DE288796C - - Google Patents
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- Publication number
- DE288796C DE288796C DENDAT288796D DE288796DC DE288796C DE 288796 C DE288796 C DE 288796C DE NDAT288796 D DENDAT288796 D DE NDAT288796D DE 288796D C DE288796D C DE 288796DC DE 288796 C DE288796 C DE 288796C
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- DE
- Germany
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- locking lever
- axis
- time counter
- gas
- spring
- Prior art date
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Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 3
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q9/00—Pilot flame igniters
- F23Q9/02—Pilot flame igniters without interlock with main fuel supply
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Combustion (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Feststellung der Brenndauer einzelner
Gaslampen sowie auch Gruppen solcher, bei welcher ein Gasabschlußkörper angebracht
ist, welcher beim öffnen eine Zeitzählvorrichtung in Gang setzt, beim Abschließen aber
wieder ausschaltet, so daß die Zeit festgestellt werden kann, während welcher Gas gebrannt
hat.
ίο Derartige Vorrichtungen sind an sich bekannt;
doch kann bei diesen der Gashahn auch noch dann geöffnet werden, wenn das
Laufwerk des Zeitzählers abgelaufen ist. Dieser ist demnach nicht mehr imstande, die
Brenndauer des Gases festzustellen. Um nun das sicher erreichen zu können, ist gemäß der
Erfindung auf der Achse des Gashahnes oder Stromschalters ein Hebel lose drehbar angebracht,
welcher beim erstmaligen Öffnen des Gashahnes (oder Andrehen des Schalters) nur nach vorherigem Aufziehen des Zeitzählers
mitgenommen wird und sich hinter einen Anschlag eines auf der Achse des Zeitzählers
befestigten Sperrhebels legt, bis er kurz vor Ablauf der Feder des Zeitzählers wieder freigegeben
wird und unter Einwirkung einer besonderen Feder das Abschlußorgan (oder den Schalter) in die Ausgangsstellung zurückführt,
selbst aber in dieser Stellung durch den Sperrhebel verriegelt wird.
Die Zeichnungen zeigen eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar:
Fig. ι die Vorrichtung, welche hinter der Platine des Zeitzählwerkes angebracht ist,
Fig. 2 ihre Anbringung an einer Gasflamme, von vorn gesehen, vor deren Hahn nur der
Griff aus dem Gehäuse der Vorrichtung herausragt, während
Fig. 3 bis 6 Einzelheiten der Vorrichtung in verschiedenen Stellungen in Unteransicht veranschaulichen.
Das Gehäuse A eines Zeitzählers, dessen Werk durch eine Lagerplatte B abgeschlossen
ist, ist an dem Gasleitungsrohr befestigt, zwischen dessen Zuleitung C und Brennerleitung D
ein Gashahn angebracht ist.
Die Auslösung und Einschaltung des Zeitzählwerkes durch die Drehung des Gashahnes
ist nicht dargestellt. Die Aufziehachse α für den Zeitzähler ist außerhalb des Werkes mit
einem Gewinde versehen, auf welches ein Doppelsperrhebel 5 mit zwei nach entgegengesetzten
Richtungen wirkenden Anschlägen s' und s" gepaßt ist, die in verschiedenen, senkrecht
zur Achse α gelegenen Ebenen wirksam sind. Der Sperrhebel S wird gegen einen
Stift Z durch eine Feder f gehalten. Konzentrisch mit dem Hahn H, aber von ihm unabhängig
drehbar befestigt, ist ein Segmentarm E, der mittels einer Feder F gegen einen
Anschlag gezogen wird. In Fig. 1 ist der Hahn geschlossen dargestellt; in Fig. 1 und 3
sind die Teile 5 und E in der Stellung veranschaulicht, die sie einnehmen, wenn das Zeitzählwerk
abgelaufen ist. Die Stellung des Hahnes beim Schließen wird durch einen Anschag y begrenzt, gegen den der Stift w des
Hahnes H trifft.
Beim Drehen des Hahnes nach der entgegengesetzten Richtung trifft der Stift so
gegen einen am Arm E befindlichen Stift v, so daß er beim öffnen des Hahnes den
Segmentarm E mitnimmt, dieser aber bei der
Bewegung in umgekehrter Richtung unter dem'
Einfluß der Feder F den Hahn H mitnehmen kann. Die Feder des Zeitzählwerkes ist mit
ihrem einen Ende am Gestell, mit ihrem anderen an der Achse α befestigt, die sich beim
Aufziehen des Zeitzählwerkes in der einem·, beim Ablauf in entgegengesetzter Richtung
dreht. Der auf dem Gewinde der Achse a
ίο drehbar befestigte und sich gegen den Anschlag
Z legende Sperrhebel S wird dadurch beim Aufziehen des Zeitzählers in der Richtung
des Pfeiles gemäß Fig. 3 verschoben und gelangt in die Stellung gemäß Fig. 4. Nachdem
das Zeitzählwerk aufgezogen ist, kann der Gashahn H aufgedreht werden, da der
von ihm beeinflußte Segmentarm E nunmehr mit seiner Kante b' an der Kante s' des Sperrhebels
S vorbei kann.
Bei Öffnung des Hahnes nimmt der Stift w den Segmentarm E mittels des Stiftes; ν entgegen
der Wirkung der Feder F mit. Die Kreisfläche des Segmentarmes hebt bei dessen
Drehung den Sperrhebel 5 etwas an, bis die Kante b" unter dem Sperrhebel 5 entlang geglitten
ist und der Anschlag s" unter die Kante δ" einschnappen kann (s. Fig. 5). Das
Segment E wird dadurch trotz Einwirkens der Feder F in' dieser Stellung festgehalten. Der
Hahn H kann nun beliebig oft auf- und zugedreht werden, wobei die Stifte y>
und ό die etwa 6o° betragende Drehung des Hahnes begrenzen.
Beim Ablauf des Zeitzählwerkes wird der Sperrhebel 5 auf der Achse α in entgegengesetzter
Richtung verschoben. Ist die Feder des Zeitzählwerkes beinahe abgelaufen, so
nehmen die Teile die in Fig: 6 dargestellte . Lage ein. Dreht sich die Achse α beim Ablauf
des Zeitzählwerkes nun noch etwas weiter, wobei sich der Sperrhebel S ebenfalls noch
eine Wenigkeit weiterbewegt, so- gibt die Kante s" des Sperrhebels 5 die Kante l·" des
Armes E frei, und dieser wird durch die Feder
F wieder in die in Fig. 1 und 3 dargestellte
Lage gebracht. Der Arm e gleitet unter dem Sperrhebel S entlang, bis dieser
mit seinem Anschlag s' hinter die Kante V
j des Armes einschnappt. Da Stift w des Hah-]i
nes gegen den Stift ν des Armes E liegt und dieser durch den Anschlag s' des Sperrhebels
5 am Drehen gehindert ist, kann der Hahn nicht mehr in der Richtung des Pfeiles
(Fig. 1) aufgedreht werden, solange nicht der Anschlag s' des Sperrhebels S durch erneutes
Aufziehen des Uhrwerkes in die Lage Fig. 4 gebracht wird.
Durch diese Einrichtung wird erstens verhindert, daß das Gas nicht angedreht werden
kann, wenn das Zählwerk nicht zuvor aufgezogen ist, zweitens, daß das Gas von selbst
durch die Wirkung der Feder F abgedreht wird, wenn das Zeitzählwerk abgelaufen ist.
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Feststellung der Brenndauer einzelner oder Gruppen von Gasoder
elektrischen Lampen, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse des Gashahnes oder Stromschalters ein Hebel (E)
lose drehbar angebracht ist, welcher beim erstmaligen Öffnen des Gashahnes (oder
Andrehen des Schalters) nur nach vorherigem Aufziehen des Zeitzählers infolge
Verschiebung eines auf der Achse (a) des
Zeitzählers befestigten Sperrhebels (S) mitgenommen wird und sich hinter einen Anschlag
(s") dieses Hebels legt, bis er kurz vor Ablauf der Feder des Zeitzählers wieder
freigegeben wird und unter Einwirkung einer Feder (F) das Äbsehlußorgan (oder
den Schalter) in die Ausgangsstellung zurückführt, selbst aber in dieser Stellung
durch den Sperrhebel (S) verriegelt wird.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß
der Sperrhebel' (S) auf der Achse («) des Zeitzählers mit Hilfe eines Gewindes verschiebbar
ist.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Sperrhebel· (S) mit zwei in entgegen-
' gesetztem Sinne wirkenden Anschlägen
(s', s") versehen ist, die in verschiedenen, senkrecht zur Achse (a) gelegenen Ebenen
angebracht sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE288796C true DE288796C (de) |
Family
ID=543883
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT288796D Active DE288796C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE288796C (de) |
-
0
- DE DENDAT288796D patent/DE288796C/de active Active
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