DE29588C - Neuerung zum Nachdichten von Ventilen - Google Patents
Neuerung zum Nachdichten von VentilenInfo
- Publication number
- DE29588C DE29588C DENDAT29588D DE29588DA DE29588C DE 29588 C DE29588 C DE 29588C DE NDAT29588 D DENDAT29588 D DE NDAT29588D DE 29588D A DE29588D A DE 29588DA DE 29588 C DE29588 C DE 29588C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- valve
- spindle
- valves
- innovation
- resealing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000003801 milling Methods 0.000 claims description 5
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 6
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23C—MILLING
- B23C3/00—Milling particular work; Special milling operations; Machines therefor
- B23C3/02—Milling surfaces of revolution
- B23C3/05—Finishing valves or valve seats
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lift Valve (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. April 1884 ab.
Die Neuerung betrifft den Bau des Ventilgehäuses und eine Vorrichtung zum Nachfräsen
und Nachschleifen des Ventilsitzes ohne Herausnahme des in einem Rohrstrang sitzenden Ventils,
sowie eine Vorrichtung zum bequemen Austreiben der Rothgufsventilsitze in Ventilen
mit eisernem Gehäuse.
Die Ventilsitze von Dampf- und anderen Ventilen leiden bekanntlich oft sehr durch den
hindurchströmenden Dampf, besonders bei hoher Spannung und überhitztem Dampf. Die Ventilkegel
selbst, wenn sie, wie meist üblich, mit Flügelführung versehen sind, werden durch die
einseitige Wirkung des durchströmenden Dampfes in schnelle Drehung versetzt; sowohl die Flügel,
als auch die Bohrung des Ventilsitzes werden abgenutzt, und von richtiger Führung eines
solchen Ventils kann nach einiger Zeit des Gebrauches keine Rede mehr sein.
Um das Drehen des Ventilkegels zu vermeiden, erhält derselbe keine Flügelführung,
sondern eine verlängerte Spindel A, welche bis in die am Ventilgehäuse angegossene Nufs B
hinunterragt, die genau central mit der Ventilspindel ausgebohrt ist und dem Ventilkegel
sichere Führung giebt. Bei dem Rothgufsventil, Fig. i, ist die Nufs bezw. Führung mit dem
Gehäuse gegossen.
Bei Ventilen mit Eisengehäuse und Rothgufsausrüstung,
Fig. 2, ist die Führung C aus Rothgufs in die eiserne Nufs D eingeschraubt.
Dadurch wird nicht nur einer Verrostung der Führung vorgebeugt, sondern auch ein bequemes
Ausstofsen der eingesetzten Rothgufsventilsitze E ermöglicht, falls dieselben so weit
abgenutzt sind, dafs sie durch neue ersetzt werden müssen.
. Die hierzu erforderliche Vorrichtung besteht aus einer Schraube P, Fig. 9, welche zu gedachtem
Zwecke an Stelle der Führung C, Fig. 2 und 3, in die Nufs D im Ventilgehäuse
eingeschraubt wird, sodann aus einem Querstück Q, Fig. 11 und 12, welches von oben in
das Ventil eingelegt wird. Q ist länger als der lichte Durchmesser des Ventilsitzes E und
hat in der Mitte eine genau auf den Stift R der Schraube P passende Bohrung. Q wird
nun so in das Ventil gelegt, dafs die Mittelöffnung den Stift R aufnimmt. Wenn dann P
hinaufgeschraubt wird, legt sich Q unter den Rand des Ventilsitzes, und dieser kann bequem,
und ohne dafs er durch Schläge und Stöfse beschädigt wird, ausgetrieben werden, während das Ventil in der Rohrleitung bleibt,
welche oft so liegt, dafs man auf andere Weise den Ventilsitz behufs Ausbesserung gar nicht
heben könnte.
Die Vorrichtungen zum Nachfräsen und Nachschleifen der Ventilsitze, Fig. 4 bis 8 und 13
bis 14, bestehen aus einer Spindel H, Fig. 4 und 7, deren Schaft genau in die Stopfbüchsen
des Ventils pafst und in denselben Geradführung erhält, bezw. einer Spindel Ί) Fig. 13,
welche unten bei U so weit mit Gewinde versehen ist, dafs sie fest in den Ventilkegel eingeschraubt
werden kann.
Da, wo die Spindel H in die Bohrung des Ventilsitzes hineinragt, ist sie mit einer teller-
artigen Erweiterung^/ versehen, welche genau in
diese Bohrung pafst und so ebenfalls sichere Führung erhält. Der Fufs K der Spindel reicht
in die Führung B bezw. C hinein. Oberhalb des Tellers J wird auf der Spindel H die
Fräse L mittelst der Mutter M befestigt. Diese Vorrichtung wird an Stelle der Ventilspindel
und des Ventilkegels in das Ventil gesetzt, wie Fig. ι zeigt, und dieses damit bearbeitet.
Der Ventilkegel bezw. dessen Vereinigung mit der Ventilspindel ist nicht in der gewöhnlichen
Weise hergestellt, sondern der Hals V, Fig. 2, 3 und 13, ist mit Gewinde versehen,
ebenso der untere Theil der Spindel W, Fig. 3, dieser jedoch nur so weit, dafs er oben durch
den als Mutter dienenden Hals V hindurchgeschraubt werden kann, während die Spindel
über dem Gewinde verjüngt ist, so dafs das Ventil frei daran hängt, Fig. 2 und 3. Auf
den Kopf der Spindeln kann ein Windeeisen aufgesetzt werden.
Die Einrichtungen unterscheiden sich für Ventile nach Fig. 1 und 2 von denen nach
Fig. 3 nur dadurch, dafs für letzteres die Spindel H, Fig. 7, länger werden mufs, und dafs
sie noch einmal Führung in dem Querhaupt JSf erhält.
Claims (3)
1. Die Vorrichtung zum Nachfräsen der Sitze von Ventilen, bestehend aus einer Spindel
H, Fig. 4 bis 8, mit erweitertem Teller / und mittelst Schraubenmutter M darauf befestigter
Fräse L.
2. Die Vorrichtung zum Nachschleifen der Ventile im Rohrstrang, bestehend aus einer
mit Gewinde versehenen Spindel T, Fig. 13, verbunden mit der eigenthümlichen Vereinigung
von Ventilkegel und Spindel, Fig. 3, durch Aufhängen des Ventils über dem Gewindetheil der Spindel W.
3. Die Vorrichtung zum Austreiben eingesetzter Ventilsitzbüchsen ohne Schläge, bestehend
aus einer Schraube P und einem Querstück Q, Fig. 9 bis 1,2, welch erstere in
eine entsprechende Nufs im Ventilgehäuse eingeschraubt wird und so mittelst des Querstückes die Ventilbüchse hebt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29588C true DE29588C (de) |
Family
ID=305758
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT29588D Active DE29588C (de) | Neuerung zum Nachdichten von Ventilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29588C (de) |
-
0
- DE DENDAT29588D patent/DE29588C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2624371A1 (de) | Lochsaegevorrichtung | |
| DE29588C (de) | Neuerung zum Nachdichten von Ventilen | |
| DE288619C (de) | ||
| DE551139C (de) | Elektrisch betaetigte Schlagvorrichtung | |
| DE369691C (de) | ||
| DE277615C (de) | Hohlschaftventil mit zweiteiliger Federhülse. | |
| DE157756C (de) | ||
| DE200547C (de) | ||
| DE378997C (de) | Vorrichtung zum Auffangen des Gestaenges von Bohrvorrichtungen | |
| DE893227C (de) | Zange zum Herstellen von Kerbverbindungen an elektrischen Leitungen | |
| DE947782C (de) | Bohrgestaenge-Kupplung | |
| AT102046B (de) | Kurbelklemme für Seilförderungen. | |
| DE206963C (de) | ||
| DE830448C (de) | Kettenverbindungsglied mit einem Schloss, das die offenen Enden des C-foermigen Gliedes ueber Aussparungen und Ansaetze verbindet | |
| DE424338C (de) | Knarrbohrwinde | |
| DE946041C (de) | Kerndrehbohrzeug fuer Tiefbohrungen mit ausziehbarem Kernrohr | |
| DE16621C (de) | Einspannvorrichtung für Bohreinsätze | |
| DE127964C (de) | ||
| DE428543C (de) | Kurbelklemme fuer Seilfoerderungen | |
| DE293452C (de) | ||
| DE231951C (de) | ||
| DE249895C (de) | ||
| DE106640C (de) | ||
| DE98259C (de) | ||
| DE235987C (de) |