DE300911C - - Google Patents
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- valve
- pressure reducing
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- reducing valve
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- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 claims description 8
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D90/00—Component parts, details or accessories for large containers
- B65D90/22—Safety features
- B65D90/38—Means for reducing the vapour space or for reducing the formation of vapour within containers
- B65D90/44—Means for reducing the vapour space or for reducing the formation of vapour within containers by use of inert gas for filling space above liquid or between contents
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 300911 KLASSE 81 e. GRUPPE
Eine über dem Spiegel einer brennbaren Flüssigkeit in einem Lagerbehälter stehende
Luftmenge bedeutet stets eine Explosionsgefahr, die immer dann eintritt, wenn man
beim Entleeren des Lagerbehälters Luft in diesen ohne weiteres zum Ersetzen der herausgeflossenen Menge einströmen läßt. Zur Verhütung
dieser Gefahr hat man schon vorgeschlagen, anstatt Luft in den Lagerbehälter
bei dessen Entleerung ein neutrales Gas, ζ. Β. Kohlensäure nachzusaugen, die einem Gefäßfür
verdichtetes oder kondensiertes Gas durch ein Druckminderungsventil entommen wird.
Es ist nun bekannt, daß es nicht notwendig ist, bei Lagerbehältern für feuergefährliche Flüssigkeiten den flüssigkeitsleeren Raum mit reinem, neutralem Gas zu füllen; vielmehr genügt in vielen Fällen ein Gehalt von z. B. 10 Prozent Kohlensäure in der Luft völlig, um eine Explosion zu verhindern. Daher ist die Anordnung nach vorliegender Erfindung derart getroffen, daß durch den im Flüssigkeitsbehälter bei dessen Entleerung entstehenden, zum Einsaugen, des neutralen Gases dienenden Unterdruck gleichzeitig Luft derart eingesaugt wird, daß sich Luft und Gas in geeigneten, explosionshindernden Verhältnissen mischen.
Es ist nun bekannt, daß es nicht notwendig ist, bei Lagerbehältern für feuergefährliche Flüssigkeiten den flüssigkeitsleeren Raum mit reinem, neutralem Gas zu füllen; vielmehr genügt in vielen Fällen ein Gehalt von z. B. 10 Prozent Kohlensäure in der Luft völlig, um eine Explosion zu verhindern. Daher ist die Anordnung nach vorliegender Erfindung derart getroffen, daß durch den im Flüssigkeitsbehälter bei dessen Entleerung entstehenden, zum Einsaugen, des neutralen Gases dienenden Unterdruck gleichzeitig Luft derart eingesaugt wird, daß sich Luft und Gas in geeigneten, explosionshindernden Verhältnissen mischen.
Zwei Ausführüngsformen der Erfindung sind in den Fig. 1 und 2 der Zeichnung in senkrechten
Schnitten veranschaulicht, während die Fig. 3 einen Schnitt durch das Gaseinlaßvehtil
in größerem Maßstabe, und die Fig. 4 eine Einzelheit der Fig. 3 in noch größerem
Maßstabe zeigen. ' ■
Bei der in der Fig. 1 dargestellten Ausführungsform der Anlage ist der Lagerbehälter 1
für die brennbare Flüssigkeit oberhalb der Erde gelagert, so daß die Flüssigkeit einfach
durch einen Hahn 2 abgezogen werden kann, der derart ausgeführt ist, daß er sich von
selbst schließt, wenn er freigelassen wird. Der obere Teil des Lagerbehälters 1 steht mit
einem Gefäß 3 für flüssige Kohlensäure in Verbindung, und zwar durch ein Ventil 4 soleher
Art, daß die Kohlensäure in den Lagerbehälter ι erst bei einem in diesem entstehenden
Unterdruck eingelassen wird. Im gezeigten Ausführungsbeispiel besteht das Ventil 4
aus einem Druckminderventil mit unbelasteter Membran 5, die durch ein Hebelgestänge 6
das Einlaßventil 7 für die Kohlensäure beeinflußt. Bei einem geringen Unterdruck in
der Leitung 8, verursacht durch Auslassen von Flüssigkeit aus dem Lagerbehälter 1, drückt
die Membran 5 auf das Hebelgestänge 6 und öffnet das Ventil 7, wodurch eine gewisse
Menge Kohlensäure in das Ventilgehäuse einströmt.
Die Anordnung zum Einlassen von Luft in das Ventilgehäuse des Druckminderventils 4
besteht bei der dargestellten Ausführungsform aus einem in der Membran 5 eingesetzten
Klappenventil 9. Dieses ist an dem einen ,
Arm eines doppelarmigen Hebels io befestigt, dessen anderer Arm unter dem Einfluß einer
Feder 12 steht und auf dem Hebelgestänge 6 aufliegt (Fig. 4). Durch Drehung der Schraube
ii, die die Feder 12 spannt, kann das Mengenverhältnis
zwischen der eingelassenen Luft und Kohlensäure nach Belieben geregelt werden. In der Membran 5 ist auch in an
sich bekannter Weise ein Sicherheitsventil 13 eingesetzt, das sich durch Anstoßen gegen
die Gehäusewand in dem Falle öffnet, wenn aus irgendeinem Grunde, z. B. Sonnenhitze,
ein Überdruck im Lagerbehälter 1 ent-.steht. .
Die in der Fig. 2 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der nach der
Fig. ι nur dadurch, daß der Lagerbehälter 1 für die brennbare Flüssigkeit und das Gefäß 3
für die Kohlensäure versenkt im Boden zwecks besseren Schutzes angeordnet sind. Die feuergefährliche
Flüssigkeit wird dann durch eine Pumpe 14 aus dem Lagerbehälter 1 herausgepumpt;
im übrigen aber sind die Anordnungen die gleichen wie bei der Anlage nach der Fig. 1.
Die Anlage wird zweckmäßig auch mit einer Vorrichtung versehen, die bei vollständiger
Entleerung des Kohlensäuregefäßes 3 entweder die Auslaßleitung für die brennbare
Flüssigkeit absperrt oder ein geeignetes Zeichen gibt, das die Unterbrechung des Zapfens
veranlaßt; ' dadurch wird verhütet, daß reine Luft in den Lagerbehälter eintreten und so
eine Explosion erfolgen kann.
Claims (3)
1. Sicherheitsvorrichtung an Lagerbehältern für feuergefährliche Flüssigkeiten,
bei der aus einem Gefäß mit verdichtetem Neutralgas unter Vermittlung eines Druckminderventils
das Neutralgas spannungslos in den Lagerbehälter bei dessen Entleerung
nachgesaugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckminderventil (4) mit einer Einrichtung zum Einsaugen von
Außenluft versehen ist, die gleichzeitig mit dem Neutralgas in das Druckminderventil
einströmt und sich dort mit dem Neutralgas mischt.
2. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in "
der Membran (5) des Druckminderventils (4) ein Lufteinlaßventil (9) eingesetzt ist,
das gleichzeitig mit dem Ventil (7) für das Neutralgas geöffnet wird!
3. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in
der Membran (5) des Druckminderventils (4) ein Sicherheitsventil (13) eingesetzt ist,
das bei einem Drängen der Membran (5) nach außen infolge eines etwaigen Überdrucks
im Lagerbehälter (1) gegen die Ventilwand stößt und dadurch geöffnet
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE300911C true DE300911C (de) |
Family
ID=554850
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT300911D Active DE300911C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE300911C (de) |
-
0
- DE DENDAT300911D patent/DE300911C/de active Active
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