DE2931407C2 - Umschlag mit einer Vorder- und einer Rückwand und einem Informationsträger - Google Patents
Umschlag mit einer Vorder- und einer Rückwand und einem InformationsträgerInfo
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Description
35
Die Erfindung betrifft einen Umschlag mit einer Vorder- und einer Rückwand und einem Informationsträger,
wobei die Vorder- und Rückwand je einen abtrennbaren Bereich aufweisen und die an den jeweils
abtrennbaren Bereich angrenzenden Trennkanten von Vorder- und Rückwand nicht deckungsgleich sind.
Ein solcher Umschlag ist aus der US-PS 34 11 693
bekannt Vorder- und Rückwand dieses Umschlages weisen in einer vorhergehenden Arbeitsstufe gefertigte
Transportstreifen auf. Die Größe des Umschlages ist so gewählt, daß der Rand des Informationsträgers
innerhalb des nach Abtrennen des Randes verbleibenden Umschlages liegt Dadurch wird das Herausnehmen
des Informationsträgers erschwert
Das DE-GM 78 29 989 betrifft einen Umschlag mit einer Vorder- und einer Rückwand. Eine der beiden
Wände weist Transportstreifen auf, während die andere der Wände ohne Transportstreifen ausgebildet ist Mit
dem Umschlag werden Taschen gebildet, die zum Versand von in die Taschen einsteckbaren Gegenständen
und Informationsträgern verwendet werden. Wird beispielsweise ein Informationsträger mit diesem
Umschlag versandt, so wird der Umschlag zum Herausnehmen des Informationsträgers zunächst an
einer Seite aufgerissen. Da der Informationsträger dann innerhalb des nach Abtrennen des Randes verbleibenden
Umschlages liegt, müssen zum Herausnehmen des Informationsträgers die Umschlagwände auseinandergefächert
werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Umschlag der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, der bei
gleichzeitiger Verbesserung der Handhabung einfacher herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird bei einem Umschlag der eingangs beschriebenen Art dadurch gelöst, daß nur eine der den
Informationsträger umhüllenden Wände wenigstens einen Transportstreifen aufweist und der Informationsträger
so zwischen Vorder- und Rückwand angeordnet ist, daß sein einer Rand nach dem Abtrennen der
Bereiche zwischen den beiden einen Abstand voneinander aufweisenden Trennkanten von Vordir- und
Rückwand liegt
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles beschrieben. Von den Figuren
zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines Umschlages,
teilweise aufgerissen;
F i g. 2 einen Schnitt entlang der Linie H-II in F i g. 1,
wobei die einzelnen Schichten zur Verdeutlichung auseinandergezogen sind; und
F i g. 3 eine Explosionsdarstellung des in F i g. 1 gezeigten Ausführungsbeispieles.
Der Umschlag weist eine Vorderwand 14 auf, deren Breite so gewählt ist, daß sie mit Hilfe von an den beiden
Seiten vorgesehenen Führungslöchern 27, 28 in Bahnenbearbeitungseinrichtungen und insbesondere in
einer Endloszusammentragvorrichtung bahnenförmig hindurchführbar ist Auf einer Seite is' eine Perforation
12 vorgesehen, so daß der die Führungslöcher aufweisende Transportstreifen 16 abtrennbar ist Auf
der Vorderseite cit-r Vorderwand 14 sind erforderliche
Felder oder Kennzeichnungen 19 für die Adresse des Umschlages vorgesehen. Auf seiner Rückseite ist die
Vorderwand durch geeignetes Bedrucken so undurchsichtig gemacht, daß der Umschlaginhalt durch Unbefugte
nicht gelesen werden kann.
Die Rückwand 15 weist keine Führungslöcher aufweisende Transportstreifen auf und ist entsprechend
schmaler gewählt Sie ist gerade so breit, daß sie in ihrem Randbereich mittels Klebefinien 29, 30 mit der
darüberliegenden Ebene verklebbar ist und zwischen den so entstehenden festen Verbindungsbereichen
genügend Platz für den eigentlichen Invormationsträger 17 zwischen diesen Klebebereichen verbleibt
Zwischen der Vorderwand 14 und der Rückwand 15 ist der Informationsträger 17 angeordnet Auf der
verschlossen bleibenden Seite 31 des Umschlages weist der Informationsträger 17 keinen Transportstreifen auf
oder dieser ist vor dem Zusammenfügen der Teile des Umschlages in einer solchen Breite abgetrennt worden,
daß der Informationsträger 17 mit seinem einen Rand 32
nahe dem durch die Klebelinie 29 gebildeten Rand frei im Umschlag liegt. Auf seiner gegenüberliegenden Seite
weist der Informationsträger 17 in dem in den F i g. 1 bis 3 gezeigten Ausführungsbeispiel ebenfalls einen Transportstreifen
mit den entsprechenden Führungslöchern in der Weise auf, daß die Führungslöcher der beiden
Transportstreifen von Vorderwand 14 und Informationsträger 17 sich in Abgleich befinden. Mittels der
Klebelinie 30 wird die Rückwand 15 mit der Unterseite des äußeren Randes des Informationsträgers 17
verklebt. Der Informationsträger 17 weist auf seiner Oberseite neben den Führungslöchern nach innen
versetzt eine Klebelinie 33 auf, mittels der er mit der Unterseite der Vorderwand 14 verklebt wird. Ferner
weist die Rückwand an ihren Rändern quer zur Bahnenrichtung Klebelinien 34, 35 auf, mittels der
Vorder- und Rückwand an den entsprechenden Seiten verklebt sind,
Zum Abtrennen der miteinander verklebten abtrennbaren Bereiche 10, ti von Vorder- und Röckwand und
25 des Informationsträgers weisen die Vorder- und Rückwand der Informationsträger Perforationen 12,13
und 26 auf. Diese sind, wie es am besten aus den F i g, I
und 2 ersichtlich ist, so gegeneinander versetzt angeordnet, daß nach dem Abtrennen der miteinander
verklebten abtrennbaren Bereiche 10, 25 und 11 der Informationsträger 17 mit seinem Rand 18 über die
Trennkante 12 hervorsteht und die Rückwand 15 mit ihrer Trennkante 13 wiederum über den Rand des
Informationsträgers 17 seitlich hervorsteht In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist also die Trennkante
12 der Yorderwand gegenüber der Trennlinie 26 des darunterliegenden Informationsträgers zur Mitte hin
nach innen versetzt, und die Trennlinie 26 des Informationsträgers wiederum gegenüber der Trennkante
13 der Rückwand nach innen hin versetzt
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist über der Vorderwand 14 noch ein zweiter Informationsträger 20
vorgesehen, der als Bearbeitungskopie oei dem Absender verbleibt Er weist zwei Transportränder mit
Führungslöchern auf, die mit den darunterliegenden Führungslöchern in Abgleich sind. Die Verbindung
zwischen dem zweiten Informationsträger und dem eigentlichen Umschlag erfolgt mittels einfacher Prägungen
23, 24 im äußersten Randbereich oder auch mittels einfacher punktförmiger Verklebungen. Dadurch ist der
zweite Informationsträger nach der endgültigen Bearbeitung einfach abtrennbar und verbleibt beim Absender,
während der verbleibende eigentliche Umschlag mit dem darin befindlichen Informationsträger an einen
Empfänger versandt wird.
Zum Öffnen wird der Umschlag an seinem gegenüber der Öffnungsseite befindlichen Ende zwischen Daumen
und Zeigefinger an der durch die Pfeile 36, 37 angedeuteten Stelle fest erfaßt, während mit der
anderen Hand der abtrennbare Bereich in der Gegend der Pfeile 3t, 39 erfaßt wird. Dann wird der durch die
abtrennbaren Bereiche 10, 25 und 11 in der in Fig. 1 ersichtlichen Weise abgetrennt, wodurch der Informa-
tionsträger 17 zwischen der Vorder- und der Rückwand
sichtbar und zum Hervorziehen leicht greifbar frei wird.
In der oben beschriebenen Ausführungsform wurde die Vorderwand breiter als die Rückwand gewählt
Natürlich könnte auch anstelle der Vorderwand die Rückwand die breitere sein.
Bei der oben beschriebenen Ausführungsform weist der Informationsträger 17 stets einen als Transportstreifen
dienenden abtrennbaren Bereich 25 für die Führung des Informationsträgers auf. Falls dieser nicht erforderlich
ist, kann dieser aber auch entfallen, wobei die Breite
des informationsträgers 17 dann so gewählt ist, daß der Rand 18 nach dem Einlegen in den aus Voräer- und
Rückwand gebildeten Umschlag die gleiche Relation zu den Trennkanten 12 und 13 von Vorder- und Rückwand
aufweist, wie oben beschrieben.
Mit der oben beschriebenen Ausführungsform entfällt die Notwendigkeit der Bearbeitung der Rückwand 15
vollständig, da es nicht mehr notwendig ist einen Einschnitt zum Herausziehen des Informationsträgers
vorzusehen. Die Rückwand kann ius einem nicht durchscheinenden Papier bestehen, sü dnß ein Bedrukken
derselben zum Verhindern des Durchscheinens von Informationen des Informationsträgers entfällt Dadurch
wird es möglich, die Rückwand als unbearbeitete Bahn zuzuführen.
Der oben beschriebene Umschlag mit dem angehefteten Informationsträger wird in üblicher Weise in endlos
arbeitenden Maschinen hergestellt, so daß eine Vielzahl von solchen Umschlagen mit Informationsträgern als
Endlosbahn durch entsprechende Schnelldrucker geführt werden können. In dem oben beschriebenen
Ausführungsbeispiel wurde die Erfindung an Hand von Endlossätzen erläutert; die Umschläge können aber
auch als Einzelsätze verwendet werden.
In der Beschreibung der Ausführungsbeispiele ist stets ein einzelner Informationsträger in dem Umschlag
enthalten. In gleicher Weise können aber auch mehrere Informationsträger vorgesehen sein, die wie oben
beschrieben mit einem Rand mit dem Umschlag verbunden oder aber lose in diesem eingelegt sein
körnen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Umst^ag mit einer Vordem und einer
Rückwand und einem Informationsträger, wobei die Vorder- und Rückwand je einen abtrennbaren
Bereich aufweisen und die an den jeweils abtrennbaren Bereich angrenzenden Trennkanten von Vorder-
und Rückwand nicht deckungsgleich sind, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine der
den Informationsträger (17) umhüllenden Wände (14, 15) wenigstens einen Transportstreifen (16)
aufweist und der Informationsträger so zwischen Vorder- und Rückwand (14,15) angeordnet ist, daß
sein einer Rand (18) nach dem Abtrennen der Bereiche (10,11) zwischen den beiden einen Abstand
voneinander aufweisenden Trennkanten (12,13) von Vorder- und Rückwand (14,15) liegt
Z Umschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der die öffnung aufweisenden Seite
und/oder der dieser gegenüberliegenden Seite der
Transports'reifen (16) vorgesehen ist
3. UmsehJag nach Anspruch 1 oder 2, wobei der
Informationsträger einen über eine mit dem Rand zusammenfallende Trennlinie abtrennbaren Bereichs
aufweist, der mit Vorder- und Rückwand verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der
abtrennbare Bereich (25) mit den an die öffnung angrenzenden abtrennbaren öereichen (10,11) von
Vorder- und Rückwand (14,15) verbunden ist
4. Umschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Kennzeichnung
(19) aufweisende Vorderwand den Transportstreifen (16) aufweist
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