DE29340C - Verfahren zur Glasirung von Fässern - Google Patents

Verfahren zur Glasirung von Fässern

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DE29340C
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F. G. SPANNAGEL in Berlin N., Hermsdorferstr. 8
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C11/00Fermentation processes for beer

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  • Organic Chemistry (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Food Science & Technology (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
in BERLIN.
Da es bei der Glasirung der Fässer vor allem darauf ankommt, eine fest auf dem Holz haftende Glasur zu haben, die gegen die betreffenden Feuchtigkeiten indifferent ist, so ist für dieses Verfahren der Weg gewählt, die Glasur nicht auf das Holz, wie dies bisher geschah , von aufsen aufzutragen, sondern dieselbe im Holz selbst entstehen zu lassen; zu dem Zweck wird zunächst das Fafs oder HoIz-Bottichgefäfs mit einer wässerigen Lösung einer Glasur, hergestellt durch Schmelzen von 100 Theilen reiner Kieselsäure mit 50 Theilen Alkalien (Natron bezw. Kali), längere Zeit behandelt. Es geschieht dieses am besten bei kleineren Gefäfsen durch vollständiges Füllen, bei gröfseren durch wiederholtes Anfeuchten der Wände derselben mit der Lösung während einiger Stunden. Nach dem alsdann erfolgten Ablassen bezw. Entfernen der überflüssigen, nicht in das Holz gedrungenen Glasirung, wird nun die zweite Lösung, bestehend aus einer Lösung von essigsaurer Thonerde in Wasser, versetzt mit schwefliger Säure im Verhältnifs von 4:2:1, in das Fafs bezw. Gefäfs gebracht; dieselbe wirkt auf die in die Poren des Holzes tief eingedrungene Glasur sofort infolge doppelter Umsetzung und scheidet eine indifferente Glasur von Kieselsäure nicht nur auf der Oberfläche, sondern auch tiefer in den Holzporen ab. Die Glasur ist durch dieses Verfahren fest mit dem Holz verbunden und hat den Vorzug, dafs sie einmal nicht selbst abspringt, und dafs zweitens, wenn sie selbst durch äufsere Gewalt von der Oberfläche entfernt werden sollte, das Fafs, da auch die inneren Theile des Holzes damit vollständig ausgefüllt sind, nicht undicht wird. Sie bietet sonach einen sicheren Schutz gegen das Durchsickern der Flüssigkeit, gegen Beschädigung und hat den Vortheil, dafs sie in die Fässer ohne Aufschlagen des Bodens vermittelst leichter und einfacher Operation gebracht werden kann. Die empfindlichsten Flüssigkeiten nehmen von dieser indifferenten Glasur keinen Geschmack an und trennen die Flüssigkeiten von dem Gefäfs, so dafs der Inhalt von der Farbe und dem Geschmack des Holzes nichts annehmen kann. 1

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Glasiren des Innern von Fässern und HoIzgefäfsen durch Abscheiden einer Glasur von Kieselsäure vermittelst doppelter Zersetzung einer Alkalisilicat-Lösung durch saure Salze und Säuren im Holz der Gefäfse selbst.
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