DE302002C - - Google Patents

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DE302002C
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DENDAT302002D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H11/00Travelling-grates
    • F23H11/10Travelling-grates with special provision for supply of air from below and for controlling air supply

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den modernen Hochleistungskesseln wird in vielen Fällen, insbesondere bei minderwertigen Brennstoffen, die Leistung der Kessel durch die zulässige Größtfläche des Rostes bestimmt. Auch bei den besonders leistungsfähigen Ketten- oder Wanderrosten kann man über eine bestimmte Länge und Breite nicht hinausgehen. Um nun bei minderwertigem Brennstoff auf der gegebenen Rostfläche in
ίο der Zeiteinheit möglichst viel Brennstoff verbrennen zu können, ist es notwendig, die Schüttung so hoch wie möglich zu wählen. Nach vorliegender Erfindung werden nun bei Ketten- oder Wanderrostfeuerungen für die bei hoher Brennstoffschicht unentbehrliche Zuführung von Druckluft unmittelbar oberhalb der Rostfläche eine Anzahl festliegender gelochter Rohre angeordnet, die sich nur über den vorderen Teil der Rostfläche erstrecken.
Diese Rohre liegen also in der Brennstoffschicht und werden von dem Brennstoff überdeckt. Die den Rohren zugeführte* Druckluft erfüllt einen doppelten Zweck; einmal soll sie die hohe Brennstoffschicht lockern, und zweitens bildet sie die für die Ver- und Entgasung des Brennstoffs erforderliche Oberluft.
Man hat allerdings bereits bei Schrägrosten mit selbsttätiger Beschickung durch eine Schubvorrichtung in der Höhe der Brennstoffoberfläche gelochte Druckluftrohre angeordnet; •diese dienen aber dort zur Begrenzung und Vergleichmäßigung der Brennstoffschichthöhe.
Der wesentliche Unterschied zwischen dieser und der den Gegenstand der Erfindung bildenden Anordnung besteht darin, daß bei dem bekannten Rost die Brennstoffhöhe durch die Lage der Röhre insofern begrenzt ist, als über die Rohre hinaus kein Brennstoff gelangen kann, während bei der vorliegenden Erfindung es sich gerade darum handelt, durch die Auflockerung der oberhalb der LuftzuführungSr rohre gelagerten Brennstoffschichten eine beliebige Schichthöhe auf dem Roste zu ermöglichen und dadurch die Leistungsfähigkeit der Rostfläche bei gegebener Größe beliebig zu erhöhen. Die Luftzuführungsrohre werden hierbei nur über dem vorderen Teil des Rostes angeordnet, da die Pressung der dem Brennstoff durch den Rost hindurch zugeführten Luft für den vorderen Teil des Rostes meist zu gering ist, während sie für den rückwärtigen Teil, wo die Kohle bereits mehr oder weniger ausgebrannt ist,, zu groß sein würde'. Die durch die Rohre auf dem vorderen Teile des Rostes zugeführte Druckluft hat außerdem den Zweck, den Brennstoff möglichst rasch und kräftig zu vergasen. Die noch fehlende Verbrennungsluft wird in üblicher Weise durch den Rost hindurch mittels natürlichen oder künstlichen Zuges zugeführt. In der Vergasungs- und Hauptverbrennungszone wird somit, 'wie es für eine gute Verbrennung- erforderlich ist, eine größere Luftmenge' zugeführt, als dem übrigen Teile des Rostes.
Der Vorteil der vorliegenden Anordnung besteht darin, daß trotz der wesentlich erhöhten Brennstoffschicht und der dementsprechend erhöhten Leistungsfähigkeit des Rostes auch bei schlechtem Brennstoff eine rauchlose Verbrennung erzielt werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Rostes gemäß der Erfindung dargestellt.
Fig. ι stellt den Aufriß,
ίο Fig. 2 den Grundriß, und
Fig. 3 einen Querschnitt durch den Rost dar. R sind die der Rostbewegungsrichtung parallel nebeneinandergelegten Rohre, die am Ende geschlossen sind und am Umfange die Löcher L, wie in Fig. 4 in größerem Maßstabe dargestellt, besitzen, durch welche die an dem anderen Ende in die Rohre gelangende Druckluft austritt. Die Rohre sind untereinander durch ein Querstück Q verbunden, in welches die Druckluft mittels eines Zuleitungsrohres Z geführt wird. Das Querstück Q ist an den feststehenden Seitenteilen des Rostes befestigt, und zwar kann die Einrichtung so getroffen werden, daß die Rohre R sich in der Bewegungsrichtung des Rostes weiter vor- oder zurückschiebeil lassen, je nachdem die Belastung des Rostes dies erfordert. Die Löcher am Umfange der Rohre sind so verteilt, daß die Luft den Brennstoff in verschiedenen Richtungen durchdringt. Die Größe der Löcher und ihre Entfernung voneinander werden zweckmäßig in den einzelnen Zonen des Rostes (Entgasungs-, Verbrennungszone) entsprechend dem dort herrschenden Luftbedarfe verschieden groß aus: geführt. Die Rohre werden über dem Roste nur so weit geführt, als die Druckluft erforderlich ist. Da die Rohre festliegen, der Rost und mit ihm auch der Brennstoff aber sich fortbewegt, so gelangen immer neue Brennstoffteile vor die Löcher in den Rohren, so daß der Brennstoff nach und nach ganz mit Druckluft durchsetzt wird.
Da es erwünscht ist, die Zufuhr der Druckluft auch in der Breite des Rostes abstufen zu können, sind einstellbare Ventile V vorgesehen, durch welche Druck und Menge der in jedes einzelne Rohr R eingeführten Druckluft beliebig geregelt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ketten- oder Wanderrostfeuerung mit Druckluftzuführung durch über der Rostfläche in der Bewegungsrichtung des Brennstoffs festliegende gelochte Rohre, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre unmittelbar über der Rostfläche liegen und sich nur auf deren vorderen Teil erstrecken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE302002C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE899845C (de) * 1949-02-02 1953-12-17 Ver Kesselwerke Ag Verfahren zur Verfeuerung von nicht klassifizierten Brennstoffen auf Wanderrosten
DE966665C (de) * 1950-03-30 1957-08-29 Babcock & Wilcox Dampfkessel W Wanderrostfeuerung
DE1090365B (de) * 1958-10-24 1960-10-06 Schmidt Sche Heissdampf Wanderrost-Feuerung fuer Dampferzeuger mit Brennstoff-UEberdeckung
DE1162019B (de) * 1960-03-17 1964-01-30 Vorkauf Heinrich Feuerung fuer feste Brennstoffe
DE1164011B (de) * 1960-03-17 1964-02-27 Vorkauf Heinrich Feuerung zur Verbrennung von festen Brennstoffen

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DE899845C (de) * 1949-02-02 1953-12-17 Ver Kesselwerke Ag Verfahren zur Verfeuerung von nicht klassifizierten Brennstoffen auf Wanderrosten
DE966665C (de) * 1950-03-30 1957-08-29 Babcock & Wilcox Dampfkessel W Wanderrostfeuerung
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DE1162019B (de) * 1960-03-17 1964-01-30 Vorkauf Heinrich Feuerung fuer feste Brennstoffe
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