DE296400C - - Google Patents

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DE296400C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H15/00Cleaning arrangements for grates; Moving fuel along grates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
!PATENTSCHRIFT
- M 296400 KLASSE 24/. GRUPPE
BADER & HALBIG in HALLE a. S.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Juni 1914 ab.
Die Erfindung besteht in einer für Treppenoder Schrägrostfeuerungen bestimmten Schürvorrichtung, bei welcher oberhalb der einzelnen quergelegten Roststäbe Schürzinken verschiebbar sind, um den auf den Roststäben lagernden Brennstoff zu lockern und Schlacken oder Asche von denselben zu entfernen. Gemäß der Erfindung sitzen die Schürzinken an einem seitlich verschiebbaren Rahmen, um sie
ίο zwischen die Roststäbe einschieben und wieder herausziehen zu können, wobei ferner die Leisten mittels Hebel o. dgl. mit einer Schieberstange derart in Verbindung stehen, daß bei Bewegung der Schieberstange zunächst ein Vorschub der Schürzinkenleisten gegen die Roststäbe hin zum Einführen der Schürzinken zwischen dieselben und darauf die seitliche Verschiebung des ganzen Rahmens mit den Schürzinken erfolgt, wodurch die Schürbewegung ausgeführt wird, wogegen beim Zurückziehen des Gestänges erst ein Herausziehen der Schürzinken aus den Zwischenräumen zwischen den Roststäben und darauf erst die Zurückbewegung des ganzen Rahmens in seine Ruhelage vor sich geht. Diese Anordnung bietet den Vorteil, daß man mit der Schieberstange nur zwei Bewegungen zu machen braucht, und zwar eine Hin- und Herverschiebung, und daß die Zinken in der Ruhelage außerhalb der Brennzone hinter den Rosten liegen, während sie nur für das Schüren vorgeschoben und dann vor dem Rückgangs des Rahmens in seine alte Lage wieder aus der Feuerzone herausgezogen werden.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Seitenansieht, und Fig. 2 eine Draufsicht der Vorrichtung, während Fig. 3 eine Einzelheit veranschaulicht.
Die Zinken α sitzen an Leisten g, die ihrerseits wiederum mittels Schlitze h auf Zapfen i wagerecht verschiebbar sind. Die Zinken a können oberhalb der einzelnen Roststäbe δ eingeführt werden. Die Roststäbe können in mehreren nebeneinanderliegenden Reihen angeordnet sein, beispielsweise drei, wie in der Zeichnung (Fig. 2) angenommen ist. Die Anordnung ist derart getroffen, daß die Schürzinken α bei Ruhestellung nicht zwischen die Roststäbe hineinragen, sondern nur für jede Schürbewegung zwischen die Roststäbe eingeführt werden, wodurch sie der schädlichen Einwirkung des Feuers entzogen sind und somit geschont werden. Die die Leisten g tragenden Bolzen i sitzen an Leisten k. An diese sind ferner Hebel I angelenkt, deren mit einer Mutter m o. dgl. versehene Enden durch ein Loch η der Leisten g greifen. An den Hebeln I greifen gelenkig die Arme 0 an, die miteinander starr verbunden sind und mit einer Schieberstange p in gelenkiger Verbindung stehen.
Wird nun diese Schieberstange in der Richtung des Pfeiles (Fig. 2) verschoben, so erfolgt zuerst eine Verschwenkung der Arme I um
den Gelenkpunkt derselben und hierbei ein Vorschieben der Platten g und der Zinken a zwischen die Roststäbe, wie punktiert angedeutet. Sind die Platten g bis zum Anschlage der Bolzen i am hinteren Ende der Schlitze h vorgeschoben, so erfolgt bei weiterer Bewegung der Schieberstange p der Vorschub der Schürzinken in der Richtung des Pfeiles r. Wird hierauf nach Beendigung des Weges der
ίο Schürzinken die Stange p wieder zurückgezogen, so erfolgt zunächst durch Rück verschwenkung der Hebel Z das Herausziehen der Zinken α aus den Roststäben und hierauf erst die Verschiebung der Schürzinken in entgegengesetzter Richtung zum· Pfeile r.
Es kann unter Umständen zweckmäßig sein, die Schürzinken derart anzuordnen oder zu befestigen, daß sie einzeln in der Höhenrichtung nachgeben können, für den Fall, daß sich einzelne Roststäbe beim Betriebe geworfen haben sollten.
Die Zinken können die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform erhalten, wobei die Seitenkanten nach vorn hin unter einem spitzen Winkel geneigt sind, so daß bei der seitlichen Verschiebung der Zinken längs der Roststäbe das von den Zinken getroffene Material nach vorn zum Herabfallen von den Rosten gedrängt wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schürvorrichtung für Treppenroste mit oberhalb der einzelnen Roststäbe verschiebbaren Schürzinken, gekennzeichnet durch einen in Führungen seitlich ver- ■ schiebbaren Rahmen, an dem für jede die Schürzinken tragende Leiste (g) ein Hebel [I) angelenkt ist, dessen freies Ende an der Leiste (g) angreift, und der durch eine Schieberstange (p) bei Beginn der Vorschubbewegung derselben zunächst die Zinken zwischen die Roststufen einführt und bei weiterer Verschiebung der Schieberstange die Zinken längs der Roststufen bewegt, worauf bei Zurückziehung der Schieberstange (p) zunächst durch Ver-Schwenkung des Hebels (I) ein Herausziehen der Schürzinken zwischen den Roststufen erfolgt und bei weiterem Zurückziehen der Schieberstange die Schürzinken hinter die Roststufen in ihre Anfangsstellung zurückbewegt werden.
2. Schürvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Schürzinken mit nach dem vorderen Ende spitzwinkelig gestellten Seitenkanten, durch welche das auf den Roststäben liegende Material bei seitlicher Verschiebung der Schürzinken vorgeschoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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