DE285682C - - Google Patents

Info

Publication number
DE285682C
DE285682C DENDAT285682D DE285682DA DE285682C DE 285682 C DE285682 C DE 285682C DE NDAT285682 D DENDAT285682 D DE NDAT285682D DE 285682D A DE285682D A DE 285682DA DE 285682 C DE285682 C DE 285682C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
openings
lines
play
sliding block
additional
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT285682D
Other languages
English (en)
Publication of DE285682C publication Critical patent/DE285682C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • G—PHYSICS
    • G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10F—AUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F1/00—Automatic musical instruments
    • G10F1/02—Pianofortes with keyboard

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVe 285682-KLASSE 51 d. GRUPPE
Pneumatisches Spielwerk. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Juli 1913 ab.
Die Erfindung betrifft pneumatische Spielwerke mit einem Gleitblock, an den die üblichen Spielleitungen und außerdem eine oder mehrere zusätzliche Leitungen für den Ausdruck angeschlossen sind, wobei je nach Art des benutzten Notenbandes die Spielleitungen oder die zusätzlichen Leitungen eingeschaltet werden können, und besteht im wesentlichen darin, daß die Umschaltung der Leitungen
ο durch einen mit entsprechenden Durchlässen versehenen Schieber erfolgt.
Damit je nach Art des benutzten Notenbandes entweder die Spiellöcher oder die Löcher für die zusätzlichen Leitungen im Gleitblock eingeschaltet werden können, liegen die zusätzlichen Öffnungen im Gleitblock gemäß der Erfindung über den Spielöffnungen, wobei sie mit einem die Vorrichtung zur Regelung des Ausdruckes o. dgl. betätigenden Balge ii ver-
o bunden sind.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι den Gleitblock in Vorderansicht,
,5 Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie a-a der Fig. i,
Fig. 3 denselben Querschnitt einer abgeänderten Ausführungsform,
Fig. 4 und 5 Teilansichten der Notenbänder.
;o Der Gleitblock ι besitzt außer den Spielöffnungen 2, von denen jede einem bestimmten Ton des Pianos oder sonstigen Musikinstrumentes entspricht, an jedem Ende noch eine oder mehrere zusätzliche Öffnungen 4, die über den letzten Spielöffnungen 2 liegen. Nach Fig. ι und 2 sind drei solcher Öffnungen 4 vorhanden, doch können es auch mehr oder weniger sein.
Der Abschlußschieber 5 kann quer zu den Spielöffnungen 2 und den zusätzlichen Öffnungen 4 eingestellt werden. Er besitzt je drei Durchtrittskanäle 6 und 7, die mit den Öffnungen 2 und 4 zum Zusammentreffen gebracht werden können. Die Kanäle 6 und 7 sind in dem Schieber 5 so angeordnet, daß beim Zusammentreffen der Kanäle 6 mit den Spielöffnungen 2 die Kanäle 7 mit den Öffnungen 4 nicht zusammentreffen, und umgekehrt, nach Bewegung des Schiebers derart, daß die Kanäle 7 mit den Öffnungen 4 zusammentreffen, die Kanäle 6 mit den Öffnungen 2 sich nicht treffen und somit die letzteren abgeschlossen werden. Jede Spielöffnung 2 ist durch eine Leitung 8 mit einem Spielbalg 9 von üblicher Konstruktion verbunden. Jede der zusätzlichen Öffnungen 4 ist durch eine Leitung 10 mit einem Balg 11 verbunden, der dazu dient, entweder eine Be tonungs- oder eine Temporegelungsvorrichtung des Instrumentes zu betätigen.
Wenn ein Notenband mit so viel Notenreihen zum Spielen benutzt wird, wie der Gleitblock Spielöffnungen besitzt, so wird der Schieber 5 so eingestellt, daß er die zusätzlichen Öffnungen 4 abschließt und nur die Spielöffnungen 2 freigibt (Fig. 2), so daß jede Spielöffnung 2 auf ihren entsprechenden Spielbalg 9 einwirken kann. Werden die Spielöffnungen 2 an jedem Ende des Gleitblockes aber nicht zum Spielen benutzt, so wird der Raum längs der Kanten des Notenbandes, der den zugehörigen Notenöffnungen entspricht,
60
mit Öffnungen zur Regelung der Betonung usw. des Spiels ausgefüllt und dann der Schieber 5 so eingestellt, daß er die zusätzlichen Öffnungen 4 im Gleitblock freigibt und die entsprechenden Spielöffnungen 2 am Ende des Gleitblockes abschließt.
In der in Fig. 3 dargestellten abgeänderten Ausführungsform der Erfindung fehlen die zusätzlichen Öffnungen 4 im Gleitblock und es bilden die Leitungen 10 besondere Verbindungen für die Spielöffnungen 2. Der Schieber 12 ist in diesem Falle mit drei paar schrägen Durchtrittskanälen 13,14 versehen. Nimmt der Schieber 12 die in Fig. 3 gezeichnete Stellung ein, so verbinden die Schieberkanäle 13 die Spielöffnungen 2 am Ende des Gleitblockes mit den nach den Spielbälgen 9 führenden Leitungen 8. Wenn dagegen die Öffnungen 2 zur Steuerung der zur Betonung o. dgl. dienenden Bälge 11 benutzt werden sollen, so wird der Schieber 12 nach außen gezogen, so daß die schrägen Kanäle 14 die Öffnungen 2 mit den Leitungen 10 verbinden und die Leitungen 8 abgesperrt werden.
In dem in Fig. 4 dargestellten Notenband sind die Öffnungen 18 in allen Reihen Spiellöcher, die mit den Spielöffnungen 2 des Gleitblockes zum Zusammentreffen gebracht werden können. Die zusätzlichen Leitungen für die Betonung u. dgl. werden durch die Schieber 5 oder 6 geschlossen gehalten.
Bei dem Notenband 21 nach Fig. 5 sind drei Reihen Löcher 22 für den Ausdruck an den Kanten vorhanden, die den zusätzlichen Öffnungen 4 im Gleitblock entsprechen, oder ; wenn keine zusätzlichen Öffnungen vorgesehen sind, mit den betreffenden Spielöffnungen 2 am Ende des Gleitblocks zusammentreffen.
Die Betonungslöcher für die bei einem Gleitblock mit zusätzlichen Öffnungen 4 anzuwendenden Notenbänder müssen außer Linie mit den Spielöffnungen angeordnet sein, da die Öffnungen 4 über den Spielöffnungen 2 angebracht sind.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Pneumatisches Spielwerk mit einem Gleitblock, an den die üblichen Spielleitungen und außerdem eine oder mehrere zusätzliche Leitungen für den Ausdruck angeschlossen sind, wobei je nach Art des benutzten Notenbandes die Spielleitungen oder die zusätzlichen Leitungen eingeschaltet werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung der Leitungen durch S einen mit entsprechenden Durchlässen versehenen Schieber (5 oder 12) erfolgt.
2. Spielwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zätzlichen Öffnungen (4) im Gleitblock über den Spielöffnungen (2) liegen und mit einem die Vorrichtung zur Regelung des Ausdrucks
o. dgl. betätigenden Balge (11) verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT285682D Active DE285682C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE285682C true DE285682C (de)

Family

ID=541056

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT285682D Active DE285682C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE285682C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT101813B (de) Chromatische Mundharmonika.
DE567405C (de) Klarinette
DE216431C (de)
DE843052C (de) Handharmonika
DE245418C (de)
DE243012C (de)
DE235900C (de)
DE263968C (de)
DE351044C (de) Vorrichtung zum Regeln der Tonstaerke an Orgeln und aehnlichen Musikinstrumenten
DE868097C (de) Mundharmonika
DE213089C (de)
DE2454571C3 (de) Umschalteinrichtung für Register in Zungenmusikinstrumenten
DE252813C (de)
DE200307C (de)
AT98215B (de) Klaviator für Tasteninstrumente.
DE609359C (de) Selbsttaetige Spielvorrichtung fuer Musikinstrumente
DE419062C (de) Loseblaetterbuch o. dgl., bei welchem die Blaetter zwischen zwei Leisten auf durchgehenden Baendern aufgereiht und festgeklemmt werden
DE257947C (de)
DE445476C (de) Bassmechanik fuer chromatische Ziehharmonikas
DE567234C (de) Handharmonika
AT153581B (de) Baßmechanik für Handharmoniken.
DE248327C (de)
DE341930C (de)
DE580750C (de) Chromatische Ziehharmonika
DE231559C (de) Auswechselbare Notenplatte für Harmonien