DE290768C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
- H05B41/14—Circuit arrangements
- H05B41/16—Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies
- H05B41/18—Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having a starting switch
- H05B41/19—Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having a starting switch for lamps having an auxiliary starting electrode
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- Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21/. GRUPPE
Dr. FRANZ SKAUPY in BERLIN.
Anordnung zur Zündung elektrischer Gaslampen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. März 1914 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine
äußerst einfache Zündungsart für Lampen, deren Kathodenmaterial aus Alkalimetallen
oder Alkalimetallegierungen besteht, und die eine Edelgasfüllung enthalten.
Die Erfindung gründet sich auf die bekannte Tatsache, daß in einer verdünnten
Edelgasatmosphäre zwischen einer Kathode aus Alkalimetall und einer Anode aus beliebigem
Metall bei genügender Annäherung dieser beiden Elektroden von selbst schon bei den
gebräuchlichen Spannungen von 220 Volt und darunter eine Entladung einsetzt. Ordnet
man also in einer Edelgaslampe mit Alkalielektroden in unmittelbarer Nähe der Kathode
eine Hilfsanode an, welche über einen Widerstand und einen Ausschalter mit der Hauptanode
verbunden ist, so wird bei Einschaltung des Stromes eine Lichtbogenentladung zwisehen
der Kathode und der Hilfsanode entstehen. Das Überspringen der Entladung auf die Hauptanode ist aber ziemlich unsicher.
Dagegen gelingt es nach der Erfindung leicht, ein solches Überspringen zu bewirken, wenn
man im Hauptstromkreis eine größere Selbstinduktion anordnet (meistens größer als für
die Beruhigung des Lichtbogens an sich notwendig) und den Hilfskreis ausschaltet, sobald
der Lichtbogen zwischen Kathode und Hilfsanode eingesetzt hat. Wahrscheinlich handelt
es sich hier um eine besonders elegante Art der induktiven Zündung, indem nämlich, sobald
einmal der Kathodenlichtpunkt gebildet ist, schon das Ausschalten eines beliebigen
Schalters (bei der induktiven Zündung sind bekanntlich sonst Schnellschalter nötig) die
genügende Spannung an den Enden der Selbstinduktion erzeugt, um die Lampe zu zünden.
Zum Unterschied von anderen Zündungsarten, welche gleichfalls Hilfselektroden verwenden,
findet hier die Bildung eines Kathodenlichtpunktes statt, ohne daß vorher die Bewegung
irgendeines Teiles der Apparatur erforderlich ist. Infolgedessen besteht der gesamte bewegliche Mechanismus der Lampe aus einem
Ausschalter im Nebenkreis, welcher nach Bildung des Hilfslichtbogens, und zwar zweckmäßig
durch diesen Hilfslichtbogen selbst elektromagnetisch, also automatisch ausgeschaltet
wird.
Die Zeichnung zeigt eine solche Anordnung. α ist die Lampe, b die Kathode, c die Anode,
d die Hilfsanode, e der Vorschaltwiderstand
im Hauptkreis, f die Selbstinduktion, g eine kleine magnetische Spule, welche den Anker h
anzieht und auf diese Weise den Kontakt i, der sich auf einer Bandfeder k befindet, unterbricht.
I ist der Nebenschlußwiderstand.
Beim Einschalten geht der Strom durch den Widerstand e, die Selbstinduktion f, den Magneten
g zur Kathode b. Zwischen dieser und der Hilfsanode d entsteht der Hilfslichtbogen.
Gleichzeitig wird der Anker k angezogen und der Stromlauf bei i unterbrochen, worauf sich
zwischen der Kathode b und der Anode c der eigentliche Lichtbogen bildet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Anordnung zur Zündung elektrischer Gaslampen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode aus Alkalimetall oder Alkali-metallegierungen besteht und ihr in geringer Entfernung gegenüber eine Hilfsanode (d) steht, zwischen denen in an sich bekannter Weise bei den gebräuchlichen Lampenspannungen bis zu 220 Volt ein Hilfslichtbogen sich bildet, und daß im Hauptstromkreise eine größere Selbstinduktion (f) und eine Ausschaltvorrichtung für den Hilfslichtbogen vorgesehen ist, wodurch das Überspringen der Entladung auf die Hauptanode (c) und dadurch die Zündung der Lampe bewirkt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE290768C true DE290768C (de) |
Family
ID=545700
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT290768D Active DE290768C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE290768C (de) |
-
0
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