DE190896C - - Google Patents
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- DE190896C DE190896C DENDAT190896D DE190896DA DE190896C DE 190896 C DE190896 C DE 190896C DE NDAT190896 D DENDAT190896 D DE NDAT190896D DE 190896D A DE190896D A DE 190896DA DE 190896 C DE190896 C DE 190896C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
- B26D1/00—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
- B26D1/01—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work
- B26D1/12—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis
- B26D1/25—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a non-circular cutting member
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Food-Manufacturing Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVIl90896 -
KLASSE 34/λ GRUPPE
FRANZ WIND in LÜBBECKE, Westf.
Gemiiseschneidniaschine mit hin- und hergehendem Messer.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. August 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Gemüseschneidmaschine, bei welcher die das Schneidgut
festklemmende Haltevorrichtung nach jedem Schnitt selbsttätig gelöst wird, wobei das
Schneidgut infolge der eigenen Schwere, um die folgende, am Messerhalter einstellbare
Schnittstärke vorrückt, um dann zum nächsten Schnitt wieder festgehalten zu werden.
Das Wesen der Erfindung besteht darin,
ίο daß die Einklemmung des Schneidgutes durch
eine unter Federwirkung stehende Platte erfolgt, an welcher mit Anschlagnocken versehene
Stangen angreifen, wobei zwecks Freigabe des Schneidgutes nach jeder Schnittperiode
der das Messer hin- und herbewegende Hebel am Ende jedes Ganges auf einen der Anschlagnocken jeder Stangen trifft
und hierdurch die Zurückbewegung der Platte bewirkt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung durch Fig. 1 im Längsschnitt und Fig. 2
im Grundriß dargestellt.
Auf einem passenden, zweckmäßig an einem Tisch anbringbaren Gestell α und b befindet
sich eine Mulde c, in welcher durch die Wände d und e ein in sich geschlossener
Rahmen gebildet wird. Dieser Rahmen dient zur Aufnahme des Schneidgutes,· wie beispielsweise
durch eine Rübe in Fig. 1 angedeutet ist. Die eine Zwischenwand d ist entsprechend
der Stärke des Schneidgutes in weiten Grenzen durch Versetzen in die Nuten f, g usw. einstellbar, während das
Einklemmen des Schneidgutes infolge der durch die Schraubenfedern i, k gespannten,
in der Mulde verschiebbaren anderen Scheidewand e erfolgt. Unter dem Schneidgut wird
durch geeignete Glieder, z. B. Schubstange / und Hebel m, das an beiden Seiten geschärfte,
beliebig profflTertF"" Messer η mit
Messerhafter o"~hin- und herbewegt. Die federnde Klemmwand e ist an ihren Stirnseiten
durch rechteckige Zapfen e' in Schlitzen c' der Mulde c geführt. Die Zapfen
e' sind nach außen hin noch zu runden Zapfen verlängert, an denen außer den Federn i
und k noch die Stangen q angreifen. Diese Stangen tragen einstellbare Anschlagnocken
r, r' und sind so angeordnet, daß in der einen (in der Figur linken) Endstellung des
Messers die Hebel m\ unmittelbar gegen die Nocken r schlagen und dann bei ihrer Weiterbewegung
diese samt den Zugstangen q mitnehmen und dadurch die Scheidewand e
etwas zurückschieben, wobei dann das Schneidgut zwecks Weiterrückens freigegeben wird.
Bei der Rückwärtsbewegung der Hebel m' in Richtung II dagegen übertragen diese ihre
Bewegung auf die zweiarmigen Hebel s, die dann unter Vermittlung der Nocken r' die
gleiche Auslösung bewirken.
Natürlich kann die Spannvorrichtung auch nur für einseitigen Schnitt gebraucht werden;
in diesem Fall läßt sich die Einrichtung der Hebel s und Nocken r' ersparen. Soll die
Spannvorrichtung ganz außer Wirkung gesetzt werden, so entfernt man die Nocken einfach.
Zweckmäßig kann eine solche Schneidmaschine auch noch mit einer andern, für
Küchenzwecke gebräuchlichen Vorrichtung vereinigt sein. So läßt sich z. B. in der Ver-
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längerung der Mulde c in einfachster Weise eine Brotschneidmaschine anbringen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Gemüseschneidmaschine mit hin- und hergehendem Messer, bei welcher zwecks Erzielung eines glatten Schnittes das Schneidgut während jeder Schnittperiode selbsttätig festgehalten, dagegen nach dem Schnitt zwecks Vorrückens selbsttätig freigegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Einklemmung des Schneidgutes durch eine 'unter der Wirkung von Federn (i, k) stehende Platte (e) erfolgt, an welcher mit Anschlagnocken (r, r'J versebene Stangen (q) derart angreifen, daß zwecks Freigabe des Schneidgutes nach jedem Schnitte der das Messer hin- und herbewegende Hebel (ml) am Ende jedes Ganges auf einen der Anschlagnocken (r, r') auf jeder Stange (q) einwirkt und hierdurch die Zurückbewegung der Platte (e) bewirkt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE190896C true DE190896C (de) |
Family
ID=454330
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT190896D Active DE190896C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE190896C (de) |
-
0
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