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zu seiner Bewegung dienenden Vorrichtungen in verschiedenen Stellungen dar, u. zw. von oben gesehen, während Fig. 9 und 10 eine Vorderansicht und Rückansicht dieses Fächerringes geben. Der Antrieb des Apparates geschieht, wie üblich, durch eine Kurbel 1, dite sich in Fig. 1 und 2 in Ruhestellung befindet. An dem anderen Ende der Kurbeiachse 3 ist der zweiarmige Hebel 3 befestigt, der in Fig. 2 und 3 ebenfalls in Ruhestellung gezeichnet ist. Wird die Kurbel gedreht, was entgegesetzt zu der Richtung des Uhrzeigers erfolgt, so wird hiedurch einerseits die an dem vorderen Ende des Hebels 3 bei 4 befindliche Schubstango 5 vorbewegt, die die Bewegung des Fächerringes bewirkt.
Andererseits gleitet das entgegengesetzte Ende des Hebels 3 oder ein daran angebrachter Stift 6 auf dem unteren Schenkel eines zweiarmigen Winkelhebels 7, 8 und druck diesen nach unten.
Das andere Ende dieses Hebels trägt eine durch eine Feder 9 nach oben gedrückte Schaltklinke 10, durch die das Zahnrad 11 geschaltet wird, vermittels dessen die Bewegung des Papierstreifens über die beiden Walzen und 13 in bekannter Weise erfolgt.
In Fig. 4 ist die Stellung der wichtigsten Teile der beschriebenen Anordnung nach Verlauf einer Vierteldrehung der Kurbel gezeichnet. Wird die Kurbel weitergedreht, so
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arm 7 wieder in die Höhe und kommt nach einer halben Drehung der Kurbel wieder zur Hure. Bei weiterer Drehung der Kurbel wird, abgesehen von der Bewegung des Fächer- ringes, von der nachher noch die Rede sein wird, kurz vor Erreichung der Ruhelage von dem Stifte 4 noch das überstehende Ende 15 eines zweiarmigen Hebels 16, 17 nach hinten gedrückt. Hiedurch wird das andere Ende dieses Hebels angehoben, das sonst durch die Feder 18 nach unten gedrückt gehalten wird.
Der Haken 19 gibt alsdann die Schublade 20, 21 frei und die Feder 22, die an deren hinterem Ende angeordnet ist, wirft die Schublade etwas nach aussen, während gleichzeitig ein Glockensignal auf bekannte Weise anzeigt, dass die Kasse zur Entnahme von Wechselgeld geöffnet ist. Nach etwa stattgefundener Herausnahme von Geld wird die Schublade wieder eingerückt, wobei der Hebel 16, 17 wieder einschnappt und das Glockensignal abermals ertönt.
Was nunmehr die Einrichtung des Fächerringes anbetrifft, so wird dieser, wie bereits
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andererseits bei, 23 an den Kniehebel 24, 25 an. Dieser Kniehebel ist einerseits um die Achse des Fächerringes beweglich und trägt andererseits an seinem freien Ende einen Stift 26, auf dem die Schaltklinke 27 befestigt ist, die durch eine Feder 28 gegen den Facherring angedrückt wird und aussen noch einen Ansatz 29 besitzt, welcher so angeordnet ist, dass zwischen ihm und dem Fächerringe noch ein Zwischenraum verbleibt.
Weiter ist an der hinteren Seite des Fächerringes, der Einwurfsöffnung 30 gerade gegenüber, ein Stift. 3. ? angebracht, an dem ein zweiarmiger Hebel 32, 33 beweglich ist. Die
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ist zugespitzt und steht, wenn 33 angedrückt ist, etwas vom Fächerringe ab, jedoch nur so weit. dass der Ansatz 29 der Schaltklinke 27 darüber hinweggreifen kann.
Der Fächcrrihg trugt an seinem äusseren Rande einen ringsherum laufenden äusseren Hing 35, der so angeordnet ist, dass die Schaltklinke 27 in an diesem Ringe befindliche Einschnitte eingreifen und der Hebel 32 beim Andrücken sich unterhalb des Ringes an den eigentlichen Fächen'ing dicht anlegen kann.
Die Zahl der Einschnitte in dem Fächerringe 35 richtet sich nach der Zahl der Fächer, deren hier sieben gezeichnet sind. Der Fächerring ist auf der Platte 36 drehbar, die mittels beiderseitig befindlicher Vorsprünge in dem Apparate befestigt wird. Im Innern
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hineinbt'fördert wird.
Die Bewegung des Fächerringes erfolgt nun in nachstehender Art und Weise. In der Ruhestellung (Fig. 5) greift die Schaltklinke 27 in den unmittelbar hinter der Öffnung 37 befindlichen Ausschnitt des Fächerringes ein. Der Kniehebel 24, 25 befindet sich in seiner am weitesten zurückgeschobenen Stellung. Der Hebel 32, 33 hält den Fächerring fest. Wird nun die Kurbel gedreht, so wird zunächst die Klinke 27 vorwärts bewegt und demgemäss'
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liche linken auf dem Ringe. 35 gleitet. Diese Bewegung des Fächerringes dauert an, * bis der Haken 55 an dem nächsten Ausschnitte des Ringes 35 angekommen ist. Alsdann
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Fig. 9 und 10 entsprochen der Stellung in Fig. 6.
Die'Arbeitsweise des Apparates ist nun folgende :
Zunächst wird durch die Öffnung 30 die zu leistende Zahlung eingeworfen und der entsprechende Betrag auf dem über die Rollen 1. 2 und 13 laufenden Papiere bei 38 notiert.
Im übrigen ist die Papierfläche durch eine Glasplatte 39 abgedeckt, die eine Überwachung der zuletzt geschehenen Eintragungen ermöglicht. Indem nunmehr die Kurbel 1 in Bewegung gesetzt wird, wird zunächst durch Niederdrücken des Hebels 7 das Papier so weit verschoben, dass. die Aufzeichnung unter die Glasplatte 39 gerät und somit nicht mehr ver- ändert werden kann. Zugleich werden die mit dem Fächerringe verbundenen Teile des Apparates aus der Stellung Fig. 5 in die Stellung Fig. 6 gebracht. Beim Weiterdrehen wird eine Stellung nach Fig. 7 des Apparates erreicht, worauf entsprechend Fig, 8 die Weiterbewegung des Fächerringes um eine Abteilung erfolgt und somit der Geldeinwurf 30 mit einer neuen Abteilung des Ringes in Verbindung tritt.
Gleichzeitig wird durch Drehen von 16 der Haken 19 angehoben und bei gleichzeitigem Ertönen der Klingel durch die Feder 22 die Schublade geöffnet. Nachdem die Kurbel nunmehr wieder in die Ruhestellung gelangt ist, wird durch Wiedereindrücken der Schublade alles zur Aufnahme weiterer Zahlungen vorbereitet. Jede Zahlung bleibt zur besseren Kontrolle so lange sichtbar, bis sie nach vollständiger Umdrehung des Fächerringes durch die Öffnung 37 in das Innere des Apparates gelangt ist. Ein BIechtrichter 40 dient hier dazu, um das Hinabfallen des Geldos zu regeln.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kontrollkasse mit Schreibstreifen und einem zur Aufnahme, Schaustellung und Beförderung der Beträge in die Geldschublade dienenden Fächerringe, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Umdrehung der Kurbel (1), die stets in demselben Sinne gedreht wird, mittels eines auf deren Achse angebrachten zweiarmigen Hebels (3), durch eine an dessen einem Ende (4) angreifende Schubstange (5) der Fächerring und durch sein anderes Ende (6) das zur Weiterbewegung des Papierbandes dienende Schaltwerk (7, 8, 10, 11), sowie die
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