DE291239C - - Google Patents

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DE291239C
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arms
hollow shaft
agitator
cooling air
eyes
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B3/00Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
    • F27B3/10Details, accessories or equipment, e.g. dust-collectors, specially adapted for hearth-type furnaces
    • F27B3/24Cooling arrangements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/24Cooling arrangements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B9/00Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
    • F27B9/14Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment
    • F27B9/20Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path
    • F27B9/24Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path being carried by a conveyor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE-40λ. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. September 1914 ab.
Es sind Rührwerke für mechanische Öfen zum Rösten von Schwefelkies u. dgl. bekannt, bei denen die beiden Rührarme einer Röstkammer an ein erhöhtes Mittelteil anschließen und mit diesem ein Stück bilden; dabei durchdringt das Mittelteil die Hohlwelle und erhält aus dieser die Kühlluft für die Arme, die jedoch nicht in die Hohlwelle zurückströmt, sondern in den Ofen tritt und dadurch das gewonnene Gas verschlechtert. Durch Ansätze bzw. Vertiefungen werden die Arme in der Hohlwelle festgehalten. Bei anderen Ausführungen sind die Arme einer Röstkammer in einem gemeinsamen Mittelteil, der
!5 die Hohlwelle lose, ohne Abdichtung, durchdringt, besonders befestigt. Der innere Hohlraum des Mittelteils und der Arme ist durch eine Wand längs geteilt, so daß die aus einem besonderen, in die Hohlwelle eingegossenen
ao Rohr in das Mittelteil strömende Kühlluft in den Armen hin- und wieder zurückströmt und in die Hohlwelle austritt. Bei anderen öfen ist das Kühlluftrohr in die Hohlwelle wohl besonders eingesetzt, aber derart mit den Rührarmen und der Hohlwelle verbunden, daß das ganze Rührwerk auseinandergenommen werden muß, um das Kühlluftrohr herauszubekommen.
Bei dem neuen Rührwerk der Erfindung bestehen die Arme einer Röstkammer ebenfalls aus einem Stück, und das Kühlluftrohr in der Hohlwelle ist besonders eingesetzt, χ aber die genannten Nachteile der bekannten Rührwerke' sind vermieden. Die Erfindung besteht darin, daß die lose durch Äugen der Hohlwelle gesteckten Rührarme von dem in der Mitte der Hohlwelle liegenden Kühlluftrohr ebenfalls lose durchdrungen werden, das letztere also wie ein großer Haltestift wirkt und jederzeit wie ein solcher bequem herausgenommen werden kann, worauf auch die Rührarme entfernt werden können. Die Durchtrittsstellen zwischen den Armen und den Augen der Hohlwelle werden durch zwischen Keilflächen und Knaggen festziehbare Kappen, ohne Verwendung von Schrauben 0. dgl., abgedichtet. Ein solches Rührwerk besteht aus den möglichst wenigsten Teilen, vermeidet den Luftaustritt in den Ofen und kann rasch auseinandergenommen und zusammengesetzt werden. ' : .
Die Zeichnungen stellen das Rührwerk dar, und zwar
Fig. ι die stehende Welle mit Armen in Schnitt und Ansicht,
Fig. 2 die Abdichtüngskappe in Vorder- und Seitenansicht,
Fig. 3 Querschnitt durch Rührarm und Schaufel,
Fig. 4 Querschnitt durch stehende Welle, Fig. 5 Teile der Hohlwelle mit Lagerung.
Die gußeiserne, stehende Welle α ist hohl und besitzt zylindrische Durchbrechungen mit Augen b, in welchen die durch ein Mittelstück d zu einem Stück verbundenen Arme c c je einer Röstkammer gelagert sind. Die Rühr-
arme ccd sind hohl, besitzen in der Mitte querdurch eine senkrechte Bohrung e und innen in an sich bekannter Weise eine Wand f, die bei g unterbrochen ist und zwei Räume h und i herstellt. Durch die Bohrungen e sämtlicher Rührarme ccd geht . ein Rohr k, welches die Luft zum Kühlen der Arme c zuführt. Da, wo das Rohr k die Mittelstücke d durchdringt, ist es verstärkt und bearbeitet;
ίο die Mittelstücke umgeben das Rohr k mit einer geschlossenen Wand /, die im Räume i rechts und links je eine öffnung m besitzt, denen im Rohr k je eine längere öffnung η gegenübersteht. Zwei weitere öffnungen ο sind in jedem Mittelstück d, und zwar in den Räumen h je eine, nach oben angeordnet, welche in den Hohlraum der Welle α münden.
Die Hohlwelle α stützt sich unten (Fig. 5) mittels der Scheibe ft auf Rollen q und wird von der Welle r durch Zahnrad s und Zahnkranz t angetrieben. In der Scheibe ft ist der hohle Hals- und Spurzapfen u befestigt, den das hohle, mit Stutzen ν zur Zuführung der Kühlluft versehene Halslager w umschließt. Im Zapfen ν sind Schlitze χ zur Zuführung der Luft, die von hier in das sich auf den Zapfen u stützende Kühlluftrohr, k strömt, angeordnet. Das Rohr k ist an seinem oberen Ende geschlossen; eine hier angebrachte öse y dient zum ,Herausziehen des Rohres.
Die Kühlluft wird mittels Gebläse o. dgl. in den Stutzen ν unten eingepreßt und strömt .von da durch das Rohr k, in jedem Arm c gesondert, durch die öffnung m ein, geht im Arm c durch Raum i hin, durch öffnung g im Räume h wieder zurück und tritt durch die Öffnung 0 in die Welle a, diese auch noch kühlend; die verbrauchte Luft wird oben (eventuell zur Weiterverwendung) abgeführt. Jeder Arm bekommt frische Kühlluft.
Die Arme ccd gehen mit Spielraum durch die Augen b der Welle a, zum leichten Einsetzen und Herausnehmen. Damit durch diese Spielräume keine Kühlluft in den Ofen dringt, werden Kappen ζ über die Augen δ gedeckt unter Zwischenlage einer Dichtung (Schamottemasse, Asbestkitt o. dgl.). Zum festen Andrücken der Dichtung ι ist die Kappe ζ (Fig. 1 und 2) mit zwei Keilleisten 2 und jeder Arm mit zwei Nasen 3, die sich diametral gegenüberstehen, versehen. Die Kappen ζ besitzen Aussparungen 4, um sie über den Arm c, die Leisten 5 für die Schaufein 6 und die Nasen 3 schieben zu können; darauf wird jede Kappe ζ mittels eines Schlüssels, den man in die Löcher 7 einführt, gedreht ; die Keilflächen gleiten auf den Nasen 3 hin und bewirken den luftdichten Abschluß, ohne Anwendung von Schrauben o. dgl., wie bei bekannten Ausführungen.
Das Rohr k geht ebenfalls mit Spielraum durch die Mittelstücke d, damit es sich nicht festklemmen und . leicht herausgezogen werden kann. Das Rohr k besteht aus zwei Stücken, die bei 8 verbunden sind, um es leicht auswechseln zu können, und damit man nicht, Wenn die oberen Arme verbrannt sind, das ganze Rohr herausnehmen muß. Die Zweiteiligkeit des Rohres erleichtert auch die Aufstellung des Ofens; die Rührarme werden durch das Rohr k sowohl gegen Verdrehung als auch gegen eine Lärigsverschiebung gesichert. Durch die beschriebene Vorrichtung wird ein sehr einfacher Aufbau des Rührwerks erreicht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rührwerk für mechanische öfen zum Rösten von Schwefelkies u. dgl. mit in der Hohlwelle angeordnetem Kühlluftrohr, dadurch gekennzeichnet, daß die durch ein Mittelstück (d) zu einem Stück vereinigten Rührarme (c c) einer Röstkammer in Augen (b) der Hohlwelle («) lose gelagert und durch ein alle Rührarme (c c d) lose durchdringendes Kühlluftspeiserohr (k) sowie auf die Augen (b) der Welle («) mittels Drehkeilverschlusses (2, 3) aufgepreßte Dichtungskappen (z) abgedichtet und festgehalten werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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