DE28699C - Fadenvorleger und -Halter für Zierstich-Nähmaschinen - Google Patents

Fadenvorleger und -Halter für Zierstich-Nähmaschinen

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DE28699C
DE28699C DENDAT28699D DE28699DA DE28699C DE 28699 C DE28699 C DE 28699C DE NDAT28699 D DENDAT28699 D DE NDAT28699D DE 28699D A DE28699D A DE 28699DA DE 28699 C DE28699 C DE 28699C
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J. GUTMANN in Berlin C, Alexanderstr. 1
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C7/00Special-purpose or automatic embroidering machines
    • D05C7/08Special-purpose or automatic embroidering machines for attaching cords, tapes, bands, or the like
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2303/00Applied objects or articles
    • D05D2303/08Cordage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S2: Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. December 1883 ab. Längste Dauer: 29. November i8gi.
In der Patentschrift No. 1852 befindet sich ein Fadenvorleger B, welcher mit seinem Hakenende von der einen, mit einem Oehr versehenen Nadel zur anderen, einer Hakennadel, während jedes Stiches hin- und herschwingt und dabei den Faden von der ersteren Nadel hinter die Hakennadel legt, damit der Faden in den von der letzteren gebildeten Tambonrirstich mit eingenäht wird, wie in■ Fig. 1 genannter Patentschrift zu sehen ist. In Fig. 7 dieser Patentschrift ist ein anderer Fall zu erkennen, in dem der Vorleger mit einem Oehr am Ende einen besonderen Faden von einer Nadel zur anderen hin- und herlegt und so oben auf dem Stoff ein Fadenzickzack von den beiden gleichzeitig entstehenden Nähstichen festgenäht wird.
Auch wenn,. wie in der Patentschrift No. 9629 dargestellt ist, die Maschine mit zwei Hakennadeln arbeitet, oder wenn in einer Nähmaschine zwei Oehrnadeln, jede mit einem Faden für sich, zur Verwendung kommen, für welche ein Schiffchen unter der Stichplatte hin- und herfährt, oder ein anderes System die Stichbildung besorgt, kann der Fadenvorleger in letzt bezeichneter Weise ein Fadenzickzack auf dem Stoff in die Nähstiche einfügen. Näht man mit vorgelegtem Faden an Stoffkanten derart entlang, dafs die eine Nadel in den Stoff, die andere daneben sticht, so kann man mittelst der Vorlegervorrichtung und der zweinadligen Maschine auch überwendlich oder Knopflochstich nähen, ohne dafs, wie zu dem Zweck seither geschah, die Nadelstange gedreht wird.
Wegen dieser ausgiebigen Anwendbarkeit des Vorlegers ist es von Wichtigkeit, die Bewegungsvorrichtüng für ihn so zu machen, dafs sie mögr liehst exact wirkt, und in der vorliegenden Zeichnung ist ein neuer Mechanismus dafür dargestellt.
Der Fadenvorleger b sitzt fest an einem Zahnrad a, welches um die runde Nadelstange drehbar ist. Dieses Zahnrad greift in eine Zahnstange c, die in dem seitlich an dem Maschinenkopf angeschraubten Hohlprisma d geführt ist. Das Rad α hat oben eine eingedrehte Nuth, und in diese fafst ein gegabeltes Winkelstück e, welches gleichfalls an dem Nähmaschinenkopf festgeschraubt ist und das Rad α so in seiner Lage festhält, dafs es von der Bewegung der Nadelstange ganz unabhängig ist.
Das Zahnrad α kann auch dadurch gehalten werden, dafs es mit einer Nabenbüchse in das Nadelstangenlager ν des Nähmaschinenkopfes mit eingelagert ist, Fig. 6.
Auf der hinter dem Maschinenkopf liegenden Welle f sitzt eine unrunde Scheibe g. Auf deren Rand läuft eine Rolle i am Winkelhebel k, welcher auf dem Zapfen / schwingen kann, und eine Feder h an demselben Arm mit der Rolle i prefst letztere immer gegen die unrunde Scheibe, Fig. 4, an. Der Kraftschlufs der Feder h kann auch durch eine geschlossene Curve in der Scheibe £·', Fig. 5 und 8, in Paarschlufs umgewandelt werden.
Der zweite Arm des Winkelhebels k führt in einem Schlitz einen Stein m, Fig. 3 und 4, und
dieser ist drehbar auf dem Hals der Schraube η und durch diese fest mit der Zahnstange c verbunden. Dreht sich mit der Welle f die unrunde Scheibe g bezw. die Curvenscheibe gl, so schwingt der Hebel k und schiebt dabei die Zahnstange hin und her. Diese dreht das Rad a um die Nadelstange auch hin und her und damit bewegt sich der Federvorleger b in der gleichen, für ihn .erforderlichen Weise.
In Fig. 5 und 8 sieht man, wie derselbe Zweck dadurch erreicht wird, dafs man den ■ langen Arm des Winkelhebels k zum Segment eines konischen Rades ausgebildet hat und dieses direct in das jetzt gleichfalls konische Rad α eingreifen läfst.
Damit der hinter die zweite Nadel vom Vorleger gebrachte Faden, während der Vorleger zurückschlägt, von dieser Nadel auch erfafst wird, wurde seither die zweite Nadel länger gemacht als die erste. Beide Nadeln machten dazu eine kleine Bewegung abwärts, die zweite erfafste den ihr hinterlegten Faden, und beide JNTadem standen dann kurze Zeit still, während welcher Zeit der Vorleger unter der ersten Nadel hin zurückschwingt, und dann erst fuhren die Nadeln in den Stoff.
Die ungleiche Länge der Nadeln und die zuckende Bewegung der Nadelstange sind in vieler Hinsicht unangenehm, und diese beiden bisherigen Nothwendigkeiten werden durch folgende Vorrichtungen unnöthig gemacht:
Vor der Nadelstange ist, senkrecht prismatisch geführt, der Schieber o, Fig. 5 und 8, bewegbar. Diesen Schieber drückt die Feder p immer nieder, und unten trägt der Schieber den schon bekannten Drücker, welcher mit einer um die Hakennadel fassenden Hülse zum Tamboürirstich die auf den Stoff gelegte Fadenschlinge festhält, damit die Hakennadel durch diese in die Höhe fahren kann. An dem seitlichen, senkrecht nidergehenden Arm q dieses Hülsendrückers ist jetzt auf dem Hals zweier Schräubchen, in seinem Schlitz prismatisch senkrecht geführt, ein Schieber r angebracht, der in eine Spitze dicht neben der zweiten Nadel endigt. Die zuckende Bewegung, welche die jetzt gleich langen Nadeln nicht mehr machen, ist nun auf den Schieber ο übertragen. Die unrunde Scheibe ί auf der Welle / wirkt auf den Hebel t und dieser hebt den Schieber 0, Fig. 8. In dessen höchster Lage hängt auch der Schieber r auf dem oberen der ihn haltenden Schräubchen, Fig. 6, und die Vorlegerendigung kann unter seiner Spitze herfahren. Geht der Vorleger aber zurück, so ν senkt sich unter der Einwirkung der unrunden Scheibe ί der Schieber 0 mit dem Schieber r etwas, die Spitze des letzteren setzt sich dabei auf den Stoff auf und hält jetzt den vorgelegten Faden fest, bis die Nadelspitzen in den Stoff eingedrungen sind, Fig. 9. Dann hebt die Scheibe ί die Schiebercombination 0 r wieder ein wenig an, die Spitze des Fadenhalterschiebers giebt jetzt den vorgelegten Faden frei und dieser wird angezogen, weil der Vorleger inzwischen schon die Bewegung für die nächste Vorlegung begonnen hat. Die Nadeln bilden den Stich, während sich der Schieber ο mit dem Hülsendrücker q wieder gesenkt hat. Der lange Schlitz im Schieber?· hindert die Senkung des Hülsendrückers nicht. Endlich werden beim Hochgehen der Nadeln die Schieber 0 und r auch wieder aufgehoben und der Stoff wird für den Transporteur frei.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Der Mechanismus zum Bewegen des Fadenvorlegers , bestehend aus der unrunden Scheibe g bezw. Curvenscheibe g\ dem Winkelhebel k mit der Rolle i und dem Stein m in seinem Schlitz, der Zahnstange c und dem den Vorleger tragenden Zahnrad a, welches sich um die Nadelstange dreht.
    z. Derselbe Mechanismus mit der Abweichung, dafs das eine Ende des Winkelhebels k zu einem in das Rad α eingreifenden Zahnsegment ausgebildet ist. '
    3. Der Fadenhalter r, der den vorgelegten Faden hält, um die eine Nadel in die von ihm gehaltene Schlinge eintreten zu lassen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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