DE50856C - Fafsausbrenner - Google Patents
FafsausbrennerInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12L—PITCHING OR DEPITCHING MACHINES; CELLAR TOOLS
- C12L3/00—Pitching or depitching machines
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat zum Ausbrennen von Bierfässern, welcher vor
anderen Apparaten den Vorzug besitzt, dafs er das Pech brennend nach allen Richtungen hin
gleichmäfsig zerstreut. ·
Auf beiliegender Zeichnung ist dieser Apparat zur Darstellung gebracht. Fig. 1 zeigt denselben
in Anwendung in einem Fafs; Fig. 2 und 3 zeigen in gröfserem Mafsstabe Verticalschnitt
und Oberansicht des Kopfes und Fig. 4 einen Schnitt durch das hintere Ende des Apparates.
An einem rohrförmigen Stiel α ist eine
ovale, gewölbte Haube b befestigt, welche aus durchlochtem Blech hergestellt ist. Mit ihrem
unteren, mit Ausschnitten versehenen Rande ruht die Haube auf der Fafswandung auf. Im
Innern der Haube befindet sich ein centraler hohler Konus c, welcher mit seinem unteren,
zweckmäfsig etwas erweiterten Rande bis auf die Ebene des unteren Randes der Haube
hinabreicht und oben mit der Oberfläche der Haube abschneidet. Der untere Rand des
Konus c ist mit Ausschnitten versehen. Es ist jedoch nicht unbedingt nöthig, dafs der
Konus c so weit hinabreicht, er könnte auch einige Millimeter über der Ebene des unteren
Randes der Haube liegen. Der Konus wird durch eine Scheibe f gehalten, die, den oberen
Theil der Haube abschliefsend, an dieser befestigt ist. Ueber der oberen Oeffnung des
Konus c ist in einigem Abstande eine auf der Haube b befestigte Prellscheibe d angeordnet,
und im Innern des Konus befindet sich ein zweiter hohler, unten geschlossener Konus g,
der mit einem seitlichen Rohr h verbunden ist, das unter dem hohlen Stiel α hinläuft und
an demselben befestigt ist. Das Rohr, h ist am vorderen Ende mit dem Hahnkörper i des
Hahnes i1, Fig. 4, verbunden. Der Hahnkörper
i hat noch einen zweiten Rohrstutzen k, welcher in das vordere offene Ende des Stieles a
, hineinreicht.
In dem oberen, durch die Scheibe f abgeschlossenen Raum der Haube b ist eine aus
Drahtgeflecht hergestellte und mit Asbest umwickelte Haube eingesetzt.
Die Benutzung des Apparates geschieht in folgender Weise: Nachdem die erforderliche
Menge frischen Peches in das Fafs eingegossen ist und der vordere Kopf des Apparates, die
Haube mit ihrem Zubehör, bis nahe zur Rothglut erhitzt ist, wird der Apparat durch den
Thürchenverschlufs in das Fafs eingebracht. Alsdann wird der Hahn il durch eine Rohroder
Schlauchleitung mit einem Ventilator oder einer sonstigen Prefsluft erzeugenden Vorrichtung
in Verbindung gebracht und Luft durch den Hahn i* hindurch eingeblasen. Ein Theil
dieser Luft strömt durch das Rohr h und den Konus g, der andere Theil durch den Rohrstutzen
k in den Stiel a. Die durch k austretende Luft wirkt saugend und treibt atmo-"
sphärische Luft durch den Stiel α in die Haube b, wo sie durch die Löcher derselben
nach allen Richtungen austritt. Die aus dem
Konus g austretende Luft wirkt ebenfalls saugend im Konus c und treibt das durch die
Hitze des Apparates in geschmolzenem, brennendem Zustande gehaltene Pech in c nach
oben gegen die Prellscheibe d, von der es abprallt und auf die durchlochte Haube fällt.
Hier entzündet sich das Pech von neuem, wird von den aus der Haube α austretenden
Luftstrahlen aufgenommen und nach allen Richtungen brennend gegen die Fafswandung
geschleudert, so dafs in kurzer Zeit ein gutes und sehr gleichmäfsiges Ausbrennen stattfindet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Apparat zum Ausbrennen von Fässern, bei welchem frisch eingegossenes Pech durch die dem Apparat innewohnende Hitze entzündet und, durch eine mit Druckluft gespeiste, injectorähnliche Vorrichtung c g angesaugt, gegen eine Prellscheibe d geschleudert wird, von der es abprallend auf eine durchlochte, ebenfalls mit Druckluft gespeiste Haube b fällt, dort sich von neuem entzündet und, von den aus der Haube austretenden Luftstrahlen aufgenommen, nach allen Richtungen gegen die Fafswandung brennend geführt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50856C true DE50856C (de) |
Family
ID=325670
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT50856D Active DE50856C (de) | Fafsausbrenner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50856C (de) |
-
0
- DE DENDAT50856D patent/DE50856C/de active Active
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