DE29022C - Neuerung an ausdehnbaren Reibahlen, Dornen und Wellen - Google Patents

Neuerung an ausdehnbaren Reibahlen, Dornen und Wellen

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DE29022C
DE29022C DENDAT29022D DE29022DA DE29022C DE 29022 C DE29022 C DE 29022C DE NDAT29022 D DENDAT29022 D DE NDAT29022D DE 29022D A DE29022D A DE 29022DA DE 29022 C DE29022 C DE 29022C
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DENDAT29022D
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A. E. LYTLE in Cook County, Illinois, V. St. A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D77/00Reaming tools
    • B23D77/02Reamers with inserted cutting edges
    • B23D77/04Reamers with inserted cutting edges with cutting edges adjustable to different diameters along the whole cutting length
    • B23D77/042Reamers with inserted cutting edges with cutting edges adjustable to different diameters along the whole cutting length by means of oblique planes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Januar 1884 ab.
Vorliegende Erfindung beruht im wesentlichen auf der Anwendung einer hohlen Hülse, in welche prismatische Stücke lose eingesetzt sind, die durch einen innerhalb der Hülse angeordneten verstellbaren konischen Dorn mehr oder weniger aus einander getrieben werden können.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist in Fig. 1 und 2 Längsschnitt und Querschnitt einer hiernach construirten Reibahle dargestellt. Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen eine etwas modificirte Construction dieser Reibahle. Fig. 6 zeigt eine mit Schneiden versehene Ahle, Fig. 7 und 8 sind Querschnitte derselben, welche die verschiedene Form der Messer für Holz und Eisen erkennen lassen; die Fig. 9 bis n stellen eine ausdehnbare Welle für Kreissägen, Schmirgelscheiben, Schleifsteine etc. dar.
In den Fig. 1 bis 5 bezeichnet A die hohle stählerne Hülse, die an einem Ende offen und am anderen durch einen Boden geschlossen ist. Der Boden besitzt eine centrale, mit Gewinde versehene Oeffnung a. Die Hülse A ist mit einer passenden Anzahl von Schlitzen a' von geeigneter Länge versehen. In jeden der Schlitze a1 ist ein dem Schlitz entsprechend gestaltetes Stück B lose eingesetzt, welches eine geriffelte Oberfläche b und auf seiner inneren Seite eine abgeschrägte Fläche b{ hat. Ein schmaler vorspringender Flantsch b2 an jedem Ende der Einsatzstücke B, der in einen entsprechenden Schlitz «2 eingreift, verhindert diese an dem gänzlichen Heraustreten aus der Hülse A.
In das Loch α im Boden der Hülse A ist ein Dorn C eingeschraubt, der in seinem oberen Theil konisch gestaltet ist, entsprechend den abgeschrägten Flächen der Stücke B.
Es ist nun ersichtlich, dafs je tiefer der Dorn C in die Hülse A eingeschraubt wird, auch desto mehr die Stücke B aus einander getrieben werden, und umgekehrt.
Die Fig. 6 bis 8 zeigen eine ausdehnbare, mit Schneiden versehene Ahle für Metall und Holz. Hier sind die Einsatzstücke B auf ihrer Innenseite b2 schwalbenschwanzförmig, auf ihrer Vorderseite messerartig gestaltet. Für Metallbearbeitung bildet das Stück B gleichzeitig das Messer, Fig. 8, während für Holzbearbeitung ein besonderes Messer auf das Stück B aufgeschraubt ist, wie in Fig. 7. Der centrale Dorn C ist hier so grofs gemacht, dafs er beinahe die Innenfläche der Hülse A berührt.
Er besitzt ein centrales, mit Gewinde versehenes Loch c\ in welches die Schrauben Ci C1 von entgegengesetzten Seiten aus eingeschraubt sind. Der Dorn C ist ferner mit schwalbenschwanzförmigen Nuthen c* versehen, in welche die Stücke B eingesetzt sind. Je nachdem nun die eine Schraube C1 gelockert und die andere angezogen wird, wird sich der Dorn Ό nach der einen oder anderen Richtung hin verschieben und dadurch die Messerstücke B mehr oder weniger aus einander treiben.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine ausdehnbare Reibahle, bestehend aus einer hohlen Hülse A, in deren Längsschlitze α entsprechend gestaltete, mit vorspringenden Flantschen b"1 versehene, auf
    der Oberfläche geriffelte Stücke B lose eingesetzt sind, in Verbindung mit einem in den Boden der Hülse A eingeschraubten Dorn C, der in seinem oberen Theil konisch gestaltet ist, um bei weiterem Einschrauben die Stücke B aus einander treiben zu können, Fig. ι bis 5.
  2. 2. Eine ausdehnbare Ahle, Fig. 6 bis 8, bestehend aus einer cylindrischen Hülse A und den beweglichen, auf der Aufsenseite mit Schneiden versehenen Stücken B, welche durch die Schlitze α der Hülse A hindurch ragen, schwalbenschwanzförmig in Nuthen des Domes C eingesetzt sind und durch Verschiebung dieses Domes C mit Hülfe der Schrauben C1 C1 aus einander getrieben werden.·
    Die Anwendung der unter 2. bezeichneten Construction für ausdehnbare Wellen für Schleifsteine, Kreissägen etc., Fig. 9 bis 11.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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