DE285745C - - Google Patents

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DE285745C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M3/00Medical syringes, e.g. enemata; Irrigators

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 285745 KLASSE 30 k. GRUPPE
Dr. CHARLES A.TYRRELL in NEW YORK.
Klistierspritze. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Februar 1914 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Klistierspritze, die aus einem Wasserkissen, einem Ventilaufsatz und einem an diesen anschließenden Ausflußrohr bestellt.
Bei solchen Spritzen besteht der Aufsatz aus Hartgummi und enthält ein gewöhnliches Hahnventil mit einem langen äußeren Schaft zum Öffnen und Schließen. Derartige Spritzen leiden an dem Nachteil, daß der Aufsatz und
ίο der Hahn aus Hartgummi hergestellt werden müssen. Infolgedessen macht der Aufsatz mit dem Ausflußrohr beim Einstellen des Hahnes im Körper Bewegungen, die zu Schmerzen, ja sogar zu Verletzungen führen können.
Außerdem aber sind Hartgummiventile schwer einstellbar, auch die Kosten des Hartgummiventils sind nicht unerheblich.
Alle diese Nachteile werden durch die Erfindung vermieden, indem der Ventilaufsatz aus Weichgummi hergestellt wird. Dies wird dadurch ermöglicht, daß das Ventil aus dem Aufsatz herausgenommen wird. Dieser enthält nach der Erfindung nur zwei voneinander getrennte Kanäle, deren einer mit dem Wasserkissen, der andere mit dem Ausflußrohr in Verbindung steht. Beide Kanäle werden durch einen Schlauch verbunden, in dem das Ventil, zweckmäßig ein Quetschhahn, eingebaut ist. Ein solcher Aufsatz kann aus Weichgummi bestehen. Außerdem ermöglicht er die Anwendung beliebiger Ventile, insbesondere der leicht zu bedienenden und einstellbaren Quetschhähne.
Das Auspressen des Wassers aus derartigen Spritzen erfolgt durch das Körpergewicht. Bei den bekannten Spritzen liegt daher der Körper zum Teil auf harten Teilen, bei der Spritze nach der Frfindung aber nur auf weichen, so daß auch hierdurch der Gebrauch der neuen Spritze ein bedeutend angenehmerer wird als der der bekannten.
Die Spritze ist auch leichter regelbar und außerdem billiger.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung zur Darstellung gebracht worden.
Fig. ι zeigt eine Klistierspritze gemäß der vorliegenden Erfindung, von oben gesehen. Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Klistierspritze, und Fig. 3 ist ein senkrechter Längsschnitt durch den Aufsatz der Spritze in einem größeren Maßstabe.
b ist ein Wasserbehälter von irgendeiner bewährten Konstruktion. Er ist auf seiner Mitte mit einem Verschlußstück zum Aufsetzen der Klistierspritze versehen. Der Ver-Schluß wird gebildet von einem mit einem Gewinde versehenen Nippel c, welcher von einer Mittelplatte b1 der Flasche b aus in einen mit Innengewinde versehenen Ring c1 des Unterteils des Aufsatzes α eingreift, so daß zwischen dem Wasserbehälter und dem Aufsatz eine dichte Verbindung entsteht. Für den Aufsatz α wird eine kegelförmige Gestalt bevorzugt. Er ist oben mit einem abnehmbaren Ausfluß d versehen, welcher eingeschraubt ist. , Der Aufsatz α ist vorzugsweis aus Weichgummi oder anderem geeigneten Material .gefertigt. In seinem oberen Teil befindet sich ein zentraler, mit dem Mundrohr d in einer Linie liegender Kanal a1. In dem Aufsatzkörper d liegen ferner zwei horizontale Kanäle β2, welche durch eine Scheidewand as getrennt
sind, wie es in Fig. 3 zu sehen ist. Der obere Kanal a2 steht mit dem zentralen Kanal a1 und der untere Kanal a1 ist mit dem Verschlußstück in Verbindung. In die Enden der Kanäle «2 sind Nippel e1 eingesetzt zum Aufbringen eines schleifenförmigen, die Flüssigkeit fördernden Rohres e, welches mittels einer Klemmvorrichtung von bekannter Konstruktion geöffnet oder geschlossen werden kann.
Wenn die Klistierspritze in Gebrauch genommen werden soll, wird der Wasserbehälter mit der erforderlichen Flüssigkeit gefüllt und das Mundrohr der Spritze in den Mastdarm eingeführt. Der Druck, der auf den Aufsatz der Spritze ausgeübt wird, zwingt die Flüssigkeit in dem Wasserbehälter durch den Verschluß in den unteren Teil des Aufsatzes, von dort durch den unteren Kanal a? und das schleifenförmige Rohr e in den oberen Kanal a2 und dann durch den zentralen Kanal«1 und das Ausflußrohr d hindurch in den Mastdarm, welcher von der Flüssigkeit ausgespült wird. Der Apparat gestattet, eine beträchtliche Flüssigkeitsmenge durch den Mastdarm zu führen.
Die Menge der eingeführten Flüssigkeit wird dadurch bestimmt, daß ein mehr oder weniger andauernder Druck mittels des Aufsatzkörpers auf die Wasserflasche ausgeübt wird.
Außer Gebrauch wird die Klistierspritze von dem Wasserbehälter abgeschraubt und das Verschlußstück des Wasserbehälters wird durch einen mit Gewinde versehenen Deckel verschlossen, so daß der Behälter als gewöhnlicher Wasserbehälter verwendet werden kann. Der mit Gewinde versehene Deckel wird entfernt, wenn der Wasserbehälter in Verbindung mit der Klistierspritze gebraucht werden soll. Die Klistierspritze wird dann in der beschriebenen Art auf den Wasserbehälter aufgesetzt und benutzt.

Claims (1)

  1. Patent-AnSpruch:
    Klistierspritze, bestehend aus einem Wasserkissen, einem Ventilaufsatz und einem Ausflußrohr, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilaufsatz (a) zwei voneinander völlig getrennte Kanäle (α2) enthält, die sich einerseits an das Wasserkissen (5), andererseits an das Ausflußrohr (d) anschließen und an ihren äußeren Enden durch einen. Schlauch (e) verbunden sind, der mit einem Ventil, zweckmäßig einem Quetschhahn, (d2) versehen ist, so daß der Aufsatz aus Weichgummi hergestellt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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