DE286643C - - Google Patents

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DE286643C
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00—Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/02—Casings
    • H01F27/04—Leading of conductors or axles through casings, e.g. for tap-changing arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Housings And Mounting Of Transformers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Drehtransformatoren, die durch Öl gekühlt werden, besteht die Schwierigkeit, daß von außen her Feuchtigkeit in das Transformatorgehäuse durch die Durchtrittsstelle der Welle durch den Deckel eindringt. Dies tritt selbst dann auf, wenn an der Durchführungsstelle gut dichtende Stopfbuchsen verwendet werden.
Um diese Übelstände zu vermeiden, wird
ίο die Durchtrittsstelle der Welle durch das Transformatorgehäuse erfindungsgemäß von einem Ölgefäß umgeben. Eine solche Anordnung ist in Fig. ι dargestellt. Darin bedeutet t den Transformator, d die in bekannter Weise mit einer Stopfbuchse s versehene Durchführungsstelle. Das ölgefäß g umgibt diese Stopfbuchse. Bei dieser Anordnung wird die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit, , soweit sie mit dem Transformator in Berührung kommt, von der ölmenge oberhalb der Stopfbuchse aufgenommen und gelöst und gelangt nicht in das Innere des Transformators.
Man kann die Anordnung konstruktiv erheblich vereinfachen, wenn man die Stopfbüchsen ganz wegläßt. Die Durchführungsstelle wird dann lediglich als Halslager für die Welle ausgebildet.
Ist der Transformator mit einem Ausdehnungsgefäß versehen, so macht man zweckmäßig die Durchtrittsstelle der Welle so weit, daß das Öl in dem Durchtrittsgefäß ungehindert den Schwankungen des ölspiegels im Ausdehnungsgefäß folgen kann. Diese Anordnung ist in Fig. 2 veranschaulicht. Hier ist die Durchtrittsstelle der Welle durch das Transformatorgehäuse so weit gehalten, daß das öl im Durchtrittsgefäß g ohne weiteres den Ölschwankungen im Ausdehnungsgefäß ä folgen kann. Wenn das öl in dem Aufnahmegefäß g mit der Zeit Feuchtigkeit aus der Außenluft annimmt, so ist doch hier ein besonderer Abschluß nach dem Transformatorraum nicht erforderlich, da die Ölschwankungen im Ausdehnungsgefäß sehr langsam vor sich gehen und auch infolge des verhältnismäßig geringen Querschnittes des Ausdehnungsgefäßes im Verhältnis zum Transformatorraum eine Durchmischung dieses Öls mit dem öl im Transformatorraum nicht zu befürchten ist. Auch kann das Öl in dem Aufnahmegefäß g leicht von Zeit zu Zeit ausgewechselt werden. Es sind also, wie auch in der Zeichnung dargestellt ist, in diesem Fall besondere Dichtungsmittel, wie Stopfbuchsen, weder an der Durchführungsstelle der Welle durch den Deckel noch an sonstigen Stellen erforderlich, wenn man nur, wie es in diesem Beispiel veranschaulicht ist, das Antriebsgestänge b für die Transformatorwelle und das Halslager Z oberhalb des höchsten Ölspiegels anordnet. Man kann, wie es in der Zeichnung dargestellt ist, oberhalb des Ölspiegels eine Öffnung 0 anordnen, die zum Ausgleich des Luftdruckes zwischen Durchtrittsgefäß und Außenluft dient.
Eine besonders einfache Ausführungsform
des Erfindungsgedankens ergibt sich, wenn man, wie es in Fig. 3 dargestellt ist, das ölgefäß als Ausdehnungsgefäß ausbildet. Zweckmäßig gibt man dann dem Boden des Ausdehnungsgefäßes g eine gewisse Neigung und bringt an der tiefsten Stelle ein Abflußrohr r an, um das Öl, das in dem Ausdehnungsgefäß infolge starker Feuchtigkeitsaufnahme unbrauchbar geworden ist, aus dem Gefäß entfernen zu können oder wenigstens von Zeit, zu Zeit dem feuchteren Öl, das sich infolge seines größeren spezifischen Gewichtes unten im Gefäß ansammelt, Gelegenheit zum Abfluß zu geben.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Drehtransformator, durch Öl gekühlt, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsstelle der Welle durch das Transformatorgehäuse von einem ölgefäß umgeben ist.
2. Drehtransformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Halslager und das Antriebsgestänge oberhalb des höchsten Ölstandes angeordnet sind.
3. Drehtransformator nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Ausbildung des Aufnahmegefäßes für das durchtretende öl als Ausdehnungsgefäß.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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