DE191970C - - Google Patents

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DE191970C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/0087Controlling of arc lamps with a thread or chain

Landscapes

  • Control Of Direct Current Motors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 191970 -KLASSE 21/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. März 1907 ab.
Wird bei Bogenlampen, insbesondere Gleichstromlampen mit Motorregelung der Motor einfach hinter die Lichtkohlen in die Leitung gelegt, so zeigt sich, hauptsächlich wenn eine größere Anzahl von Lampen hintereinander geschaltet sind, der Übelstand, daß am Stromaufnehmer des Motors Funkenbildung auftritt, welche dessen Lebensdauer und Arbeit ungünstig beeinflussen.
ίο Um dem abzuhelfen, ist bei der vorliegenden Erfindung die Schaltung so getroffen, daß der Feldmagnet des Motors eine im HLauptstrom und eine im Nebenschluß liegende Wicklung besitzt, während der Anker in Parallelschaltung zu zwei in Hintereinanderschaltung liegenden, der Haupt- bezw. der Nebenschlußerregung vorgeschalteten Widerständen liegt.
Aus der Figur ist erkenntlich, wie vor die Hauptstromwicklung H und die Nebenschlußwicklung N je ein Widerstand, nämlich W1 und W2 eingeschaltet ist. Der Anker A ist parallel zu diesen Widerständen geschaltet und erhält auf diese Weise seinen Strom.
Damit die Strommenge für den Anker immer dieselbe ist, muß W1 und W2 derart ausgeglichen sein, daß sie etwa dieselbe Spannung abgeben. Diese kann alsdann so niedrig gehalten werden, daß eine Funkenbildung am Stromabnehmer, praktisch gesprochen, nicht auftritt. Wenn nun bei dieser Schaltung eine Reihe von Lampen an eine höhere Spannung, z. B. 500 Volt angeschlossen wird, so wird sich beim Einschalten dieser Lampen stets bei derjenigen Lampe, bei welcher sich die Kohlenspitzen zuletzt berühren, eine solche Spannungserhöhung zeigen, daß trotzdem eine Beschädigung des Stromabnehmers durch Funkenbildung möglich ist. Um dies zu vermeiden, ist ein Elektromagnet E angeordnet, der im Hauptstromkreis gelegen ist und im stromlosen Zustande durch den Kontakt c1 einen Zusatzwiderstand W3 einschaltet. Haben sich aber nach Einschalten die Kohlen berührt, so daß der Strom durch die Hauptleitung und den Elektromagnet E geht, so wird der Anker B angezogen und durch den Kurzschluß bei c der Widerstand W3 ausgeschaltet. Es ist hierbei der Widerstand W3, welcher, wie gesagt, nur den Zweck hat, zu verhüten, daß dem Anker eine übermäßige Strommenge zugeführt wird, je nach der vorhandenen Netzspannung zu bemessen.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Elektrische Bogenlampe mit übereinander stehenden, schrägen oder parallel gerichteten Elektroden und Regelung durch Elektromotor, dadurch gekennzeichnet, daß der Ankerstromkreis des Elektromotors parallel zu zwei in Hintereinanderschaltung liegenden Widerständen,
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    die der Hauptstrom- bezw. der Nebenschlußerregung des Elektromotors vorgeschaltet sind, gelegen ist, zum Zwecke, dem Anker des Motors stets eine annähernd gleiche Strommenge zuzuführen und eine schädliche Funkenbildung am Kollektor zu vermeiden.
  2. 2. Bogenlampe nach Anspruch ι für den Fall mehrerer hintereinander geschalteter Lampen, dadurch gekennzeichnet, in daß ein Schutzwiderstand für den Anker vorgesehen ist, welcher nach Berühren der Elektroden durch den Hauptstrom ausgeschaltet oder kurzgeschlossen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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