DE187969C - einrichtung zur speisung von roentgenroehren und anderen mit stromstoessen einer richtung zu betreibenden apparaten aus einer hochspannungswechselstromquelle - Google Patents

einrichtung zur speisung von roentgenroehren und anderen mit stromstoessen einer richtung zu betreibenden apparaten aus einer hochspannungswechselstromquelle

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DE187969C
DE187969C DE1905187969D DE187969DA DE187969C DE 187969 C DE187969 C DE 187969C DE 1905187969 D DE1905187969 D DE 1905187969D DE 187969D A DE187969D A DE 187969DA DE 187969 C DE187969 C DE 187969C
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05GX-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/08Electrical details
    • H05G1/10Power supply arrangements for feeding the X-ray tube
    • H05G1/14Power supply arrangements for feeding the X-ray tube with single-phase low-frequency AC also when a rectifier element is in series with the X-ray tube
    • H05G1/16Reducing the peak-inverse voltage

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  • X-Ray Techniques (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21g·. GRUPPE
. Firma KOCH & STERZEL in DRESDEN.
Zusatz zum Patente 180226 vom 31. Januar 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Juli 1905 ab. Längste Dauer: 30. Januar 1920.
Durch die vorliegende Erfindung wird die Einrichtung nach Patent 180226 dahin ausgebildet, daß nicht blos eine Herabsetzung der freien Spannungen ungewollter Richtung, sondern außerdem noch eine Erhöhung der Nutzspannung im Verbrauchssekundärkreis erzielt wird. Die Erhöhung der Nutzspannung in den Wirkungsperioden des sekundären Verbrauchskreises geschieht durch Resonanzwirkung, und zwar wird zur Hervorbringung dieser Resonanzwirkung der Hilf skreis im Zusammenwirken mit der als Widerstand in den Primärkreis eingeschalteten Selbstinduktionsanordnung (Drosselspule) benutzt. Zu diesem Zweck wird entweder die in den Hilfskreis eingeschaltete Ventilzelle durch geeignete Abstimmung — Bemessung der Elektrodengröße — selbst zur mitschwingenden Kapazität gemacht oder es wird eine solche Kapazität — ein Kondensator —-parallel zur Ventilanordnung in den Hilfssekundärkreis besonders eingeschaltet.
Eine der letztgedachten Ausführungsart entsprechende Schaltungsweise ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt. P ist die Primärspule des Hochspannungstransformators, welcher über die Drosselspule D Wechselstrom aus der Stromquelle G zuströmt. S1 ist die Sekundärspule, an welche bei b und £>x der Hochspannungsverbrauchsapparat, also hauptsächlich eine Röntgenröhre, angeschlossen wird. S2 ist die Hilfssekundärwicklung, deren Stromkreis über die elektrolytische Ventilzelle u geht, und welche wie bisher die freien Spannungen ungewollter Richtung dadurch unschädlich macht, daß ihr Stromkreis in den Ruheperioden des Verbrauchssekundärkreises durch die die betreffende Stromrichtung durchleitende Ventilzelle kurzgeschlossen und dadurch der Transformator belastet wird.
Parallel zur Ventilzelle ist nun die Kapazität (Kondensator C) geschaltet. Während die Ventilzelle u den Strom betreffender (d. h. im Verbrauchskreis ungewollter) Richtung durchläßt, Spule S2 also belastet ist, ist die Kapazität C kurzgeschlossen und fällt die Spannung zwischen den Punkten α und Ci1 zufolge des induktiven Widerstandes der Drosselspule D erheblich ab. Bei Auftreten der anderen (im Verbrauchskreis gewollten) Stromrichtung, welche durch Ventilzelle u nicht hindurchgeht, nimmt dagegen die Spule S2 keine Energie auf. Da nun die Sekundärspule S1 des Verbrauchskreises vorläufig, d. h. bis zu dem zukünftigen Augenblick der Überwindung des Durchbruchswiderstandes der Röntgenröhre usw., unbelastet ist und nur der Leerlaufstrom durch die Drosselspule D geht, so tritt jetzt nur ein ganz geringer
Spannungsabfall zwischen den Klemmen der Primärspule P ein. Unter diesen Umständen setzt nun die Resonanzwirkung ein.
Die Kapazität C ist derart eingestimmt, daß sie, magnetisch gekuppelt in Reihe mit der Drosselspule D liegend, in bekannter Weise durch ihr Mitschwingen eine erhebliche Steigerung der Spannung zwischen den Punkten α und a{ und demnach auch eine
ίο erhebliche Steigerung der von der Primärspule P induzierten Spannung zwischen den Klemmen b, bx des Verbrauchskreises bewirkt.
Das Ergebnis der Erfindung ist also — bei gleichzeitiger Herabsetzung der ungewollten Spannung — eine wesentliche Steigerung der Nutzspannung über dasjenige Maß hinaus, welches durch die Übersetzung im Transformator allein zu erreichen wäre.
In vielen Fällen ist aber die Einschaltung einer besonderen Kapazität überflüssig, weil es möglich ist, der elektrolytischen Zelle u durch geeignete Bemessung der Elektrodengröße eine solche Kapazität im Verhältnis zur Drosselspule D zu geben, daß die Ventilzelle in der beabsichtigten Weise mitschwingt. Das geeignete Verhältnis ist natürlich im einzelnen Falle teils rechnerisch, teils empirisch herzustellen.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Einrichtung zur Speisung von Röntgenröhren und anderen mit Stromstößen einer Richtung zu betreibenden Apparaten aus einer Hochspannungswechselstromquelle nach Patent 180226, dadurch gekennzeichnet, daß die im Hilfssekundärkreis angeordnete Ventilzelle (u) durch entsprechende Abstimmung der Elektrodengröße selbst als eine Kapazität ausgebildet oder aber mit einer besonderen Kapazität (C) parallel geschaltet ist, so daß sie im Zusammenwirken mit der Selbstinduktion die Spannung im Sekundärkreis während des Stromstoßes gewollter Richtung in bekannter Weise durch Resonanzwirkung erhöht, während des Stromstoßes ungewollter Richtung dagegen kurzgeschlossen ist und keine Wirkung ausübt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1905187969D 1905-01-31 1905-07-07 einrichtung zur speisung von roentgenroehren und anderen mit stromstoessen einer richtung zu betreibenden apparaten aus einer hochspannungswechselstromquelle Expired DE187969C (de)

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