DE289979C - - Google Patents

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DE289979C
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nose
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/20Puzzle locks, e.g. of labyrinth type; Fasteners with hidden or secret actuating mechanisms

Landscapes

  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Vexierschlösser und besteht darin, daß das Schloß so ausgebildet ist, daß behufs Zurückziehens der Falle zuerst an einem Handknopfe gezogen, dann dieser Knopf nach dem Türrahmen oder dem Schließbleche hin gedreht und schließlich in entgegengesetzter Richtung gedreht werden muß.
Durch die Zeichnung wird der Erfindungsgegenstand näher erläutert, und zwar zeigen: Fig. ι bis 6 die einzelnen Vorgänge beim öffnen des Schlosses schematisch in Ansicht dargestellt,
Fig. 7 und 8 Schnitte durch das Schloß.
Das Schloß setzt sich zusammen aus der Falle a, ihrer Feder b und einem in die Falle eingesetzten, in senkrechter Richtung verschiebbaren Stück c, das durch Anschlag d am Durchfallen verhindert und durch eine Blattfeder β stets nach unten gedrückt wird, ferner aus der Be wegungs vorrichtung für die Falle, bestehend aus dem Bolzen f, der durch Feder g nach innen gedrückt wird. Auf ihm sitzt die Kupplungsnase h, die bei richtiger Stellung des Bolzens f bzw. Knopfes i in eine Nut der Nuß k hineingezogen werden kann und so eine Verbindung zwischen diesen beiden Teilen herstellt. Durch Federn I wird der Nußarm k stets in senkrechter Mittellage gehalten. Der Nußarm k ist mittels Bolzens m mit einer wagerecht geführten verschiebbaren Stange η verbunden, an der eine einseitig drehbare Nase 0 sitzt. Schließlich gehört zum Schloß noch ein fester Stift ft.
Die Wirkungsweise ist nun folgende: Soll die nach Fig. 1 in ihrer Schließlage befindliche Falle α zwecks Öffnung des Schlosses zurückgeschoben werden, so wird durch Zug am Knopfe i der Bolzen f mit dem Nußarm k gekuppelt (Fig. 2), sodann der Knopf i so weit nach rechts gedreht, daß die während dieser Drehung kippende Nase 0, wie in Fig. 3 dargestellt, wieder hochgeht. Nun muß nach links, also entgegengesetzt gedreht werden, wobei die Nase 0 die Falle a am Vorsprung ihres Einsatzstückes c mitnimmt, in Fig. 4 so weit, daß die schräge Kante des Stückes c den Stift ft berührt. In dieser Stellung ist die rechte Kante der Falle α aus dem Türrahmen herausgekommen, die Tür kann also geöffnet werden. Nun würde beim Rückgange die Falle α die Nase 0 wieder mitnehmen, und der Arm k könnte seine Ausgangsstellung nach Fig. 1 nicht wieder erreichen. Um dies zu ermöglichen, muß man nach dem Rückzüge der Falle den Knopf i nach links weiterdrehen ; hierbei wird das Einsatzstück c durch den Stift ft angehoben, und die Falle α kann zurückschnappen, während die Stange η stehen bleibt (Fig. 6), worauf der Nußarm k unter dem Einfluß der linken Feder I wieder seine ursprüngliche senkrechte Lage einnimmt. Nach Loslassen des Knopfes i stößt die Feder g den Bolzen f wieder zurück, und Bolzen und Nußarm k werden wieder entkuppelt. Für einen Eingeweihten sind die Handgriffe sehr einfach, während ihr Auffinden in richtiger Reihenfolge Mühe macht, so daß hierdurch eine gewisse Sicherheit gegen unberufenes Öffnen gewährleistet ist.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Vexierschloß für Türen aller Art, dadurch gekennzeichnet/ daß dasselbe dadurch geöffnet werden kann, daß ein nach: außen durchragender Knopf (i) erst herausgezogen, dann nach dem Rahmen der betreffenden Türseite zu und schließlich in entgegengesetzter Richtung gedreht wird.
  2. 2. Bei dem Vexierschloß nach Anspruch ι die Anordnung eines Bolzens (f) am Knopf, der durch eine Feder nach innen gedrückt wird, und auf dem eine Kupplungsnase angeordnet ist, die beim Ziehen des Knopfes nach außen entgegen der Wirkung der Feder in die Nut einer Nuß eingreift und so die Kupplung des Bolzens mit dem Nußarm (k) herbeiführt.
  3. 3. Bei dem Vexierschloß nach Anspruch ι die Verbindung des Nußarmes (k) mit einer wagerecht verschiebbaren, mit einer Kippnase (0) versehenen Stange («), wobei die erstere sich beim Hingang umlegt, beim Rückgang jedoch die Falle (α) an einem Ansatz mitnimmt und so das Schloß öffnet.
  4. 4. Bei dem Vexierschloß nach Anspruch ι die Anbringung eines senkrecht verschiebbaren, durch eine Blattfeder abwärts gedrückten Einsatzstückes (c) an der Falle,' das den Angriff für die Kippnase bildet und vorn eine schräge Fläche besitzt, mittels der es beim Anstoßen an einen festen Stift (p) beim Weiterdrehen des Knopfes (i) in senkrechter Richtung über die Nase (0) hinweggeschoben wird, so daß erst die Falle («), dann unabhängig von ihr der Hebel (k) in ihre Ursprungslage zurückkehren können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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