DE35032C - Elektrischer Signal- und Registrirapparat für verschieden gefärbte oder verschieden gruppirte elektrische Glüh- oder Bogenlampen - Google Patents
Elektrischer Signal- und Registrirapparat für verschieden gefärbte oder verschieden gruppirte elektrische Glüh- oder BogenlampenInfo
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- DE35032C DE35032C DENDAT35032D DE35032DC DE35032C DE 35032 C DE35032 C DE 35032C DE NDAT35032 D DENDAT35032 D DE NDAT35032D DE 35032D C DE35032D C DE 35032DC DE 35032 C DE35032 C DE 35032C
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- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B5/00—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied
- G08B5/22—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission
- G08B5/36—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission using visible light sources
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Description
PATENTAMT
PATENTSCHRIF,
KLASSE 74;/Signalwesen.
E. KASELOWSKY in BERLIN.
elektrische Glüh- oder Bogenlampen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Juli 1885 ab.
Der nachfolgend beschriebene Apparat dient
dazu, Signale, welche mit verschieden gefärbten oder verschieden gruppirten elektrischen Glühoder
Bogenlampen gegeben werden, zu registriren.
Die gesammte Signaleinrichtung, welche vornehmlich zum Signalisiren auf Schiffen bestimmt
ist, wird durch Fig. .1 veranschaulicht. Die Signallampen beliebiger Zahl sind auf
einem Mast oder einem anderen weithin sichtbaren Gegenstand befestigt. Die Zu- und Ableitung
einer jeden Lampe führt zu einem mit den Klemmen einer Dynamo- oder Magnetmaschine
in Verbindung stehenden Umschalter, in welchen die Pole einer zweiten, der Signallampe
an Stärke vollkommen gleichen Lampe oder einer entsprechenden Lampengruppe so einmünden, dafs in der einen Position des
Umschalters die Ersatzlampe, in der anderen die Signallampe brennt. Die Lampen wechseln
sich also beim Signalisiren gegenseitig aus, und es wird hierdurch bewirkt, dafs die Dynamomaschine
stets mit gleichem Widerstand arbeitet, dafs also beim Ein - und Ausschalten der
Signallampen eine Aenderung der Stromstärke und des Potentials nicht eintreten und jede
Strom - und Geschwindigkeitsregulirung der Dynamomaschine bezw. des treibenden Motors
fortfallen kann.
Zwischen Umschalter und Signallampen ist nun der Apparat eingeschaltet, welcher eine
Registrirung der abgegebenen Signale ermöglichen soll. Derselbe hat eine dreifache Function:
ι. das Brennen der Signallampen wird dem Signalisirenden automatisch angezeigt;
2. durch einen Morse - Schreibappafat wird
ein bleibender Vermerk des Signals auf einem Papierstreifen hergestellt; ;
3. das Aufhören des Stromes im Ersatzwiderstand, also das Verlöschen der Ersatzlampe,
welche hinter einer der Signallampe entsprechend gezeichneten oder gefärbten Glasscheibe
brennt, wird durch Dunkelwerden der letzteren bemerkbar.
Die specielle Ausführung des Controlapparates ist aus Fig. 2 ersichtlich. Ueber eine
Walze W wird der Papierstreifen P durch ein Federwerk hingezogen, h h ist der Schreibhebel,
dessen oberes Ende den Schreibstift t hält und dessen zweites gekröpftes Ende einen
eisernen Anker α trägt, welcher durch einen Elektromagneten EE angezogen wird. Die
elektromagnetische Erregung des letzteren geschieht, direct durch den Strom, welcher die
Signallampe passirt. Hebel und Magnet wiederholen sich so oft, als Signallampen vorhanden
sind. Nun soll aufser der Registrirung des Signals auf dem Papierstreifen noch eine von
aufsen sofort bemerkbare Anzeige des Leuchtens der Signallampe bewirkt werden, was dadurch
erreicht wird, dafs man die Stärke des durch die Lampe gehenden Stromes mifst. Bei
den bisher gebräuchlichen Morse - Schreib-
apparaten ist solches stets in der Weise ausgeführt, dafs neben dem Morse-Apparat ein
besonderes Galvanoskop mit eigener Drahtspule gesetzt ist. Das Galvanometer mifst also
wohl den Strom, welcher die Magnetspulen durchläuft, aber nicht die Stärke des den
Schreibhebel anziehenden Magneten. Ein Kurzschlufs der Magnetwindungen kann also bei
getrennter Anordnung des Morse-Apparates und des Galvanometers nicht constatirt werden.
Diese Anordnung würde beim Vorhandensein vieler Signallampen eine grofse Zahl einzelner, neben einander aufzustellender
Apparate liefern und so die Einfachheit und Uebersichtlichkeit der ganzen Vorrichtung sehr
beeinträchtigen. Zur Vermeidung dieses Uebelstandes ist am Morse-Apparat folgende Neuerung
getroffen:
Bei der Construction der Elektromagnete ist von der gewöhnlichen Form des Hufeisens abgegangen
und der Magnet in zwei neben einander liegende Einzelmagnete aufgelöst, bei
welchen sich vorn und hinten die Polpaare NS und η s bilden müssen. Während unter dem
Einflufs der vorderen Pole N S der Anker a.
des Schreibhebels sich bewegt, wird von den hinteren Polen η s ein zweiter Anker b angezogen,
welcher mit einem Zeiger ^ verbunden ist und durch den Ausschlag des letzteren
die Stärke des Lampenstromes anzeigt: Dadurch, dafs ein und derselbe Magnet gleichzeitig
auf den Anker des Schreibhebels und auf den Zeiger des Galvanometers einwirkt,
hängt der Ausschlag der Nadel direct vom Moment des Magneten ab und zeigt jede
fehlerhafte Function desselben. Solches ist für die dem vorliegenden Apparate zu Grunde
liegende Signalregistrirung unumgänglich nothwendig.
Das Aufhören des Stromes in der Ersatzlampe
wird, wie schon angedeutet, durch Dunkelwerden der Glasplatte g (s. Grundrifs),
hinter welcher sich jene befindet, angezeigt. Diese doppelte Controle des Verlöschens der
Ersatzlampe und des dafür eingetretenen Leuchtens der Signallampe ist nothwendig, um vorzubeugen,
dafs durch: unrichtige Function des Umschalters beide Lampen zu gleicher Zeit
brennen, was für die Maschine nachtheilig werden könnte, zum mindesten für diese eine
besondere Stromregulirung nöthig machen würde.
Claims (2)
1. In einem Morse - Schreibapparat zum
Zwecke der directen Messung der Zugkraft der Elektromagnete der Ersatz des Hufeisenmagneten
durch zwei Einzelmagnete und die Benutzung der so entstehenden Polpaare in der Weise, dafs vor jedem
derselben ein Anker angeordnet wird, welch einer den Hebel des Schreibapparates, welch
anderer die Nadel des Galvanometers in Bewegung setzt.
2. Für den Fall, dafs der Apparat zur Registrirung elektrischer Nachtsignale dient,
die Verbindung desselben mit Glühlampen, welche zur Constanterhaltung des Maschinenwiderstandes
als Ersatz der Signallampen angebracht sind und welche durch ihr Verlöschen das Aufhören des Stromes
im Ersatzwiderstand anzeigen.
Hierzu ι Blatt .Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE35032C true DE35032C (de) |
Family
ID=310910
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT35032D Expired - Lifetime DE35032C (de) | Elektrischer Signal- und Registrirapparat für verschieden gefärbte oder verschieden gruppirte elektrische Glüh- oder Bogenlampen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE35032C (de) |
-
0
- DE DENDAT35032D patent/DE35032C/de not_active Expired - Lifetime
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