DE29145C - Wagendeichsel für Einspänner - Google Patents

Wagendeichsel für Einspänner

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DE29145C
DE29145C DENDAT29145D DE29145DA DE29145C DE 29145 C DE29145 C DE 29145C DE NDAT29145 D DENDAT29145 D DE NDAT29145D DE 29145D A DE29145D A DE 29145DA DE 29145 C DE29145 C DE 29145C
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DE
Germany
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drawbar
ring
horse
sleeve
movement
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Active
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DENDAT29145D
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English (en)
Original Assignee
F. ZOELLER in Berlin W., Linkstr. 16
Publication of DE29145C publication Critical patent/DE29145C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62CVEHICLES DRAWN BY ANIMALS
    • B62C5/00Draught assemblies
    • B62C5/02Shafts, poles, or thills; Mountings thereof, e.g. resilient, adjustable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
FRITZ ZÖLLER in BERLIN. Wagendeichsel für Einspänner.
Patentirt im Deutschen Reiche vom aa. April 1884 ab.
Die Deichsel besteht aus einer Deichselstange a, welche von der Mitte der vorderen Wagenachse anfangs nach oben gerichtet, dann eine Biegung nach vorn macht und über den Rücken des Pferdes geführt ist.
Zwischen den Deichselarmen liegt eine ca. 10 bis 15 cm lange eiserne Hülle b, welche, auf beiden Seiten mit einem Zapfen c versehen, in den Deichselarmen derart ruht, dafs sie eine Bewegung um ihre Querachse nach auf- und abwärts zuläfst.
In diese Hülse b wird der eiserne Schwanz d der Deichsel gebracht, welcher, um seine Längenachse leicht drehbar, an seinem hinteren, die Hülse b um ein Weniges überragenden Ende durch einen leicht einsetzbaren Stift abgeschlossen ist. An dem anderen, dem Pferde zugekehrten Ende läuft dieser Schwanz d in den horizontal liegenden Ring e aus.
Dieser Ring e umfafst den unteren Theil der Deichselstange a, welche anfangs vertical bis einige Centimenter über Rückenhöhe des Pferdes hoch, dann in angemessener Biegung i über den Rücken des Pferdes fortgeführt ist.
Die Deichsel ist in der Biegung i durch einen unterhalb angebrachten eisernen Beschlag zu stärken.
Das Pferd trägt einen fest angezogenen Leibgurt/, welcher auf der Mitte des Rückens einen aufrecht stehenden Ring g hat. Durch diesen Ring g, der sich öffnen läfst, läuft die Deichselstange, deren vorderes Ende abermals in einem an dem Kummet befindlichen zu öffnenden Ringe h Halt findet.
Das Kummet wird, um beim Lenken und Pariren von der Deichsel α nicht zur Seite oder auf den Hals des Pferdes geschoben zu werden, durch den Riemen /, welcher an beiden Seiten zum Leibgurt/ herabgeht, gehalten.
Vermöge des Einsatzes dieser Deichsel in den Wagen verrichtet dieselbe sowohl eine kurbelartige Bewegung wie auch die Bewegung nach auf- und abwärts.
Falls nun das Pferd im Falle sich auf die Seite neigt, folgt die auf dem Rücken befestigte Deichsel α der Bewegung des Pferdes. Dieses fällt nicht auf die Deichsel, kann also auch durch sein Gewicht dieselbe nicht zerbrechen.
Ein weiterer Spielraum der Deichsel beim Sturze des Pferdes ist in der Beweglichkeit der Hülse b nach oben und unten gegeben.
Die Steuerung des Wagens ist genügend gesichert, da das Pferd bei jeder Seitenbewegung die über seinem Rücken befestigte Deichsel mit zur Seite nimmt und dadurch die Stellung der Vorderachse des Wagens entsprechend verändert. Das Pariren des Wagens ist ebenfalls ausführbar und würde durch den Umlauf k eine genügende Unterstützung finden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    An einem Wagen:
    ι. Die Führung der Deichselstange α über den
    Rücken des Pferdes vom Ring^ (am Kummet) durch Ring g (am Leibgurt) nach Ring e (am Wagen), auslaufend in den mit dem Ringe e fest verbundenen Deichselschwanz d. Die Anbringung einer metallenen Hülse b, welche mit ihren beiden seitlichen Zapfen c lose in den Deichselarmen ruht und so jede Bewegung um ihre Querachse nach auf- und abwärts macht.
    Die Verbindung der Deichselstange a mit der Hülse b durch den Deichselschwanz d, und zwar in der Art, dafs letzterer, lose in Hülse b steckend, jede Bewegung um seine Längenachse verrichten kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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