DE220053C - - Google Patents

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DE220053C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/22Machines for burnishing the edges of soles, with or without devices for edge-indenting
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/20Machines for burnishing soles or heels
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/24Machines for buffing soles

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  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 220053 KLASSE 71 c. GRUPPE
(V. St. A.). .
Zusatz zum Patente 195568 vom 28. Oktober 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Oktober 1907 ab. Längste Dauer: 27. Oktober 1921.
Die Erfindung betrifft Maschinen zum Polieren der Schnittkanten von Schuhwerksohlen nach Patent 195568. In Maschinen dieser Gattung wird dem Werkzeug eine schwingende Bewegung erteilt und außerdem findet zwischen dem Werkstück und dem Werkzeug eine relative Bewegung statt; entweder wird das AVerkstück um das Werkzeug herum bewegt oder umgekehrt, und zwar wird dieses Herumbewegen von dem Arbeiter oder selbsttätig ausgeführt.
Es ist nun für Schnittpoliermaschinen von besonderer Wichtigkeit, daß das Werkzeug sowohl zu Beginn als auch am Ende jeder Schwingung gleichmäßig auf die Kante der Sohle einwirkt. Um dies zu erreichen, ist es nicht nur notwendig, das Werkzeug von nachgiebigen Bewegungen in der Richtung seiner Schwingungen abzuhalten, sondern das Werkzeug muß auch unter allen Umständen stets die richtige Lage mit Bezug auf die Sohlenkante einnehmen. Dies ist nun mit Rücksicht auf die verschiedenen Änderungen der Schnittfläche der Sohlen besonders schwierig, da sowohl der Umriß als auch die Neigung der Sohlenkante wechselt. Es ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, diese Schwierigkeiten zu überwinden, und zweckmäßig sind Vorkehrungen getroffen, welche das Werkzeug beständig mit Bezug auf die Sohlenkante und mit Rücksicht auf eintretende Änderungen der Neigung und des Umrisses derselben in der richtigen Lage halten, daß jedoch das Werkzeug unter allen Umständen von nachgiebigen Bewegungen in der Richtung seiner Schwingungen abgehalten wird.
Einen weiteren Gegenstand der Erfindung bildet eine verbesserte Bauart des Werkzeughalters, so daß das Poliereisen nachgeben kann, um sich den eintretenden Änderungen der bearbeiteten Fläche besser anzupassen.
Die Bauart ist nun eine derartige, daß das Werkzeug von nachgiebigen Bewegungen in der Richtung seiner Schwingungen abgehalten wird, daß dasselbe jedoch in einer oder mehreren quer zur Schwingungsebene stehenden Richtungen nachgeben kann und daß das Werkzeug Drehbewegungen um seine Achse auszuführen vermag.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht einer Schnittpoliermaschine, eine Ausführungsform der Erfindung erläuternd.
Fig. 2 ist ein Grundriß derselben.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht, eine abgeänderte Bauart des in Fig. 1 gezeichneten Werkzeughalters darstellend.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie 4-4 der
Fig. 3· Fig. 5 ist eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform des Werkzeughalters.
35
40
45
55
60
Fig. 6 ist ein Schnitt nach Linie 6-6 der
Fig· S-
Fig. 7 stellt eine andere Bauart des Werkzeughalters dar.
Fig. 8 ist ein Schnitt nach Linie 8-8 der Fig. 7.
Das Maschinengestell ist in Fig. ι und 2 mit 2 bezeichnet und trägt den Werkstückträger 4 irgendeiner beliebigen Bauart, weleher von der bei 8, 8 im Maschinengestell gelagerten Hauptwelle 6 angetrieben wird. Auf der Welle 6 befindet sich die feste und lose Riemenscheibe io und 12, welche durch einen Riemen mit einer Kraftquelle in Verbindung stehen. Der Schuh wird der Maschine von dem Werkstückträger 4 dargeboten, der auf dem oberen Ende einer im Gestell 2 gelagerten senkrechten Stange 14 angeordnet ist. Die Stange 14 ist für Drehungen eingerichtet, und zu diesem Zwecke ist ein Schneckengetriebe 16, 18 vorgesehen, welches von einer im Maschinengestell gelagerten wagerechten Welle 20 aus in Bewegung gesetzt wird. Die Welle 20 ist mit Riemenscheiben 22,24 und mit Kupplungsgliedern 26, 28 versehen. Die Riemenscheiben 22, 24 drehen sich frei auf der Welle 20, und zwar werden dieselben durch die dargestellte Anordnung der Riemen 27, 29 in entgegengesetzter Richtung bewegt.
Zwecks Ein- und Ausrückens der Kupplung sind die Glieder 26, 28 mittels Feder und Nut auf der Welle 20 befestigt. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß durch Einrückung des Kupplungsgliedes 26 mit der Riemenscheibe 22 der Werkstückträger 4 in einer Richtung, hingegen durch Einrückung des Kupplungsgliedes 28 mit der Riemenscheibe 24 in der anderen Richtung in Drehung versetzt wird.
Um die Umschaltung der Drehungsrichtung des Werkstückträgers zu bewirken, ist ein im Maschinengestell 2 verschiebbarer Schalthebel 34 vorgesehen. Der Hebel 34 trägt einen mit einer Reibrolle 38 versehenen Arm 36, und die Anordnung ist eine derartige, daß sich die Rolle 38 zwischen den Kupplungsgliedern 26, 28 und den Riemenscheiben 30, 32 befindet, so daß die Kupplung einerseits gelöst wird und andererseits eingerückt wird. AVird nun der Werkstückträger 4 in einer Richtung gedreht, so daß das Poliereisen diejenige Stelle erreicht, welche den Endpunkt der zu polierenden Sohlenkante bildet, so bewirkt die nachstehend beschriebene Einrichtung eine selbsttätige Umschaltung der Kupplung und die sich hieraus ergebende Änderung der Drehungsrichtung. Auf der unteren Seite eines von der Stange 14 getragenen Tisches sind Daumen 40 vorgesehen, welche mit einer auf dem Hebel 34 angeordneten Rolle 44 zusammentreffen. Hierdurch wird der Schalthebel 34 verschoben und bewirkt die Umschaltung der Kupplung. Dies findet statt, wenn das Werkzeug denjenigen Punkt des Werkstückes erreicht, welcher der begonnenen Arbeitsstelle gegenüberliegt, und dieser Vorgang wiederholt sich selbsttätig, bis die Sohlenkante fertig poliert ist.
Das Schnittpoliereisen 50 wird von einem um den Zapfen 53 drehbaren, in sehr rasche Schwingungen versetzten Kopf 52 getragen, welch'letzterer von einem auf der im Maschinenkopf 60 gelagerten Welle 56 sitzenden Exzenter 54 aus bewegt wird. Die Welle 56 wird von der Hauptwelle 6 angetrieben. Der Maschinenkopf 60 ist auf einer Gleitplatte 62 angeordnet, so daß derselbe zwecks Bearbeitung verschieden großer Schuhe gegen den Werkstückträger 4 und hinweg von demselben bewegt werden kann. Die Platte 62 ist auf einer am oberen Teil des Gestelles 2 befestigten Konsole 64 angeordnet, und der Drehzapfen 66 und die Stift- und Schlitzverbindung 68 ermöglichen der Platte 62 die erforderlichen Bewegungen..
Damit sich, das Werkzeug 50 während des Herumbewegens des Schuhes der Sohlenkante genau anpaßt und stets parallel zu derselben ist, ist auf einem von der Stange 14 getragenen Tisch 72 eine Kurvenscheibe 70 vorgesehen (Fig. 2), deren Gestaltung ungefähr dem Umriß der zu- bearbeitenden Schuhsohle entspricht. Auf der Platte 62 ist ein Arm 76 befestigt, dessen unteres Ende eine herabhängende Rolle 74 trägt. Die Rolle 74 gleitet in der Kurvennut der Scheibe 70. Die Anordnung der drehbaren Gleitplatte 62 und der Kurvenscheibe 70 ist eine derartige, daß die Rolle 74 während der Drehung des Schuhträgers 4 und des Tisches 72 unter dem Einfluß der Kurvenscheibe 70 auf die Platte 62 einwirkt, so daß dieselbe zusammen mit dem Kopf 52 in . wagerechter Richtung um den Drehzapfen 66 bewegt wird, wodurch das Werkzeug 50 beständig parallel und genau anpassend zur Kante der bearbeiteten Schuhsohle gehalten wird. Um die wagerechte Bewegung des Kopfes 60 und der von demselben getragenen Welle 56 zu ermöglichen, ist die Verbindung zwischen der Hauptwelle 6 und der Welle 56 biegsam ausgebildet. Der Schlitz in der Konsole 64 ist konzentrisch mit dem Drehzapfen 66, so daß die Platte 62 in den verschiedenen Lagen während des Polierens der Sohlenkante gestützt wird.
Die von dem AVerkzeug 50 zu bearbeitende Sohlenkante ist in den Zeichnungen mit A bezeichnet. Um nun die richtige Lage des Werkzeuges mit Bezug auf die Sohlenkante A zu sichern, sind Vorkehrungen getroffen, um dem Werkzeug quer zur Sohlenkante gerichtete Kippbewegungen zu ermöglichen und die
Führungsflanschen B, C des Werkzeuges in eine Lage parallel zu den beiden Seiten der Sohlenkante zu bringen; ferner sind Vorkehrungen getroffen, um das Werkzeug für Sohlen verschiedener Höhe einzustellen und um das Werkzeug, ungeachtet der eintretenden Änderungen des Umrisses der Sohle, stets' mit der Sohlenkante in Berührung zu halten. Diese Vorkehrungen schließen vorzugsweise
ίο einen geeigneten Werkzeughalter ein, welcher so eingerichtet ist, daß das Werkzeug in der' Richtung seiner Schwingungen starr gegen nachgiebige Bewegungen gehalten wird, daß jedoch dem Werkzeug nachgiebige Bewegungen in einer oder in mehreren der erwähnten Richtungen ermöglicht werden. Diese Bewegungen sind quer zur Richtung der Schwingungen des Werkzeuges und schließen sowohl Drehbewegungen als auch Kippbewegungen ein, und zusammen mit dem Gleiten des Werkzeughalters gegen das Werkstück und hinweg von demselben wird bewirkt, daß das Werkzeug mit Bezug auf die Sohlenkante eingestellt und in der richtigen Lage gehalten wird.
Die notwendigen Bewegungen des Werkzeuges können auf verschiedene Arten erreicht werden. In der in Fig. 3 dargestellten Bauart besteht der Werkzeughalter oder Träger aus einem mit einem vorspringenden Bund 84 versehenen Glied 82. Auf dem äußeren Ende des Bundes 84 ist der hohle Teil des Werkzeuges 50 angeordnet. Der Bund 84 ist mit einem seitwärts hervorragenden Stift 86 versehen, und in dem hohlen Teil des Werkzeuges 50 ist ein Schlitz 88 angebracht, so daß das Werkzeug mit Leichtigkeit auf den Bund 84 aufgebracht werden kann; das Werkzeug kann in der Arbeitsstellung kleine Drehbewegungen ausführen und wird durch die erwähnte Stift- und Schlitzverbindung gegen unerwünschtes Verschieben gesichert. Das Werkzeug 50 ist mit einer Fläche D versehen, die zum Polieren der Schnittfläche von Schuhsohlen dient. Außerdem sind Führungsflanschen B, C vorgesehen, welche mit der Fläche D zusammenwirken. Das Glied 82 ist am oberen und am unteren Ende durch Drehzapfen mit den Lenkern 90,92 verbunden, welch letztere eine drehbare Verbindung" mit einem gebogenen Hebel 94 besitzen. Der Hebel 94 ist ungefähr in der Mitte bei 95 drehbar mit einer im Kopf 52 gleitenden Stange 96 verbunden. Das vordere Ende des Kopfes 52 ist zu zwei Backen 98, 100 ausgebildet, zwischen denen sich das
55- Glied 82 und die Lenker 90, 92 sowie der Hebel 94 befinden. Durch diese Anordnung ermöglichen die Lenker Auf- und Abbewegungen des Werkzeuges,' während die Kippbewegungen des Werkzeuges durch Drehungen des Hebels 94 um seinen Mittelpunkt herbeigeführt werden. Die Backen 98, 100 halten jedoch das Werkzeug in der Richtung seiner Schwingungen starr und verhindern nachgiebige Bewegungen in dieser Richtung.
Da nun die Einstellung des Werkzeuges durch das Zusammenarbeiten der Sohlenkante. mit dem Werkzeug bewirkt wird, ist es wünschenswert, dieses Zusammenarbeiten so wirksam als möglich auszubilden. Zweckmäßig ist die Anordnung des Werkzeughalters eine derartige, daß die Arbeitsfläche des Werkzeuges sich gerade zwischen den Drehpunkten des Werkzeughalters 82 und ungefähr in gleichen Entfernungen von den Drehpunkten befindet. Durch diese Bauart wird erreicht, daß sich das Werkzeug der bearbeiteten Fläche mit Genauigkeit anpaßt.
In einer Aussparung des Kopfes 52 ist eine Feder 102 vorgesehen, welche sich gegen das Ende der Stange 96 stützt und das Werkzeug nach vorwärts gegen die Kante A der Sohle zu treibt. Um das Werkzeug von dem Werkstück hinweg zu bewegen, ist ein im Maschinenkopf gelagerter Winkelhebel 104 vorgesehen, welcher durch einen nicht dargestellten Trethebel entsprechend bewegt wird, um das Werkzeug von dem Werkstück weg zu bewegen. Die Feder 102 drückt das Werkzeug gegen die Kante der Sohle, ermöglicht jedoch dem Werkzeug ein Nachgeben entsprechend der Gestalt der bearbeiteten Sohle.
In Fig. ι ist eine andere Ausführungsform dargestellt, welche demselben Zwecke dient. Die Stange 96 ist hier ebenfalls verschiebbar in dem schwingenden Kopf 52 angeordnet, dieselbe ist jedoch verlängert, so daß ihr rückwärtiger Teil in den feststehenden Kopf 6b hineinragt, und zweckmäßig" ist genügend Spielraum vorhanden, um Schwingungen des in dem Kopf 60 befindlichen Teiles der Stange 96 zu ermöglichen. Zu beiden Seiten des Kopfes 60 sind Winkelhebel 106 vorgesehen, welche um einen durch den Kopf 60 geführten Zapfen' 108 drehbar sind. Der untere Arm 110 jedes Hebels 106 besitzt eine Stift- und Schlitzverbindung mit dem innerhalb des Kopfes 60 gelagerten Ende der Stange 96. Die oberen Arme der Hebel 106 tragen Gewichte 112, welche bewirken, daß die Gleitstange 96 und das von derselben getragene Ho Werkzeug nach vorwärts bewegt wird.
In der in Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform ist das Werkzeug· auf einem von dem vorderen Ende des Schiebers 114 hervorstehenden Bund angeordnet. Der Schieber ϊ 14 gleitet in senkrechter Richtung innerhalb der Nut eines T - förmigen Blockes 118. Die Gleitstange 96 besitzt eine Bohrung 120, welche das verjüngte Ende 119 des Blockes 118 aufnimmt, welches durch zwei durch iao Schlitze 124 des verjüngten Endes 119 des Blockes 118 geführte Drehzapfen in seiner
Lage gehalten wird. Zwischen dem Ende des verjüngten Teiles 119 und dem Boden der Bohrung 120 sind Federn 126 eingeschaltet, welche bestrebt sind, den Block 118 mit Bezug auf seinen Träger nach vorwärts zu halten. Der Block 118 besitzt hervorstehende Stifte 128, welche die Federn 126 tragen, und zweckmäßig sind in dem Boden der Bohrung 120 Löcher 130 vorgesehen. Ferner ist eine starke
ίο Feder 132 vorhanden, welche bewirkt, daß der Block 119 als Ganzes mit Bezug auf sein Tragglied 96 nach vorwärts gehalten wird, und die Federn 134 sind bestrebt, das Gewicht des Schiebers 114 auszugleichen und den Schieber 114 für gewöhnlich innerhalb des Blockes 118 in gehobener Stellung zu halten. Das Werkzeug 50 wird derart getragen, daß es starr gegen nachgiebige Bewegungen in der Richtung seiner Schwingungen gehalten wird. Dasselbe kann jedoch in allen gewünschten Richtungen gegen die Kante der Sohle zu nachgeben, und zwar entweder durch Drehungen auf dem Bund, auf welchem dasselbe angeordnet ist, oder durch Auf- und Abbewegungen des Schiebers 114 innerhalb des Blockes 118 oder durch Kippbewegungen, indem der Block 118 um einen seiner Drehzapfen 122, entgegengesetzt der Spannung der Federn 126, geschwungen wird, während die Gleitstange 96 durch die Feder 132 nach vorwärts gedrückt wird und bestrebt ist, das Werkzeug mit der Kante der Sohle in Berührung zu halten. Die Wirkung der Feder, 132 ist in Fig. 5 erläutert, während ein ähnlicher Erfolg mit ausbalancierten Hebeln, wie in Fig. ι dargestellt, erreicht werden kann.
In der in Fig. 7 und 8 dargestellten Ausführungsform wird der Bund, auf welchem das Werkzeug 50 angeordnet ist, von einem segmentförmigen Schieber 136 getragen. Der Schieber 136 bewegt sich auf Kugellagern 138' zwischen den Backen 140 eines bei 142 auf der Gleitstange 96 drehbar angeordneten Gliedes 141. Die Feder 102- ist bestrebt, die Gleitstange 96, wie in den übrigen Ausführtmgsformen, nach vorwärts zu halten. Das drehbare Glied 141, welches den segmentförmigen Schieber 136 trägt, lagert zwischen Backen 140 des schwingenden Kopfes 52, so daß dem Werkzeug durch diese Einrichtung die schwingende Bewegung übertragen wird. Während das Werkstück an dem Werkzeug vorbeibewegt wird, kann sich das letztere stets so einstellen, daß seine Arbeitsfläche die richtige Lage mit Bezug auf die Sohlenkante einnimmt. Dies geschieht entweder durch Drehungen des Werkzeuges auf seinem Bund, wie in den übrigen Ausführung'sformen, oder durch Bewegungen des Gliedes 141 um seinen Drehzapfen 142, und in diesem Falle wird der Schieber 136 gedreht und die durch Bewegung des Gliedes 141 entstandene Kippbewegung· des Werkzeuges ausgeglichen. Das Werkzeug kann auch Kippbewegungen ausführen, indem der Schieber 136 gedreht oder entgegengesetzt der Spannung der Feder 102 von dem Werkstück hinwegbewegt wird. Während das Werkzeug diese verschiedenen Bewegungen ausführt, wird dasselbe stets starr gegen nachgiebige Bewegungen in der Richtung seiner Schwingungen gehalten.
In den dargestellten Ausführungsformen schwingt das Werkzeug in einer wagerechten Ebene; es ist jedoch klar, daß das Werkzeug in irgendeiner beliebigen Ebene schwingen könnte und daß die beschriebene Anordnung" auch dann erfolgreich Anwendung finden kann.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Polieren der Schnittkanten von Schuhwerksohlen nach Anspruch 3 des Patentes 195568, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger des Polierwerkzeuges zur Ermöglichung der Einstellung des Werkzeuges entsprechend der Höhe und Winkellage der Schnittkante in Führungen des hin und her schwingenden Kopfes (52) derart gelagert ist, daß das Werkzeug der Höhe der Schnittfläche nach und in der Richtung auf die Schnittkante zu sich frei bewegen kann, aber in Richtung der Schwingungen des Kopfes (52) starr geführt ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug an einem Glied (82) angeordnet ist, das durch Lenker (90, 92) mit gegenüberliegenden Enden eines Hebels (94) verbunden ist, dessen Drehzapfen (95) in der federbelasteten Stange (96) gelagert ist.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug an einem Schieber (136) angeordnet ist, welcher auf Kugellagern (138) zwischen Backen (140) eines Gliedes (141) bewegbar ist, welch letzteres an der federbelasteten Stange (96) drehbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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