaktfinger 7, über die Kontaktstücke 8 bzw. 9, den Kontaktfinger 10, die Leitung 11 und den Vorschaltwiderstand 12 gespeist wird, nach dem Einschalten aber den Erregerstrom direkt über Leitung 3 und Vorschaltwiderstand 12 empfängt.
Das Bremsband 13, das in Fig. 1 in der Aufsicht gezeigt ist, ist am oberen Teile der Schaltwalze ι festgeklemmt und wird von dieser beim Verdrehen mitgenommen. · Die Bewegungsfreiheit des Bremsbandes ist durch zwei An- Schläge 14 und 15 begrenzt, die zu beiden "Seiten eines Hebelarmes 16 des Bremsbandes an-
geordnet sind. Berührt dieser Hebelarm den Anschlag 15, so wird die Leitung 11 über die Leitung 17, ein Kontaktstück 18, die Leitung 19 und die Leitung 20 mit der Erde verbunden, also die Magnetspule des Hilfsschalters 5 kurzgeschlossen.
Während der Anlaßbewegung in der Pfeilrichtung ist die Walze 1 bestrebt, das Bremsband 13 in der Pfeilrichtung mit sich zu nehmen, wird aber hieran durch den Anschlag 14, gegen den der Arm 16 stößt, verhindert. Zwischen der Stellung 0 und I der Schaltwalze wird der Hilfsschalter 5 mittels des Walzenbelages 8 eingeschaltet. Am Ende der Serienschaltung wird seine Magnetspule mittels des geerdeten Kontaktstückes 21 kurzgeschlossen, somit der Hilfsschalter 5 ausgeschaltet und bei Beginn der Parallelschaltung über den Belag 9 wieder eingeschaltet. Wird die Schaltwalze von irgendeiner Schaltstellung aus in entgegengesetzter Richtung gedreht, so nimmt sie das Bremsband 13 in dieser Richtung mit sich und der Arm 16 wird gegen den Anschlag 15 verschoben. Damit wird die Leitung 11, wie gesagt, an Erde gelegt, wodurch der Hilfsschalter 5 ausgeschaltet und der Stromkreis für die Motoren unterbrochen wird. Die Schaltwalze kann also stromlos in ihre Nullstellung zurückgeführt werden.
Wird die Schaltwalze nur bis zu einer der Stellungen I bis V zurückgedreht und von dieser aus wieder· in der angegebenen Pfeilrichtung vorwärts bewegt, so muß vermieden werden, daß der Arm 16 wieder in seine neutrale Stellung, 'd.h. in die Stellung, in der er den Anschlag 14 berührt, verschoben und dadurch der Hilfsschalter 5 über den Belag 9 eingeschaltet wird, da sonst die Motoren erst in Parallelschaltung an die Netzspannung gelegt werden. Dies geschieht durch den Sperrhebel 22. An diesem sind zwei Arme vorgesehen, von denen der eine Arm 23 mittels einer Feder 24 gegen die Walze gedrückt wird, während der mit einem Sperrhaken 26 versehene Arm 25 mit einem am Bremsbandarm 16 befestigten Haken 27. zusammenarbeitet. An der Walze 1 ist ein längerer Vorsprung 28 angebracht, durch den beim Zurückdrehen der Walze der Sperrhebel 22 entgegen der Federspannung bewegt wird.
Wenn jetzt beim Umkehren der Dreljrichtung
der Arm 16 des Bremsbandes 13 gegen den Anschlag 15 bewegt wird, verdreht der Haken 27 -gleichzeitig den Sperrhebel 22 entgegen der Federspannung, bis die Spitze des Sperrhakens 26 über ihn (27) hinweggeglitten ist. In diesem Augenblick wird der Hebel 22 durch die Feder 24 wieder in seine ursprüngliche Lage zurückgezogen. . Er sperrt nunmehr den Arm 16 so lange, bis die Schaltwalze so weit zurückgedreht ist, daß der Sperrhebel 22 durch Auflaufen seines Armes 23 auf den Vorsprung 28 wieder gegen die Federspannung verdreht wird. Das geschieht in einer Stellung der Schaltwalze, von der aus der Hilfsschalte-r 5 durch das Kontaktstück 8 wieder eingeschaltet werden kann. Dann wird beim. Drehen der Schaltwalze in der Pfeilrichtung der Arm 16 wieder gegen den Anschlag 14 in seine neutrale Stellung verschoben, j so daß die Motoren in Serienschaltung an die Spannung gelegt werden, während der Sperrhebel 22 erst wieder beim' Verlassen des Vor-Sprunges 28 in seine ursprüngliche sperrbereite Stellung zurückkehrt.
In den Fig. 2, 3 und 4 ist in Ansicht und zwei j Schnitten eine besondere Aliordnung der be- | schrieben en Abstellvorrichtung' (sog. Schleppkontakt) nebst Sperreinrichtung nach der Erfindung gezeigt, .Fig. 5 und 6 zeigen eine Abänderung.
Das zweiteilige Bremsband 101 ist an den Deckel 102 der Schaltwalze geklemmt. Es trägt das gabelförmige Zwischenstück 103, das jede Bewegung des Bremsbandes mittels des Gelenkbolzens 104 auf einen Kontakthebel 105 ! überträgt. An dem Schalterkasten 106 ist ein ; Bock 107 befestigt, der die Anschläge 108 und j 109 sowie das Kontaktstück 110 trägt. Auf dem Bock 107 ist auch der Kontakthebel 105 um einen Stift in drehbar gelagert, ebenso der Sperrhebel 112, der um einen Stift 113 unter dem Einfluß seiner Feder 114 schwingen kann. An dem Kontakthebel 105 ist ein Hebelarm 118 angebracht, der mit dem Sperrhebel 112 zusammenarbeitet. Der Sperrhebel 112 trägt an einem der Schaltwalze zugewandten Arm 115 eine Rolle 116, die gegen den Vorsprung 117 am Deckel 102 der Schaltwalze beim Verdrehen dieser Walze anläuft. Der Kontakthebel 105 wird mit der Erde verbunden, während das Kontaktstück 110 über den Widerstand 12 (Fig. 1) mit dem Ende der Erregerspule des Hilfsschalters 5 in leitende Verbindung gebracht wird.
An Stelle des Hebels 105 kann auch, wie die Fig. 3 und 6 zeigen, der Gelenkbolzen 104 zwischen diesem Hebel und dem gabelförmigen j Zwischenstück 103 durch einen Sperrhebel festgehalten werden. Das in diesen Figuren dargestellte Gesperre arbeitet analog dem beschriebenen nach Fig. 2, 3 und 4.
Auch das Zwischenstück 103 oder das.Bremsband 101 können mit Einrichtungen versehen sein, die mit einem Sperrhebel zusammenarbeiten, um den Kontakthebel 105, wie erforderlich, am Verdrehen zu hindern.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schalter zum Serienparallelschalten von Motoren, insbesondere Bahnmotoren, mit einem Hilfsschalter, der zur Schonung der Schalterkontakte bei Beginn der Serienschaltung geschlossen, am Ende dieser Schaltung geöffnet und bei Beginn der Parallel-
    Schaltung wieder geschlossen wird, und der bei der Umkehrbewegung des Hauptschalters durch eine Abstellvorrichtung geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Umkehr der Schaltbewegung das Schließen des Stromkreises, in dem der Hilfsschalter(5) liegt, durch Verriegelung des Hilfsschalters (5) oder seiner Abstellvorrichtung (13, 16) so lange verhindert wird, bis der Hauptschalter (1) in eine Stellung gelangt ist, von der aus die Vorrichtung (8), die den Hilfsschalter (5) bei Beginn der Serienschaltung schließt, in Wirkung treten kann.
  2. 2. Schalter nach Anspruch i, dadurch ge-~ kennzeichnet, daß die Sperrung (26, 27) der Abstellvorrichtung (13,16) durch einen Vorsprung (28) am Hauptschalter wieder ausgelöst wird.
  3. 3. Sperrung für Schalter nach Anspruch 1
    . oder 2, gekennzeichnet durch einen Hebel (25) mit einem Sperrhaken (26), der gegen den Druck einer Feder (24) von der Abstellvorrichtung (mittels 27) in die Sperrstellung gedrückt wird.
  4. 4. Sperrung nach Anspruch 3, gekenn- 25 zeichnet durch einen Winkelhebel mit zwei Armen (112 und 115), von dene'n der eine (112) mit einem Sperrhaken versehen ist, der mit einem Sperrhaken an einem Hebel (118) der Abstellvorrichtung zusammenarbeitet, während an dem anderen Arm (115) eine Laufrolle (116) angebracht ist, die auf den Vorsprung (117) am Hauptschalter aufläuft.
  5. 5. Sperrung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen. Hebel (112 in Fig. 5 und 6) mit einem Sperrhaken, der mit einem Gelenkbozlen (104) der Abstellvorrichtung zusammenarbeitet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT302016D Expired DE302016C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE302016C true DE302016C (de) 1900-01-01

Family

ID=555846

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT302016D Expired DE302016C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE302016C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE766575C (de) * 1940-12-12 1951-05-17 Aeg Nockenschalter, insbesondere zum Einbau in Fahrschaltern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE766575C (de) * 1940-12-12 1951-05-17 Aeg Nockenschalter, insbesondere zum Einbau in Fahrschaltern

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE302016C (de)
CH615470A5 (en) Apparatus for reversing and turning over a card in a dobby
DE340669C (de) Vorschubvorrichtung an Drahtverarbeitungsmaschinen
DE3045858A1 (de) Bistabile mechanische vorrichtung
DE509700C (de) Aufreihvorrichtung fuer Sammelmappen mit federnd zusammengedrueckten Aufreih-buegelhaelften und einer mit Ansaetzen, beispielsweise Kroepfungen der die Buegelhaelften paarweise verbindenden Schwenkachsen, zusammenwirkenden Klinke
DE390446C (de) Weichenstellvorrichtung mit Zungenverriegelung im Antrieb
DE4426865A1 (de) Stelleinrichtung für eine Zug-/ Schub-Fernbedienung
DE3346076C2 (de) Längenverstellbarer Gabelbaum für Segelbretter
DE319565C (de) Weichenstellvorrichtung
DE356765C (de) Drehschalter fuer Backoefen- und Schubtueren
DE467192C (de) Weichenstellvorrichtung mit Stellmotor und mit fuer Handverstellung eingerichtetem Weichenbock
DE196494C (de)
DE249708C (de)
DE1911774A1 (de) Fotografische Kamera mit einer Doppelbelichtungssperre
DE1650796C (de) Einrichtung zum Steuern des Einrückvorganges von zwei stillstehenden Zahnrädern in einer Maschine zum Prüfen und Läppen dieser Räder
DE498400C (de) Schrittschaltwerk fuer Kraftfahrzeuge
DE165322C (de)
DE913830C (de) Vorrichtung an wiederholenden Addiermaschinen
DE628803C (de) Vorrichtung an schreibenden Geschaeftsmaschinen zum Sichern der Schreibgrenze am unteren Rande des Schreibblattes
DE190790C (de)
DE2202778C3 (de) Schalteinrichtung für Projektoren
AT256616B (de) Photographischer Selbstspannverschluß
DE2721079A1 (de) Diebstahlsicherung fuer kraftfahrzeuge
DE691901C (de) tschiffsbrennkraftmaschinen
AT289546B (de) Aufnahme- oder Wiedergabegerät