DE285290C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE285290C DE285290C DENDAT285290D DE285290DA DE285290C DE 285290 C DE285290 C DE 285290C DE NDAT285290 D DENDAT285290 D DE NDAT285290D DE 285290D A DE285290D A DE 285290DA DE 285290 C DE285290 C DE 285290C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rail
- angle
- heads
- rails
- legs
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 235000000396 iron Nutrition 0.000 claims description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 3
- 229910000746 Structural steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B5/00—Rails; Guard rails; Distance-keeping means for them
- E01B5/02—Rails
- E01B5/08—Composite rails; Compound rails with dismountable or non-dismountable parts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Machine Tool Units (AREA)
Description
KAISERLICHES 7k
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 285290 KLASSE 19«. GRUPPE
■ JACOB FINK in MAINZ.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Oktober 1913 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Eisenbahndoppelschiene aus zwei in der Länge
gegeneinander versetzten Winkeleisen, deren gleichlange und gleichgeformte Schenkel an
5. den Enden auf der Winkelinnenseite zu einem Schienenhalbkopf verstärkt sind, und besteht
darin, daß diese Enden an der Winkelaußenseite nach innen zu abgeschrägt sind, und daß
die so geformten Winkeleisen, nur mit ihren Köpfen zusammenstoßend, auf eine Unterlagsplatte
gesetzt sind, deren Oberfläche entsprechend rinnenförmig ausgebildet ist.
Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß die die Schiene bildenden Winkeleisen nach
Abnutzung in der ersten Lage in vollkommenerer Weise als bisher durch Drehung um 90°
noch einmal zu einer brauchbaren Schiene zusammengesetzt werden können. Denn b'ei den
bisherigen Formen lagen die winkelförmigen Halbschienen auf der Unterlage und aneinander
mit solchen Flächen, die nach der Drehung aneinander oder auf die Unterlage zu liegen kamen; da diese Flächen in der ersten
. Lage der unvermeidlichen Abnutzung durch Reibung unterworfen waren, war kaum zu erreichen,
daß sie in der späteren Lage richtig aneinander und auf die Unterlage paßten. Bei der neuen Form kommen die Halbköpfe
der Schienenfußteile durch die angegebene Abschrägung der Schienenhalbköpfe überhaupt
nicht zur Auflagerung und berühren die Unterlagsplatte nicht. Hierdurch werden diese
Halbköpfe zur späteren Benutzung, wenn die ersten als Fahrschienenköpfe verwendeten Halbköpfe
abgenutzt sind, völlig unversehrt erhalten; auch kommen bei der zweiten Benutzung
der Schiene abgenutzte Teile des seitherigen Fahrschienenkopfes überhaupt nicht zur Auflagerung;
die vollkommen sichere Lagerung und Befestigung ist also wie bei der erstmaligen
Benutzung gewährleistet.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 die Form der Halbschienen im Querschnitt, Fig. 2 die
Schienen in der Gebrauchslage, und Fig. 3 einen Grundriß der Schienenlage dar.
Die Schiene besteht aus zwei gleichgroßen, rechtwinkligen und gleichgeformten Teilen A
und A1 von dem in Fig. ι und 2 gezeigten Querschnitt. Die rechtwinklig zueinander
stehenden Schenkel b1 und b2 sowie δ3 und bl
beider Schienenhälften sind an den Rändern bei α1, α2, α3, «4 derart verdickt, daß, wenn
zwei solche Schenkel in richtiger Stellung aneinandergelegt werden, diese den Steg und
Kopf der Fahrschiene ergeben, während die anderen beiden Schenkel den verbreiterten
Schienenfuß bilden. Der Steg der Gesamtschiene klafft nach unten ein wenig auseinander;
dementsprechend hat die Unterfläche des Schienenfußes einen Knick in der Mitte und je einen weiteren Knick an den beiden
Enden.
Die Unterlagsplatten sind von den Rändern k, I nach der Mitte β, e1 zu in gleicher
Schräge wie die Innenteile der Schienenfußunterfläche geneigt, wodurch ein Zusammen-
pressen der Schiene mit der Unterlagsplatte und ein Zusammenpressen der Schienenkopfhälften
durch die rollende Last selbst bewirkt wird. Um eine normale Lage der oberen Fläche des ganzen Schienenkopfes zu erhalten,
muß die Kopffläche der Halbschienen, dem Herunterdrücken der beiden Halbschienen
in die Abschrägung der Unterlagsplatte entsprechend, von innen nach außen verlaufend,
ίο etwas erhöht werden. Gegen den Druck des
Radkranzes wird durch diese Gesamtanordnung die innere Halbschiene senkrecht, die
äußere dagegen mit einer bedeutend vergrößerten Stützwirkung gestellt, da die durchgehende
Neigung der Unterlagsplatte der üblichen ge
neigten Stellung der Schiene von 1:10 entspricht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eisenbahndoppelschiene aus zwei Winkeleisen, deren gleichlange und gleichgeformte Schenkel an den Enden auf der Winkelinnenseite verstärkt sind, dadurch gekennzeichnet, daß diese Enden an der Winkelaußenseite nach innen zu abgeschrägt sind, und daß die so geformten Winkeleisen, nur mit ihren Köpfen zusammenstoßend, auf eine Unterlagsplatte gesetzt sind, deren Oberfläche entsprechend rinnenförmig ausgebildet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE285290C true DE285290C (de) |
Family
ID=540686
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT285290D Active DE285290C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE285290C (de) |
-
0
- DE DENDAT285290D patent/DE285290C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE285290C (de) | ||
| DE673641C (de) | Eiserner Grubenstempel | |
| DE2305928C3 (de) | Stativ | |
| AT394009B (de) | Gleisbremselement | |
| DE1046648B (de) | Federnde Lamellenklemmplatte zur Schienenbefestigung | |
| DE658858C (de) | Verstellbare Auflageboecke, besonders fuer Werkzeugmaschinen | |
| AT158703B (de) | Eiserner Grubenstempel. | |
| DE2152479A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen eines elastischen Zugstreifens | |
| DE468564C (de) | Nachgiebiger, wiedergewinnbarer eiserner Grubenstempel | |
| DE593188C (de) | Grubenstempel | |
| DE607163C (de) | Schienenstossverbindung mittels eines Schienenstuhles | |
| DE625837C (de) | Oberbau fuer Eisenbahnen, bestehend aus einem Tragkoerper aus Eisenbeton und metallischen, auf Laengsvorspruengen des Tragkoerpers angebrachten Laufschienen | |
| DE958911C (de) | Schloss fuer den Grubenausbau | |
| DE557192C (de) | Schienenverbindung mittels Stossbruecke | |
| AT212863B (de) | Schienenbefestigung auf Holzschwellen | |
| DE815649C (de) | Schienennagel | |
| DE21003C (de) | Neuerungen an Spurhaltern für Eisenbahngeleise | |
| AT15919B (de) | Schienenstoßverbindung. | |
| DE603785C (de) | Schuettelrutschenverbindung mit in ihrer Hoehenlage durch Nutfuehrung unverrueckbar gegeneinander festgelegten Schuessen | |
| DE927681C (de) | Spannbuegel zur nachgiebigen Verbindung von Ausbausegmenten, insbesondere im Grubenausbau | |
| DE82079C (de) | ||
| CH159892A (de) | Eisenbahn-Zwillingsschwelle. | |
| AT117115B (de) | Schienenstoßverbindung mit radtragender Zwischenschiene. | |
| DE48309C (de) | Schienenstofsverbindung | |
| AT113036B (de) | Herzstück für Kreuzungen und Weichen aus Rillenschienen. |