DE709712C - Anordnung zur Steuerung von mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsgefaessen arbeitenden Wechselrichtern - Google Patents
Anordnung zur Steuerung von mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsgefaessen arbeitenden WechselrichternInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf die Steuerung von Wechselrichtern, d. h. Schaltungen,
die Gleichspannung in Wechselspannung mittels gesteuerter Dampf- oder Gasentladungsgefäße
umformen, und betrifft im besonderen eine verbesserte Anordnung zur Umformung von Gleichstrom in Mehrphasenwechselstrom
mittels mehrerer gittergesteuerter Entladungsgefäße.
to Es ist bereits vorgeschlagen worden, Gleichstrom in Mehrphasenwechselstrom mittels
eines Wechselrichters umzuformen, indem entweder der Wechselrichter mit seiner natürlichen
Frequenz schwingt oder von einem Mehrphasensystem fremd erregt wird. Jedoch
ist es nicht immer möglich, eine mehrphasige Wechselspannung für die Gitter zu erhalten.
In verschiedenen Fällen wird die Einrichtung vereinfacht, und es ist auch sonst vorteilhaft,
wenn einphasige Speisung für die Gitterkreise vorgesehen ist. Es ist nun weit« hin auch
schon vorgeschlagen worden, zur 'Steuerung der Gitterkreise von mit Dampf- oder Gasentladungsgefäßen
arbeitenden Wechselrichtern Steuerspannungen spitzer Wellenform zu verwenden. Gegenstand der vorliegenden
Erfindung ist nun ebenfalls eine Steuerung von Wechselrichtern mit.einer Wechselspannung
spitzer Wellenform, bei der aber die Frequenz dieser Steuerwechselspannung ein Vielfaches der Frequenz des erzeugten Wechselstromes
ist. Dabei können außer dieser Steuerspannung den Gitterkreisen noch weitere Steuerspannungen zugeführt werden.
Der Erfindungsgedanke kann bei verschiedenen Ausführungsformen Anwendung finden.
So kann z. B. ein mehrphasiger Wechselrichter für jede Phase einen aus zwei Entladungsgefäßen bestehenden Einphasenwechselrichter
enthalten. Die Gitterkreise der Entladungsgefäße jedes Wechselrichters werden
von einer einphasigen Wechselstromquelle, die eine Wechselspannung spitzer Wellenform
liefert, erregt. Außerdem ist in die Gitterkreise der einzelnen Röhren eine negative
Vorspannung eingefügt. Infolgedessen erhalten die Gitter der einen Röhren positive
Potentiale während Zeitteilchen, die klein gegen die Periodenlänge sind. Der mehrphasige
Wechselstrom, der von der Umfor-
mungseinrichtung geliefert wird, hat eine Frequenz, die beispielsweise bei zwei Phasen
gleich der Hälfte der Frequenz der Gitter.-: wechselspannung ist. An Stelle einer Sp£j
sung der Gitterkreise aus einer einzigen* Wechselstromquelle kann ferner abweichend
den Gitterkreisen jeder Phase eine Spannung zugeführt werden, die von der nächstfolgenden
Phase abgeleitet ist. Dadurch wird erreicht, daß die einzelnen Gefäße in der richtigen
Reihenfolge leitend werden.
In Abb. ι der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar bei einem Zweiphasenwechselrichter.
Abb. 2 zeigt die Wellenform einer einphasigen Gitterwechselspannurig,
welche bei dem Ausführungsbeispiel angewendet ist. Abb. 3 zeigt eine gegenüber Abb. 1
abgeänderte Anordnung. Abb. 4 zeigt eine Anordnung zur Erzeugung eines Dreiphasenwechselstromes.
Der in Abb. 1 der Zeichnung dargestellte Wechselrichter enthält zwei Einphasenwechselrichter
A und B, die von einem Gleichstromnetz 10 gespeist werden und die beiden
Phasenspannungen 11 und 12 des Wechselstromnetzes
erzeugen. Die positive Leitung des Netzes 10 ist mit beiden Wechselrichtern
A und B über eine Drosselspule 13 und einen Zwischenphasentransformator 14 zur gleichmäßigen
Verteilung der Belastung zwischen den beiden Phasen verbunden. Die beiden Wechselrichter A und B sind als Wechselrichter
in Parallelanordnung dargestellt, obwohl auch gegebenenfalls ein Wechselrichter in Reihenanordnung verwendet werden könnte,
ohne daß deshalb der Rahmen der Erfindung überschritten würde. Der Wechselrichter A
enthält die Primärwicklung 17 eines Transformators 15, zwei Entladungsgefäße 19 und
20, die an die Enden der Wicklung 17 und andererseits an die negative Leitung 10 angeschlossen
sind. Ferner ist ein Kommutierungskondensator 23 zwischen den beiden Anoden vorgesehen. In ähnlicher Weise enthält
der Wechselrichter^ die Wicklung 18 eines Transformators 16, Entladungsgefäße 21
und 22 und einen Kommutierungskondensator 24. Die Kathoden der Gefäße 19 bis 22
haben gleiche Potentiale und sind sämtlich an die negative Gleichstromleitung 10 angeschlossen.
Die Steuerelektroden der Gefäße 19 und 20 sind über Widerstände 25 und 26
miteinander verbunden. In ähnlicher Weise sind die Gitter der Gefäße 21 und 22 miteinander
über Widerstände 27 und 28 verbunden. Die Steuerspannung für die Gitterkreise der Gefäße 19 und 20 wird der Sekundärwicklung
eines Gittertransformators 30 entnommen, dessen Primärwicklung 31 mit
Wechselstrom einer Frequenz gespeist wird, die doppelt so groß ist wie die Frequenz des
erzeugten Wechselstromes. Die Mittelanzap-■;*iuäQg
der Sekundärwicklung 29 ist über eine *-;!t%fttive Vorspannungsbatterie 32 an die
■:Rä.tiioden angeschlossen.
iiJDie Gefäße 19 bis 22 sind vorzugsweise
Dampfentladungsgefäße, obwohl an sich auch
jede andere Form von Gefäßen mit diskontinuierlicher Entladung verwendet werden kann.
Unter einem gesteuerten Entladungsgefäß mit diskontinuierlicher Entladung soll dabei
jene Kategorie von Entladungsgefäßen verstanden sein, in welchen das Einleiten der
Entladung im Gefäß durch eine Steuerelektrode bestimmt wird, bei denen jedoch der
Entladungsstrom im Gefäß nur erlöschen kann, wenn die am Gefäß liegende Spannung
unter ihren kritischen Wert sinkt. Dadurch unterscheidet sich diese Gruppe von Entladungsgefäßen
von den Entladungsgefäßen mit kontinuierlicher Steuerung, deren charakteristischer
Vertreter die Hochvakuumröhre ist, bei der bekanntlich der Momentanwert des Stromes kontinuierlich durch die Gitterwechselspannung
geändert werden kann.
Die Wicklung 29 führt den Gitterkreisen eine Wechselspannung spitzer Wellenform zu,
beispielsweise die in Abb. 2 der Zeichnung angegebene. Eine solche Wellenform kann auf
verschiedene Art und Weise erzeugt werden, vorzugsweise soll eine spitze Wellenform dadurch
erzeugt werden, daß der Transformator 30 im gesättigten Zustand arbeitet und
seine Primärwicklung 31 von einer sinusförmigen Wechselspannungsquelle erregt wird.
Die Wirkungsweise der in Abb. 1 dargestellten Anordnung soll nachstehend erläutert
werden. Es ist ersichtlich, daß bei Speisung der Primärwicklung des Transformators 30
mit Wechselspannung die Gitter der Gefäße 19 und 20 beide stets das gleiche Potential
haben. Dieses Potential ist als der schraffierte Teil d der Kurve c in Abb. 2 dargestellt. Die
Linie α gibt die negative Vorspannung 32 an, d. h. einmal während jeder Periode der
Gitterwechselspannung wird den Gittern ein kurzer positiver Impuls gegeben. Die Erfahrung
hat gelehrt, daß nicht beide Gefäße gleichzeitig leitend werden, sondern daß der
Strom durch das eine oder durch das andere der Gefäße zuerst einsetzt. Es möge der
Strom zuerst durch das Gefäß 19 fließen. Wenn der nächste positive Impuls der Gitterspannung
auftritt, wird das Gefäß 20 leitend, und der Kommutierungskondensator 23 wird
sich über <$j€ Gefäße 20 und 19 entladen und
den im Gijjiß 19 fließenden Strom unverzügich.
un^hen. Für ein betriebssicheres Arbeiteft-'äfer 1>eschriebenen Umformungsein- iao
richtung ist es erforderlich, daß die Zeitdauer der positiven Gitterimpulse kleiner ist
als die für die Entladung der Kapazität 23 erforderliche Zeit, so daß, sobald wieder eine
positive Spannung an der Anode des Gefäßes 19 auftritt, sein Gitter bereits eine solche
S negative Spannung besitzt, daß das Gefäß nichtleitend wird. In ähnlicher Weise erfolgt
die Kommutierung zwischen Gefäß 19 und 20 beim nächsten positiven Impuls der Gitterspannung.
Dieser Vorgang wiederholt sich periodisch.
Die Gefäße 21 und 22 werden von der entgegengesetzten
Halbwelle der Sekundärwicklung 29 gespeist. Die den Gittern des ersten Wechselrichters zugeführten Spannungen sind
um i8o° verschoben gegenüber denen der Gefäße 19 und 20. Daraus folgt, daß die
negativen Halbwellen der Kurve c positiv in bezug auf die Kathoden dieser Gefäße sind
und bei Hinzurechnung der negativen Vorspannung δ der Batterie 32 als positive Impulse
an den Röhren 21 und 22 auftreten, wie durch die schraffierten Teile e der Kurve c
angedeutet ist. Es ist offensichtlich, daß der Wechselrichter B eine Wechselspannung an
as die Phase 12 liefert, die der vom Wechselrichter^
erzeugten weitgehend ähnlich ist, aber um i8o° in bezug auf die Phase der
Gitterwechselspannungen verschoben ist. Da die Gitterwechsel spannung die doppelte Frequenz
hat, so folgt daraus, daß der vom Wechselrichter B erzeugte Wechselstrom um go°
gegen den vom Wechselrichter^ erzeugten Wechselstrom ■ verschoben ist. In Abb. 1 ist
eine Anwendung der Erfindung bei einem Zweiphasenwechselrichter dargestellt. Es ist
jedoch offensichtlich, daß der Erfindungsgedanke auch bei einem Einphasenwechselrichter
allein Anwendung finden kann, der mit einer Frequenz arbeitet, die halb so groß ist
♦o wie die Frequenz der Gitterwechselspannung.
Dadurch ergibt sich, von einem anderen Gesichtspunkt aus betrachtet, daß die Erfindung
eine Umformungseinrichtung ermöglicht, die die Frequenz^ von Wechselspannungen herabsetzt.
In Abb. 3 ist eine andere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei welcher dieselbe
Steuerwechselspannung' allen vier Gefäßen 19 bis 22 zugeführt wird, und zwar aus
dem Transformator 30 mit den Wicklungen 31 und 29 über die Widerstände 33 und 34.
Damit die Gefäße in der Reihenfolge 19, 21, 20 und 22 wie bei der Anordnung nach Abb. 1
leitend werden, wird dem Gitterkreie jedes
'65 der beiden aus dem Gleichstromnetz 10 über
die Drossel 13 und den Zwischenphasentransformator 14 gespeisten und je eine Phasenspannung
11 und 12 erzeugenden Wechselrichter eine Spannung zugeführt, die'von dem
anderen Wechselrichter abgeleitet ist. Diese Hilfsspannung für den Wechselrichter ./ί wird
der Sekundärwicklung 37 des Transformators 35 entnommen, deren entgegengesetzte Hälften an die Gitter der Gefäße 19 und 20
angeschlossen sind. Die Primärwicklung 39 dieses Transformators ist an den Wechselstromkreis des Wechselrichters B angeschlossen,
und eine Anordnung zur Konstanthaltung der ' Spannung, beispielsweise eine Glimmlampe
41, ist vorgesehen, um eine wesentlich konstante Wechselspannung aufrechtzuerhalten.
In gleicher Weise wird eine Hilfsspannung den Gitterkreisen der Gefäße 21 und 22
mittels der Sekundärwicklung 38 eines Transformators 36 zugeführt, dessen Primärwicklung40
von der vom Wechselrichter^ erzeugten Wechselspannung gespeist wird. Eine
entsprechende Anordnung 42 zur Konstanthaltung der Spannung liegt parallel zu den
Klemmen der Primärwicklung 40. In einzelnen Fällen kann es wünschenswert sein, Strombegrenzungswiderstände 43 und 44 in
den Stromkreisen der Glimmlampen 41 bzw. 42 vorzusehen. 15 und 16 sind die Ausgangstransformatoren,
17 und 18 ihre Primärwicklungen, 23 und 24 sind die Kommutierungskpndensatoren
der beiden Wechselrichter.
Bei der Erläuterung der Arbeitsweise dieser Ausführungsform nehmen wir an, daß
das Gefäß 19 zuerst leitend wird. In diesem Falle kann angenommen werden, daß das Gefäß
22 ebenfalls leitend wird. Bei dem Auftreten des nächsten positiven Gitterimpulses
wird die Polarität der im Transformator 35 induzierten Spannung im Gitterkreis des
Wechselrichters A derart sein, daß sie dem positiven Impuls für das Gitter des Gefäßes
20 entgegenwirkt, so daß dieses Gefäß nichtleitend wird. Jedoch die im Transformator
36 induzierte und dem Gitter des Gefäßes 21 zugeführte Spannung addiert sich zu dem
positiven Impuls. Dieses Gefäß wird daher leitend, und der zwischen den Gefäßen 22 und
21 erfolgende Kommutierungsvorgang verläuft in bereits beschriebener Weise. Diese
Umkehrung des Stromes im Wechselricher B bewirkt eine Umkehrung der Polarität der
den Gittern der Gefäße 19 und 20 zugeführten Spannungen, so daß beim Auftreten des
nächsten positiven Gitterimpulses das Gefäß 20 leitend wird. Es erfolgt eine Stromumkehrung
im Wechselrichter A und entsprechend eine Umkehrung der Polarität der dem Transformator
36 zugeführten Spannung, d. h. das Gefäß 22 wird als nächstes leitend. Dieser Vorgang wiederholt sich periodisch, wobei
die Gefäße in der Reihenfolge 19, 21, 20 und
22 genau wie bei der Anordnung in Abb. r leitend werden. Auch bei dieser Ausführungsform der Erfindung wird ein Zweiphasen-
wechselstrom erzeugt und den Kreisen 11 und 12 zugeführt. In diesem Falle ist es er-
sichtlich, daß die Frequenz der den Wechselstromkreisen Ii und 12 zugeführten Wechselspannung
'/4 der Frequenz der den Gitterkreisen
zugeführten Spannung ist. In Abb. 4 ist eine Umformungseinrichtung zur Umformung von Gleichstrom in Dreiphasenwechselstrom
dargestellt. Bei dieser Anordnung ist der Gleichstromkreis 10 mit dem Wechselstromnetz 50, 51 und 52 über
ία Transformatoren 56, 57 und 58 sowie Entladungsgefäße
65, 66, 67 verbunden. Die positive Gleichstromleitung ist über eine Drosselspule
13 an den Sternpunkt der in Stern geschalteten Primärwicklungen 53, 54 und 55
angeschlossen. Zwischen die äußeren Klemmen dieser Primärwicklungen und die negative
Gleichstromleitung 10 sind die Entladungsgefäße 65, 66 und 67 geschaltet. In den
einzelnen Hauptkreisen der Gefäße 65, 66 ao und 67 sind ferner die Wicklungen 62, 63
und 64 vorgesehen, die jeweils mit den Gefäßen in Reihe geschaltet sind; von diesen
Wicklungen ist jede induktiv mit dem Transformator der nächstfolgenden Phase verkettet,
d. h. die Wicklung 63 ist zwischen die Primärwicklung 53 und das Gefäß 65 eingefügt,
und das Gefäß 65 ist induktiv mit dem Transformator 57 verbunden, usw. Die Wechsel-Stromleitungen
50, 51 und 52 werden von den in Stern geschalteten Sekundärwicklungen 59,
60 und 61 gespeist. Ferner sind Kommutierungskondensatoren 68, 69 und 70 zwischen
den einzelnen Anodenkreisen vorgesehen. Die Gitterkreise der Gefäße 65, 66 und 67 enthalten
eine negative Vorspannung 32 und die Wicklung 29 des Transformators 30, der, aus
der Wicklung 31 erregt, eine Wechselspannung spitzer Wellenform liefert. Ferner enthalten
die Gitterkreise die Sekundärwicklungen 71, 72 und 73 der Transformatoren 74,
75 und 76. Die Primärwicklungen 77, 78 und 79 dieser Transformatoren sind zwischen die
zugehörige Anodenleitung und die Anodenleitung des nächsten Gefäßes geschaltet. Die Wirkungsweise der dargestellten Anordnung
ist ähnlich den früher beschriebenen. Jede der drei Röhren empfängt einen positiven
Gitterimpuls zu derselben Zeit. Aber nur dasjenige Gefäß wird leitend, welches auch eine positive Anodenspannung von dem
zugeordneten Transformator erhält. Wird beispielsweise das Gefäß 65 zuerst leitend, so
wird Strom über die Primärwicklung 53, die Wicklung 63 und das Gefäß 65 fließen. Der
Stromfluß in der Wicklung 63 induziert ein noch stärkeres positives Potential in der
Wicklung 54, so daß die linke Klemme der Primärwicklung 78 des Transformators 75
höheres Potential hat als die Gleichstromleitung. In gleicher Weise wird eine Spannung
in der Wicklung 62 infolge des Stromflusses in der Wicklung 53 induziert, so daß
die Anode des Gefäßes 67 das gleiche Potential hat wie die Anode des Gefäßes 66 und
daher kein Strom dem Gittertransformator 75 65' zugeführt wird. Jedoch ist die Anode des
Gefäßes 65 annähernd auf gleichem Potential wie die negative Gleichstromleitung 10, und
ein entsprechendes negatives Potential wird· durch den Transformator 76 dem Gitter des
Gefäßes 67 zugeführt. Wenn der nächste positive Gitterimpuls auftrifft, wird das,Gefäß
66 leitend. In ähnlicher Weise wird jedes der Gefäße 65, 66 und 67 nacheinander leitend.
Die Verkettung der Primärwicklungen 53, 54 und 55 und der Wicklungen 62, 63 und 64 bezeichnet man als Zickzackschaltung.
Infolge dieser Verkettung der Primärwicklungen der Transformatoren 56, 57 und 58
wird ein Arbeiten während beider Halbwellen mit nur drei Gefäßen erreicht, da der durch
die Hilfswicklungen 62, 63 und 64 fließende Strom entgegengesetzte Richtung hat wie der
in den Hauptwicklungen 53, 54 und 55. Diese Verkettung ist auch vorteilhaft, da sie die
Gleichstromkomponente in den Transformatoren aufhebt, die andererseits die Schenkel
sättigen würde, und sie dient ferner dazu, den Kurzschlußstrom im Falle eines Fehlers in
einer der Röhren zu begrenzen. Es ist offenbar, daß die in Abb. 4 dargestellte mehrphasige
Anordnung anwendbar ist auf eine mehrphasige Anordnung beliebiger Phasenzahl, ohne daß der Rahmen der Erfindung überschritten
würde.
Claims (7)
1. Anordnung zur Steuerung von mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsgefäßen
arbeitenden Wechselrich- »°° tern, deren Steuerung durch Wechselspannungen
spitzer Wellenform erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz der Wechselspannung spitzer Wellenform
ein Vielfaches der Frequenz des erzeug- »05 ten Wechselstromes ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Gitterkreisen
noch weitere Steuerspannungen zugeführt werden. no
3. Anordnung nach Anspruch 2, insbesondere für mehrphasige Wechselrichter,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterkreise außer der im Anspruch 1 angegebenen
Steuerspannung noch eine Steuerspannung derselben Frequenz wie die des erzeugten Wechselstromes erhalten.
^^^Bratrdnung nach Anspruch 3, dadufch''4p|fcennzeichnet,
daß diese Steuerwechselspannung von der nächstfolgenden tao Phase abgeleitet wird.
5. Anordnung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß diese Steuerwechselspannung
ebenfalls spitze Wellenform besitzt.
6. Anordnung nach Anspruch 3 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuerwechselspannungen derart bemessen werden, daß das Einleiten der Entladung nur dann erfolgt, wenn sämtliche
Steuerwechselspannungen angenähert ihren positiven Größtwert erreicht haben.
7. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitdauer
eines positiven Impulses der Wechselspannung spitzer Wellenform kleiner gewählt ist als die Dauer des Kommutierungs-Vorganges
zwischen zwei Anoden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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| US485336A US1933303A (en) | 1930-09-29 | 1930-09-29 | Electric power converting apparatus |
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