DE1108052B - Stoffvorschub-Zusatzapparat fuer Naehmaschinen - Google Patents
Stoffvorschub-Zusatzapparat fuer NaehmaschinenInfo
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- D05B27/02—Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Nähmaschinen und insbesondere auf Zusatzapparate für Nähmaschinen
der Art der sogenannten Stofftragarmmaschinen, bei welchen der Stoffträger der Nähmaschine die Form
eines mit freiem Ende versehenen Armes hat, auf welchem rohr- oder schlauchförmige Gegenstände
aufgenommen werden können.
Stofftragarmnähmaschinen sind gewöhnlich mit Stoffvorschubeinrichtungen versehen, welche dahin
arbeiten, ein Arbeitsstück quer zum Stofftragarm zu bewegen. Die Mehrzahl der an einer Stofftragarmnähmaschine
durchzuführenden Nähvorgänge enthält das Anbringen von Stichen an einem vorher gebildeten
schlauchförmigen Gegenstand, und zu diesem Zweck ist ein Vorschub quer zum Arm wesentlich. Ein
weiterer Stichbildevorgang, der jedoch innerhalb der Arbeitsmöglichkeiten einer Stofftragarmnähmaschine
liegt, enthält die Herstellung eines schlauchförmigen Gegenstandes aus einem flachen Arbeitsstück. Obgleich
auf einer Stofftragarmmaschine Schläuche mit einem quer zum Arm verlaufenden Vorschub gebildet
werden können, ist ein solcher Arbeitsvorgang ermüdend und erfordert, selbst bei Verwendung von
besonderen Stoffträgern od. dgl., sehr viel Handhabung des Arbeitsstückes.
Ein Zweck der Erfindung besteht darin, eine Stofftragarmnähmaschme
mit einer bestimmungsgemäß vorgesehenen, quer zum Arm verlaufenden Vorschubeinrichtung
für das Nähen von schlauchförmigen Gegenständen aus flachen Arbeitsstücken anzupassen.
Es ist zwar schon eine Stofftragarmnähmaschine bekanntgeworden, bei der der Stoffschieber sowohl für
Vorschub quer zum Stofftragarm als auch für Vorschub in Richtung des Stofftragarms umgestellt
werden kann, doch ist diese Anordnung nur in Verbindung mit einer Spezialmasehine möglich.
Die Erfindung ermöglicht das Nähen eines Schlauches auf einer Stofftragarmnähmaschine vermittels
eines Nähmaschinen-Zusatzapparates derjenigen Art, der eine obere Vorschubeinrichtung aufweist.
Ein Zweck der Erfindung besteht darin, einen Nähmaschinen-Zusatzapparat
zu schaffen, der eine obere Vorschubeinrichtung mit Mitteln zum Befestigen des Apparates an einer Stofftragarmnähmasehine aufweist,
um ein Arbeitsstück auf dem Stofftragarm gegen den Maschinenarmständer, d. h. etwa weg von
dem freien Ende des Stofftragarmes vorzuführen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise zur Darstellung gebracht.
Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht einer Nähmaschine, an welcher ein Zusatzapparat gemäß der Erfindung
angebracht ist;
Stoffvorschub-Zusatzapparat
für Nähmaschinen
für Nähmaschinen
Anmelder:
The Singer Manufacturing Company,
Elizabeth, RJ. (V. St. A.)
Elizabeth, RJ. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. E. Wiegand, München 15,
und Dipl.-Ing. W. Niemann,
Hamburg 1, Ballindamm 26, Patentanwälte
Hamburg 1, Ballindamm 26, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 15. Juli 1957
V. St. v. Amerika vom 15. Juli 1957
Max Leon Waterman, Fairfield, Conn. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 2 zeigt eine Stirnansicht von links eines Teiles der Nähmaschine und des Zusatzapparates der Fig. 1
in verkleinertem Maßstab;
Fig. 3 zeigt in vergrößertem Maßstab eine Draufsicht
des Zusatzapparates;
Fig. 4 zeigt in vergrößertem Maßstab eine Seitenansicht von links der den Zusatzapparat befestigenden
Mittel.
Wie in der Zeichnung dargestellt ist, deutet 11 allgemein eine Nähmaschine an, welche einen Stofftragarm
12 hat, der schlauchförmige Gegenstände aufnehmen kann. Die Nadelstange 13 ist für Hin- und
Herbewegung in ihrer Längsachse in dem Maschinenkopf 14 gelagert. An dem unteren Ende der Nadelstange
13 ist eine Nadelklemme 15 befestigt, welche eine Nadel 16 aufnimmt, die in ihr vermittels einer
Nadelklemmschraube 17 befestigt ist.
Weiterhin ist in dem Maschinenarm für Längsbewegung eine unter Federeinfluß stehende Drückerstange
IS gelagert, welche an ihrem unteren Ende mit
einem abgeflachten Sitz 19 versehen ist, der einen üblichen Drückerfuß aufnehmen kann. Eine Rändelschraube
20, die in die Drückerstange 18 eingesehraubt ist, dient bei der üblichen Verwendung der
Maschine dazu, einen Drückerfuß an der Drückerstange festzuklemmen.
Die Nähmaschine ist mit einer üblichen Stoffvorsehubeinrichtung
(nicht dargestellt)· ausgerüstet,
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welche ein Arbeitsstück quer zum Stofftragarm vorführen kann. Bei der vorliegenden Erfindung wird
diese übliche Stoffvorschubeinrichtung der Nähmaschine nicht benutzt, und daher wird eine Vorschub-Abdeckplatte
25 auf dem Zylinderarm 12 an Stelle der üblichen Stichplatte angebracht. Die Vorschub-Abdeckplatte
ist etwas dicker als die übliche Stichplatte und macht die Stoffvorschubeinrichtung
der Nähmaschine unwirksam. Bei denjenigen Nähmaschinen, welche mit Stoffschieber-Auswerfer-Einrichtungen
ausgerüstet sind, ist die Verwendung einer Vorschub-Abdeckplatte nicht erforderlich.
Wie am besten in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, wird ein Zusatzapparat, der allgemein mit 30 bezeichnet
ist, an der Nähmaschine angebracht. Der Zusatzapparat ist ein das Arbeitsstück ausschwingender
Zusatzapparat, der mit einer von oben auf das Werkstück einwirkenden Stoff schiebereinrichtung versehen
ist.
Der Zusatzapparat 30 in seiner üblichen Form ist mit einem Klemmkeil versehen, welcher als Teil des
Gestells des Zusatzapparates angeschweißt oder sonstwie dauernd mit ihm verbunden ist und welcher unmittelbar
an dem Drückerstangensitz 19 durch die Rändelschraube 20 befestigt werden kann, um so den
Zusatzapparat auf der Drückerstange 18 in einer Lage anzuordnen, um ein Arbeitsstück in Richtung der
Längsachse des Strofftragarmes der Nähmaschine vorzuführen, d. h. um das Arbeitsstück im rechten
Winkel zu der Richtung vorzuführen, in welcher es durch die übliche vorgesehene Vorschubeinrichtung
der Nähmaschine vorgeführt werden würde, die mit einem Vorschub quer zum Stofftragarm arbeitet. Der
Zusatzapparat kann ein Werkstück quer zur Vorschubrichtung des Werkstückes ausschwingen und
kann daher bei Anordnung an einer Nähmaschine in seiner üblichen Form das Werkstück im Zickzack bewegen,
wenn es quer zum Arm vorgeführt wird.
Wie die Zeichnungen zeigen, ist der übliche Stoffdrücker von der Stoffdrückerstange der Nähmaschine
entfernt und ersetzt worden durch das Zusatzapparatgestell mit einem nach oben stehenden Flansch 31,
der zur Aufnahme von zwei Befestigungsschrauben 32 durchbohrt ist, welche den Flansch 31 an einem
Ende eines Lagerarmes 33 festlegen, der an seinem oberen Ende mit einer Ausnehmung 34 versehen ist,
welche den abgeflachten Sitz 19 der Nähmaschinen-Drückerstange 18 aufnimmt. Die Ausnehmung 34 in
dem Lagerarm 33 ist durchbohrt, um die Rändelschraube 20 aufzunehmen, durch welche der Lagerarm
33 und daher der Zusatzapparat an der Nähmaschine in einer Lage im rechten Winkel zu der
üblichen Anordnung dieser Art Zusatzapparate in einer Nähmaschine angeordnet ist.
Der Zusatzapparat 30 enthält einen Antriebshebel 35, dessen freies Ende gegabelt ist, so daß er in an
sich bekannter Weise den Schaft der Nadelklemmschraube 17 umgreift. Bei der vorliegenden Erfindung
ist ein Verlängerungsstück 36 durch eine Stellschraube 37 an der Nadelklemme 15 festgeklemmt.
Das Verlängerungsstück 36 ist mit einem Zapfen 38 versehen, der sich im rechten Winkel zum Schaft der
Nadelklemmenschraube 17 erstreckt. Wie am besten in Fig. 3 dargestellt ist, ist der Zapfen 38 zum Eingriff
mit dem gegabelten Ende des Antriebshebels 35 des Zusatzapparates angeordnet, so daß der Zusatzapparat
in üblicher Weise durch die hin- und hergehende Bewegung der Nadelstange in der neuen Stellung des
Zusatzapparates gemäß der Erfindung betätigt wird. Bei der Anordnung gemäß der Erfindung schwingt
der Stoffverschiebefuß 39 des Zusatzapparates die Arbeitsstücke quer zum Stofftragarm 12, und der
Vorschubfuß 40 der oberen Vorschubeinrichtung des Zusatzapparates führt das Arbeitsstück in Längsrichtung
entweder armaufwärts oder armabwärts des Stofftragarmes, dies hängt von der Richtung des ausgewählten
Vorschubes ab.
ίο Der Antrieb des Stoffverschiebefußes 39 und des
Vorschubfußes 40 der oberen Vorschubeinrichtung wird von den Bewegungen des Antriebshebels 35 abgeleitet.
Der Antriebshebel 35 ist an seinem freien Ende mit einem Zahn versehen, welcher in eine an
einer Trommel vorgesehene Zahnung eingreifen kann, die eine Nockenscheibe trägt, welche mit
einem Nachlaufteil zusammenarbeitet, der auf einem Schwinghebel sitzt, der an seinem anderen Ende den
Stoffverschiebefuß 39 trägt, durch den die seitlichen Ausschwingbewegungen des Werkstückes vorgenommen
werden. Der Antrieb des Vorschubfußes 40 erfolgt vermittels eines an dem Antriebshebel 35 angeordneten
Nocken, der mit einem auf einem Schwinghebel angeordneten Rollennachlaufteil zusammenarbeitet,
dessen Schwingbewegungen auf einen im Gehäuse des Zusatzapparates gelagerten zweiten
Schwinghebel übertragen werden, der an seinem vorderen Ende den Vorschubfuß 40 trägt, durch den die
Vorschubbewegungen des Werkstückes vorgenommen werden. Die Art dieses Antriebes des Stoffverschiebefußes
39 und des Vorschubfußes 40 ist an sich bekannt.
Der erste Vorteil der Ausführung und der Verbindung der Teile des Zusatzapparates liegt daher darin,
daß mit einer üblichen Stofftragarmnähmaschine, welche so ausgeführt ist, daß sie das Werkstück nur
quer zum Stofftragarm vorführt, schlauchförmige Arbeitsstücke nach der Art von Spezialmaschinen mit
Armaufwärts- oder Armabwärtsvorführung einfach durch die Verwendung eines leicht und schnell anzubringenden
Zusatzapparates hergestellt werden können.
Die Erfindung hat weiterhin den Vorteil der Geradeaus- (nicht Zickzack) Tragarmmaschinen zum Nähen
entweder von geraden Nähten bei der Herstellung von schlauchtörmigen Gegenständen oder zum Nähen
von Zickzacknähten, wobei die Zickzackstiche durch die Verwendung der Arbeitsstück-Ausschwingeinrichtung
des Zusatzapparates gebildet werden.
Wenn der Zusatzapparat an einer Zickzacknähmaschine, wie sie in der Zeichnung dargestellt ist, angewendet
wird, kann das Ausschwingen der Nadel mit dem Ausschwingen des Arbeitsstückes durch den
Zusatzapparat kombiniert werden, damit zusätzlich zu solchen Nähten, die auf einer Geradeausnähmaschine
hergestellt werden können, eine große Variation von schönen Zierstichmustern genäht werden
kann. Die kombinierte Wirkung des Ausschwingens des Werkstückes mittels des Zusatzapparates in einer
Richtung und das Ausschwingen der Nähmaschinennadel im rechten Winkel dazu schafft eine große Zahl
von Ziersticheffekten. Wenn der Zusatzapparat auf eine Zickzacknähmaschine angewendet wird, wie sie
in den Zeichnungen dargestellt ist, ist eine einige zusätzliche Abänderung des Zusatzapparates gegenüber
den bisher bekannten Zusatzapparaten notwendig. Das Stichloch 41 in dem Arbeitsstück-Verschiebefuß
des Zusatzapparates muß verbreitert werden, um so-
wohl die Bewegung des Arbeitsstück-Ausschwingfußes
bzw.- Verschiebefußes als auch die Ausschwingbewegung
der Nadel aufzunehmen. Ein Stichloch 41, wie beispielsweise das in Fig. 3 dargestellte, nimmt
die gesamte Relativbewegung der Nadel mit Bezug auf den Arbeitsstück-Ausschwingfuß auf.
Claims (3)
1. Anordnung eines an der Stoffdrückerstange
einer Nähmaschine zu befestigenden und von der Nadelstange der Nähmaschine angetriebenen Zusatzapparates
mit von oben auf das Werkstück einwirkenden zwei StoffVerschiebern, von denen
der eine im Sinne eines schrittweisen Werkstückvorschubes, der andere im Sinne einer seitlichen
Werkstückausschwingung quer zur Vorschubrichtung des ersten Stoffverschiebers wirkt, gekenn
zeichnet durch die Gestalt der Befestigungsmittel (33) und des Antriebsmittels (35) des Zusatzapparates
derart, daß derStoffverschieber(40) für den schrittweisen Werkstückvorschub des Zusatzapparates
(30) senkrecht zur Vorschubrichtung des Stoffschiebers der Nähmaschine gerichtet ist.
2. Zusatzapparat für eine Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der auf
dem Zusatzapparat getragene Antriebshebel (35) in an sich bekannter Weise sowohl Mittel zum
Antrieb der Stoffvorschubeinrichtung als auch zum Antrieb der Werkstückausschwingeinrichtung
ist.
3. Zusatzapparat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verlängerungsstück
(36) mit einem Zapfen (38) versehen ist, der sich im rechten Winkel zum Schaft der Nadelklemmenschraube
(17) erstreckt, und dieser Zapfen (38) in das gegabelte Ende des Antriebshebels (35) des Zusatzapparates eingreift.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 905 915, 858 350, 715;
Deutsche Patentschriften Nr. 905 915, 858 350, 715;
USA.-Patentschrift Nr. 2 652 015.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 609/154 5.61
Applications Claiming Priority (1)
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| US671799A US2944497A (en) | 1957-07-15 | 1957-07-15 | Work feeding attachments for sewing machines |
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| DE1108052B true DE1108052B (de) | 1961-05-31 |
Family
ID=24695935
Family Applications (1)
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| DES58832A Pending DE1108052B (de) | 1957-07-15 | 1958-07-02 | Stoffvorschub-Zusatzapparat fuer Naehmaschinen |
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