DE628803C - Vorrichtung an schreibenden Geschaeftsmaschinen zum Sichern der Schreibgrenze am unteren Rande des Schreibblattes - Google Patents

Vorrichtung an schreibenden Geschaeftsmaschinen zum Sichern der Schreibgrenze am unteren Rande des Schreibblattes

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Publication number
DE628803C
DE628803C DEW84997D DEW0084997D DE628803C DE 628803 C DE628803 C DE 628803C DE W84997 D DEW84997 D DE W84997D DE W0084997 D DEW0084997 D DE W0084997D DE 628803 C DE628803 C DE 628803C
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DE
Germany
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writing
limit
sheet
lower edge
locking device
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Expired
Application number
DEW84997D
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English (en)
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Joh Winklhofer Beteiligungs GmbH and Co KG
Original Assignee
Wanderer Werke AG
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Publication date
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Publication of DE628803C publication Critical patent/DE628803C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J29/00Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
    • B41J29/54Locking devices applied to printing mechanisms
    • B41J29/58Locking devices applied to printing mechanisms and automatically actuated
    • B41J29/68Locking devices applied to printing mechanisms and automatically actuated by completion of a page or predetermined number of lines or exhaustion of paper to lock the keyboard

Landscapes

  • Handling Of Sheets (AREA)

Description

  • Vorrichtung an schreibenden Geschäftsmaschinen zum Sichern der Schreibgrenze am unteren Rande des Schreibblattes Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung an schreibenden Geschäftsmaschinen zum Sichern der Schreibgrenze am unteren Rande des Schreibblattes nach Patent 614 373, bei der ein Fühler nach dem Vorbeigehen des um eine Schreibwalze mit ununterbrochener zylindrischer Oberfläche gelegten Schreibblattes in eine Auslösestellung bewegt wird und beim Erreichen der Schreibgrenze eine Sperrvorrichtung zur Wirkung gelangt.
  • Bei der Vorrichtung nach dem Hauptpatent wird beim Erreichen der Schreibgrenze durch Auslösen von Haltegliedern und Einrücken eines Übertragungsgliedes der Typenhebelanschlag gesperrt und beim Weiterdrehen der Schreibwalze durch Ausschalten des Übertragungsgliedes selbsttätigwieder freigegeben. Die Erfindung bezweckt, die Wirkungsweise der Vorrichtung zu vervollkommnen, und sieht Mittel vor, die das 'Auslösen des Typenhebelanschlages unabhängig von der- jeweiligen Schreibwalzenlage bewirken. Ferner bezweckt die Erfindung, eine Vorrichtung zu schaffen, die besonders einfach in der Ausführung und stets zuverlässig in ihrer Wirkungsweise ist, Dabei wird insbesondere auch der Vorteil erreicht, daß das die Sperrvorrichtung einrückende Glied nach dem Auslösen der Sperre stets- sicher freigegeben und selbsttätig ungehindert zurückgeführt wird. Dies wird gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch erreicht, daß ein Gbertragungsglied für das Einrücken der die Schreibgrenze sichernden Sperrvorrichtung mit einem verstellbaren Teil versehen ist, durch den ein die eingerückte Sperrvorrichtung freigebender Ansatz aaslösbar ist.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung an den in Betracht kommenden Teilen der Vorrichtung nach dem Hauptpatent veranschaulicht; es zeigen Bild i eine Vorderansicht der Auslösevorrichtung in der Ruhestellung, Bild z eine Seitenansicht der Auslösevorrichtung und Bild 3 eine Seitenansicht der Auslösevorrichtung bei ausgelöster Sperrung.
  • In Anlehnung an das Hauptpatent ist zum Beeinflussen des Doppelhebels 41, 4a, um die Tasten- bzw. Typenhebelsperrung zu bewirken, 'ein schwenkbarer Arm 38 vorgesehen, der eine kreisförmige Anschlagfläche 36 aufweist, auf die beim Auslösen der Halteglieder ein Übertragungsglied, vorzugsweise eine Anschlagrolle 35, einwirkt. Der beim Hauptpatent einteilig ausgebildete schwenkbare Arm 38 des winkelförmigen Übertragungsgliedes 37, 38 wird bei der neuen Ausführung aus zwei Teilen gebildet, nämlich einem mit dem als Anschlagarm ausgebildeten Hebelarm 37 verbundenen Teil 64 und einem verstellbaren Teil 65, der gegabelt ist. Die beiden Teile 64, 65 sind durch einen Drehzapfen. 66 und entspnedhende Lageransätze 67, 68 gelenkig miteinander verbunden.
  • Der gegabelte Teil 65 ist somit ausschwenkbar angeordnet und trägt zum Bewirken der Schwenkbewegung an der in bezug auf den Drehzapfen 66 entgegengesetzt liegenden Seite einen Ansatzteil 69, der vorzugsweise als Handgriff ausgebildet ist. Der Zapfen 66 ist von- einer Feder.7o umgeben, die in der Ruhelage die beiden Teile 64, 65 unterhalb des Zapfens 66 derart auseinanderdrückt, daß ein oberhalb des Zapfens 66 liegender Anschlaglappen 7i des Teiles 65 sich an den Teil 64 anlegt.
  • Die beiden Schenkel des gegabelten Teiles 65 sind so gegeneinander versetzt angeordnet, daß beim Verschwenken des Teiles 65 um den Zapfen 66 im Rechtssinne der einen Ansatz 39 des Doppelhebels 44 42 im Sinne der Aufhebung der Sperrung gegen Verschwenkung sichernde Schenkel aus der Verschwenkungsbahn dieses Ansatzes heraustritt, der andere Schenkel dagegen in dieser Bahn verbleibt.
  • Die beim Erreichen der Schreibgrenze durch Auslösen der Halteglieder in Bewegung versetzte Anschlagrolle 35 läuft auf die kreisförmige Anschlagfläche 36 -des Hebelärmes 37 auf. Dadurch wird ein Rechtsverstellen des Übertragungsgliedes 37, 38 und somit des Doppelhebels 41, 42 bewirkt. Durch das Verstellen des genannten Doppelhebels wird in der beim Hauptpatent beschriebenen Weise die darin mit 46 bis 5o bezeichnete Sperrvorrichtung eingerückt und das Sperren des Typenhebelanschlages eingeleitet. Diese Sperre bleibt an sich so lange bestehen, wie die Anschlagrolle 35 an der Anschlagfläche 36 anliegt bzw. gleitet und wird erst dann selbsttätig aufgehoben, wenn die Schreibwalze so weit gedreht ist, daß die Anschlagrolle 35 die Anschlagfläche 36 nicht mehr berührt. Sollen nun aber nach Einleiten der Sperre eine oder mehrere weitere Zeilen geschrieben werden, so kann die Sperre `aufgehoben werden, auch bevor die Anschlagrolle 35 den Hebelarm 37 freigibt.
  • Dies geschieht dadurch, daß durch Fingerdruck auf den Ansatzteil 69 im Sinne des Pfeiles X nach .Bild 2 der gegabelte Teil 65 entgegen der Wirkung der Feder 7o nach vorn in die Stellung nach Bild 3 verschwenkt wird.
  • Dadurch wird der Ansatz 39 an seiner gemäß Bild i rechten. Seite freigegeben, und der diesen Ansatz tragende Doppelhebel 41, 42 geht unter der Wirkung seiner im Hauptpatent angegebenen Feder 43 in die Ruhelage gemäß Bild i des Hauptpatentes zurück, wodurch die Sperrvorrichtung 46 bis 5o in ihre unwirksame Stellung zurückgeführt wird. Der Ansatz 39 gelangt dabei in die im Bild i strichpunktiert angegebene Stellung 39'. In dieser Stellung verhindert der Ansatz 39, wie Bild 3 zeigt, ein Zurückverschwenken des den Ansatzteil 69 aufnehmenden Teiles 65 trotz der Einwirkung der Feder 70.
  • Das erwähnte Verschwenken des Doppelhebels 41, 42 ermöglicht somit das Auslösen der Sperrung des Typenhebelanschlages, so daß auf der nächstfolgenden Schreibzeile weitergeschrieben werden kann.
  • Beim Freigeben des Anschlagarmes 37 durch die Anschlagrolle 3.5 verschwenkt sich der Winkelhebel 37, 38 unter der Wirkung der ihn im Linkssinne beeinflussenden, seine Drehachse umgebenden Feder 7o, bis der Ansatz 39 an den linksseitigen Schenkel des gabelförmigen Teiles 65 anschlägt, worauf der mit dem Ansatzteil 69 ausgerüstete Teil 65 sich unter der Wirkung der Feder 70 in die Ruhestellung nach Bild i und 2 zurückbewegt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Vorrichtung an schreibenden Geschäftsmaschinen zum Sichern der Schreibgrenze am unteren Rande des Schreibblattes, bei der ein Fühler nach dem Vorbeigehen des um eine Schreibwalze mit ununterbrochener zylindrischer Oberfläche gelegten Schreibblattes in eine Auslösestellung bewegt wird und beim Erreichen der Schreibgrenze eine Sperrvorrichtung zur Wirkung gelangt, nach Patent 6i4 373, dadurch gekennzeichnet, daß ein Übertragungsglied (37, 38) für das Einrücken der die Schreibgrenze sichernden Sperrvorrichtung mit einem verstellbaren Teil (65) versehen ist, durch den ein die eingerückte Sperrvorrichtun, freigebender Ansatz (39) auslösbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der verstellbare Teil (65) mit einem: Handgriff (69) versehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der verstellbare Teil (65) zwei gabelförmig angeordneter Schenkel besitzt, die in Richtung der Umstellbewegung des Teiles (65) gegeneinander versetzt sind.
DEW84997D 1931-02-08 1931-02-08 Vorrichtung an schreibenden Geschaeftsmaschinen zum Sichern der Schreibgrenze am unteren Rande des Schreibblattes Expired DE628803C (de)

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