DE28536C - Neuerung an der Aushebevorrichtung mehrschariger Pflüge und anderer Bodenbearbeitungsgeräthe - Google Patents
Neuerung an der Aushebevorrichtung mehrschariger Pflüge und anderer BodenbearbeitungsgerätheInfo
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- DE28536C DE28536C DENDAT28536D DE28536DA DE28536C DE 28536 C DE28536 C DE 28536C DE NDAT28536 D DENDAT28536 D DE NDAT28536D DE 28536D A DE28536D A DE 28536DA DE 28536 C DE28536 C DE 28536C
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-
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B63/00—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
- A01B63/14—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors
- A01B63/16—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors with wheels adjustable relatively to the frame
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
An dem Stellhebel A der Fig. ι, welche
einen dreischarigen Pflug in der~Selfenansicht
darstellt, wird die Sperrklinke E mittelst einer neuen Stellvorrichtung verschoben und festgestellt,
wie sie Fig. 4 im Längsschnitt und Fig. 5 in der Seitenansicht zeigen.
Soll die Sperrklinke E aus dem Einschnitt des Stellbogens M herausgehoben und damit
der Hebel A frei beweglich gemacht werden, so wird das Excenter P mittelst der Kurbel O
nach oben gedreht. Umgekehrt wird die Sperrklinke durch Zurückdrehen der Kurbel in denjenigen
Einschnitt des Stellbogens geschoben und darin festgehalten, welcher die gewünschte
Höhenlage des Pfluges bedingt.
Eine Variante obiger Construction ist in Fig. 6 und 7 dargestellt durch Anordnung einer Kurbel
ohne Excenter.
In der Kurbel T ist als Drehpunkt derselben ein Stift V eingenietet und die Sperrklinke E
ist an dem Kurbelstift W befestigt. Die Manipulation des Auslösens und Einrückens der
Sperrklinke und des Stellhebels bleibt dieselbe, wie oben beschrieben.
Die Regulirung der Furchentiefe geschieht bei mehrscharigen Pflügen in der Regel dadurch,
dafs die Laufräder so hoch über die Scharsohle gehoben und dort festgehalten werden,
als die Tiefe der Furche verlangt.
Bei dem in Fig. 1 und 2 dargestellten dreischarigen
Pflug dienen hierzu der Stellhebel A und die Zahnradsegmente B und C, durch
welche die gekröpfte Hauptwelle D gedreht wird, und die Laufräder F, welche an den
Armen der letzteren sitzen, gehoben werden.
Ist der gewünschte Abstand der Räder von der Sohle erreicht, so wird der Hebel A mittelst
der Sperrklinke, wie oben beschrieben, festgestellt.
Die —·—· gezeichneten Kreise zeigen beispielsweise
die Stellung der Laufräder bei einer Furchentiefe von 21 cm. In diesem Falle stehen
die Endpunkte der Kurbel G, welche auf der Hauptachse D befestigt ist, und des Verbindungshebels L in den Punkten 1 bezw. 2.
Soll nun der bei der Ackerung so im Boden stehende Pflug mit seinen Scharen aus dem
Boden herausgehoben und in eine Stellung gebracht werden, die den Transport vom Felde
gestattet, sollen also die Pflugsohlen höher als die Laufräder stehen, so wird der Hebel A
ausgelöst und vom Pflugführer mit der Hand leicht nach hinten gezogen. Wenn jedoch
gleichzeitig die Bespannung sich vorbewegt, so wird ein Theil der Zugkraft ebenfalls zum Ausheben
nutzbar gemacht, da der Angriffspunkt derselben zwischen den Stangen JlxmaJ liegt.
Die Zugkette K wird nämlich in eines der Löcher des Verbindungshebels L näher oder
weiter vom Punkt S, je nach der Beschaffenheit des Bodens und der Zugthiere, eingehakt.
Durch den Anzug der Bespannung wird der Verbindungshebel L vom Punkt 2 nach 2a und
mittelst der Stange J die Kurbel G von 1 nach ia gebracht und hierdurch die Drehung der
Hauptachse D sowie das Heben des Pfluges bewirkt.
Die Laufräder gelangen dann in die —·· — ··
eingezeichnete Stellung und der Stellhebel wird in dem correspondirenden Einschnitt fixirt.
Fig. 3 stellt als Variante einen dreischarigen
Pflug dar, bei welchem die neue Aushebevorrichtung angewendet, die Verbindung des Hebels
A mit der Hauptachse D aber direct durch die Zugstange N hergestellt ist.
Diese Neuerungen können ebenso Anwendung finden bei. allen anderen Bodenbearbeitungsgeräthen
(Eggen, Cultivatoren u. a. m.), welche, auf Rädern laufend, zur Arbeit mittelst Stellhebel
in den Boden gesenkt und zum Transport aus demselben gehoben werden.
Claims (1)
- Patent-An Sprüche:i. Das Auslösen und Feststellen der Klinke E an mehrscharigen Pflügen und anderen Bodenbearbeitungsgeräthen durch ein Excenter P und eine mit demselben verbundene Kurbel O, Fig. 4 und 5, oder durch eine um den Stift V drehbare Kurbel T, mit welcher die Klinke E durch den Kurbelstift W auf- und niederbewegt wird, Fig. 6 und 7.Ein Hebelmechanismus an mehrscharigen Pflügen und anderen Bodenbearbeitungsgeräthen, welcher durch die Zugkraft des Spannviehes bewegt wird, sobald die Feststellung der gekröpften Fahrräderachse D durch den Handhebel A ausgelöst wird, indem dann der im Punkt S der Stange H drehbare Hebel L durch den Haken K vorwärts gezogen wird, mittelst Stange J und Kurbel G die Achse D in Drehung versetzt und so die Schare aus dem Boden hebt.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE28536C true DE28536C (de) |
Family
ID=304772
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT28536D Active DE28536C (de) | Neuerung an der Aushebevorrichtung mehrschariger Pflüge und anderer Bodenbearbeitungsgeräthe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE28536C (de) |
-
0
- DE DENDAT28536D patent/DE28536C/de active Active
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