DE29304C - Neuerung an den Apparaten zur Erzeugung einer Schutzhülle für Eisen und Stahl - Google Patents

Neuerung an den Apparaten zur Erzeugung einer Schutzhülle für Eisen und Stahl

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DE29304C
DE29304C DENDAT29304D DE29304DA DE29304C DE 29304 C DE29304 C DE 29304C DE NDAT29304 D DENDAT29304 D DE NDAT29304D DE 29304D A DE29304D A DE 29304DA DE 29304 C DE29304 C DE 29304C
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DENDAT29304D
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A. S. bower in Saint Neots, Grfsch. Huntingdon, England
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B11/00Diaryl- or thriarylmethane dyes
    • C09B11/04Diaryl- or thriarylmethane dyes derived from triarylmethanes, i.e. central C-atom is substituted by amino, cyano, alkyl
    • C09B11/10Amino derivatives of triarylmethanes
    • C09B11/12Amino derivatives of triarylmethanes without any OH group bound to an aryl nucleus
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C8/00Solid state diffusion of only non-metal elements into metallic material surfaces; Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive gas, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals
    • C23C8/06Solid state diffusion of only non-metal elements into metallic material surfaces; Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive gas, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using gases
    • C23C8/08Solid state diffusion of only non-metal elements into metallic material surfaces; Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive gas, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using gases only one element being applied
    • C23C8/10Oxidising
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 48: Chemische Metallbearbeitung.
ANTHONY SPENCER BOWER in SAINT NEOTS
(Grafschaft Huntingdon, England).
' ill/ L'l
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Oefen oder Apparate von derjenigen Art, wie sie in den englischen Patentschriften No. 3811, 1880, und No. 3304, 1881, beschrieben sind, und bezweckt die Ermöglichung der Anwendung von Wasserdampf in denselben Oefen, in denen nach jenen Patentschriften Ofen- oder andere brennbare Gase benutzt werden, um auf der Oberfläche von Gegenständen aus Eisen oder Stahl ein magnetisches Oxyd zu erzeugen.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht im Längenschnitt einen Ofen von der durch die genannten Patentschriften bekannt gegebenen Construction, aber mit den nach Mafsgabe der gegenwärtigen Erfindung ausgeführten Neuerungen.
Fig. 2 ist ein Horizontalschnitt nach der Linie 1-2 in Fig. 1.
Fig. 3 und 4 sind Querschnitte nach 3-4 bezw. 5-6 in Fig. 1.
Fig. 5, 6, 7 und 8 sind in gröfserem Mafsstabe ausgeführte Details. .
A bezeichnet die Gaserzeuger, welche durch Trichter B von oben her mit Brennmaterial beschickt werden. Die in A erzeugten Gase gelangen durch den Kanal C nach der Verbrennungskammer D unterhalb der Kammer E, in welcher die zu behandelnden Gegenstände sich befinden. Der Kanal C enthält einen Schieber F, mittelst welches die von A nach D gelangende Gasmenge genau regulirt werden kann. Die Kammer D ist mit durchbrochenen Scheidewänden G versehen, welche dazu dienen, die Gase innig mit der bei H eingeführten Luft zu vermischen und auch als Accumulatoren der Wärme fungiren. Die heifsen Verbrennungsproducte und Gase aus der Kammer D gelangen durch einen seitlich angeordneten Kanal / und die Oeffhungen K in die Oxydirungskammer E und erzeugen auf der Oberfläche der darin befindlichen Artikel aus Eisen oder Stahl eine aus magnetischem Oxyd bestehende Schutzhülle. Die Enden der Kammer E sind mittelst geeigneter Thüren L verschlossen, so dafs die Verbrennungsproducte gezwungen sind, durch die Oeffhungen M des Bodens abzuziehen, wodurch sie in den Kanal N gelangen, welcher sie durch Oeffhungen O nach dem Regenerator P führt. Letzterer besteht in einer durch eine horizontale Scheidewand Q in zwei Theile getheilten Kammer, welche von einer Anzahl Röhren R durchzogen ist. An diese Röhren R geben die Verbrennungsproducte ihre Hitze ab und streichen dann durch einen Kanal S nach dem Schornstein. Der Eintritt von Luft zur Ermöglichung der Verbrennung in der Kammer D wird durch ein Ventil U regulirt, welches in Fig. 5 besonders dargestellt ist. Die durch das Ventil gelangende Luft strömt durch die Röhren R und wird durch dieselben vorgewärmt, so dafs sie hoch erhitzt durch H in die Kammer D eintritt und eine vollständige Verbrennung der Gase herbeiführt.
Dies ist die Wirkungsweise, wenn brennbare. Ofengase allein erzeugt und zur Hervorbringung einer Schutzhülle aus magnetischem Oxyd auf den zu behandelnden Gegenständen benutzt
werden. Das Verfahren ist also ähnlich wie das in den besagten englischen Patenten beschriebene. Um aber auch Dampf in dem Apparat anwenden zu können, ist das Lufteinlafsventil U im Innern mit einer perforirten Dampfröhre W versehen, welche mit dem vom Dampfgenerator kommenden, durch ein Ventil verschliefsbaren Rohr X communicirt. Aufserdem ist in möglichster Nähe des Bodens des Ofens ein Auslafs für den Dampf angebracht, welcher mit einem Regulirventil Y versehen ist. Letzteres kann mittelst einer Schraube Z oder anderer äquivalenter Einrichtungen in jeder beliebigen Position fixirt werden, je nachdem der Dampf langsamer oder schneller austreten soll, Fig. 6.
Die inneren Oberflächen des Regenerators der Verbrennungskammer und der Oxydirungskammer sind mit Purimacho's Cement oder irgend einem anderen Material, das den Dampf nicht durchläfst und einen hohen Grad von Hitze erträgt, bekleidet.
Das Gasventil F ist in Fig. 7 detaillirt dargestellt. Dasselbe enthält einen Schieber α aus feuerbeständigem Material, welcher mittelst der in Löchern der Aufsenplatte P geführten Handgriffe b verstellt werden kann.
Das Lufteinlafsventil U, Fig. 5, besitzt einen Schieber d, welcher sich in Führungen des oberen Endes des Ventilkastens verstellen und durch eine Druckschraube e oder sonstwie in der erforderlichen Position fixiren läfst.
Die Darripfröhre W ist an ihrem unteren Ende verschlossen und besitzt eine grofse Anzahl von Löchern /, durch welche der Dampf austritt und mit der Luft durch die Röhren R nach der Oxydirungskammer E gelangt.
Der nach dem Schornstein führende Kanal .S enthält einen Schieber g, dessen Gehäuse von zwei Platten h und einer Platte i gebildet wird, wie in Fig. 8 detaillirt dargestellt.
Handelt es sich darum, solche Eisenartikel zu oxydiren, denen blos Dampf zugeführt werden darf, so heizt man die Kammer B, die Züge und die Regeneratorkammer in der gewöhnlichen Weise an und bringt dann die zu behandelnden Artikel ein, worauf die Thüren gut verschlossen werden. Auch die Ventile werden verschlossen, mit Ausnahme des Dämpfablafsventils Y. Hierauf öffnet man das Dampfrohr X, und nun strömt der Dampf von den Löchern f durch die Röhren R und die anschliefsenden Kanäle, wo er hoch erhitzt wird, um schliefslich durch die Oeffhungen K in die Oxydirungskammer E einzutreten. Nach Einwirkung auf die hier befindlichen Artikel zieht der Dampf sodann durch die Oeffhungen M und den Kanal N nach den Regeneratorkammern P, wo er seine Hitze an die Röhren R abgiebt, um endlich durch das Ventil Y zu entweichen. Auf diese Weise werden die Gegenstände in E durch Dampf allein oxydirt, während die in dem Mauerwerk aufgespeicherte Hitze nur sehr langsam abnimmt, so dafs vollkommen Zeit genug ist, den Procefs zu beendigen, bevor die Temperatur des Apparates auf einen zu niedrigen Grad gesunken ist.
Es giebt jedoch auch andere Methoden, den Dampf anzuwenden, welche sich in der Praxis vortheilhaft erweisen. Schwere schmiedeiserne Stücke z. B. können mit einer Reductionsflamme in der Kammer vorgewärmt werden, bevor der Dampf eingelassen wird. Gufseisetf kann, nachdem es den Ofengasen ausgesetzt gewesen ist, eine Stunde oder zwei mit Dampf behandelt werden, ehe es herausgenommen wird. Üeberhaupt läfst sich jede beliebige combinirte Behandlung mit Dampf und Ofengasen oder irgend welchen der anderen in den englischen Patentschriften No. 862, 1876, No. 2051, 1877, No. 1280 und 4195, 1878, N0.3811, 1880, und No. 3304, 1881, beanspruchten Gase in einem und demselben Ofen oder- Apparat ausführen.

Claims (5)

  1. Patent-Anspruch:
    An dem beschriebenen Apparat zur Erzeugung einer Schutzhülle aus magnetischem Oxyd auf Gegenständen aus Eisen und.Stahl:
    ι. ein Gasregulirventil F,
  2. 2. ein Lufteinlafsventil U, ■ ' '
  3. 3. eine Dampfzuführungsröhre XW,
  4. 4. ein Dampfauslafsventil Y in der Nähe des Bodens des Ofens,
  5. 5. ein Essenschieber oder Ventil g zur Regulirung. des Austritts der Gase aus der Oxy dirungskam m.er.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKERF.I.
DENDAT29304D Neuerung an den Apparaten zur Erzeugung einer Schutzhülle für Eisen und Stahl Active DE29304C (de)

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