DE210377C - - Google Patents

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DE210377C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B13/00Furnaces with both stationary charge and progression of heating, e.g. of ring type or of the type in which a segmental kiln moves over a stationary charge
    • F27B13/06Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of this type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die in der Zeichnung (Fig. i, 2 und 3) veranschaulichte Erfindung betrifft eine neue Schmauchvorrichtung, mittels welcher der bekannte Vorgang des Schmauchens (Trocknens) von Ziegeln und ähnlichen Waren in einem Ringofen auf neue und eigenartige Weise unter Benutzung besonderer Mittel zustande gebracht wird. Der Schwerpunkt der Erfindung liegt darin, daß man die Wärme aus der abgebrannten Kammer auf dem kürzesten Wege nach der frisch besetzten Kammer zu leiten vermag.
Die zu diesem Zweck getroffene Einrichtung der Schmauch Vorrichtung eingibt sich mit Hilfe der Zeichnung aus folgendem:
In der Zeichnung bedeutet:
Fig. ι Schmauchvorrichtung im Grundriß, Fig. 2 Schmauchvorrichtung im Längenschnitt und
Fig. 3 Schmauchvorrichtung im Querschnitt. Die Schmauchvorrichtung besteht aus zwei Längskanälen a, welche voneinander durch eine in der Längsachse des Ofens liegende Zunge a1 getrennt sind und mit durch Schieber b verschließbaren Öffnungen in dieser verbunden werden können. In die Kanäle a münden eine Anzahl Seitenkanäle d bzw. d1 ein, welche wieder gegen die ersteren α durch Glockenventile c verschließbar sind. Die Seitenkanäle d bzw. d1 nehmen rechts- und linksseitig die Stichkanäle s auf, welche mittels der Schutt- bzw. Heizlöcher e mit den Kammern in Verbindung stehen.
Der Vorgang, welcher sich bei Benutzung der Schmauchvorrichtung abspielt, ist folgender:
Nachdem man eine Kammer mit frischen Formungen besetzt und verschiebert hat, öffnet man das Rauchabzugsventil f der betreffenden Kammer, desgleichen das Schmauchventil c, sowie einen der Schieber b bzw. δ1, je nachdem die zu schmauchende Kammer gelegen ist. Ebenso öffnet man das Schmauchventil c von einer abgebrannten, aber noch heißen Kammer. Es gelangen so die abziehenden Gase von der abgebrannten Kammer durch das geöffnete Ventil c auf dem kürzesten Wege in den Kanal a, von hier durch die Schieberöffnung bei b in den anderen danebenliegenden Kanal α und von da durch das geöffnete Schmauch ventil c in die zu schmauchende Kammer.
Dadurch, daß die Abgase nur einen ganz kurzen Weg von der abgebrannten nach der zu schmauchenden Kammer zurücklegen, wird die Wärme der Abgase für die zu schmauchende Kammer gut ausgenutzt.
Sollen auf einmal zwei oder mehr Kammern geschmaucht werden, so werden die Schieber b so gestellt, daß die zunächst am Feuer liegende Kammer die meiste Wärme erhält, und es wird beim Fortschreiten des Feuers durch Umstellen der Schieber b so fortgefahren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schmauchvorrichtung für Ringöfen zum Brennen von Ziegeln und ähnlichen Waren, gekennzeichnet dadurch, daß die beiden Schmauchsammler (a) durch eine dünne, mit durch Schieber (b) regelbaren Öffnungen versehene Scheidewand getrennt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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