DE299128C - - Google Patents
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- DE299128C DE299128C DENDAT299128D DE299128DA DE299128C DE 299128 C DE299128 C DE 299128C DE NDAT299128 D DENDAT299128 D DE NDAT299128D DE 299128D A DE299128D A DE 299128DA DE 299128 C DE299128 C DE 299128C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A19/00—Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
- F41A19/01—Counting means indicating the number of shots fired
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
- Photographic Developing Apparatuses (AREA)
Description
AUSGEGEBEN
AM 27. JULI 1920
Die Erfindung betrifft einen Schußzähler mit Patronenführung, insbesondere für auf
Flugmaschinen aufmontierte Maschinengewehre, um dem Piloten den Schußvorrat durch Ablesen
anzuzeigen und eine gleichmäßige Einführung der Patronen in den Gewehrkasten zu ermöglichen.
Das Neue besteht darin, daß die durch einen Gurtstreifen bekannter Art gesteckten
ίο Patronen durch eine an dem Gewehrkörper
angeklemmte Kastenführung mit Stützgleitfedern ausgerichtet werden und die Patronen
über ein in der vorderen seitlichen Führungswand gelagertes Nutenrad laufen, auf dessen
Achse das Hauptskalenrad einer Zählvorrichtung sitzt, welches den Antrieb für die beiden
weiteren Skalenräder abgibt, von welchen der vorhandene Schußvorrat in Ausschnitten der
Führungswand angezeigt bzw. ablesbar ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt; es zeigt:
Fig. ι eine Draufsicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht.
Der Führungskasten δ besteht aus einem in der Durchgangsrichtung des Patronenstreifens offenen Gehäuse, welches ah dem Gewehrkasten durch einen federnden Bügel * angeklemmt oder starr mit demselben verbunden ist. In dem Führungskasten werden die durch den Streifen c gesteckten Patronen a ausgerichtet und verhindern die an der Kopfplatte der Führung befestigten Stützgleitfedern k ein Schiefziehen der Patronen beim Durchlaufen des Nutenrades d der Zählvorrichtung. Das Nutenrad d, welches in der Seitenwand der Kastenführung gelagert ist und in die Nut der Patronenhülsen eingreift, wird beim Lauf des Patronenstreifens von jeder Patrone um einen Zahn weitertransportiert, wobei die auf der Achse des Nutenrades befestigte Skalenscheibe e immer um eine Zahl weiterrückt. Die Skalenscheibe β zeigt die Einer, die Skalenscheibe f die Zehner und die Skalenscheibe g die Hunderter an, so daß mit der Zählvorrichtung bis zu 999 Schuß gezählt werden können. Der Eingriff der Skalen- bzw. Zahlenräder erfolgt in der bei Zählvorrichtungen bekannten Weise mittels eines Stiftes, durch welchen das Eingriffsrad bei jedesmaliger Umdrehung des den Stift tragenden Rades um einen Zahn bzw. eine Zahl weitergedreht wird. Die Zahlenräder sind zwischen einer Doppelwand angeordnet, und sind die Zahlen in entsprechenden Ausschnitten sichtbar und ablesbar. Um eine ununterbrochene Einführung der Patronen in das Nutenrad zu gewährleisten, sind zu beiden Seiten des Nutenrades auf die Patronen aufsetzende Druckrollen h vorgesehen. Durch die am Hauptskalenrad e vorgesehene Kordel kann die Zählvorrichtung von außen beeinflußt bzw. in die Anfangslage zurückgestellt werden.
Fig. ι eine Draufsicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht.
Der Führungskasten δ besteht aus einem in der Durchgangsrichtung des Patronenstreifens offenen Gehäuse, welches ah dem Gewehrkasten durch einen federnden Bügel * angeklemmt oder starr mit demselben verbunden ist. In dem Führungskasten werden die durch den Streifen c gesteckten Patronen a ausgerichtet und verhindern die an der Kopfplatte der Führung befestigten Stützgleitfedern k ein Schiefziehen der Patronen beim Durchlaufen des Nutenrades d der Zählvorrichtung. Das Nutenrad d, welches in der Seitenwand der Kastenführung gelagert ist und in die Nut der Patronenhülsen eingreift, wird beim Lauf des Patronenstreifens von jeder Patrone um einen Zahn weitertransportiert, wobei die auf der Achse des Nutenrades befestigte Skalenscheibe e immer um eine Zahl weiterrückt. Die Skalenscheibe β zeigt die Einer, die Skalenscheibe f die Zehner und die Skalenscheibe g die Hunderter an, so daß mit der Zählvorrichtung bis zu 999 Schuß gezählt werden können. Der Eingriff der Skalen- bzw. Zahlenräder erfolgt in der bei Zählvorrichtungen bekannten Weise mittels eines Stiftes, durch welchen das Eingriffsrad bei jedesmaliger Umdrehung des den Stift tragenden Rades um einen Zahn bzw. eine Zahl weitergedreht wird. Die Zahlenräder sind zwischen einer Doppelwand angeordnet, und sind die Zahlen in entsprechenden Ausschnitten sichtbar und ablesbar. Um eine ununterbrochene Einführung der Patronen in das Nutenrad zu gewährleisten, sind zu beiden Seiten des Nutenrades auf die Patronen aufsetzende Druckrollen h vorgesehen. Durch die am Hauptskalenrad e vorgesehene Kordel kann die Zählvorrichtung von außen beeinflußt bzw. in die Anfangslage zurückgestellt werden.
Es steht natürlich im Belieben, innerhalb der Grenzen der Erfindung abweichende Ausführungsformen
zu finden und anzuwenden, soweit das Prinzip der Erfindung bestehen bleibt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schußzähler mit Patronenführung für Maschinengewehre, dadurch gekennzeichnet, daß die durch einen Gurtstreifen (c) bekannter Art gesteckten Patronen (a) durch eine an dem Gewehrkörper angeklemmte Kastenführung (δ) mit Stützgleitfedern (k) ausgerichtet werden und die Patronen über ein in der vorderen seitlichen Führungswand gelagertes Nutenrad (d) lauf en, auf dessen Achse das Hauptskalenrad (e) einer Zählvorrichtung sitzt, welches den Antrieb für die beiden weiteren Skalenräder (f und g) abgibt, von welchen der vorhandene Schußvorrat in Ausschnitten der Führungswand angezeigt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE308498T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE299128C true DE299128C (de) |
Family
ID=6121706
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT308498D Active DE308498C (de) | |||
| DENDAT299128D Active DE299128C (de) |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT308498D Active DE308498C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE299128C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010054245A1 (de) * | 2010-12-11 | 2012-06-14 | Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, dieses vertreten durch das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung | Vorrichtung zur automatischen Ermittlung einer Restmunitionsmenge für automatische und/oder halbautomatische Maschinenwaffen |
-
0
- DE DENDAT308498D patent/DE308498C/de active Active
- DE DENDAT299128D patent/DE299128C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010054245A1 (de) * | 2010-12-11 | 2012-06-14 | Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, dieses vertreten durch das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung | Vorrichtung zur automatischen Ermittlung einer Restmunitionsmenge für automatische und/oder halbautomatische Maschinenwaffen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE308498C (de) |
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