AT204388B - Objektivverschluß mit hin- und herschwingenden Lamellen - Google Patents

Objektivverschluß mit hin- und herschwingenden Lamellen

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AT204388B
AT204388B AT828857A AT828857A AT204388B AT 204388 B AT204388 B AT 204388B AT 828857 A AT828857 A AT 828857A AT 828857 A AT828857 A AT 828857A AT 204388 B AT204388 B AT 204388B
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lamellae
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rings
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Objektivversehluss   mit hin-utid herschwingenden Lamellen 
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 mit   hin-und herschwingenden   Lamellen und zwei den Bewegungsablauf der Lamellen steuernden Sektorenringen. 



   Es wurden   Zentralverschlüsse   mit   hin-und her-   schwingenden Lamellen vorgeschlagen, deren Lamellen auf zwei Sektorringen, die zur Bewegung der Lamellen dienen, angeordnet sind. Beim Spannen dieser Verschlüsse werden die   Sektormnge ent-   gegen ihrer Ablaufrichtung so bewegt, dass sich die Lamellen während dies Spannvorganges nicht öffnen. 



   Demgegenüber zeichnet sich der erfindungsgemässe Zentralverschluss besonders dadurch aus, dass die beim   Verschlussablauf   gleichsinnig, aber zeit-   lich verschieden   und schrittweise bewegten Sektorringe über eine nur in Ablaufrichtung wirksame Mitnehmerkupplung mit eine Treiber verbunden sind, und zwar so, dass sie beim   Spannen des Trei-   bers zusammen mit den Lamellen in Ruhe bleiben. 
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 vortgese-wer, kes ist. Ein solches   Schrittsehaltwerik   kann aus einem Treiber bestehen, das mit einer während des Verschlussablaufs in einer Leitkurve geführten Klinke   drehbar verbunden und im Verschlussge-   häuse geführt ist. Auf den Sektornngen können Zähne angeordnet sein, in die das Ende der Klinke zum Zwecke des Antriebs eingreift.

   Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung sind Rastfedern vorgesehen,. die zur Sicherung der Ruhelage in an den Sektorringen angeordnete Rasten einfallen. 



   Der besondere Vorteil der   erfindungsgemässen   Vorrichtung besteht darin, dass die Sektorringe und das Lamellensystem nach Ablauf des Verschlusses sich bereits wieder in der Lage befindet, in der der nächste Versclussablauf beginnt. Dadurch ist die Gefahr beseitigt, dass die Lamellen beim Verschlussaufzug durch eine möglich, ungleichmässige Bewegung der   Sektorringen   sich teilweise öffnen könnten und dadurch eine Fehlbelichtung verursacht   würde.   Ausserdem wird die   Au'fnaihmebereitsehaft   des Verschlusses erhöht, da nicht mehr der ganze   Verschlussmecbanismus, sondern   nur der Treiber selbst beim Aufziehen des Verschlusses bewegt werden muss. 



   Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden an Hand beiliegender Zeichnung, au der ein   Ausfühmmgsbeispiel   des   erfindungsgemässen   Gegenstandes dargestellt ist, erläutert. 



   Im   Verschlussgehäuse !   sind die Sektorringe 2 und 3 drehbar gelagert. Die Lamellen 4, von denen auf der Zeichnung nur eine dargestellt ist, sind auf dem Ring 3 um die Achsen 3a drehbar und'auf dem Ring 2'durch die   Stiftschlitzverbindungen   2a, 4a drehbar und verschiebbar gelagert. Bei einer Drehung des inneren Ringes 3 in Pfeilrichtung werden infolge dieser Anordnung die Lamellen 4 so bewegt, dass der   Verschluss   sich öffnet ; eine nachfolgende, ebenfalls in Pfeilrichtung erfolgende Drehung des   äusseren Ringes   2 bewinkt die darauffolgende Schliessbewegung der Lamellen 4.

   Wenn die Lamellen 4 sich nach erfolgtem   VerscMussablauf   wieder geschlossen haben, befinden sich die Sektorringe 2,3 und die Lamellen 4 in derselben relativen Stellung zueinander wie zu Beginn des Verschlussalblaufes, so dass ein weiterer Verschlussablauf sofort beginnen könnte. Die beiden gleichsinnig, aber zeitlich verschieden bewegten Sektorringe 2,3 führen also während eines jeden   Verschlussablaufs   sich wiederholende Bewegungsschritte aus, derart, dass das aus Sektorringen 2,3 und Lamellen 4 gebildete System erst nach einer Vielzahl von Verschlussbetätigungen seine Ausgangslage erneut durchläuft. 
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 zugewandten Seiten der Oberflächen Zähne 2b, 3b angeordnet. Die Zähne 3b haben voneinander gleichen Abstand, der durch die zur Verschlussöffnung nötige Vorschubbewegung des Sektorringes 3 bestimmt wird.

   Ebenso haben die Zäbne   2b unter-   einander gleichen Abstand. Dieser wird durch die zum Schliessen der Lamellen 4 nötige   Vorschubbe-   wegung des Ringes 2 bestimmt. Am   Innenumfang   des Ringes 2 und am   Aussenumfang.   des Ringes 3 sind ausserdem noch Rasten in Form von Kerben 2c, 3c angebracht. Die Abstände der Kerben 2c untereinander sind gleich denen der Zähne 2b und die Abstände der Kerben 3c untereinander sind gleich dienen der Zähne 3b.   Am Verschlussgehäuse   1 sind zwei Rastfedern 5 und 6 angeordnet, von denendieRastfeder5beiabgelaufenemVerschluss 'in eine der Kerben 3c und die Feder 6 in eine der Kerben 2c zur Sicherung der Ruhelage einrastet. 

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   Der   Verscblusstreiber   ist beispielsweise als Stein 7 in einer Kulisse 8, die am Verschlussgehäuse   1   angeordnet ist, geführt. Es steht über einen Spannring 7b unter der Wirkung der Feder 9, die am Spannhebel 7c angreift und deren eines Ende ebenfalls am   Gehäuse     1.   befestigt ist. Zum Spannen des Verschlusses wird der Stein 7 in die auf der Zeichnung dargestellte Stellung am rechten Ende der Kulisse 8 gebracht. Dabei wird die Feder 9 ge-   spann :.   Der   Auslösehebel   10 verhindert ein vor-   zeitiges   Ablaufen des Verschlussmechanismus. Am Spannring 7b befindet sich ausserdem ein Hebel 7a mit einem Zahnsegment, das die Verbindung mit einem an sich bekannten, in der Zeichnung nicht dargestellten Zeithemmwerk herstellt. 



   Zur Übertragung der im Stein 7 gespeicherten Antriebsenergie auf die Sektorringe 2,3 dient eine Klinke   11,   deren eines Ende mittels eines Stiftes   11 a   in einer Kurve 12 geführt wird. Die Kurve 12 kann am Verschlussgehäuse angeordnet sein. 



  Das andere Ende   11c   der Klinke 11 steht über den Stein 7 hinaus und kann in die Zähne   3b,   2b eingreifen. Durch die Achse 11b ist die Klinke 11 am Stein 7 drehbar befestigt. 



   Ist der Verschluss gespannt, vgl. beiliegende Zeichnung, so befindet sich der Stein 7 am rechten Ende der Kulisse 8 und das eine Ende der Klinke 11 am rechten Ende der Kurve 12. Wird der Auslösehebel 10 aus dem Ablaufweg von Stein 7 entfernt, so bewegt sich dieser unter der Wirkung der Feder 9 in Pfeilrichtung. Dabei stösst das Ende   11c   der Klinke 11 auf einen der Zähne 3b und nimmt den Sektorring 3 in Pfeilrichtung mit. Im Augenblick der Mitnahme springt die Rastfeder 5 aus ihrer Kerbe 3c und rastet, nach Fortbewegung des Ringes 3 um eine Kerbe, in die nächste der Ker- 
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 Stillstand gebracht wird. 



   Noch vor Erreichen dieser Ruhestellung wird die Klinke 11 über ihren Stift   11a   durch die Leitkurve 12 vom Sektorring 3 abgehoben, so dass der Sektorring 3 unter Wirkung seiner kinetischen Energie in seine Ruhestellung läuft. Dieser Bewegungsablauf des Sektorringes 3 verursacht die öffnung der Lamellen 4. 



   Die   Leitku1JVe   12 ist so ausgebildet, dass die Klin-   ke 11   zeitweise weder mit dem Sektorring 3 noch mit dem Sektorring 2 in Eingriff steht. In dieser Phase des Verschlussablaufes kann das in der Zeichnung nicht   dargestellte'Zeithemmwerk   zur Ver-   wl, rklichung   der gewünschten Verschlusszeiten, z. 



  B. über den Hebel 7 a, eingeschaltet werden. Durch das Zeithemmwerk kann beispielsweise eine Bewe-   gungshemmung   von Stein 7 erfolgen. 



   Nach Ablauf des Zeithemmwerks wird die Klinke 11 durch die   Leitkul1Ve   12 in eine der Zahnlücken des Ringes 2 gesteuert und kommt an einem der Zähne 2b zur Anlage. Dadurch wird der Sek- 
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 Diese Bewegung führt zum Schliessen der Lamellen 4. Die zum   Schliessen   erforderliche Bewegung des Sektorringes 2 entspricht ebenfalls seiner Zahnteilung und kann durch die Begrenzung der Kulisse 8 zwangsläufig beendet werden. Es ist aber auch möglich, den Stein 7 vorzeitig zum Stehen zu bringen und den Sektorring 2 durch seine eigene kinetische Energie weiterlaufen zu lassen, bis die Rastfeder 6 in die nächste der Kerben 2c einfällt und ihn dadurch zum Stillstand bringt und in der Ruhelage sichert. 



   Beim Aufziehen des Verschlusses wird der Stein 7 entgegen der Pfeilrichtung   zurückbewegt.   Um ein ungehindertes Passieren der Klinke 11 an den Zähnen 3b des Sektorringes 3 zu gewährleisten, kann die Leitkurve 12 in auf der Zeichnung nicht dargestellter Weise auf einer gegenüber dem Gehäuse 1 schwenkbar angeordneten Platte angebracht sein die beim Aufziehen des Verschlusses beispielsweise geschwenkt wird. 



   Eine weitere, in den Zeichnungen nicht dargestellte   Ausführungsform   besteht darin, an Stelle eines Schrittschaltwerkes für beide Sektorringe 2,3 je ein Schrittschaltwerk für jeden Sektorring zu verwenden. Die beiden Schrittschaltwerke können durch ein   Zeithemmwerk   miteinander gekuppelt sein. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1.   Objektivverschluss   mit hin-und herschwingenden Lamellen und zwei den Bewegungsablauf der Lamellen steuernden Sektorringen, dadurch gekennzeichnet, dass die beim   Verschlussablauf   gleichsinnig, aber zeitlich verschieden und schrittweise bewegten Sektorringe (2,3) über eine nur in Ablaufrichtung wirksame Mitnehmerkupplung mit einem Treiber   (7)   verbunden sind.

Claims (1)

  1. 2. Objektivverschluss nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der zur zeitlich verschiedenen, schrittweisen Bewegung der Sektorringe (2, 3) Schrittschaltwerke vorgesehen sind, wobei die nur in einer Richtung wirksame Mitnehmerkupplung Bestandteil eines Schrittschaltwerkes ist.
    3. Objektiwerschluss nach Anspruch l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schrittschaltwerk durch einen Treiber (7) gebildet wird, das mit einer während des Verschlussablaufes in einer Leitkurve (12) geführten Klinke (11) drehbar verbunden und im Verschlussgehäuse (1) geführt ist.
    4. Objektiv, verschluss nach Anspruch l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Sektorringen (2, 3) Zähne (2b, 3b) angeordnet sind, in die das Ende der Klinke (11) zum Zwecke ihres Antriebes eingreift.
    5. Objektiwerschluss nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Rastfeder (5,6) vorgesehen sind, die zur Sicherung der Ruhelage in an den Serktorringen (2,3) angeordneten Rasten (2c, 3c) einfallen.
AT828857A 1957-12-23 1957-12-23 Objektivverschluß mit hin- und herschwingenden Lamellen AT204388B (de)

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