DE285340C - - Google Patents

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DE285340C
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hardening
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F35/00Accessories for mixers; Auxiliary operations or auxiliary devices; Parts or details of general application
    • B01F35/45Closures or doors specially adapted for mixing receptacles; Operating mechanisms therefor

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Deckelverschluß für Härtekessel, Mischtrommeln o. dgl., die zur Erhärtung, zum Mischen o. dgl. von Erzbriketts, Kalksandsteinen usw.
dienen.
Da die Erhärtung wie auch das Mischen von Erzbriketts usw. in den Härtekesseln oder ,Mischtrommeln unter einem bestimmten Druck des für den Erhärtungs- oder Mischvorgang in den Kessel oder die Mischtrommel eingeführten Dampfes erfolgt, muß der Deckel auf dem Kessel oder der Mischtrommel in genügend sicherer Weise befestigt sein, um dem auf den Deckel einwirkenden Dampfdruck widerstehen zu können.
Aus diesem Grunde erfolgte die Befestigung der Deckel auf den Härtekesseln oder den Mischtrommeln bisher meistens durch Schrauben, die am Umfang jedes Deckels angeordnet waren und den Flansch des Deckels unter Zwischenfügung eines Abdichtungsmittels auf einen entsprechenden Flansch des Härtekessels oder der Mischtrommel anpreßten. Durch diese Schraubenbefestigung konnte das Abnehmen sowie das Aufbringen und Befestigen des Deckels auf dem Kessel o. dgl. nur unter großem Zeitverlust, und zwar nur auf sehr umständliche Weise erfolgen, da, entsprechend dem herrschenden Dampfdruck, bei dem durchweg über zwei Meter Durchmesser aufweisenden Härtekessel oder Mischtrommel eine große Anzahl Befestigungsschrauben los- bzw. eingeschraubt werden mußten. Für gewöhnlich findet alle 6 bis 8 Stunden eine Entleerung und Neuauffüllung, der sogenannten Beschickung, der Härtekessel oder Mischtrommeln statt. Aus Wirtschaftlichkeitsrücksichten ist es daher erforderlich, das Abnehmen und Wiederaufbringen des Verschlußdeckels in der geringstmöglichen Zeitdauer zu bewirken, damit die in dem Kessel oder der Mischtrommel vorhandene Wärme nicht unnötig durch Ausgleich mit der äußeren Temperatur verloren geht. Dieser Bedingung wird die vorerwähnte zeitraubende Befestigung des Deckels durch Schrauben in der ungünstigsten Weise gerecht. Eine Verbesserung der Verschlußvorrichtung bei Härtekesseln ο. dgl. suchte man dadurch zu erzielen, daß man den Deckel mittels eines mit seinen Enden auf dem Flansch des Deckels oder der Kesselöffnung aufliegenden Bügels, in dessen Mittelteil eine sich gegen den Deckel stützende Schraube eingesetzt ist, gegen den Kesselflansch anpreßte. Diese Einrichtungen haben aber, insbesondere bei Öffnungen größeren Durchmessers, den Nachteil, daß der im Inneren des Kessels herrschende erhebliche Dampfdruck nur an zwei diametral einander gegenüberliegenden Stellen des Flansches von dem Bügel aufgenommen wird. Ein weiterer Nachteil bei der letzterwähnten Einrichtung besteht darin, daß zwecks Freigabe der Kesselbeschickungsöffnung durch Abnehmen des Deckels vorher der Bügel gänzlich vom Deckel bzw. Kessel entfernt werden muß, bevor der Deckel von der Füllöffnung abgehoben werden kann. Durch den Gegenstand der Erfindung soll nun den sämtlichen vorerwähnten Mängeln wirksam begegnet und ein leichtes öffnen und Verschließen des Kessels oder der Mischtrommel auf möglichst einfache Weise in der
kürzesten Zeit erreicht werden, und zwar dadurch, daß die Befestigung des Deckels auf dem Härtekessel oder der Mischtrommel durch eine den gegebenen Verhältnissen entsprechende Anzahl Klauen erfolgt, die am Umfang des Deckels oder des Härtekessels bzw. der Mischtrommel drehbar angebracht sind und gemeinsam bewegt werden können. Die Klauen übergreifen bei ihrer Bewegung
ίο den Flansch des anzuschließenden benachbarten Körpers (Deckel oder Kessel bzw. Mischtrommel), um diesen in an sich bekannter Weise unter Zwischenfügen eines Dichtungsringes gegen den entsprechenden Flansch des den Klauen selbst zur Befestigung dienenden Körpers anzupressen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt, und zwar zeigt:
ao Fig. ι einen Deckelverschluß mit einarmigen Klauen,
Fig. 2 einen solchen mit doppelarmigen Klauen,
Fig. 3 eine dem Gegenstand der Fig. 1 ähnliehe Ausführungsform, bei der in das Gestänge Winkelhebel eingefügt sind,
Fig. 4 einen Deckelverschluß, bei dem die Klauen selbst mit einem als Hebel wirkenden Arm ausgestattet sind.
In Fig. ι bezeichnet a die Mischtrommel oder den Härtekessel, an dessen oberem Rand sich ein Flansch b befindet. Der Flansch b ist mit einer beliebigen Anzahl Augen c ausgestattet, von denen j edes in dem Punkt d zur drehbaren Lagerung je einer einarmigen Klaue e dient. Jede der Klauen e ist an ihrem freien Ende mit einer Nase / versehen, die sich in ihrer Gesamtheit beim Anpressen des Deckels g gegen den Behälter α auf den an dem Deckel befestigten Flansch h auflegen und diesen gegen den Flansch b des Behälters α anpressen. Um eine bessere gegenseitige Abdichtung der beiden Flanschen b und h zu erzielen, ist in an sich bekannter Weise zwischen die Flanschen ein Dichtungsring i eingefügt. , Das Anpressen und Abklappen der Klauen e von dem Flansch h geschieht durch eine als Handrad ausgebildete und auf einer Schraubenspindel y auf- und abschraubbare Wandermutter k. Letztere ist mit einem Bund m lose drehbar in einer mehrteiligen Büchse η gelagert, die ihrerseits die Schraubenspindel j, gegen Verdrehung auf dieser durch Feder und Nut gesichert, lose umgibt. An der Büchse η sind in Augen 0 Stangen p mit einem Ende drehbar gelagert, während das andere Ende einer jeden Stange/> an je eine Klaue e in dem Punkt q drehbar angreift. Zur Sicherung der Wandermutter k gegen ein unbeabsichtigtes Lösen bzw. Drehen dient ein als Gegenmutter ausgebildetes kleineres Handrad r. Die Schraubenspindel / ist ihrerseits in einer Verstärkung s des Deckels g, gegen Drehung vollkommen gesichert, befestigt. Das Anpressen des Deckelflansches h gegen den Kesselflansch b erfolgt durch Hochschrauben der Wandermutter k, die ihrerseits die Büchse« und die Stangen p sowie Klauen e mitnimmt. Die Nase f der Klauen e legt sich hierbei auf den Flansch h auf und preßt diesen bei der weiteren Einwärtsdrehung der Klauen gegen den Flansch b abwärts. Das Lösen des Deckels geschieht durch Abwärtsschrauben der Wandermutter k, wobei die Klauen e nach außen bewegt werden und hierdurch den Flansch h von den Nasen / freimachen. Um den Deckel g von dem Behälter α abnehmen zu können, werden die an den Punkten d oder q befindlichen Bolzen herausgezogen, worauf der Deckel vollständig abgehoben werden kann (s. Fig. 1).
Um das Herausziehen und Einführen der Bolzen d, q bei der Vorrichtung nach Fig. 1 zu vermeiden, bildet man die Klauen (siehe Fig. 2) zweckmäßig als doppelarmige Klauen e' aus, wobei sie in Augen t des Deckelflansches h drehbar sind. Die Stangen p greifen hierbei mit ihrem einen Ende in den Punkten q' an je einen Arm der Klauen e' drehbar an, während der andere Arm der Klauen e' sich als Nase f gegen den Kesselflansch b anpressen läßt. Das Gegeneinanderpressen der Flanschen h und b erfolgt bei der Vorrichtung nach Fig. 2 durch Niederschrauben der Wandermutter k, das Lösen im umgekehrten Sinne (s. strichpunktierte Lage der Klauen in Fig. 2). Bei dieser Ausführung ist der Deckel mit den sämtlichen Befestigungsteilen frei abhebbar.
In Fig. 3 ist im wesentlichen eine gleiche Vorrichtung wie in Fig. 1 dargestellt. Der Unterschied besteht nur darin, daß in die Stangen p Winkelhebel u eingeschaltet sind, die ihrerseits in festliegenden Augen ν des Deckels g drehbar sind. Im übrigen ist die Wirkungsweise dieselbe wie diejenige bei der Vorrichtung nach Fig. 1. Der Vorteil bei der Vorrichtung nach Fig. 3 besteht darin, daß infolge der geringeren Kräftebeanspruchung die • Gestänge eine schwächere Abmessung erhalten können, wodurch an Material gespart wird. Selbstverständlich kann die Vorrichtung nach Fig. 3 auch derart ausgebildet werden, daß anstatt der einarmigen doppelarmige Klauen zur Anwendung kommen, die dann wie bei der Vorrichtung nach Fig. 2 bewegbar sind.
Bei allen vorerwähnten Ausführungen ist es zweckmäßig, die Angriffspunkte 0 der Stangen p an der Büchse η nicht in eine Ebene zu legen, sondern versetzt anzuordnen, wodurch ein leichteres Auswechseln der Bolzen 0 ermöglicht wird.
Bei der Ausführung nach Fig. 4 ist jede Klaue e mit einem Hebelarm w ausgestattet. In ihrer Gesamtheit legen sich die Arme w mit den freien Enden χ unter die die Wandermutter k aufnehmende Büchse y, um beim Abwärtsschrauben der Mutter bzw. Büchse niedergedrückt zu werden, wobei die Nasen f der Klauen e den Deckelflansch h gegen den Behälterflansch b anpressen. Um den Deckel abnehmen zu können, wird die Wandermutter k
ι so weit hochgeschraubt, bis man die Hebelarme w unter der Büchse y hinwegziehen und vollständig umlegen kann. Auch in diesem Falle ist es möglich, die Klauen doppelarmig auszubilden, in welchem Falle sich die Nasen / gegen den Flansch b anlegen würden. Das freie Ende χ der Klauenarme w müßte alsdann, statt niedergedrückt, von der Büchse y hochgezogen werden.
Um bei etwa eintretendem Verschleiß der Schrauben / ein leichteres Auswechseln derselben zu ermöglichen, ist es zweckmäßig, vdie Schrauben j mit einem schwalbenschwanzförmig ausgebildeten Fuß in die Verstärkung s des Deckels g einzuführen, wobei nur eine etwa mögliche Verdrehung der Schraube in der Befestigungsstelle auf alle Fälle verhütet werden muß.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Deckelverschluß für Härtekessel, Mischtrommeln o. dgl. mit bügelartigen Befestigungsmitteln, die die abzudichtenden Flanschen durch die Wirkung einer Schraube aneinanderpressen, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des Deckels auf dem Härtekessel o. dgl. durch mehrere am Umfang des einen der zu verbindenden Flanschen drehbar gelagerte Klauen erfolgt, welche letzteren zum Zwecke der Anpressung oder Lösung des Deckels unter Vermittlung von Stangen o. dgl. durch eine auf dem Deckel angeordnete, für alle Klauen gemeinsame Schraube mit Wandermutter bewegbar sind.
  2. 2. Deckelverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch Drehung der Wandermutter (k) eine die Wandermutter (k) und die Schraubenspindel (j) umschließende Büchse (n bzw. 31) in Achsenrichtung der Schraubenspindel (;') verschiebbar ist und ihre Bewegung durch das Gestänge (_p, u bzw. w) auf die Klauen (<? bzw. e') überträgt.
  3. .3. Deckelverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klauen (<?') doppelarmig ausgebildet und in ihrem mittleren Teil an Augen (i) des Deckels drehbar gelagert sind.
  4. 4. Deckelverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Klauen (<? bzw. e') und der Büchse (m) Winkelhebel (w), die an ihrem Scheitelpunkt (v) drehbar auf dem Deckel (g) gelagert sind, ' in die Stangen (p) eingefügt sind.
  5. 5. Deckelverschluß nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Klauen (e) unter Vermittlung fest an ihnen sitzender Arme (w) den Anpressungsdruck unmittelbar von der Wandermutter (k) durch die Büchse (_y) erhalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4756678A (en) * 1986-03-03 1988-07-12 Long Mile Rubber Company Arcuate plate device for tire retreading apparatus
US4961600A (en) * 1989-03-20 1990-10-09 Points Dale E Tank cover clamp

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4756678A (en) * 1986-03-03 1988-07-12 Long Mile Rubber Company Arcuate plate device for tire retreading apparatus
US4961600A (en) * 1989-03-20 1990-10-09 Points Dale E Tank cover clamp

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