DE897980C - Elektrische Pendeluhr - Google Patents

Elektrische Pendeluhr

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DE897980C
DE897980C DEZ558D DEZ0000558D DE897980C DE 897980 C DE897980 C DE 897980C DE Z558 D DEZ558 D DE Z558D DE Z0000558 D DEZ0000558 D DE Z0000558D DE 897980 C DE897980 C DE 897980C
Authority
DE
Germany
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pendulum
lever
locking
armature
lifting
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Expired
Application number
DEZ558D
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Machert
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Wilhelm Zeh K G
Original Assignee
Wilhelm Zeh K G
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Publication date
Application filed by Wilhelm Zeh K G filed Critical Wilhelm Zeh K G
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/02Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a pendulum
    • G04C3/021Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a pendulum using mechanical coupling
    • G04C3/022Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a pendulum using mechanical coupling with constant impulses

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Predetermined Time Intervals (AREA)

Description

  • Elektrische Pendeluhr Gegenstand der Erfindung behandelt eine elektrische Pendeluhr mit elektromagnetisch betätigtem Räderwerk und nahezu frei schwingendem, mit dem Triebwerk nicht mechanisch gekoppeltem Pendel, welches durch ein elektrisch in Hublage gebrachtes und vom Pendel ausgelöstes Fallgewicht angetrieben wird, und kennzeichnet sich u. a. dadurch, daß der Magnetanker neben der Fortschaltung des Räderwerkes eine ohne ständige Verbindung mit ihm und dem Triebwerk arbeitende Hub- und Sperreinrichtung des Fallgewichtes betätigt und unabhängig von der Auslösung des Gesperres durch das Pendel in seine Ruhehage zurückkehren kann.
  • Es sind bereits elektrische Pendeluhren bekanntgeworden, m:it denen ein genauer Gang infolge von gleichbleibendem Fallgewichtsimpuls des nahezu frei schwingenden Pendels erreicht werden sollte. Auch sollte neben einem geringen Kraftbedarf keine Veränderung des Ganges der Uhr durch Spannungsänderungen der Stromquelle eintreten. Um dies zu erreichen, war über dem Pendel der Fallgewichtshebel angeordnet, der in seiner unteren Stellung auf dem, als Anschlagstift ausgebildeten Kontakt auflag. Am äußeren Ende trug der Fa:llgewichtshebel einen als Gleitfläche ausgebildeten Stein mit Sperrnase. Zwischen den Werkplatinen. war ein Magnet (Soile@noi,d') eingebaut, dessen im Mittelpunkt gelagerter Z-förmi:ger Anker einen ho@ri-zontalen Arm aufwies, welcher die Rückwand in einem Schlitz durchdrang und an seinem freien Ende einen Gleitstein mit Sperrnase trug. Der Anker, welcher bei stromloser Magnetspule durch Eigengewicht aus der Spule bis. zu einem Anschlag herausfiel, wurde bei Schließung des Kontaktes in die Spule eingezogen. Bei dieser Bewegung schaltete er vermittels einer Schubklinke das Räderwerk fort. Der Stein des Ankerarmes glitt unter dem. Stein des Fallgewichtshebels hindurch, wobei dieser Hebel angehoben und der Kontakt gleichzeitig geöffnet wurde. Infolge der Schwungkraft glitten die,Steine trotz der Stromunterbrechun@g aneinander vorbei, die Sperrnasen hakten, ein und verhinderten den Anker, in seine Ruhelage) zurückzukehren, indem gleichzeitig die Festhaltung des, Fallgewichtshebels in seiner Hublage bewirkt wurde. Durch Anheben, des Fallgewichtshebels löste das Pendel bei seiner Rechtsschwingung über, die Hubnadel die Sperrung aus, so daß der Magnetanker in seine Ruhelage zurückkehren und der Fallgewichtshebel sich in seine untere Lage begeben und auf den Kontakt aufsetzen konnte. Hierbei erhielt das Pendel einen Impuls. von der Größe der Fallkraft des Gewichtshebels von seiner Hublage auf die untere Lage. Dieser Ausführung hafteten aber verschiedene Nachteile an. Der Magnetanker ruß einen genau bemessenen Kraftimpuls haben, um die erforderliche Arbeit zu leisten. Wird die Kraft durch Spannungsabfall der Stromquelle nur um ein Geringes weniger, oder wird der vom Antriebsorgan zu überwindende mechanische Widerstand nur wenig höheir, so prallen: die beiden Steine nicht mehrstark genug aufeinander, um das Durchgleiten das Ankerarmes und sein Eintreten in die Sperrlage zu bewirken. Es. tritt also ein flatterndes Anheben des Fallgewichtshabels und dadurch ein Ausfall von Räderwerksschaltungen und ein ungleichmäßiger Pendelimpuls ein. Man hat zwar nun schon versucht, zur Vermeidung dieses Fehlers eine Kraftreserve zu schaffen, indem man eine höhere Spannung anlegte, um so, dem Antriebsorgan eine größere Kraft geben zu können. Durch nur verhältnismäßig geringe Beschleunigung der Ankerbewegung prallen aber die Schrägflächen der Steine so stark aufeinander, daß der Fallgewwichtshebel nach oben geschleudert wird. Der Anker findet dadurch Zeit, von seinem Anschlag abzuprallen und zurückzufallen, bevor die Sperrnasen zum Eingriff kommen. Als Folge tritt der gleiche Fehler ein wie im Fall des zu geringen Kraftimpulses. Veränderungen an; dem verstellbaren Rückfallgewicht des Ankers oder des Fallgewichtes können; die geschilderten Nachteile bekannter Bauarten nicht beseitigen, so daß die Aufgabe bestand., eine Einrichtung zu schaffen, welche diese Nachteile vermeidet. In der vorliegenden Erfindung .ist eine Ausführung geschaffen worden, welche diese Aufgabe erfüllt.
  • In, den: Zeichnungen ist der Erfindungsgedanke in beispielsweisier Ausführungsform dargestellt: Es zeigt Abb. i die Ansicht nach der bisherigen Ausführungsform mit den geschildertem. Mängeln, Abb. 2 eine Seitenansicht, Abb. 3 eine Ansicht nach Abb. i in der, erfindungsgemäßen Ausbildung, Abb. q. eine Seitenansicht: Der Fallgewichtshabel a ist über dem Pendel b angeordnet. Unabhängig vom Magnetanker c ist ein Sperrgestänge d vorgesehen. Dieses besteht aus einem winkelförmigen Hebel, der drehbar gelagert ist. Der eine Schenkel des Hebels trägt an seinem oberen. Ende einen Gleitstein: e mit Sperrnase. Wird, der Hebel in der Richtung nach denn Gleitstein f des Fallgewichtshebels a bewegt, so, gleiten die; Steine aneinander vorbei. Der Fallgewichtshebel ca wiird angehoben und nach Durchgleiten der Steine haken die Sperrnasen. ein. Dadurch wird der Fallgewichtshebel in gehobener Lage festgehalten. Der andere Schenkel dieses Sperrhebels ist so, ausgebildet, daß er den: Sperrhebel mit Stein e von :dem Fallgewichtshebel ca hinwegführt, sobald die Sperrnasen nach Anhebung des Fallgewdchtshebels a durch das Pendel über die Hubnadel g den Sperrhebel freigeben. Die Anschläge lt, lal begrenzen die Bewegung des den Gleitstein e tragenden Sperrhebels.. Der Magnetanker c, der Z-förmig ausgebildet ist, trägt, ähnlich wie bei den bisherigen Ausführungen, beschrieben, :einen Arm, der die Uhrwerksplatine durchdringt, jedoch weist dieser Arm i keinen Sperrstein an seinem äußeren Ende auf. Der Arm i dient lediglich dazu, bei der Bewegung des Magnetankers c nach der Spule zu den vorbeschriebenen Sperrhebel mitzunehmen und ihn in der Richtung nach dem Gleitstein f des Fallgewichtsheibels Az hin zu bewegen.
  • Im Gegensatz zu der früheren Ausbildung gemäß Abb. i kann jetzt der Anker c seine Bewegung in der Richtung zur Spule unbehindert bis: zum Anschlag ausführen: rund sofort in seine Ruhelage zurückkehren., ohne durch die durch seine Bewegung bewirkte Festhaltung des Fallgewichtshebels ca in der Hublage am Rückfall aufgehalten zu werden. Es ist besonders zweckmäßig, den Mitnehmerarm i als federndes Organ auszubilden.
  • Durch die neue Gestaltung ist es möglich, dem Magnetanker eine beliebig größere Kraft für seine Antriebsbewegung zu geben. Die Gefahr der vorzeitigen Lösung der Sperrung des Genvichtshebels a in dessen Hublage ist völlig beseitigt. Der Mitnehmerarm i, besonders, wenn er federnd ausgebildet ist, hält den bis zu dessen Anschlag mitgeführten: Sperrhebel d so lange fest, bis der Anker beim Eintauchen in die Spule auf seinem. Anschlag, der etwas später erreicht wird als der Anschlag des Sperrhebels d, auftrifft. Der Anker c kann augenblicklich in seihe Ruhelage zurückkehren, während der Sperrhebel d in seiner Sperrlage bleibt, bis das Pendel durch Anhub des Fallgewichtshebels a die Sperre in der geschilderten Weise freigibt.
  • Auf diese Weise ist der Uhr jede gewünschte Kraftreserve zu geben, wodurch ein einwandfreies Arbeiten erreicht wird. Die unvermeidliche Kraftverringerung, z. B,. durch Spannungsabfall oder höheren Widerstand, verursacht durch mechanische Einwirkungen, können den genauen Gang der Uhr nicht mehr beeinflussen. Dies ist dann von besonderer Bedeutung, wenn die Uhr durch die Betätigung eines Minutenkontaktes Nebenuhren steuern soll und wenn sonstige Kontakteinrichtungen von der Uhr betätigt werden sollen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Pendeluhr mit elektromagnetisch betätigtem Räderwerk und nahezu frei schwingendem, mit denn Triebwerk nicht mechanisch gekoppeltem Pendel, welches durch ein elektrisch in Hublage gebrachtes .und vom Pendel ausgelöstes Fallgewicht angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Ma;-netanker neben. der Fortschaltung des Räderwerkes eine ohne ständige Verbindung mit ihm und dem Triebwerk arbeitende Hub- und Sperreinrichtung des Fallgewichtes betätigt und unabhängig von der Auslösung des Ge-sperres durch das Pendel in seine Ruhelage zurückkehren kann. z. Elektrische Pendeluhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der am Anker (c) angebrachte, die Hub- und Sperreinrichtung betätigende Mitnehmer (i) als federndes Glied aus-gebildet ist.
DEZ558D 1943-05-08 1943-05-08 Elektrische Pendeluhr Expired DE897980C (de)

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