DE66047C - Bleistiftspitzer - Google Patents

Bleistiftspitzer

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DE66047C
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DE
Germany
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knife
pencil
pencil sharpener
tip
cutting
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT66047D
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A. LACHENMEYER in Narrowsburg, State of New-York, V. St. A
Publication of DE66047C publication Critical patent/DE66047C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L23/00Sharpeners for pencils or leads
    • B43L23/08Sharpeners for pencils or leads in which the pencils or leads are sharpened mainly by rotational movement against cutting blades

Landscapes

  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Viele der bekannten Bleistiftspitzer bedürfen zum Schärfen ihrer Messer besonders dazu construirter Schleifmaschinen. Die grofse Sorgfalt, die auf das Messerschärfen verwendet werden muls, ist deshalb erforderlich, weil das Messer zwei gegen dieses sich sehr verschieden verhaltende Körper zugleich bearbeiten mufs. Wird das weiche Holz des Bleistiftes gut von dem sehr scharfen Messer erfafst, so erfährt die harte Bleistiftseele nur einen gelinden Druck gegen die Schneide und diese schabt dem Abgang vom Holze entsprechend von der Graphitseele herunter. Sobald aber das Messer etwas stumpf geworden ist, so bedarf es, um das Holz schneidend erfassen zu können, eines Eindrückens des Bleistiftes in den Hohlkonus des Spitzers. Das stumpfere Messer schabt dabei mehr das Holz, statt es schneiden, und dazu steht dann das Schaben auf der Graphitseele nicht mehr in gehörigem Einklang. Der Druck preist dann auch die Seelenspitze gegen das Messer zu fest an. Dieses vermag nicht dem Druck entsprechend viel von der Seele herunter abzuschaben, und daher kommt dann ein Hemmen der Drehung an der Seelenspitze, wodurch die Spitze im Halbkonus abbricht.
, Diesem Mifsstand ist bei dem vorliegenden Bleistiftspitzer vorgebeugt, man kann denselben wie ein Taschenmesser nicht nur mit sich führen, sondern auch in gewöhnlicher Weise ohne Präcisionsarbeit schleifen.
Die schneidende Klinge α ist nicht festgeschraubt, sondern wie bei einem Taschenmesser an einem Gelenkzapfen c abklappbar (Fig. ι bis 3). Der Hohlkonus zur Aufnahme und zur Führung der Bleistiftspitze beim Schärfen ist an der Spitze so weit abgeschnitten, dafs in ihm die Bleistiftseele gar nicht geführt wird, diese sieht vielmehr zur abgeschnittenen Kegelspitze frei hervor; sie wird gar nicht mitgefafst, wenn das Messer das Holz beschneidet. Unbearbeitet erscheint dabei also die freige- » legte Seele oberhalb des Konus- und Messerendes (Fig. 6).
Dieselbe Figur zeigt nun zugleich den Bleistift auch in einem zweiten kleinen Hohlkonus stecken, der am oberen Ende des Messers sich neben dem grofsen Hohlkonus befindet, und hier wird durch dasselbe Messer die Seelenspitze für sich allein bearbeitet, nachdem sie vorher, während das Holz des Bleistiftes im grofsen Hohlkonus allein beschnitten wurde, freigelegt worden ist.
Damit man die Bleistiftspitze noch mehr zuschärfen kann, ohne in die Gefahr zu kommen, das freie Seelenende zu zerbrechen, sind zwei kleine walzenförmige Feilen drehbar dem grofsen Hohlkonus zur Seite gelagert.
Auf diesen kleinen Feilen reibt man die schon zugeschnittene Spitze hin und her und zur äufsersten Schärfe aus (Fig. 8). Da sich die Feilen dabei drehen, verschmieren sie sich nicht mit Graphit und bleiben auch schon deshalb aufserord entlich lange scharf, weil sie nur zum Herstellen der letzten Feinheit der Bleistiftspitze benutzt werden.
Das abgeklappte Messer (Fig. 2) kann in gewöhnlicher Weise durch Schleifen beliebig ge-
schärft werden; Präcisionsschleifen ist bei der Trennung der Materialien in zwei Schneidevorgänge nicht mehr nöthig. In der Gebrauchsstellung des Messers Fig. ι hält es ein Riegel r, Fig. 3, der gegen die schiefe Ebene λ' am Ende des Messerrückens eingeschoben wird. Ist das Messer an der Schneide durch Schleifen um etwas gekürzt worden, so prefst der Riegel r es vermöge der schiefen Ebene a1 gegen den Anschlag d2, der zwischen den beiden schlitzartigen Seiten Öffnungen des grofsen und des kleinen Hohlkonus sitzt, an und hält es so zum Schneiden immer in richtiger Lage.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Bleistiftspitzer, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Messer α in zwei neben oder über einander liegende kegelförmige Bohrungen gleichzeitig hineinragt und durch einen Anschlag a2 für die Schneide und einen hinter die Rückenschra'ge α1 fassenden Riegel r in seiner Schneidlage gesichert wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT66047D Bleistiftspitzer Expired - Lifetime DE66047C (de)

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