DE120260C - - Google Patents

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DE120260C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D7/00Control of flow
    • G05D7/01Control of flow without auxiliary power
    • G05D7/0166Control of flow without auxiliary power the sensing element being a float or a ball placed outside the flow path to be controlled

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JV£ 120260 KLASSE 64 c.
aus einem hochgelegenen Bassin.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. November 1899 ab.
Die vorliegende. Erfindung betrifft eine transportable Vorrichtung, mit welcher man in der Lage ist, unabhängig vom Flüssigkeitsniveau in einem zu entleerenden Gefäis die Entnahme von Flüssigkeit mit constanter Geschwindigkeit zu bewerkstelligen, wobei aufserdem eine schrittweise, gleichmäfsige Entleerung stattfindet.
Die Vorrichtung beruht auf dem bekannten Princip, wonach man mittels einen Heber tragenden Schwimmers in der Lage ist, aus dem zu entleerenden Gefäfs trotz der Aenderungen des Flüssigkeitsniveaus Flüssigkeit mit constanter Geschwindigkeit abzuziehen. Die Neuheit der vorliegenden Erfindung besteht darin, dafs die Flüssigkeit von einem höher gelagerten Bassin unter Einschaltung einer Kammer 14 zunächst in einen Vorraum 16 und von diesem erst in den mit der Hebervorrichtung versehenen Raum 31 flieist, wobei der Zulauf der Flüssigkeit mit Hülfe eines im Vorraum vorgesehenen Schwimmers geschlossen wird, sobald dieser letztere Raum gefüllt ist, zu dem Zweck, die Flüssigkeit stets nur unter dem Druck der Flüssigkeitssäule in der Vorkammer zu erhalten, d. i. unabhängig von der Niveauhöhe in dem hochgelegenen Bassin.
Aufserdem ist die neue Vorrichtung unabhängig von der Gröfse des Spundloches und aus einem Stück hergestellt, so dafs ihre' Anbringung an jeder Stelle möglich ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Ansicht von oben.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach A-B von Fig. 1.
Fig. 3 ist eine vordere Ansicht.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach C-D von Fig. 1 und
Fig. 5 ein Schnitt nach E-F von Fig. 1.
Es sei angenommen, dafs ein zu entleerender Behälter in Verbindung mit einem Rohr steht, in welches der Hahn 12 eingeschaltet ist. Die Flüssigkeit tritt dann in die Kammer 14 und tritt durch die Oeffnungen 15 nach dem Vorraum 16; ist dieser gefüllt, schliefst der Schwimmer 18 den Hahn 12 mit Hülfe der Stange 20 und der Kurbel 13. Von hier geht die Flüssigkeit durch die Oeffnung 17 in die Kammer 23 und dann durch die Oeffnungen 24 nach dem Raum 31, um hier den Schwimmer 2 zu heben, welcher etwa bei 5 belastet sein kann, und längs den Stangen 3 geführt ist und den Heber 4 trägt. Dieser besitzt einen anderen Hahn 6 und ein Röhrchen 9.
Aufserdem kann eine Signalglocke 25 vorgesehen werden, welche eine Feder trägt, die durch das Drehen der Kurbel 26 gespannt wird. Die Arretirung der Feder kann in der Weise herbeigeführt werden, dafs etwa das obere Ende einer Stange 29, welche bei 27 und 30 geführt ist, im gehobenen Zustand des am anderen Ende der Stange befindlichen Schwimmers 28 die Feder eingreift.
Die Wirkungsweise' der Vorrichtung ist die folgende:
Wird der Hahn 12 geöffnet, so strömt die Flüssigkeit in die erste Kammer 14, geht durch die unteren Oeffnungen 15 in den Vorraum 16 und schliefst den Hahn 12, wenn der Schwimmer 18 genügend gehoben ist; sodann geht die Flüssigkeit in den eigentlichen Kasten 31 und hebt hier wiederum den Schwimmer2. Ist genügend Flüssigkeit aus 16 abgeflossen, dann ist der dort befindliche Schwimmer gesunken, hat den Hahn 12 geöffnet, so dais ein Nachflieisen der Flüssigkeit eintritt. Hierdurch wird erreicht, dais nicht jeweilig der Druck jeder Flüssigkeitssäule in Frage kommt, welche dem Abstand des zu entleerenden Gefäises von dem Kasten entspricht, sondern immer nur die verhältnifsmäisig sehr minimale Höhe des Kastens selbst.
Um nun noch zu erreichen, dais der Flüssigkeitsspiegel in Kasten 31 nicht unter eine bestimmte Grenze fällt, kann man die Signalvorrichtung 25 vorsehen.
Sinkt hier nämlich die Flüssigkeit, dann nimmt sie den Schwimmer mit, infolge dessen auch die Stange 29, welche aus der Feder, die in Vorrichtung 25 enthalten ist, heraustritt und diese freigiebt, so dafs sie in Function tritt und anzeigt, wenn ein gewisses Minimum erreicht ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Transportable Vorrichtung zur Flüssigkeitsentnahme' mit constanter Geschwindigkeit aus einem hochgelegenen Bassin mit Hülfe eines einen Heber tragenden Schwimmers, dadurch gekennzeichnet, dais der Raum (31), in welchem sich dieser Schwimmer befindet, durch Oeffnungen (17) mit einem zweiten Raum (16) in Verbindung steht, in den aus dem hochgelegenen Bassin unter Einschaltung eines Vorraumes (14) die Flüssigkeit einströmt, und in welchem sich ein Schwimmer (18) befindet, der mit Hülfe eines Hebels (13) bei Erreichung eines bestimmten Niveaus einen Hahn (12) in dem Flüssigkeitszuleitungsrohr abschliefst, beim Sinken bis auf ein bestimmtes Niveau aber wieder öffnet, zu dem Zweck, die Geschwindigkeit der Einströmung in den Raum (31) unabhängig von der Niveauhöhe in dem hochgelegenen Bassin und nur abhängig von der Niveauhöhe in dem Raum (16) zu machen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT120260D Active DE120260C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102013220279A1 (de) * 2013-10-08 2015-04-23 Deere & Company Hydraulisches Wegeventil

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102013220279A1 (de) * 2013-10-08 2015-04-23 Deere & Company Hydraulisches Wegeventil

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