DE296347C - - Google Patents

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DE296347C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/22Machines for burnishing the edges of soles, with or without devices for edge-indenting
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/20Machines for burnishing soles or heels
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/24Machines for buffing soles

Landscapes

  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 296347 KLASSE 71c. GRUPPE
V. St. A.
Kantenpoliermaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. November 1914 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Kantenpoliermaschinen, welche bei der Herstellung von Schuhwerk benutzt werden, insbesondere auf solche Maschinen dieser Art, bei denen das Polierwerkzeug rasch an der Kante des Schuhes hin und her schwingt.
Der Winkel zwischen der Kante und der Lauffläche einer Schuhsohle wechselt bei verschiedenen Schuharten erheblich und ist sogar bei demselben Schuh an verschiedenen Stellen ungleich, indem die Arbeiter an den Kantenbeschneidmaschinen nicht genau arbeiten. Das gewöhnliche Kantenpölierwerkzeug ■ zwingt den Arbeiter, Schuhe verschiedener Art beim Kantenpolieren unter verschiedenen Winkeln zu halten, und dies ist unbequem. Außerdem werden beim Kantenpolieren manche Teile unregelmäßig beschnittener Sohlenkanten ausgelassen, auch wenn der Arbeiter im allgemeinen den Winkel richtig genommen hat. Es ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, diese Schwierigkeit zu beseitigen, indem der Körper des Kantenpolierwerkzeuges gemäß der verschiedenen Neigung der Kantenfläche zur Sohlenfläche gegenüber dem Werkzeughalter mittels einer Stellvorrichtung in verschiedenen Winkelstellungen feststellbar ist. Dadurch soll die Arbeit des Kantenpolierens wirksamer und besser als bisher ausgeführt werden. Die neue Vorrichtung ist so beschaffen, daß das Polierwerkzeug bequem eingestellt und von der Maschine abgenommen werden kann, ohne die Einstellung der Maschine zu ändern.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht des Polierwerkzeuges und seines Halters, letzterer abgebrochen; Fig. 2 ist ein Grundriß zu Fig. 1 senkrecht zur Linie 2-2 gesehen, wobei das mit Polierwerkzeugen gewöhnlich verbundene Rändelrädchen abgenommen ist; Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1; Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform, teilweise in Seitenansicht und teilweise im Schnitt; Fig. 5 ist ein Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 4.
Die Antriebswelle ι ist im Hauptkörper, der Maschine gelagert und wird in rasche Schwingung um ihre Achse gesetzt. Sie trägt an dem hervorragenden Ende den Werkzeughalter 2, welcher mit einem Schlitz 3 zur Aufnähme des Polierwerkzeuges versehen ist. Das Polierwerkzeug besitzt einen Körper 4, welcher in den Schlitz 3 paßt. Der Körper 4 trägt ' den Kopf 5, welcher breiter ist als der Körper 4 und über den Halter 2 faßt. Die Front des Kopfes 5 trägt das Kantenpoliereisen 6, welches die Lippen 7 am oberen und unteren Ende hat, die eine zum Polieren der Sohlenkanten geeignete Form besitzen. Der Kopf 5 trägt ferner das Rändelrädchen 8, das um den Zapfen 9 drehbar ist.
Die unteren Flächen der seitlichen Teile des Kopfes 5 besitzen Aussparungen 10 mit scharfen Winkeln 11 an den vorderen und Berührungsflächen 12 an den hinteren Seiten. Die Wandungen des Halters 2, welche den Schlitz 3
einschließen, sind mit Messerkanten 13 und zylindrischen Kontaktflächen 14 versehen. Die Messerkanten 13 fassen in die Winkel 11, und die Fläche 12 kann um die Kante 13 kippen und in Berührung mit der Kante 14 bleiben, welche um 13 konzentrisch ist. Das Polierwerkzeug kann daher um eine horizontale Achse bei 13 schwingen. Das Ende des Körpers 4 besitzt einen Schlitz 15, mittels dessen das Eisen in eingestellter Lage gehalten wird.
In den Halter 2 ist eine Schraube 16 mit Gewinde eingesetzt, welche auf dem oberen Ende eine Muffe 17 trägt, deren seitlicher Arm 18 in den Schlitz 15 hineinragt, aber ihn nicht von Seite zu Seite ausfüllt. Die Drehung der Schraube 16 stellt auf diese Weise die Muffe 17 und den Arm 18 der Höhe nach ein und dreht den Körper 4 und das Eisen 6 in geeignete Lage entsprechend der allgemeinen Neigung der zu polierenden Sohlenkante, und der Spielraum des Armes 18 im Schlitz 15 gestattet eine kleine Schwingung nach jeder Seite der Mittellage, um verschiedenen Neigungen derselben Sohlenkante Rechnung zu tragen.
Auf einem Stift 19 ist eine Feder 20 angebracht, deren oberes Ende verschiebbar an einem Arm 21 der Muffe 17 angreift und den Arm 18 im Schlitz 15 erhält. Das untere Ende der Feder 20 drückt gegen eine Reibplatte 22, die auf dem Stift 19 drehbar ist und durch die Feder mit dem Schraubgewinde 16 in Berührung gehalten wird. Diese Reibungsplatte verhindert unbeabsichtigte Bewegungen der Schraube 16, welche durch die Schwingung der Vorrichtung hervorgebracht werden könnten.
Der Handgriff 23 an der Muffe 17 gestattet die Drehung der Muffe gegen die Feder 20, bis der Arm 18 aus dem Schlitz 15 herausgedreht ist, worauf der Körper 4 nach aufwärts gekippt werden kann, bis die Flächen 12 und 14 sich voneinander trennen. Dadurch wird die Abnahme des Körpers 4 und seines Eisens 6 von dem Halter 2 und der Ersatz durch ein anderes ähnliches Eisen ermöglicht, ohne daß die Einstellung verändert wird.'
Bei der zweiten Form, die in Fig. 4 und 5 dargestellt ist, ist die Schraube 24 in dem hinteren Ende des Schlitzes 3 im Halter 2 angebracht und trägt eine Muffe 25 mit einem Arm 26, der sich nach vorn in den Schlitz 15 erstreckt und lose hineinpaßt, wie bei der zuerst beschriebenen Ausführungsform, so daß eine beschränkte Beweguog um die eingestellte Lage möglich ist. Die Schraube wird durch einen gerauhten Kopf 27 gedreht. Das untere Ende der Schraube 24 ist bei 28 verjüngt und faßt drehbar in eine Querwelle 29. Die Welle ist in den beiden Wandungen des Schlitzes 3 drehbar. Sie trägt an ihrem Ende einen seitlichen Anschlagarm 30, der mit einer Aussparung 31 in der Seitenwand des Halters 2 zusammenwirkt, die die Schwingung der Schraube um die Achse der Welle 29 begrenzt. Ein Drücker 32, der durch eine Feder 33 in dem Loch 34 der Welle 1 vorwärts gedrückt wird, hält die Schraube 24 und die Muffe 25 in der vorderen Lage im Schlitz 15; aber dadurch, daß die Schraube gegen die Feder 33 zurückbewegt wird, kann der Arm 26 aus dem Schlitz 15 herausgezogen werden, so daß der Körper 4 und das daran befestigte Eisen frei gegeben wird, ohne die Einstellung zu stören.
Ein Kolben 35 wird durch die Feder 36 in der hohlen Schraube 37 gegen den verjüngten Teil 28 gedrückt. Diese Schraube ist in der Welle 29 angebracht, und durch diese Einrichtung wird vermöge der Reibung unbeabsichtigte Drehung der Setiraube 24 verhindert.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    : i. Kantenpoliermaschine mit einem Kantenpolierwerkzeug und einem Rändelwerkzeug, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (4, 5) des Kantenpolierwerkzeuges (6) mittels einer Stellvorrichtung (16, 24) gegenüber dem Werkzeughalter (2) in ver- ·. schiedenenWinkelstellungen feststellbar ist.
  2. 2. Kantenpoliermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung des Körpers (4, 5) für das Polierwerkzeug (6) durch ein Stellglied (16 oder 24) erfolgt, welches eine leicht lösbare Verbindung (18 oder 26) mit dem Halter besitzt, so daß das Polierwerkzeug auswechselbar ist, ohne die Einstellung der Stellvorrichtung zu verändern.
  3. 3. Kantenpoliermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (4, 5) des Werkzeuges (6) um die eingestellte Lage kleine Bewegungen ausführen kann, indem das Stellglied (16 oder 24) mit dem Körper (4, 5) mit Spielraum verbunden ist.
  4. 4. Kantenpoliermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (4, 5) für das Polierwerkzeug (6) in einer Schlitzführung; gleitet, in welcher er vermöge einer Lagerschneide (11) und konzentrisch hierzu liegender Führungsflächen drehbar ist und durch eine der Höhe nach verstellbare Haltevorrichtung einstellbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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