DE367415C - Verbundkoksofen mit Zugumkehr und in der Laengsrichtung der Einzeloefen unter der Ofensohle angelegten einraeumigen Waermespeichern - Google Patents

Verbundkoksofen mit Zugumkehr und in der Laengsrichtung der Einzeloefen unter der Ofensohle angelegten einraeumigen Waermespeichern

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DE367415C
DE367415C DEC29990D DEC0029990D DE367415C DE 367415 C DE367415 C DE 367415C DE C29990 D DEC29990 D DE C29990D DE C0029990 D DEC0029990 D DE C0029990D DE 367415 C DE367415 C DE 367415C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B21/00Heating of coke ovens with combustible gases
    • C10B21/20Methods of heating ovens of the chamber oven type

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Verbundkoksofen mit Zugumkehr und in der Längsrichtung der Einzelöfen unter der Ofensohle angelegten einräumigen Wärmespeichern. Bei den bekannten Koksöfen mit Zugumkehr und in der Längsrichtung der Einzelöfen unter der Ofensohle angelegten einräumigen Lufterhitzern sind die Wärmespeicher abwechselnd an ihren entgegengesetzten Enden mit Sammelkanälen verbunden, die zur Esse führen. Die Luft wird unmittelbar am, Ende eines Wärmespeichers eingeführt, während die Rauchgase an dem entgegengesetztenEndedes benachbarten Wärmespeichers abgesaugt werden.
  • Bei dieser Bauart erzielt man keine genaue Verteilung der Luftströme über die verschiedenen Teile des Wärmespeichers. Da die Luft nur an einem, einzigen Ende der Kammer, und zwar aus einem wagerechten Verteilungskanal mit geringem Querschnitt eintritt, so hat diese Lufteineverhältnismäßiggroße Geschwindigkeit, und sie mini die ganze Länge des Kanals durchströmen, bevor sie ganz über die Öffnungen verteilt ist, welche den Eintritt in das Gitterwerk des Wärmespeichers gestatten.
  • Außerdem veranlaßt das Anwachsen des statischen Druckes der Luft am Ende des Verteilungskanals infolge ihrer Geschwindigkeitsverminderung und die Verminderung des statischen Druckes der verbrannten Gase an dem entsprechenden Ende des benachbarten Wärmespeichers infolge Steigerung ihrer Geschwindigkeit lebhafte Strömungen an diesen Stellen. Es folgt hieraus, daß die Leistung des Gitterwerks unregelmäßig ist und daß diese Unregelmäßigkeit um so stärker in Erscheinung tritt, je weiter man sich den Enden nähert, welche der Luftzuführung entgegengesetzt sind.
  • Die Erfindung hat den Zweck, diesen Nachteil dadurch zu beseitigen, daß die Geschwindigkeit der Gase bei ihrem: Eintritt oder bei ihrem, Austritt aus der Verbindungsleitung zu den Kammern vermindert wird und indem, die Strömung in wagerechter Richtung vor dem Eintritt in das Gitterwerk oder nach dem Austritt aus demselben verringert wird.
  • Gemäß der Erfindung erreicht man diese Wirkung, indem man alle Wärmespeicher einerseits an zwei Saugkanäle für die verbrannten Gase anschließt und anderseits an ihren beiden Enden mit Öffnungen versieht, welche zum, Einführen der Luft dienen. Schieber- oder Klappenventile mit doppelter Wirkung oder auch doppelte Schieber setzen abwechselnd die Wärmespeicher in Verbindung mit der Außenluft und mit den Rauchgaskanälen, je nachdem, sie zur Erhitzung der Luft oder zur Aufspeicherung der Wärme aus den verbrannten Gasen dienen sollen.
  • Auf den Zeichnungen sind beispielsweise zwei Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i ist ein senkrechter Schnitt nach Linie A-B in Abb.3. Abb.2 ist ein senkrechter Schnitt nach einer Ebene, die in Abb. i durch die Linie C-D und in Abb.3 durch die LinieE-F bezeichnet wird. Abb.3 ist ein wagerechter Schnitt nach Linie P-Q in Abb. 2. Abb. 4. ist ein senkrechter Schnitt nach Linie G-H in Abb. i und Abb. 5 ist ein wagerechter Schnitt nach Linie I-1 in Abb. 4 durch einen Ofen, der mit reichen Gasen, beispielsweise mit Gasen aus Koksöfen oder mit Gasen einer Gasanstalt beheizt wird. Abb. 6 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie K-L in Abb. 7, und Abb. 7 ist ein wagerechter Schnitt nach einer Ebene, welche derjenigen der Abb. 3 entspricht, durch einen Koksofen, der mit armem Gas, z. B. Generator-oder Hochofengas beheizt wird.
  • In den Abb. x bis 5 bezeichnen aI, a2, a3 ..... die Verkokungskammern, bi, b2, b3 ..... die Heizwände und cl, c2, c3 ..... die Wärmespeicher. Jede Heizwand besteht in bekannter Weise aus einer Reihe senkrechter Zugpaare g, h, von denen je ein Paar miteinander in Verbindung steht, wobei jeder Zug g durch eine Leitung e mit dem benachbarten Wärmespeicher von ungerader Zahl und jeder Zug h durch eine Leitung f mit dem benachbarten Wärmespeicher von gerader Zahl in Verbindung steht. In dem Mauerwerk sind Gasverteilungskanäle j 1 und j 2 vorgesehen, welche von Leitungen i gespeist werden, welche den Kanälen g und h mittels der Düsen k1 bzw. k2 Gas zuführen.
  • Gemäß der Erfindung sind alle Wärmespeicher cl, c2, c3 ..... an beide Sammelkanäle m -angeschlossen, welche ständig zum Absaugen der verbrannten Gase dienen. Jeder Wärmespeicher hat an jedem Ende eine Öffnung o, welche unmittelbar mit der Außenluft in Verbindung gesetzt werden kann, so daß die Luft gleichzeitig an beiden Enden eintritt.
  • Die Kanäle m sind mit den Enden der Wärmespeicher durch Kanäle n verbunden, so daß jeder Kanal n in den Wärmespeicher neben einer Öffnung o mündet und daß das Öffnen und Schließen dieser beiden Durchgänge durch ein einziges doppelt wirkendes Ventil p bewirkt werden kann.
  • Die Wirkungsweise des Ofens ist folgende Wenn die Wärmespeicher von gerader Zahl c2, c4, c6 .. zum Erhitzen der Luft und die Wärmespeicher von ungerader Zahl cl, c3, c5 ... zum Aufspeichern der Wärme der verbrannten Gase dienen, so sind die Ventile p derart eingestellt, daß die Kanäle n der Wärmespeicher mit gerader Zahl und die Öffnungen o der Wärmespeicher mit ungerader Zahl abgesperrt sind. Die frische Luft tritt unmittelbar von außen her in alle Wärmespeicher mit gerader Zahl an den beiden Enden ein, durchströmt das Gitterwerk -und verteilt sich durch die Leitungen f auf die Züge h, wo sie das Gas verbrennt, welches von den Leitungen j2 kommt. Die Verbrennungserzeugnisse strömen durch . die Züge g abwärts und gelangen durch die Leitungen ein die Wärmespeicher mit ungeraden Zahlen cl, c3, e5 ... ; sie teilen sich in jedem dieser Wärmespeicher in zwei gleiche Ströme, die gleichzeitig durch die Kanäle n und weiterhin durch die Kanäle m abgesaugt werden. Die Pfeile z, 2 und 3 geben die verschiedenen Richtungen der Luft, der Gase und der Verbrennungserzeugnisse während dieses Zeitraums an.
  • Am Ende dieses Zeitraums stellt man den Zutritt des Gases in den Leitungen j2 ab, welche die Züge h speisen. Man hebt die Klappe p der Wärmespeicher mit ungeraden Zahlen, und man senkt die Klappe p der Wärmespeicher mit geraden Zahlen, und man veranlaßt den Zutritt des Gases in die Leitungen j l-, welche die Züge g speisen. Diese Bewegungen erfolgen nacheinander mit Hilfe geeigneter Vorrichtungen bekannter Bauagt. Die Richtung der Gasströme wird alsdann in den Wärmespeichern und in den Heizzügen umgekehrt, aber der Sinn der Hauptströme in den Kanälen m bleibt unveränderlich.
  • Die Erfindung kann auch bei Koksöfen benutzt werden, die mit armen Gasen, beispielsweise mit Generator- oder Hochofengasen, gespeist werden, die eine Vorwärmung erfordern. In diesem Falle richtet man unter jeder Verkokungskammer ein Paar Wärmespeicher cl, c2, c3 ... und q1, q2, q3 .. ein, die nebeneinander liegen (Abb. 6 und 7) und sämtlich an die beiden Kanäle m zum Absaugen der verbrannten Gase angeschlossen sind. Leitungen e, f und y, s verbinden die Wärmespeicher c und die Wärmespeicher q mit den Heizzügen g bzw. h. Die Wärmespeicher c dienen abwechselnd zum. Aufspeichern der Wärme der verbrannten Gase und zum Erhitzen der Luft, welche an ihren Enden in diese Wärmespeicher eingeleitet wird. Die Wärmespeicher q dienen abwechselnd zur Aufspeicherung der Wärme der verbrannten Gase und zum, Erhitzen des frischen Gases, welches ihnen ebenfalls an ihren Enden zugeführt wird, die sämtlich an (nicht dargestellte) Gasleitungen angeschlossen sind.
  • Bei der neuen Bauart können, wie bei anderen Ofensystemen, Schieber für die Umkehrung der Hauptgasströme fortfallen, so daß die Nachteile, die sich aus der Verwendung solcher Einrichtungen ergeben, vermieden werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Verbundkoksofen mit Zugumkehr und in der Längsrichtung der Einzelöfen unter der Ofensohle angelegten einräumigen Wärmespeichern, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung der frischen Luft oder des frischen Gases und der frischen Luft in die Wärmespeicher unmittelbar und gleichzeitig an den beiden Enden der Wärmespeicher erfolgt, während die Ableitung der Rauchgase aus den korrespondierenden Wärmespeichern gleichzeitignachbeiden Enden durch Sammelkanäle erfolgt, an welche alle Wärmespeicher angeschlossen sind.
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