DE29993C - Vom Regulator beeinflufste Gelenksteuerung für Dampfmaschinen - Google Patents

Vom Regulator beeinflufste Gelenksteuerung für Dampfmaschinen

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DE29993C
DE29993C DENDAT29993D DE29993DA DE29993C DE 29993 C DE29993 C DE 29993C DE NDAT29993 D DENDAT29993 D DE NDAT29993D DE 29993D A DE29993D A DE 29993DA DE 29993 C DE29993 C DE 29993C
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DE
Germany
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regulator
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joint control
steam engines
shaft
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT29993D
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English (en)
Original Assignee
J. CHRISTENSEN in Kopenhagen
Publication of DE29993C publication Critical patent/DE29993C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L29/00Reversing-gear
    • F01L29/02Reversing-gear by displacing eccentric
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L29/00Reversing-gear
    • F01L29/04Reversing-gear by links or guide rods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. April 1884 ab.
Die vorliegende Steuerung gehört zu denjenigen, bei welchen der Regulator so mit dem Expansionsexcenter verbunden ist, dafs er das letztere gegen die Kurbelwelle der Maschine verdreht. Die Steuerung soll den Vortheil haben , dafs sie leicht zu repariren ist und mit Leichtigkeit bei vorhandenen älteren Maschinen angebracht werden kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. 1 die Steuerung, Fig. 2 die Verbindung derselben mit dem Regulator und Fig. 3 das Expansionsexcenter.
Auf der Kurbelwelle A ist das Excenter a aufgekeilt, welches mit einem Zahnrad b fest verbunden ist. Letzteres könnte indessen auch an einer beliebigen Stelle der Kurbelwelle befestigt sein. Es würde dann die Verbindung desselben mit dem Steuerungsapparat durch eine Kette, Fig. 4, erfolgen und der Steuerungsapparat unabhängig von der Maschine aufgestellt werden können.
Das Zahnrad b ist mit dem Zahnrad e verbunden, das auf der Stahl- oder Metallachse d sitzt. Das Zahnrad e sitzt nicht fest auf der Welle d, sondern ist durch Nuth und Feder d1 mit derselben verbunden, so dafs durch die Drehung von e die Welle d zwar mit in Rotation versetzt wird, dieselbe sich aber in der Nabe des Rades e in ihrer Längsrichtung verschieben kann. Das Rad e ist mit seiner (nach rechts, Fig. 1) verlängerten Nabe in dem Gestell L unverrückbar gelagert, und auf dem Ende dieser Nabe ist ein Excenter/ befestigt, welches durch eine Zugstange g mit dem Winkelhebel ^1 verbunden ist. Letzterer steht durch eine Zugstange g* mit der Leitschiene g 3 in Verbindung,, welche mit dem um xl drehbaren Stofskissen χ versehen ist. Die Leitschiene g3 wird unter Vermittelung von gg'g* von dem Excenter/ in hin- und hergehende Bewegung versetzt.
Von dem Stofskissen χ gehen nach oben hin zwei Arme aus, von denen jeder mit einem nach innen gerichteten abgerundeten Vorsprung.*4 versehen ist. Gegen diese Vorsprünge wirken die auf die Leitschiene x% aufgeschraubten Schienen x2. Die Leitschiene xd wird durch eine Zugstange, den Winkelhebel i und das Gestänge z1, Fig. ι und 2, von dem Regulator aus in hin- und hergehende Bewegung versetzt. Bei der Bewegung der Leitschiene χ3 mit ihren Ansätzen λ;2 nach rechts, Fig. 1, greifen letztere unter die Vprsprünge x* des Stofskissens χ und heben dieses dadurch, es um x1 drehend, hoch.
An dem Gestell L ist noch eine dritte Leitschiene ζ verschiebbar und um 22 drehbar angebracht, welche mit dem Stofskissen zv ausgerüstet und an ihrem anderen Ende mit dem um kx drehbaren Balancier k drehbar verbunden ist. Letzterer ist mit der Stange / verbunden, die mittelst Kugelzapfens an der Welle d befestigt ist. Eine Verschiebung der Leitschiene ζ nach links hat, wie ersichtlich, eine Verschiebung der Welle d nach rechts zur Folge. Die Welle d ist nun an ihrem linken Ende mit einer schraubenförmigen Nuth m versehen, in welche ein in die Nabe des Rades η eingesetzter Stahlzapfen eingreift. Eine Verschiebung der Welle d hat mithin eine Drehung des Rades η zur Folge. Letzteres überträgt seine Drehung auf das mit ihm in Eingriff stehende Rad 0, welches mit dem lose auf der Welle sitzenden Expansionsexcenter o1 fest ver-
bunden ist. Durch einen auf dem Expansionsexcenter ol angebrachten Zapfen o2, der durch einen radialen Schlitz des Rades ο greift, kann die Voreilung des Excenters bestimmt werden. Das Rad ο mit dem Excenter ο1 wird durch einen Stellring, an seinem Platz gehalten.
Auf diese Weise kann also eine dem Verbrauch an Kraft entsprechende variable Expansion hervorgebracht werden. Eine zu schnelle Bewegung der Stange z1 und somit des Regulators wird durch einen gewöhnlichen Bremskopf Q verhindert.
Das Vorschieben der Welle d nach rechts erfolgt, sobald das Stofskissen χ an das Stofskissen z1 stöfst. Damit nun die Welle d nach erfolgtem Schlag wegen der entgegenwirkenden Reibung der Räder η ο und des Excenters ο' nicht sofort zurückspringe, ist auf der Leitschiene g3 ein verstellbarer Klotz q angebracht, der gegen den um r' drehbaren Winkelhebel r stöfst. Der längere Arm dieses Winkelhebels r ist durch ein Gewicht r2 belastet und durch eine Stange rz mit dem Sperrhebel rl verbunden, der im Balancier k drehbar gelagert ist und dessen freies Ende sich gegen den schrägen Ansatz rh des Gestelles L legt. Erst wenn durch die Rückwärtsbewegung von ^3 (nach rechts) der Ansatz q gegen r stöfst und dadurch die Sperrklinke r* hebt, erfolgt das Zurückgehen von k und d. Die Feder p, welche gegen den unteren Arm des Balanciers k wirkt, dient dazu, diesen zurückzustofsen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Steuerung des losen Expansionsexcenters ο1 durch Räder ο η, Welle d und den Zugstangen- und Hebelmechanismus I k ζ zl fg g1 g"* g3 χ x* x*x3ip in Verbindung mit der Sperrvorrichtung q r r* rs r4, Fig. ι und 2.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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