DE53646C - Kurzschlussvorrichtung für hintereinandergeschaltete elektrische Lampen - Google Patents

Kurzschlussvorrichtung für hintereinandergeschaltete elektrische Lampen

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DE53646C
DE53646C DENDAT53646D DE53646DA DE53646C DE 53646 C DE53646 C DE 53646C DE NDAT53646 D DENDAT53646 D DE NDAT53646D DE 53646D A DE53646D A DE 53646DA DE 53646 C DE53646 C DE 53646C
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Germany
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lamps connected
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Expired - Lifetime
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DENDAT53646D
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CH. HEISLEK. in St. Louis
Publication of DE53646C publication Critical patent/DE53646C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B39/00Circuit arrangements or apparatus for operating incandescent light sources
    • H05B39/10Circuits providing for substitution of the light source in case of its failure
    • H05B39/105Circuits providing for substitution of the light source in case of its failure with a spare lamp in the circuit, and a possibility of shunting a failed lamp

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  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. December 1888 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft Vorrichtungen, um elektrische Lampen kurz zu schliefsen, wenn dieselben nicht normal brennen, und besteht in der combinirten Anordnung von Abschmelzvorrichtungen und elektromagnetischen Kurzschliefsungen, welche bestimmt sind, die Continuität der Leitung zu sichern.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι eine Ansicht des Ausschalters mit der Glühlampe,
Fig. 2 eine Ansicht der Fig. 1 von links mit Fortlassung einiger Gestelltheile und der Lampe,
Fig. 3 eine ähnliche Ansicht der Fig. 1, von rechts gesehen,
Fig. 4 eine Oberansicht des Ausschalters mit abgenommener Kappe,
Fig. 5 ein Schnitt von Fig. 3 und
Fig. 6 in gröfserem Mafsstabe eine das Anordnungsprincip klarlegende Darstellung des Ausschalters mit seinen Stromkreisen in etwas abweichender Ausbildung.
Die elektromagnetische Ausschaltvorrichtung, mit der die neue Abschmelzvorrichtung combinirt ist, stimmt mit der durch das D. R. P. No. 30292 bekannten überein und besteht aus dem Nebenschlufsmagneten F nebst Anker I, welcher durch Auslösung des Armes m an den Federcontacten 0 0 den Kurzschlufs herstellt, wenn der Widerstand im Kohlenfaden b der Lampe B ungehörig zunimmt. Der Träger für den horizontal angeordneten Elektromagneten F ist der zugleich als Stromleiter von e aus dienende Rahmen E1 E E2.
Dieser schliefst bei h leitend an die Fassungstheile Hf des einen Lampenpols und trägt isolirt einen mit den anderen Polfassungen Jf1 verbundenen Rahmen G, welcher bei g mit der Stromzuleitung in Verbindung steht.
Für den Fall, dafs die elektromagnetische Auslösung etwa versagt, wobei also der Kurzschlufs zwischen dem äufseren Rahmen E1 E E2 mittelst des Armes m und der Feder 00 nicht zu Stande käme, ist eine Abschmelzvorrichtung vorgesehen, welche wie die elektromagnetische Vorrichtung auf Kurzschlufs wirkt.
Mit einem Arm e1, Fig. 4, des Trägers E wird ein Stab ρ verbunden, der aus einer leicht schmelzbaren Legirung hergestellt wird; der Stab läuft seitlich an der Magnetwickelung lang und nimmt an dem freien Ende ein Glied q auf, das durch eine Metallspiralfeder mit dem Theil EB des Trägers E2 verbunden ist. In normaler Lage umgiebt das Glied q einen Contactstift r, so dafs es denselben nicht berührt; der Stift seinerseits ist in dem Rahmen G befestigt, ebenso wie mittelst Lothes ein spitzes metallisches Stück s an dem Rahmen g angebracht und so weit hochgeführt wird, dafs das spitze Ende dicht neben dem Abschmelzstab ρ liegt. Der beschriebene Ausschalter tritt in Wirksamkeit, wenn die Stange schmilzt, in welchem Falle das Glied q herabfällt oder durch die Feder mit dem Stift r in Contact gezogen wird, so dafs zwischen G und E elektrische Verbindung hergestellt wird.
Sollte eine Betriebsstörung bei der Lampe eintreten und der Elektromagnet aus irgend einer
Veranlassung nicht sogleich seinen Anker anziehen, so wird die Magnetwickelung erhitzt, und durch Abschmelzen der Legirung wird der Kurzschlufs, wie angegeben, hergestellt. In Fällen, wo eine vollständige Unterbrechung des Magnetstromkreises eintritt (wo also die Wickelung nicht erhitzt wird), springt ein Funken zwischen der Spitze des Stückes s und dem Stab ρ über und stellt Kurzschlufs, wie angegeben, her.
In Fig. 3 ist ersichtlich, wie in Verbindung mit der beschriebenen Einrichtung die Ausschaltung bezw. Kurzschliefsung der Lampe von Hand mittelst der Feder tv und Daumenhebels T t am Knopfe A zu bewirken ist, während die Knopfstange y u zur Wiedereinstellung des Armes m dient.
Der beschriebene Ausschalter mit gesichertem Kurzschlufs kann sowohl für gruppenweise hinter einander geschaltete Glühlampen wie auch für Bogenlampen benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei der durch Patent No. 30292 geschützten Kurzschlussvorrichtung die Hinzufügung einer beim Versagen der Vorrichtung in Wirkung tretenden Sicherung, bestehend aus dem Abschmelzstab ρ in der Nähe sowohl der Magnetwickelung als auch der Funkenspitze 5 in Verbindung mit dem von ρ gehaltenen und um den Contactstab r gehenden Glied q, so dafs beim Abschmelzen von ρ das Glied q mit r Contact und damit Kurzschlufs herstellt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT53646D Kurzschlussvorrichtung für hintereinandergeschaltete elektrische Lampen Expired - Lifetime DE53646C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10329082A1 (de) * 2003-03-31 2004-10-21 Osram Opto Semiconductors Gmbh Elektrisches Bauelement, insbesondere Laserdiodenbauelement, elektronische Schaltungsanordnung mit einer Mehrzahl von seriell zueinander verschalteten elektrischen Serienelementen und Überbrückungselement für ein elektrisches Serienelement

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