DE28858C - Maschine zum Entkletten der Wolle nach dem durch Patent Nr. 21582 geschützten Verfahren - Google Patents
Maschine zum Entkletten der Wolle nach dem durch Patent Nr. 21582 geschützten VerfahrenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01B—MECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
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- D01B3/02—De-burring machines or apparatus
Landscapes
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- Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 76: Spinnerei.
Fig. ι und 2 sind die beiden Seitenansichten der Maschine, Fig. 3 stellt dieselbe im Grundrifs
und Fig. 4 im Querschnitt nach 1-2, Fig. 1, dar; Fig. 5 zeigt einen Längenschnitt der Maschine
nach 3-4, Fig. 3, und Fig. 6 eine Theilansicht und einen Querschnitt der den Umfang
der Hauptstachelwalze bildenden Hechelstäbe.
Die im Gestell A gelagerte Klettenwalze D ist in Fig. 4 im Längenschnitt und in Fig. 5 im
Querschnitt veranschaulicht. Die hohlen Zapfen α a
sind an die Seitenscheiben dd gegossen, und sind auf den letzteren die gezahnten Stäbe b
sicher montirt. Die gezahnten Stäbe b sind in Fig. 6 in gröfserem Mafsstabe veranschaulicht
und im dargestellten Querschnitt aus Phosphorbronze gewalzt. An denselben sind die Zähne b1
in gleichen Abständen und passender Höhe durch in die Stäbe vorgenommene Einschnitte
angebracht. Die Stabenden P sind breiter wie der gezahnte Theil der Stäbe und haben quadratförmige
Ausschnitte, welche sich auf die an den Scheiben d d vorstehenden Rippen c symmetrisch
legen und durch den breiteren Endtheil P die Stäbe auf gleichen Abstand von einander halten.
In dieser Stellung sind die Stäbe durch ein aufgezogenes Kupferband P fest mit den Seitenscheiben
vereinigt, und bildet sich durch den eigenthümlichen Querschnitt der Stäbe zwischen
je zwei derselben ein sich gegen das Centrum erweiternder Raum, was für das Ausspülen der
entkletteten Wolle ein Vortheil ist. In die äufseren Ränder der Seitenscheiben dd sind
Zahnkränze für den Antrieb gefräst. Die Vorrichtungen für denselben, sowie die Anordnung
des Zuführtuches B, der Speisewalzen C, der Vorrichtung für die Hin- und Herbewegung der
Wasserleitung./?i?2, der Abstreichbürsten Fundll
und für den Antrieb dieser sämmtlichen Theile in der Richtung ihrer entsprechenden Pfeile sind
aus der Zeichnung ersichtlich.
Oberhalb der Zuführwalzen CC1C2 C3, Fig. 5,
sind in radial stehenden Böckchen die Arbeitswalzen XX1 gelagert. Dieselben sind auf dem
Umfange mit Häkchen versehen und rotiren sehr langsam dicht gegen die Klettenwalze D
in entgegengesetzter Richtung zu derselben. Ein an der Leitung R 2 hervorragendes Rohr r ergiefst
seine Wasserstrahlen zwischen die beiden Walzen.
Dieselben functioniren nun wie folgt: Sobald die bereits durch das über die letzte Zuführwalze
angebrachte Rohr r2 genetzte Wolle durch die Drehung der Klettenwalze bis unter die
erste Arbeitswalze X gebracht ist, hakt sich die die Kletten umwickelnde Wolle in die Häkchen
derselben, und werden die Knäule dadurch auf der durchgehenden Klettenwalze so lange zurückgehalten,
bis die Häkchen der Arbeitswalze sich in die Richtung des Wasserstrahles stellen.
Während dieser Zeit hat nun das Wasser die Wollfasern von den Kletten abgewaschen und
zwischen die Zähne der Arbeitswalze gedrückt. Sollte die Klette nach diesem ersten Vorgange
nicht gänzlich von den Fasern befreit sein, so
wird die vollständige Reinigung von der zweiten Arbeitswalze XJ bewirkt. Dieselbe wirkt genau
wie die erste, nur mit dem Unterschiede, dafs das Knäuel derselben die früher nach unten
gekehrte Seite aussetzt, so dafs also, selbst wenn in einem solchen Knäuel zwei Kletten auf einander
liegen, die Wirkung eine vollständige ist, indem es von allen Seiten bearbeitet wird. Die
nun so von der Wolle getrennte Klette unterliegt noch der weiteren Wirkung der Klettenwalze
wie früher.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Maschine zum Entkletten der Wolle nach dem durch Patent No. 21582 geschützten Verfahren, bei welcher die Kletten walze (D) mit Arbeitswalzen (X X'J ausgerüstet ist, deren Zähnchen so gestellt sind, dafs die von ihnen aufgenommene Wolle nach Ablösung der Kletten mittelst eines von aufsen wirkenden Wasserstrahles auf die Klettenwalze zurückgeworfen wird.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE28858C true DE28858C (de) |
Family
ID=305079
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT28858D Active DE28858C (de) | Maschine zum Entkletten der Wolle nach dem durch Patent Nr. 21582 geschützten Verfahren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE28858C (de) |
-
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