AT233390B - Filmaufnahmekamera - Google Patents

Filmaufnahmekamera

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AT233390B
AT233390B AT550961A AT550961A AT233390B AT 233390 B AT233390 B AT 233390B AT 550961 A AT550961 A AT 550961A AT 550961 A AT550961 A AT 550961A AT 233390 B AT233390 B AT 233390B
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AT
Austria
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release lever
rail
release
stop
slide
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Application number
AT550961A
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English (en)
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Bauer Eugen Gmbh
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Filmaufnahmekamera 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    oderderkante   als Anschlag 25 dient. Der Oberteil des Bocks setzt sich fort in eine abgewinkelte Nase 26, de- ren Vorderkante einen Anschlag 27 darstellt. br liegt höher als der Anschlag 25 und hat auch seitlich einen bestimmten Abstand von ihm. Eine Blattfeder 28 ist bestrebt, die Schiene gegen einen kamerafesten An- schlag 29 zu drucken. 



   In dem Gehäuse der Filmkamera ist auf nicht dargestellte Weise eine Welle 30 gelagert, die ein
Zahnrad 31 und einen Umlaufverschluss 32 trägt. Über das Zahnrad 31, das einen mit den Anschlägen 25,
27 der Schiene 9 zusammenwirkenden Anschlag 33 trägt, wird die Welle von dem Werk der Kamera her angetrieben. 



   In dem Auslösehebel 2 ist ein mit einer Blattfeder 34 vernieteter Schieber 35 geführt (Fig. 4). Die
Blattfeder stützt sich auf einer   der Kamerawand zugekehrten Fläche   36 des Auslösehebels ab und zieht den
Schieber 35 gegen eine auf der Aussenseite des Auslösehebels befindliche Gleitfläche 37. Das eine Ende
38 der Blattfeder ist bogenförmig zu dem eine entsprechende Ausnehmung 39 aufweisenden Auslösehebel hin abgebogen. Die Ausnehmung ist so angebracht, dass die Blattfeder darin einrastet, wenn sich der Schie- ber in der einen Endstellung befindet. Das andere Ende 40 der Blattfeder ist gabelförmig geteilt. Unter dem Auslösehebel 2 ist in der Kamerawand 4 ein in eine kreisbogenförmige Ausnehmung 41 des Auslösehebels hineinragender Stift 42 befestigt.

   Die Ausnehmung 41 ist so gross, dass sich der Auslösehebel beim
Verschwenken frei über den Stift hinweg bewegt. 



   In der dargestellten Lage befindet sich die Auslöseeinrichtung in Ruhestellung. Will man ein unbe- absichtigtes Auslösen verhindern, verschiebt man den Schieber 35 in Richtung des Pfeiles A (Fig. 4). Das gabelförmige Ende 40 der Blattfeder 34 umgreift dann den Stift 42 und hält den Auslösehebel in seiner
Mittellage fest. 



   Beim Auslösen der Kamera für Reihenbildaufnahmen wird der Auslösehebel 2 entgegen dem Uhrzeigersinn in Richtung des Pfeiles B (Fig. 2) verschwenkt, bis er an den Stift 42 anschlägt. Der mit dem Auslösehebel verbundene, exzentrische Achsstummel 7 macht die Drehbewegung mit und verschiebt die Schiene 9. nach oben in Pfeilrichtung C. Das Schaltglied 15, das zusammen mit dem Auslösehebel verschwenkt wird, stösst mit seiner Schaltnase 18 gegen die Anschlagfläche 16 und verschwenkt die Schiene 9 entgegen dem Druck der Feder 28 entgegen dem Uhrzeigersinn in Richtung des Pfeiles D. Der Anschlag 25 tritt daher zur Seite, lässt den Anschlag 33 vorbei, und die Welle 30 dreht sich so lange, bis der Auslösehebel wieder losgelassen wird. Die Feder 23 drückt dann das Schaltglied 15 und mit diesem den Auslösehebel2 zurück in die Mittelstellung.

   Der Achsstummel 7 zieht die Schiene 9 in die Ausgangsstellung, und die Feder 28 drückt die Schiene gegen den Anschlag 29, nachdem die Schaltnase 18 die Anschlagfläche 16 freigegeben hat. 



   Wird der Schieber 35 in Richtung des Pfeiles A (Fig. 4) verschoben, während sich der Hebel 2 in Auslösestellung befindet, so legt sich die Blattfeder 34 mit einer Aussenkante gegen den Stift 42 und hält die Auslöseeinrichtung in Dauerlauf-Stellung fest, bis der Schieber 35 entgegen der Pfeilrichtung A wieder zurückgeschoben wird. 



   Wird der Auslösehebel 2 im Uhrzeigersinn entgegen der Pfeilrichtung B verschwenkt, so zieht der Achsstummel 7 die Schiene 9 entgegen der Pfeilrichtung C nach unten. Das Schaltglied 15 stösst mit seiner Schaltnase. 19 gegen die Anschlagfläche 17 und verschwenkt die Schiene 9 in Richtung des Pfeiles D. 



  Dadurch gibt der Anschlag 25 den Weg für den Anschlag 33 frei ; gleichzeitig schiebt sich jedoch der Anschlag 27 in die Bahn des Anschlags 33. Nach nicht ganz einer Umdrehung der Welle 30 treffen diese beiden Anschläge aufeinander. Der Anschlag 27 ist so abgeschrägt, dass der Anschlag 33 flach aufliegt. Lässt man den Auslösehebel los, so gleitet der Anschlag 27 zur Seite, und der Anschlag 33 dreht sich weiter bis zu dem dicht dahinter liegenden Anschlag 25, der wieder seine Ausgangslage eingenommen hat. Beim Verschwenken des Auslösehebels entgegen der Pfeilrichtung B kann also stets nur ein einzelnes Bild aufgenommen werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Filmaufnahmekamera mit einem Auslösehebel, der mit Hilfe zweier verschiedener, zum Auslösen dienender Betätigungswege zugleich zum Einstellen auf Einzel- oder Reihenbildaufnahmen dient, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslösehebel (2) mit einer einzigen längsverschiebbaren und verschwenkbaren Schiene (9) getriebeverbunden ist, welche zwei in Längs- und Querrichtung gegeneinander versetzte Anschläge (25, 27) trägt, die in an sich bekannter Weise je nach der Stellung der Schiene in die Bewegungsbahn eines weiteren, mit dem Kameraantrieb umlaufenden Anschlages (33) ragen oder diese freigeben, und dass je nach dem gewählten Betätigungsweg des Auslösehebels (2) die Schiene (9) in zwei verschiedenen Wegen auf einer ersten Bewegungsbahn (C),
    anschliessend in bei beiden Betätigungswegen glei- <Desc/Clms Page number 3> cher Richtung in einer andern, quer dazu verlaufenden Bewegungsbahn (D) bewegt wird, wodurch die mit der Schiene verbundenen Anschläge (25,27) zunächst die für die gewählte Aufnahmeart notwendige Arbeitsstellung einnehmen und sodann die Bewegungsbahn des umlaufenden Anschlags (33) freigeben.
    2. Filmaufnahmekamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslösehebel (2) einen Exzenter (7) trägt, welcher zwischen parallele Flächen (10) der Schiene (9) greift, derart, dass beim Ver- -chwenken des Hebels (2) die Schiene in Längsrichtung verschoben, ein Verschwenken der Schiene quer dazu aber nicht verhindert wird.
    3. Filmaufnahmekamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Auslösehebel (2) ein Schaltglied (15) verbunden ist, welches mindestens einen Anschlag (18, 19) trägt, der beim Verschwenken des Auslösehebels über einen bestimmten Betätigungsweg hinaus an einer Anschlagfläche (16,17) der Schiene (9) angreift und die Schiene in Auslösestellung schwenkt.
    4. Filmaufnahmekamera nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Auslösehebel (2) ein mit einem gabelförmigen Riegel (34) fest verbundener Schieber (35) geführt ist, und dass in der Kamerawand (4) ein im Bereich des Auslösehebels liegender Stift (42) befestigt ist, der bei in Ruhestellung stehendem Auslösehebel und in Sperrstellung befindlichem Schieber von dem gabelförmigen Ende des Riegels umfasst wird, und an dem bei in Auslösestellung für Reihenaufnahmen stehendem Auslösehebel und in Sperrstellung befindlichem Schieber der Riegel anliegt.
    5. Filmaufnahmekamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Riegel eine sich gegen eine Fläche (36) des Auslösehebels (2) abstützende Blattfeder (34) dient,. die den Schieber (35) gegen eine Gleitfläche (37) des Auslösehebels zieht, und dass das eine Ende der Feder als Rastglied (38) ausgebildet ist und bei in Lösestellung befindlichem Schieber in einer entsprechenden Ausnehmung (39) des Auslösehebels liegt.
AT550961A 1960-07-29 1961-07-17 Filmaufnahmekamera AT233390B (de)

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DE233390X 1960-07-29

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ID=5885852

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