DE486128C - Quecksilberdampfgleichrichter mit den einzelnen Anoden zugeordneten Steuergittern, die derart geschaltet sind, dass sie in Abhaengigkeit einer einer anderen Anode zu-gefuehrten elektrischen Groesse erregt werden - Google Patents

Quecksilberdampfgleichrichter mit den einzelnen Anoden zugeordneten Steuergittern, die derart geschaltet sind, dass sie in Abhaengigkeit einer einer anderen Anode zu-gefuehrten elektrischen Groesse erregt werden

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DE486128C
DE486128C DEA53237D DEA0053237D DE486128C DE 486128 C DE486128 C DE 486128C DE A53237 D DEA53237 D DE A53237D DE A0053237 D DEA0053237 D DE A0053237D DE 486128 C DE486128 C DE 486128C
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/02Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
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Description

AUSGEGEBEN AM
9.N0VEMBER1929
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 g GRUPPE 14
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Februar 1928 ab
ist in Anspruch genommen.
Wird in einem Q'uecksüb erdämpf gleichrichter Wechselstrom in Gleichstrom umgeformt, so tritt die Schwierigkeit im Betriebe auf, daß düe Spannung im Gleichstromkreis mit zunehmender Belastung abnimmt. Diese unerwünschten Spannungsschwankungen rühren vom Spannungsabfall im Transformator und im Gleichrichter her. Der Spannungs;-abfaül hat seine Ursache insbesondere darin, daß die Ströme zweier Anoden, sich überlappen. Es ist bereits bekannt, die Überlappungsdauer zweier aufeinanderfolgender Halbperioden der gleichgerichteten Ströme vermittels Gitter zu verringern, düe den einzelnen Anoden zugeordnet und derart geschaltet sind!, daß sdie je in Abhängigkeit einer eimer anderen Anode zugef ührtein elektrischen Größe erregt werden. Gemäß der Erfindung sind die Gitter, welche den Stromverlauf einer Anode beeinflussen, von Transformatoren gespeist, deren Primärwicklungen im Stromkreis einer anderen Anode liegen und deren Sekundärwicklungen an den Gittern und. an den Speisekreisen der von ihnen beeinflußten Anoden liegen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Quecksilberdampfgleichrichters nach der Erfindung schematisch dargestellt. Abb. ι zejgt die Schaltung eines gemäß der Erfindung ausgeführten Gleichrichters. Abb. 2 zeigt verschiedene Kurven, wie sie sich bei Anwendung· eines Gleichrichters nach der Erfindung ergeben.
Wie in Abb. 1 gezeigt ist, werden die Gitter 16 bis 21 von den Transformatoren 22 bis 27 gespeist, von welchen, jeder eine· in Reihe mit einer der Anoden geschaltete Primärwicklung enthält. Die Sekundärwicklungen der Transformatoren liegen zwischen einem Gitter unid! der Vierbinidungsleituinjg einer anderen Anode.' Beispielsweise besitzt der Transformator 22 ejne Primärwicklung 28, die in Reihe mit der Anode 6 geschaltet ist. Seine Sekundärwicklung 29 ist zwischen das Gitter 21 und der Speiseleitung der Anode 11 geschaltet. In derselben: Weise hat der Trans<formator23 eine Primärwicklung 30, die in Reihe mit der Anode 7, und eine Sekundärwicklung 31, die zwischen, das Gitter 16 und" die Speiseleitung der Anode 6 geschaltet ist. Die übrigen Transformatoren und Gitter sind ebenso angeordnet. Zweckmäßig werden die Transformatoren so gebaut, diaß die Primärwicklunjg aus einem einzigen Draht, nämlich
der Speiseleituög, und die
aus einer größeren Anzahl Windungen besteht.
Die Wirkungsweise diesiear Schaltung eines Quecksilberdampfgleichrichters nach der Erfindung ist in Abb. 2 dargestellt. Die den An- «dlenobäjsi ι (abgedrückten Wechselstrojmspiannungen haben dieselben 'Zeichen wie die entsprechenden Anoden. Auch die Ströme der Anoden sind mit denselben Buchstaben be-" zeichnet, jedoch mit dem Index '. Die Gleichstromspannung ergibt sich dann durch die wellenförmige Kurve 2, die während eines bestimmten !Zeitintervais mit der Wechsiel-Stromspannung, beispielsweise den Kurven 6 und 11, übereinstimmt. Es ist augenscheinlich, daß 'die Anode mit der höchsten Spannung bestrebt ist, den ganzen gleichgerichteten Strom an sich zu reißen. Im Augenblick t sind die Spannungen der Anoden 11 und 6 gleich, und es beginnt, wie die Kurve 6' zeigt, ein Strom in ,der Anode 6 zu fließen. Gleichzeitig nimmt der Strom 11' der Anode 11 ab. Der Strom wird in dem Augenblick tx unterbrochenj und nunmehr wird der ganae Strom d'es Gleichrichters durch die Anode 6, wie in der Kurve 6' dargestellt ist, bis zum Zeitpunkt t2 übertragen, bis der Strom in der Anode 7 zu fließen beginnt und nunmehr die Anode 6 weniger Strom übermittelt. Während des Zeitintervals t-tx wird also durch beide Anoden 11 und 6 Strom übertragen. Dieser Zeitraum ist als Überlappungszeit allgemein bekannt.
Die Dauer der Überlappung bestimmt das Verhältnis zwischen Wechsel'spannung 1 und Gleichspannung· 2. Wenn also beispielsweise die Überlappungszeit verhältnismäßig lange ist, wie durch die voll ausgezogene Linie 11'-6' dargestellt ist, ist der MjitteHwert der Gleichspannung verhältnismäßig gering entsprechend dar Vertiefungen der auf und ab gehenden Kurve 2, welche nur dann mit den Kurven 6 und 11 übereinstimmt, wenn 'eine Anode den gesamten Gleichrichterstrom überträgt, aber unter diesen Wert fällt, sobald zwei Anoden daran teilnehmen.
Durch die Transformatoren 22 und 27 und die dazugehörigen Steuergitter sol nun die Zeitdauer der Überlappung abgekürzt und dadurch vermieden werden, diaß die Gleichstromspannung sich mit der Belastung verringert. Es ist schon bekannt, daß es möglich ist, den Strom der Anoden ziu unterbrechen, wenn die entsprechenden Gitter mit entsprechenden Phasen verbunden sind und wenn die den Gittern abgedruckte Spannung einen genügend großen Wert annimmt. Der Augenblick, in dem der Strom in der Anode 11 abreißt, hängt außerdem von der Größe des von dieser Anode übertragenen Stromes ab. Es wird nun im Augenblickt, wenn der Strom in der Anode 6 zu fließen beginnt, eine negative Spannung dem Gitter 21 durch djiie Selnjndäirwickljung· 29 des Transformators 22 zugeführt, und der Strom 11' wird infolgedessen im Augenbäick t3, wie durch ,die gestrichelte Linie dargestellt ist, unterbrochen anstatt im Augenblick tx. Dadurch wird die Zeitdauer der .Überlappung verkürzt, und' die auf 'und ab gehende Kurve 2 der Gleichspannung fällt nunmehr mit den Kurven 6 bis 11 fast dauernd zusammen, unter diesen Schaltbedingungen wird der ganze Strom vermittels der Anode 6 während des Zeitintervalls trt2 übertragen anstatt des 'Zeitintervalls tvt2. Im Augenblick t2, wenn der Strom in. der Anode 7 zu fließen beginnt, wird dem Steuergitter 16 eine holte negative Spannung vermittels der Wicklung 31 aufgedrückt, 'und die Zeitdauer, in welcher beide Anoden 6 'und 7 Strom fuhren, wird wiederum verringert. ...
Aus diesen] geschilderten Eimzieilheiten läßt sich die allgemeine Wirkungsweise der Schal· tung 'dme weitere Erklärung ableiten. Es ist verständlich, daß durch diese Anordnung der Spannungsabfall, der im allgemeinen mit der Belastung zunimmt, ausgeglichen werden kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Quecksillberdampfgleicliricliter mit den einzelnen Anoden zugeordneten Steuergittern, dije derart geschaltet sind, daß sie in Abhängigkeit einer einer anderen Anode zugeführten elektrischen Größe erregt werden, dadurch gekennzeichnet, 'daß die Gitter, welche den Stromverlauf einer Anode beeinflussen, von Transformatoren gespeist sind, deren Primärwicklungen im Stromkreis einer anderen Anode liegen und deren Sekundärwicklungen an den Gittern und an den Sped&ekreisisn der von ihnen beeinflußten Anoden Segen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA53237D 1927-02-09 1928-02-10 Quecksilberdampfgleichrichter mit den einzelnen Anoden zugeordneten Steuergittern, die derart geschaltet sind, dass sie in Abhaengigkeit einer einer anderen Anode zu-gefuehrten elektrischen Groesse erregt werden Expired DE486128C (de)

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