DE283979C - - Google Patents

Info

Publication number
DE283979C
DE283979C DENDAT283979D DE283979DA DE283979C DE 283979 C DE283979 C DE 283979C DE NDAT283979 D DENDAT283979 D DE NDAT283979D DE 283979D A DE283979D A DE 283979DA DE 283979 C DE283979 C DE 283979C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
paper tape
envelope
pliers
hem
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT283979D
Other languages
English (en)
Publication of DE283979C publication Critical patent/DE283979C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B11/00Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material
    • B65B11/06Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths
    • B65B11/08Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a single straight path

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 283979 KLASSE 81 a. GRUPPE
in LAUSANNE, Schweiz.
eingebracht wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Januar 1914 ab.
Bei den bis jetzt gebräuchlichen Einwickelmaschinen, bei welchen der einzupackende Gegenstand mitsamt der Umhüllung, nach Zusammenführung beider Teile, durch eine
5 oder mehrere Zangen erfaßt und in die Faltvorrichtung gebracht wird, liegt der Gegenstand frei auf der flach ausgebreiteten Umhüllung.
Diese Einrichtung hat nun den Nachteil,
ίο daß die zu verpackenden Gegenstände, wenn sie aus einer feuchten oder klebrigen, z. B. Zucker enthaltenden Masse bestehen, infolge davon, daß die Zange mit ihrem einen Schenkel unmittelbar an dem Gegenstand anliegt, an letzterem Zangenschenkel gern haftenbleiben und so nicht mit der Umhüllung in die Faltvorrichtung gebracht werden, wodurch Störungen in der Maschine verursacht werden. Doch auch vom hygienischen Standpunkt aus ist das Berühren des einzupackenden Gegenstandes durch die Zange nachteilig, indem auf diese Weise an der Zange haftender Schmutz oder Öl auf den Gegenstand übertragen werden kann.
Dieser Nachteil soll nun gemäß der Erfindung dadurch behoben werden, daß zunächst an die Umhüllung ein Saum angefaltet wird, in den sodann der zu verpackende Gegenstand hineingestoßen wird, so daß der Gegenstand an der unteren und der oberen Seite von der Umhüllung bedeckt ist, worauf das Erfassen des Gegenstandes durch die Zange (bzw. Zangen) an der von der Umhüllung bedeckten unteren und oberen Seite desselben erfolgt; es können infolgedessen die Zangen den Gegenstand nicht berühren.
Wenn die Umhüllungen von einem Papierband abgeschnitten werden, so wird der Saum durch Umfalten der einen Längsseite des Bandes hergestellt.
Zum Falten des Bandes dient eine feste Platte, unter welcher hindurch das Papierband geführt wird, sowie ein an der Platte befestigter Faltfinger, der die eine Längsseite des Papierbandes um die Platte herumfaltet und eine feste Gegenplatte, welche den Saum an einem Aufsteigen hindert.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Vorrichtung im Längsschnitt, vor dem Erfassen eines Gegenstandes mit Umhüllung durch die Zange,
Fig. 2 einen Grundriß zu Fig. 1,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung, nach dem Erfassen eines Gegenstandes mit Umhüllung durch die Zange,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 2,
Fig. 5 eine Ansicht des von zwei Zangen festgehaltenen Gegenstandes mit Umhüllung in größerem Maßstabe, und
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 2, ebenfalls in größerem Maßstabe.
Die dargestellte Vorrichtung bildet einen Teil einer Einwickelmaschine, bei welcher die einzupackenden Gegenstände, die z. B. aus viereckigen Bonbons 2 bestehen, in eine Umhüllung eingepackt werden. Die Umhüllungen werden von einem Papierband 1 durch eine Schere 3 abgeschnitten und jeder Bonbon mit Umhüllung zuerst durch eine wagerecht bewegliche Zange 4 erfaßt und unter absatzweisem Vorwärtsbewegen in den Bereich einer senkrecht beweglichen zweiten Zange 5 gebracht, welche den Bonbon in die Faltvorrichtung der Einwickelmaschine verbringt. Die Bonbons 2 werden durch ein sich ruckweise bewegendes endloses Band 6 in den Bereich eines Einstoßers 7 bewegt, welcher die Bonbons einzeln nacheinander vom Band 6 weg durch eine Führung 8 auf die Umhüllung bzw. das Papierband 1 schiebt (Fig. 2).
Über einer Tischplatte 9, über welche das Papier.band 1 in wagerechter Richtung gezogen wird, ist unter Belassung eines schmalen Zwischenraumes eine Platte 10 wagerecht angeordnet und über dem in Fig. 1 bis 3 rechten Ende dieser ein Faltfinger 12 befestigt, welcher von oben her um die eine, in Fig. 6 rechte Längskante der Platte 10 greift und zwischen dieser Kante und der Oberseite der Platte 10 einen schmalen Zwischenraum frei läßt, der sich an den zwischen den Platten 9 und 10 vorhandenen Zwischenraum anschließt. Auf gleicher Höhe wie der obere Teil des Fingers 12 befindet sich über der Platte 10 eine wagerechte Gegenplatte 13, die also ebenfalls einen Zwischenraum zwischen sich und der Platte 10 frei läßt (Fig. 1 bis 4). Diese Platte 13 besitzt an ihrem in Fig. 1 bis 3 linken Ende eine schmale Zunge 13', während die Platte 9 unter dieser Zunge einen offenen Schlitz 9' aufweist.
Die Zange 4 besitzt oben zwei Greifschenkel, unten dagegen nur einen (Fig. 2 und 5). Mit den beiden oberen Schenkeln greift sie beim Erfassen eines Bonbons mit Umhüllung zu beiden Seiten der Zunge 13' von oben her und mit dem unteren Greifschenkel durch den Schlitz 9' der Platte 9 hindurch von unten her über die Umhüllung und den auf derselben liegenden Bonbon. Die Zange 5 besitzt oben einen Greifbacken und unten deren zwei (Fig. 2 und 5). Der obere Backen der Zange 5 greift beim Erfassen des in der Zange 4 gehaltenen Bonbons zwischen die beiden oberen Greifschenkel und der untere Backen um den unteren Greifschenkel der Zange 4.
Indem das Papierband 1 zwischen den Teilen 9, 10 und 12 bzw. durch den zwischen diesen Teilen befindlichen schmalen Zwischenraum hindurchgezogen wird, wird die eine Längsseite des Bandes durch den Faltfinger 12 um die in Fig. 6 rechte Kante der Platte 10 herum auf die Oberseite der letzteren niedergefaltet und damit am Band 1 ein Saum ι' gebildet. Dieser Saum wird, indem er beim Vorwärtsziehen des Bandes 1 zwischen den beiden Platten 9 und 10 hindurch stets unter der Gegenplatte 13 und deren Zunge 13' liegt, durch diese an einem Aufsteigen verhindert. Beim jeweiligen Stillstand des Bandes 1 wird durch den Einstoßer 7 ein Bonbon unter den Saum ι', d. h. zwischen diesen und den unteren Teil des Bandes geschoben (Fig. 4 strichpunktierte Lage), so daß nunmehr der Bonbon zwischen zwei Umhüllungsteilen liegt.
Jetzt bewegt sich die Zange 4 durch die geöffnete Zange 5 und die Schere 3 hindurch (Fig. 1) und erfaßt das Papierband und den Bonbon und zieht beide ein Stück weit nach außen, worauf das Band 1 durch einen auf den Saum 1' drückenden Preßfinger 14 (Fig. 1 bis 3) vorübergehend festgehalten und währenddessen durch die Schere eine Umhüllung.15 vom Band abgeschnitten wird. Hierauf bewegt sich die Zange 4 mit dem Bonbon 2 und der Umhüllung 15 wieder ein Stück weit nach außen, worauf die Zange 5 den Bonbon und die Umhüllung erfaßt, während die Zange 4 dieselben freigibt. Hierauf wird der Bonbon mit der Umhüllung durch die Zange 5 in die Faltvorrichtung gebracht und in derselben die Umhüllung in bekannter Weise vollends um den Bonbon geschlagen.
Durch die Herstellung des Saumes 1' und das Einschieben der Bonbons unter denselben wird erzielt, daß die Bonbons vor dem Erfassen durch die Zangen 4 und 5 unten und oben von der Umhüllung bedeckt sind und die Zangen die Bonbons nicht berühren können. Ein Klebenbleiben der einzupackenden Gegenstände an den Zangen und dadurch verursachte Störungen in der Maschine sind ausgeschlossen ; ebenso werden Verunreinigungen der Gegenstände durch die Zangen verhütet.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Maschine zum Einwickeln von Gegenständen, bei welcher der Gegenstand mit der Umhüllung durch eine oder mehrere Zangen in die Faltvorrichtung eingebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst an die Umhüllung ein Saum angefaltet wird, in den sodann der zu verpackende Gegenstand hineingestoßen wird, so daß der Gegenstand an der unteren und oberen Seite von der Umhüllung bedeckt ist, worauf das Erfassen des Gegenstandes durch die Zange (bzw. Zangen) an der von der Umhüllung bedeckten unteren und oberen Seite desselben erfolgt.
    2". Maschine nach Anspruch 1, bei welcher die Umhüllungen von einem Papier-
    band abgeschnitten werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Saum durch Umfalten der einen Längsseite des Papierbandes hergestellt wird.
    3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine feste Platte (10), unter welcher hindurch das Papierband geführt wird, sowie durch einen an der Platte (10) um die eine Längskante derselben von oben her greifenden, zwischen sich und der Platte einen schmalen Zwischenraum für den Durchgang des Papierbandes frei lassenden Faltfinger (12), der die eine Längsseite des Papierbandes um die Platte (10) herumfaltet, und durch eine feste Gegenplatte (13, 13'), welche den Saum auf die Platte (10) niedergefaltet hält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT283979D Active DE283979C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE283979C true DE283979C (de)

Family

ID=539504

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT283979D Active DE283979C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE283979C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1019957B (de) * 1953-01-19 1957-11-21 Anonima G D Soc Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von Schokoladenmuenzen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1019957B (de) * 1953-01-19 1957-11-21 Anonima G D Soc Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von Schokoladenmuenzen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE283979C (de)
DE923056C (de) Vorrichtung zum Abnehmen von Gut, insbesondere Tabak, von einem Haufen
DE255893C (de)
DE274631C (de)
DE604249C (de) Vorrichtung zum Foerdern von Genussmitteln, insbesondere Pralinen und anderen unregelmaessig geformten Gegenstaenden, zur Verpackungsstelle
DE2501267B2 (de) Insbesondere an verpackungsmaschinen verwendbare vorrichtung zum trennen von prismatischen, vorzugsweise flachen, hochkantgestellten gegenstaenden aus einer zusammenhaengenden reihe dieser gegenstaende
DE946785C (de) Vorrichtung zum Fertigverpacken, Ansammeln und senkrechten Stapeln vorverpackter Gegenstaende in Verpackungsmaschinen
DE815172C (de) Vorrichtung zum Einfuehren von gefuellten Beuteln in Faltschachteln
DE861220C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Umhuellen von Gegenstaenden durch ein Einschlagmaterial
DE1068987B (de) Vorrichtung zum Herstellen einer Verschlußeinrichtung für einen Beutel
AT59252B (de) Packmaschine.
CH412688A (de) Verfahren und Maschine zum Schliessen und Verschnüren eines Beutels
DE267066C (de)
DE1014021B (de) Verfahren und Vorrichtung zum maschinellen Einwickeln von Gegenstaenden, insbesondere aus der Suesswarenindustrie, unter Einfuegen eines aus einem Faden bestehenden Aufhaengers
DE976009C (de) Vorrichtung zum maschinellen Herstellen einer mit einer Aufhaengeschlaufe versehenenVerpackung fuer Gegenstaende der Suesswarenindustrie, z. B. als Christbaumbehang
DE806956C (de) Entnahmevorrichtung fuer Blattstapel, insbesondere fuer Einwickel- und Etikettiermaschinen
DE266224C (de)
DE564104C (de) Einrichtung zum Verpacken von Zigaretten oder aehnlichen stabfoermigen Gegenstaenden
DE548572C (de) Buendelmaschine fuer Papiersaecke o. dgl.
DE142187C (de)
DE244356C (de)
DE630305C (de) Verfahren zum Einwickeln von rundlichen Gegenstaenden, wie Apfelsinen u. dgl. sowie Vorrichtung zum Ausueben des Verfahrens
DE1097348B (de) Vorrichtung zum Verpacken von Bonbons oder aehnlichen Gegenstaenden
DE836160C (de) Vorzugzange fuer Nadeltraegerstreifen bei Nadelaufsteckmaschinen
DE253748C (de)