DE293199C - - Google Patents
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- DE293199C DE293199C DENDAT293199D DE293199DA DE293199C DE 293199 C DE293199 C DE 293199C DE NDAT293199 D DENDAT293199 D DE NDAT293199D DE 293199D A DE293199D A DE 293199DA DE 293199 C DE293199 C DE 293199C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H71/00—Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
- H01H71/10—Operating or release mechanisms
- H01H71/12—Automatic release mechanisms with or without manual release
- H01H71/44—Automatic release mechanisms with or without manual release having means for introducing a predetermined time delay
Landscapes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVl: 293199-KLASSE
21 c. GRUPPE
ALBERTO FANTINI in BERGAMO, Italien.
■, Die Erfindung betrifft diejenigen Zeitrelais, bei denen ein vom Überstrom erregter Magnet
• eine von letzterem beeinflußte Ferrarisscheibe mit der Auslösevorrichtung für den Hauptschalter
kuppelt. Die neue Anordnung besteht darin, daß im gleichen Magnetsystem ein Drehanker
und eine Ferrarisscheibe gelagert sind und der Drehanker bei Überstrom durch seine
Drehung die bis· dahin gesperrte Ferrarisscheibe freigibt und zugleich durch Einrücken einer
Kupplung mit der Auslösevorrichtung kuppelt. Dabei ist zweckmäßig die Anordnung eine solche,
daß als Auslösevorrichtung ein unter der Gegenwirkung einer Feder stehendes Exzenter dient,
wobei dieses gegenüber seinen Antriebsteilen verdrehbar angeordnet ist, um die Auslösezeit
einstellen zu können. Als weitere zweckentsprechende Anordnung ist im Streufeld des
Drehmagneten ein besonderer Anker angeordnet, der bei einer bestimmten Stromgrenze angezogen
wird und hierdurch eine sofortige Öffnung des Hauptschalters veranlaßt.
Auf, der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht der neuen Einrichtung. .
Fig. 2 eine Seitenansicht der neuen Einrichtung. .
Die Anordnung und Wirkungsweise dieses Zeitrelais sind die folgenden:
Bei normaler Belastung steht die Ferrarisscheibe α still, obwohl sie- von dem mit geschlossenen
Spulen c, c1 versehenen Elektromagneten b, b1 veranlaßt ist, sich in Richtung
des Pfeiles zu bewegen. Der Stillstand ist durch den Hebel e bewirkt, welcher gegen den auf der
Scheibe befestigten Zapfen d stößt. Wenn die Belastung zunimmt, überwindet der Drehanker i
das zwecks Einstellung der Auslösestromstärke verschiebbare Gegengewicht /, dreht sich in Pfeilrichtung
innerhalb des durch die Anschläge j beschränkten Spielraumes und setzt die Kurvenscheibe
h in Drehung. Diese hebt den Hebel g, bis er der Scheibe α durch Befreiung des Zapfens
d freien Lauf läßt, und kuppelt gleichzeitig die Zahnscheibe q mit dem Schneckenrad η vermittels der Kupplung m. Die Zahnscheibe q
wirkt vermittels der Scheibe s und des Exzenters u auf die Stange υ und übermittelt dieser
die zur Ausschaltung nötige Bewegung.
Falls die Belastung wieder normal wird, überwindet das Gewicht / den elektromagnetischen
Widerstand des Ankers i, und dieser sowie Hebel g kehren in die Ruhelage zurück. Eine Feder
dreht die Ferrarisscheibe α bis zum Zapfen d zurück. Ebenso kehrt die Zahnscheibe q, deren
Antriebsrad jetzt wieder auf der Welle 0 lose ist, durch die Feder p in die Ruhelage bis zum Anschlag
r zurück.
Zur plötzlichen Ausschaltung bei starkem
Überstrom ist im Streufelde des Drehmagneten i ein besonderer Anker ζ angeordnet, der dann
angezogen wird und durch Druck auf die Nase χ eine sofortige Öffnung des Hauptschalters veranlaßt.
Die Schraube y dient zur Einstellung der hierzu erforderlichen Stromstärke.
Die Zeiteinstellung erfolgt durch Drehen der mit einem Zeiger versehenen Scheibe s gegenüber
der Zahnscheibe q, so daß die Berührung
ίο des Zahnes des Exzenters u mit der Rolle der
Stange ν früher oder später erfolgt. Der Zapfen t dient dazu, die Scheibe s und das Exzenter
u mit der Zahnscheibe q entsprechend der Ziffer, die in Sekunden die gewünschte Verzögerung
angibt, fest zu verbinden.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Zeitrelais, bei dem ein vom Überstrom erregter Magnet eine von letzterem beeinflußte Ferrarisscheibe mit der Auslösevorrichtung für den Hauptschalter kuppelt, dadurch gekennzeichnet, daß im -gleichen Magnetsystem ein Drehanker (i) und eine Ferrarisscheibe («) gelagert sind und ersterer (i) bei Überstrom durch seine Drehung die bis dahin gesperrte Ferrarisscheibe («) freigibt (bei d) und zugleich durch Einrücken einer Kupplung (m) mit der Auslösevorrichtung (q, s, u) kuppelt.
- 2. Zeitrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Auslösevorrichtung ein unter der Gegenwirkung einer Feder (p) stehendes Exzenter (u) dient und dieses gegenüber seinen Antriebsteilen (q, s) zwecks Einstellung der Auslösezeit verdrehbar (mittels s) angeordnet ist.
- 3. Zeitrelais nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Streufelde des Drehmagneten (i) ein besonderer Anker (2) angeordnet ist, der bei einer bestimmten Stromgrenze angezogen wird und eine sofortige Öffnung des Hauptschalters veranlaßt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE293199C true DE293199C (de) |
Family
ID=547885
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT293199D Active DE293199C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE293199C (de) |
-
0
- DE DENDAT293199D patent/DE293199C/de active Active
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