CH412688A - Verfahren und Maschine zum Schliessen und Verschnüren eines Beutels - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Schliessen und Verschnüren eines Beutels

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CH412688A
CH412688A CH1283762A CH1283762A CH412688A CH 412688 A CH412688 A CH 412688A CH 1283762 A CH1283762 A CH 1283762A CH 1283762 A CH1283762 A CH 1283762A CH 412688 A CH412688 A CH 412688A
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CH
Switzerland
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bag
wire
open end
machine according
conveyor
Prior art date
Application number
CH1283762A
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English (en)
Inventor
E Burford Earl
Original Assignee
E Burford Earl
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B51/00Devices for, or methods of, sealing or securing package folds or closures; Devices for gathering or twisting wrappers, or necks of bags
    • B65B51/04Applying separate sealing or securing members, e.g. clips
    • B65B51/08Applying binding material, e.g. to twisted bag necks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Closures (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description


  
 



  Verfahren und Maschine zum Schliessen und Verschnüren eines Beutels
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Schliessen und Verschnüren eines Beutels, und auf eine Maschine zur Durchführung dieses Verfahrens.



   Beim Verschliessen der üblichen aus Kunststoff, gewachstem Papier o.dgl. bestehenden Brotumhüllungen werden beide Enden der Hülle gefaltet und auf diese Falten wird ein Papierverschluss aufgeklebt.



  Hierbei entstehen zahlreiche - Schwierigkeiten, die durch die Erfindung behoben werden sollen. Nach dem Aufreissen des Verschlusses ist es bei den bekannten Umhüllungen schwierig, die Umhüllung wieder so zu verschliessen, dass das in der Umhüllung befindliche Brot oder ein anderes Erzeugnis frisch bleibt. Nur wenn mehrere Brotscheiben aus der Um  hüllung    herausgenommen werden, lässt sich die Hülle wieder so falten, dass ein dichter Verschluss entsteht.



  Beim Öffnen der bekannten Umhüllungen ist es auch oft nicht notwendig, die Hülle weitgehend zu zerreissen, um Zugriff zum Beutelinhalt zu haben. Die Herstellung der bekannten Umhüllungen ist auch kompliziert, da die Hülle an beiden Hüllenenden gefaltet und anschliessend dicht verschlossen werden muss.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zeichnet sich nun dadurch aus, dass ein Bindedraht über die vom offenen Ende eines sich fortbewegenden Beutels durchlaufende Bahn gelegt, und das offene Ende des Beutels gegen den Bindedraht zusammengerafft wird, und dass der Bindedraht um das zusammengeraffte Ende des Beutels gelegt wird, um das Beutelende zusammcnzuziehen, worauf der Bindedraht verdrillt wird, um das zusammengezogene Ende zu verschnüren.



   Die Maschine zur Durchführung dieses Verfahrens zeichnet sich erfindungsgemäss aus durch eine Fördervorrichtung zum Fördern eines gefüllten Beutels mit offenem Ende, Führungsmittel, die benachbart der Fördervorrichtung angeordnet sind, Mittel, um das offene Ende des Beutels in die Führung einzuführen, eine Vorrichtung, die das offene Ende des Beutels in der Führung zu Falten zusammenzieht, und Mittel um einen Bindedraht um das   zusammen    geraffte Ende des Beutels herumzulegen und den Draht einer Vorrichtung zuzuführen, die eine vorbestimmte Länge des Bindedrahtes abschneidet, die abgeschnittene Länge des Bindedrahtes   festklemmt    und diesen gleichzeitig verdreht und eng um die Aussenfläche des zusammengezogenen Beutelendes klemmt.



   Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer zum Zuschnüren eines Beutels dienenden Maschine mit zu verschnürenden Beuteln, bei ihrer Bewegung von links nach rechts in die Binde oder   Zuschnürstellung;   
Fig. 2 eine Seitenansicht der in Fig. 1 dargestellten Maschine von der entgegengesetzten Seite;
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Maschine;
Fig. 3a eine Stirnansicht der schematisch dargestellten Kupplungs- und Antriebsvorrichtung für die Maschine nach den Fig. 1 und 2;
Fig. 4 eine schaubildliche Ansicht des offenen Beutelendes, das vor dem Zusammenfalten oder Zusammendrücken mittels einer umlaufenden Bürste in eine Schlitzplatte eingeschoben wird;

  
Fig. 5 eine schaubildliche Ansicht des vollständig in die Schlitzplatte eingeschobenen offenen Beutelendes, das von der Zusammenfalt oder   Zusammen    drückvorrichtung erfasst worden ist;
Fig. 6 eine schaubildliche Ansicht des auf dem Förderer liegenden Beutels in einer Stellung, in der der Bindedraht auf das offene Beutelende aufgelegt wird;  
Fig. 7 eine der Fig. 6 ähnliche schaubildliche Ansicht mit der Nadel, die den Bindedraht um den Umfang des offenen Beutelendes legt, und mit dem Messer, das den Bindedraht auf einer vorbestimmten Länge durchschneidet;
Fig. 8 eine der Fig. 7 ähnliche schaubildliche Ansicht, die eine weitere Stufe zeigt, bei der die Nadel herausgezogen ist und der Bindedraht von dem   Grei-    fer zur Aufnahme des nächsten Beutels in Stellung gehalten wird;

  
Fig. 9 eine schaubildliche Ansicht der   umlaufende    den Bürste und der Bindevorrichtung, gesehen von der in Fig. 1 dargestellten Seite;
Fig. 10 eine vom Ende der Maschine gesehene schaubildliche Darstellung der sich drehenden Bürste und der Bindevorrichtung von dem in Fig. 1 dargestellten rechten Ende aus;
Fig. 11 eine Draufsicht auf das zusammengefaltete oder zusammengedrückte Beutelende, das die Schlitzplatte durchsetzt und auf dem der Bindedraht angebracht ist;

   und
Fig. 12 ist ein Schnitt nach Linie 12-12 der Fig.   ll,   
Fig. 13a bis   Fig. 13!    zeigen die verschiedenen Stufen bei der Verschiebung des Beutels längs des Fördertisches, ferner bei dem mittels der Drehbürste erfolgenden Einschieben des offenen Beutelendes in die Schlitzplatte und beim Zusammendrücken oder Zusammenfalten des offenen Beutelendes zu Falten.



   Fig. 14a bis Fig. 14f zeigen aufeinanderfolgende Endeansichten des Beutels bei seiner Bewegung längs des Förderers und bei den verschiedenen in den Fig. 13a bis 13f dargestellten Arbeitsvorgängen.



   Fig. 15 ist eine Seitenansicht des in Fig. 13 a dargestellten gefüllten Beutels vor dem Zusammenfalten des offenen Beutelendes.



   Fig. 16 ist eine Seitenansicht des in Fig. 13f dargestellten gefüllten Beutels nach dem Zusammenfalten des Beutelendes.



   Fig.   1 7a    bis   Fig. 17!    zeigen die verschiedenen Stufen beim Legen einer vorherbestimmten Binde drahtlänge auf den Umfang des zusammengefalteten zuzubindenden Beutelendes.



   Fig.   1 8a    bis Fig. 18f zeigen aufeinanderfolgende Endansichten des Beutels beim Auflegen des Binde drahtes auf das offene Ende nach den Fig. 17a bis Fig. 17f.



   Fig. 19 ist eine Seitenansicht des in den Fig. 17a und Fig.   1 8a    dargestellten Beutels.



   Fig. 20 ist eine Seitenansicht des in den Fig. 17f und Fig. 18f dargestellten zugeschnürten Beutels.



   Fig. 21a bis Fig. 21d zeigen die verschiedenen Bearbeitungsstufen, und zwar das Einschieben des Beutelendes mittels der Bürste in den Schlitz der Schlitzplatten, ferner das Bewegen der Knagge in Aufnahmestellung um die eine Seite des offenen Beutelendes herum, ferner das Hin- und Herbewegen des Kolbens in Anlage an die andere Seite des offenen Beutelendes und ferner das Ausstossen des geschlossenen Beutels aus der Maschine.



   Fig. 22a bis 22h zeigen in Schnitten mehrere Bearbeitungsstufen in zwei aufeinanderfolgenden Arbeitsvorgängen, nämlich das Halten und Schneiden des Binde drahtes durch die zusammenwirkenden Haltefinger und Anschlagplatten und das Zuführen oder Vorschieben des Bindedrahtes mittels der Nadel.



   Fig. 23a bis Fig. 23g sind Draufsichten, die die Bewegung des Haltefingers von der einen Seite zur anderen Seite und die gleichzeitig hiermit erfolgende Drehung des Drill- oder Verwindehakens zeigen.



   Fig. 24a bis Fig. 24g sind den Fig. 23a bis Fig.



  23g entsprechende Seitenansichten, die die aufeinanderfolgenden Bewegungen der Nadel, des Haltefingers und des Drillhakens zeigen.



   Fig. 25 zeigt in einer schaubildlichen Ansicht das Auflegen des Bindedrahtes auf das offene Ende des zu verschliessenden Beutels.



   Fig. 26 ist eine schaubildliche Ansicht des gefüllten Beutels, dessen Ende durch den Bindedraht zugebunden ist, so dass der Beutel vollständig abgedichtet ist, und
Fig. 27a bis 27d zeigen die verschiedenen Stufen beim Zusammenfalten oder Zusammendrücken des offenen Beutelendes, wobei jedoch eine Halteknagge verwendet wird, deren Ausführung von der in den Fig. 21a bis Fig.   21d    dargestellten Form abweicht.



   Die zum Zuschnüren oder Zubinden eines Beutels dienende Maschine 10 (Fig. 1, 2 und 3) weist ein Maschinengestell 12 auf, das auf Lenkrollen 13 von Ort zu Ort gefahren werden kann oder das, falls dies bevorzugt wird, auf einem Fundament ortsfest angeordnet ist.



   Auf der oberen Seite des Maschinengestelles 12 ist ein ortsfester Fördertisch 14 aus rostfreiem Stahl, Aluminium oder einem anderen zweckdienlichen Blechmaterial vorhanden. Zwei waagerecht angeordnete Wellen 16 und 18 drehen sich auf Achse, die senkrecht zur Längsrichtung des Fördertisches 14 angeordnet sind. Auf den Enden der Welle 16 sind Kettenräder 20, 20 und auf den Enden der Welle 18 sind Kettenräder 22, 22 befestigt. Über diese Kettenräder laufen Förderketten 24, 24, an denen die Enden mehrerer Mitnehmerstangen 26 befestigt sind, die sich im Abstand voneinander zwischen den Ketten 24, 24 erstrecken.

   Auf der Seitenplatte 32 sind beispielsweise durch Schweissnähte zwei Klemmblöcke 28 und 30 befestigt, die zwei Stangen 34 und 36 aufnehmen, an deren Ende eine Führungsschiene befestigt ist, die im allgemeinen waagerecht liegt und sich parallel zur Längsrichtung des Fördertisches 14 erstreckt.



   In den Klemmblöcken 28 und 30 befinden sich Klemmschrauben 39 und 41, die zum Verstellen der Führungsschiene 38 gelockert werden können. Die Führungsschiene 38 wird entsprechend der   Grösse    der zu fördernden Packungen oder des Beutels eingestellt und die Klemmschrauben 39 und 41 werden dann festgezogen.



   Beutel 40, in die Brotlaibe oder Brotscheiben  vorher eingeschoben worden sind, werden auf den Fördertisch 14 aufgelegt und werden, von links nach rechts gesehen, in den Fig. 1 und 3, mittels der Mitnehmerstangen 26 bewegt. Die Beutel enthalten in der dargestellten Maschine zwar   Brotlaibe,    doch können die Beutel auch andere Backwaren, Früchte und Gemüse oder andere Erzeugnisse enthalten.



   Die der Führungsschiene 38 gegenüberliegende Längskante des Fördertisches 14 hat einen nach oben gerichteten Flansch, nahe dessen oberer Kante eine lotrecht stehende Platte 42 angeordnet ist, die mit dem Flansch einen waagerechten Schlitz 44 begrenzt, der oberhalb des Fördertisches 14 liegt und das offene Ende 50 des Beutels 40 aufnimmt. Die Höhe des Schlitzes 44 oberhalb der den Beutel tragenden Fläche des Maschinentisches 14 kann geändert werden, so dass eine Bearbeitung von Beuteln oder Gegenständen verschiedener Grössen erfolgen kann. Die lotrechte Stellung der Schlitzplatte 42 kann beispielsweise durch Einstellung der in den Fig. 21a bis 21d gezeigten Befestigungsvorrichtungen geändert werden. Natürlich kann auch die Höhe des Fördertischflansches geändert werden, was von der Grösse des Beutels oder Gegenständen abhängt.

   Eine drehbare Bürste 46 ist nahe dem Ende des waagerechten Schlitzes 44, in das das offene Ende 50 des Beutels 40 eingeschoben werden soll, angeordnet. Der Zweck der Bürste 46 besteht darin, das Einschieben des offenen Endes 50 des Beutels 40 in den Schlitz 44 zu erleichtern oder zu unterstützen. Damit ein einwandfreies Arbeiten erfolgt, ist die Bürste 46 unter einen Winkel von ungefähr 450 in bezug auf die Schlitzplatte 42 angeordnet. Die Bürste 46 besteht vorzugsweise aus Nylonborsten. Es kann aber auch jedes beliebige andere Material, das den Beutel nicht beschädigt, beispielsweise dünner Stahldraht, zur Herstellung der Bürste verwendet werden. Die Beutel werden kontinuierlich zu der nachstehend ausführlich beschriebenen Falt- und Bindevorrichtung 52 bewegt.



   Das Maschinengestell 12 trägt einen üblichen Elektromotor 54, der mit einer Kupplungs- und Antriebsvorrichtung 56 (Fig. 3a) gekuppelt ist. In Konsolen 60 des Maschinengestelles 12 ist eine Drahthaspel 58 drehbar gelagert, deren Draht 62 der Faltund Bindevorrichtung 52 zugeführt wird, um das offene Ende jedes Beutels 40 zuzuschnüren. Ein auf einer Achse 66 drehbar gelagerter Spannhebel 64 liegt auf dem auf der Haspel 58 aufgewickelten Draht auf und spannt infolgedessen den zu der Falt- und Bindevorrichtung 52 zugeführten Draht. Ein zusätzlicher Spannhebel 65 ist auf der Achse 67 drehbar gelagert. Der Draht 62 läuft über diese Achse und über eine in dem Ende 68 des Spannhebels 65 vorhandene Bohrung zur Falt- und Bindevorrichtung 52. Strom wird dem Elektromotor 54 über ein Kabel 69 zugeführt.

   Der Motor wird mittels Schaltern stillgesetzt oder angelassen, die in einem an der Seite des Maschinengestelles 12 befestigten Schaltkasten 70 untergebracht sind.



   Auf der Welle 16 (Fig. 1) ist eine Nockenscheibe 90 befestigt, die mittels des am Drehpunkt 99 drehbaren Gestänges 92, 94, 96 den Kolben 116 beim Faltvorgang nach oben und unten rechts bewegt. Aus der Fläche der Nockenscheibe 90 ragt eine Exzenterstange 93 nach aussen, die an ihrem Ende mit dem Lenker 96 drehbar verbunden ist. Der Lenker 96 ist mit dem Lenker 94 drehbar verbunden, der mit seinem einen Ende am Maschinengestell 12 drehbar gelagert ist und mit seinem anderen Ende mit dem Lenker 92 drehbar verbunden ist. Der Lenker 92 ist in einer Führung 91 verschiebbar gelagert. Am äussersten rechtsliegenden Ende des Lenkers 92 (Fig. 1) ist der Kolben 116 befestigt.



   Um den Drehpunkt 99 dreht sich ein an der Fläche der Nockenscheibe 90 anliegender Hebel 98, der mit einem Lenker 100 drehbar verbunden ist, dessen entgegengesetztes Ende mit der Führung 91 drehbar verbunden ist. Eine Parallelogrammgetriebe wird von einer am Maschinengestell 12 befestigten Platte 102 mittels der Lenker 104 und 106 und der Führung 91 gebildet. Der Lenker 104 ist an seinen Enden 108 und 110 mit der Führung 91 bzw. der Platte 102 drehbar verbunden. In gleicher Weise stehen die Enden 112 und 114 des Lenkers 106 mit der Führung 91 bzw. der Platte 102 in Drehverbindung.



   Der Kolbenkopf 116 weist vorzugsweise zwei Führungsschienen 177 und 119 (Fig. 5 und 11) auf.



  Die Führungsschiene 117 hat eine gekröpfte oder versetzte Ausnehmung, die grösser ist als die Ausnehmung der inneren Führungsschiene 119, so dass infolge der sich erweiternden Form des Beutels ein geringeres Zusammenfalten an einer nahe dem Beutelinhalt gelegenen Stelle erfolgt. Die Führungsschiene 119 dagegen drückt die sich erweiternde Beutelkante stärker zusammen, da durch den Beutelinhalt keine Hemm- oder Haltspannung vorhanden ist oder erzeugt wird. Die Vorderkanten der Führungsschienen 117 und 119 sind gekrümmt, so dass sie das sich erweiternde Beutelende bei dem durch die sich drehende Bürste erfolgende Zusammenfalten in die Führungsschienen führen.



   Auf dem Maschinengestell 12 ist auf der Stummelwelle 124 eine Halteknagge 122 (Fig. 21a bis 21d) drehbar gelagert, die einen als Nockenstössel dienenden Ansatz 126 trägt. Auf der Welle 18 ist ein Nocken 128 befestigt, der sich mit der Welle 18 in Rechtsrichtung, gesehen in den Fig. 21a bis 21d dreht. Die Halteknagge 122 nimmt für gewöhnlich die in Fig. 21d dargestellte Stellung ein, in der der Ansatz 126 auf einer Konsole 130 aufliegt, die am Maschinengestell 12 befestigt ist und aus dem Maschinengestell 12 nach aussen ragt. Bei der Drehung der Welle 18 und infolgedessen des Nockens
128 legt sich das Spitzenende des Nockens 128 an das äusserste Ende des Ansatzes 126.

   Bei der weiter fortgesetzten Drehung des Nockens 128 wird die Halteknagge 122 in Linksrichtung um die Stummelwelle 124 (gesehen in den Fig.   21 a    bis 21b) gedreht, bis die Halteknagge 122 ihre in Fig. 21c dargestellte, am weitesten vorgeschobene Stellung erreicht. Die   Knagge 122 wirkt mit dem Kolben 116 beim ZusammenfaIten des offenen Beutelendes in Vorbereitung für den Verschnür- oder Bindevorgang zusammen.



  Die Bauteile bleiben so lange in der in Fig. 21c dargestellten Stellung, bis der Verschnürvorgang beendet worden ist. Bei der Drehung des Nockens 128 über die in Fig. 21c dargestellte Stellung hinaus fällt die Knagge 122 auf die in Fig. 21d dargestellte Stellung zurück.



   Eine abgeänderte und verbesserte Ausführung der Halteknagge ist in den Fig. 27a bis 27d dargestellt.



   Die Halteknagge 300 dieser Abänderung besteht aus einem ortsfesten oberen   Knaggenteil    302, der am Maschinengestell 12 befestigt ist, und aus einem unteren   Knaggenteil    304, der sich auf einer Achse 306 dreht. Die Backen der Knagge 300 sind so geformt, dass sie in Zusammenwirken mit dem Kolbenkopf 116 das zu schliessende   offeneBeutelende aufnehmen.   



  Der untere   Knaggenteil    304 weist eine Nockennachlaufrolle 308 auf, die auf der Aussenfläche der Nokkenscheibe310 läuft, welche   auf der Welle 18    befestigt ist und sich mit der Welle 18 dreht. Der untere Knaggenteil 304 mit der darauf befindlichen Nockennachlaufrolle 308 ist durch Gewichte so belastet, dass die Backen so lange geschlossen bleiben, bis sie mittels der Nockenscheibe 310 in Offenstellung bewegt werden. Die Backen bleiben während des Zusammenfaltoder Zusammendrückvorganges geschlossen (27a bis 27c). Nachdem das zusammengefaltete Ende des Beutels 40 zusammengeschnürt worden ist, erreicht die Nockenscheibe 301 die in Fig. 27d dargestellte Stellung, in der sich der untere Knaggenteil 304 in Linksrichtung drehen kann, und sich die Backen öffnen.

   Der verschnürte Beutel kann infolgedessen aus der Maschine ausgetragen werden.



   Die Kupplungs- und Antriebsvorrichtung 56 ist nachstehend anhand der Fig. 1, 2 und 3a beschrieben. Das auf der Welle 73 befestigte Kettenrad 72 ist mit dem Kettenrad 21 über die Antriebskette 74 verbunden, um die Mitnehmerstange 26 längs des Fördertisches 14 zu bewegen. Auf dem entgegengesetzten Ende der Welle 73 ist das Kettenrad 76 befestigt, das über die Antriebskette 80 mit dem Kettenrad 190 verbunden ist und das zum Betätigen der Bindevorrichtung 52 dient. Eine Antriebsriemenscheibe 82 (Fig. 1) ist mit dem Motor 54 gekuppelt und treibt über den Riemen 84 die Riemenscheibe 86, die die Welle 88 dreht, an deren entgegengesetzten Ende die Bürste 46 befestigt ist.



   In das der Mitte der Welle 73 ist ein Kettenrad 136 befestigt, das über ein unmittelbar mit der Kette 138 gekuppeltes übliches Getriebe vom Motor 54 getrieben wird. Die Welle 73 ist in den Lagern 140, 42 drehbar gelagert und trägt zwei Kupplungen 144 und 146, eine Nockenscheibe 148 und die Kettenräder 72 und 76.



   Auf der Welle 152 sitzt ein Nockennachlaufhebel 150 der von einer Feder (nicht dargestellt) an die Oberfläche der Nockenscheibe 148 angelegt wird.



  Die Welle 152 ist in Lagern 154 und 156 drehbar gelagert und trägt an ihrem, dem Nockennachlaufhebel 150 entgegengesetzten Ende einen Hebel 158.



  Der Hebel 158 erstreckt sich aus der Ebene der in Fig. 3a wiedergegebenen Darstellung heraus nach vorn. Die Kupplungen 144 und 146 sind Eintourenkupplungen mit 3600. Jede Kupplung hat federbelastete zurückziehbare Klinken 160 und 162, die in Eingriff mit den Hebeln gedrängt werden, die aber die Kupplung auskuppeln, wenn ein Halten gegen Drehung erfolgt.



   Aus dem Solenoid 165 ragt ein Kolben 164 nach unten, der für gewöhnlich an der auf dem Gehäuse der Kupplung 144 vorhandenen Klinke 160 anliegt und infolgedessen den Wellenteil 73a von dem Wellenteil 73b abkuppelt. Die aus der Nockenscheibe 148 und dem Nockennachlaufhebel 150 bestehende Vorrichtung hält für gewöhnlich den Hebel 158 ausser Eingriff mit der Klinke 162, die sich auf dem Gehäuse der Kupplung 146 befindet. Hierdurch wird die Kupplung zwischen den Wellenteilen 73a und 73c gesichert.



   Bei einem kurzzeitigen Einschalten des Solenoides 165 mittels des in der Tischplatte 14 der Maschine eingesetzten Schalters 37 (Fig. 3) hebt sich bei dem nachstehend beschriebenen Arbeitsvorgang der Hebel 164 aus dem Eingriff mit der Klinke 160 der Kupplung 144 heraus. Hierdurch werden die Wellenteile 73a und 73b miteinander gekuppelt, so dass die auf diesen Wellenteilen sitzende Nockenscheibe 148 und das Kettenrad 76 gedreht werden, und über die Antriebskette 80 die Bindevorrichtung 52 betätigt wird. Die Drehung derNockenscheibe 148 bewegt den Hebel 150 und dreht infolgedessen die Welle 152 in Rechtsrichtung, gesehen von der linksliegenden Seite der Fig. 3a.

   Der auf der Welle 152 befestigte Hebel 158 wird dann in Eingriff mit der Klinke 162 der Kupplung 146 gedreht, wodurch der Wellenteil 73a von dem Wellenteil 73c entkuppelt und die Drehung des Kettenrades 72 beendet wird, das die Mitnehmerstangen 26 längs des Fördertisches 14 über die Kette 74 und das Kettenrad 21 treibt.



   Nachdem sich die Klinke 160 der Kupplung 144 am Hebel 164 vorbeigedreht hat, fällt der Hebel 164 und kommt nach einer vollständigen Umdrehung des Gehäuse der Kupplung 144 wieder in Eingriff mit der Klinke 160. Hierdurch wird der Wellenteil 73b wieder vom Wellenteil 73a abgekuppelt und die Drehung des Kettenrades 76 und der Nockenscheibe 148 wird beendet. Der auf der Fläche der Nockenscheibe 148 aufliegende Nockennachlaufhebel 150 bewegt über die Welle 152 den Hebel 158 wieder aus dem Eingriff mit der Klinke 162, die auf dem Gehäuse der Kupplung 146 angeordnet ist, heraus auf die in Fig.



  3a dargestellte Stellung. Die Wellenteile 73a und 73c werden wieder gekuppelt, so dass die Drehung des Kettenrades 72 und infolgedessen auch die Bewegung der Mitnehmerstangen 26 längs des Fördertisches 14 beginnt.



   Die Bindedrahtklemm-, -schneid- und -drillvor  richtung 52 (Fig. 6 bis 10) weist einen nach hinten gerichteten Drahtklemmfinger 166 auf, der auf der
Platte 168 des Maschinengestelles um einen Dreh zapfen 170 Schwingbewegungen ausführt. Eine am Drehpunkt 174 drehbar gelagerte lange Schiene 172 ist mit dem hinteren Teil des Fingers 166 über einen Schraubenbolzen verbunden. Das entgegengesetzte Ende der Schiene 172 gleitet in einer Führung 178.



   An der Schiene 172 sind mittels Nieten 179 oder an deren Befestigungsvorrichtungen, die die Schlitze 180 durchsetzen, zwei Konsolen 182 und 184 befestigt, die zwischen sich eine Ausnehmung 185 haben.



  Diese Ausnehmung 185 dient als Nockennachläufer und nimmt ein Exzenter oder eine Nockenscheibe
186 auf, die sich in auf der Platte 169 angebrachten Drucklagern 188 dreht. Der Exzenter wird unmittelbar von dem Kettenrad 190 (Fig. 10) getrieben. Die in der Ausnehmung 185 liegende und sich mit der Ausnehmung 185 bewegende Nockenscheibe 186 erzeugt also eine Hin- und Herbewegung der Schiene
172 bei der Drehung der Nockenscheibe, so dass also der Drahtklemmfinger 166 eine Schwingbewegung ausführt.



   Das freie Ende des Fingers 166 ist mandelförmig oder keilförmig, wie bei 192 (Fig. 24) dargestellt ist.



  Dieses Ende hat seitliche Nuten 194 zur Aufnahme des Bindedrahtes 62. An der hinteren Kante der Platte 168 sind Anschlagplatten 169 befestigt, die auf beiden Seiten des Fingers 166 über die Kante der Platte 168 hinausragen. Jede Anschlagplatte 169 hat eine Zunge 200 (Fig. 22), die in der entsprechenden Nut 194 des Klemmfingers 166 aufgenommen wird, wenn sich der Finger in seine Drahtklemmstellung bewegt, wie sie beispielsweise in den Fig. 22a, 22d und 22h dargestellt ist. Die Nockenscheibe 186 bewegt die Konsolen 182, 184 und die Schiene 172 so weit, dass eine übergrosse Bewegung des freien Endes des Klemmfingers 166 erfolgt. Die Niete 179 werden zur Erzeugung der gewünschten Klemmwirkung so angeordnet, dass die erforderliche Leerlaufbewegung vorhanden ist, damit keine übermässig grosse Beanspruchung der Vorrichtung erfolgt und der richtige Klemmdruck erhalten wird.



   Die Drahtberührungsflächen der Anschlagplatten 196 und die damit zusammenwirkenden Flächen des Klemmfingers sind so angeordnet, dass der Draht über einen wesentlichen Abschnitt zwischen den zusammenwirkenden Abschnitt des Klemmfingers und der Anschlagplatte 196 geklemmt wird. Der Draht wird, wie die verschiedenen Darstellungen in den Fig. 22 zeigen, durch den Klemmfinger und die Anschlagplatten 196 zickzack-förmig gebogen, so dass der Draht sicher gehalten wird, ohne dass hohe Klemmdrücke erforderlich sind. Jede Anschlagplatte 196 kann aus mehreren flachen Schiene oder Platten bestehen, die zu einem Schichtpaket zusammengesetzt sind, so dass wenig Kosten bei der Herstellung der Platten 196 entstehen.



   Die hinteren Abschnitte der Anschlagplatten 196 haben Abschrägungen 208, so dass eine nach hinten sich erweiternde Eintrittsöffnung für das seitliche Einsetzen des Bindedrahtes 62 geschaffen wird. Das keilförmige Ende 192 des Fingers 166 wirkt mit der Abschrägung 208 der einen oder der anderen Anschlagplatte 196 zusammen, um das Einschieben des durch die Nadel 210 zugeführten Drahtes 62 zu erleichtern. Die Arbeitsweise der Nadel 210 wird später beschrieben.



   An der Unterseite der Anschlagplatten 196 sind Messer 212 befestigt, deren abgeschrägte Schneidkanten 214 mit der unteren Fläche 216 des Fingers
166 zusammenwirkt, um bei der Bewegung des Fingers 166 in bezug auf die zugehörende Anschlagplatte 196 eine Schneidwirkung zu erzielen. Die Messerklinge kann in beliebiger Weise angeordnet sein und ist vorzugsweise verstellbar, so dass ein Anschärfen der Klinge möglich ist.



   Auf der oberen Fläche der Platte 169 befindet sich ein Lager 220 (Fig. 10), in welchem eine waagerecht angeordnete Bindewelle 222 drehbar gelagert ist. Der Welle 222 wird eine einzige Umdrehung von der Kette 80 gegeben, die den Antrieb von dem Kettenrad 76 einer Eintourenkupplung 224 zuführt, wie dies später noch näher beschrieben ist.



   Auf der Welle 222 ist ein unvollständiges Kegelrad 228 befestigt, dessen Zähne ungefähr auf dem halben Umfang des Kegelrades in Eingriff mit dem Kegelrad 234 (Fig. 10) stehen. In einem auf der Tragplatte 169 befestigten Lager 234 ist eine Stum  melwelle    (nicht dargestellt) gelagert, an deren unterem Ende das Kegelrad 234 befestigt ist und an deren oberem Ende ein treibendes Kettenrad236. An der Platte 169 ist ein langes Lager 238 befestigt, in welchem eine Drillwelle 240 drehbar gelagert ist. An dem oberen Ende der Drillwelle 240 sitzt ein Kettenrad 242. Eine Kette 243 läuft um die Kettenräder 236 und 242, um die Drillwelle 240 zeitlich richtig zu drehen.



   Am unteren Teil der Drillwelle 240 ist ein Drillhaken 244 befestigt, der auf die Drillwelle 240 beispielsweise mittels einer am unteren Ende der Drillwelle befindlichen Zunge aufgekeilt ist, die in eine im oberen Abschnitt der Nabe des Drillhakens 244 befindliche Nut eingreift. Eine in Axialrichtung sich erstreckende Schraube sichert diesen Haken an der Welle. Die Achse der Drillwelle 240 erstreckt sich im wesentlichen lotrecht und ist zur einen Seite der Ebene der Nadel 210 und des von der Nadel getragenen Drahtes 62 versetzt, wie dies in Fig. 23 dargestellt ist.

   Rechts von jedem Haken, gesehen in Vorwärtsrichtung, befindet sich eine Stange oder Ablenkwelle 246, die an ihrem oberen Ende mit der Welle 240 durch eine Schweissnaht o. dgl. verbunden ist und die in einer Entfernung von der oberen Fläche des Hakens 244 endet, um den Draht zu erfassen, und dessen Drillen zu unterstützen. Die Ablenkwelle hält das lose oder geschnittene Ende des Drahtes und verhütet das Aufwickeln dieses Drahtendes auf der Drillwelle, wenn der Haken den Drillvorgang ausführt.  



   Auf dem Kettenzahnrad 190 ist am Drehpunkt 245 (Fig. 9 und 10) ein Lenker 226 drehbar gelagert, der mit dem Lenker 247 am Drehpunkt 248 drehbar verbunden ist. Der Lenker 246 ist an der Nadelwelle 250 befestigt. Das Kettenrad 190 ist mit der Binde welle 222 über eine Eintourenkupplung 224 zwangsläufig verbunden, die so ausgeführt ist, dass sie der Bindewelle 222 eine einzige Umdrehung erteilt und dann die Bindewelle 222 in einer bestimmten Stellung stillsetzt. Die Nadel 210 ist an dem entgegengesetzten Ende von Welle 250 befestigt und hat einen bogenförmigen Nadelschaft 252 mit einer Scheibe 254, die auf einer fest an der Spitze des Schaftes 210 sitzenden Welle drehbar gelagert ist. Die Drehung des Kettenrades 190 in Linksrichtung, gesehen in Fig. 9, bewegt den Lenker 226, so dass sich   infolge-    dessen die Welle 250 über den Lenker 246 dreht.



  Hierdurch wird die Nadel 210 in der entgegengesetzten Richtung oder Rechtsrichtung gedreht, wobei sich die von der Nadel 210 getragene Scheibe 254 an den Draht 62 anlegt. Dieser Vorgang ist in den Fig. 17 und 25 deutlich dargestellt. Durch das weiter fortgesetzte Drehen der Nadel 210 wird das zusammengedrückte oder zusammengefaltete Ende des Beutels mit einer Drahtlänge des Drahtes 62 umwickelt. Der Draht wird in Rechtsrichtung um das Beutelende gewickelt, bis ein Drahtteil nahe dem von den Greifern oder Klemmen 166, 196 gehaltenen Draht liegt. Zu dieser Zeit wird der Draht durch die Bewegung des Klemmfingers 166 abgeschnitten und um das Beutelende mittels des Drillhakens 244 verdrillt. Darauf kehrt die Nadel 210 auf ihre in Fig. 17f dargestellte Ausgangsstellung oder Ruhestellung zurück.



   Die zum Zuschnüren oder Zubinden von Beuteln dienende Maschine, deren Einzelteile vorstehend ausführlich beschrieben worden sind, arbeitet in folgender Weise:
Der Brotlaib oder das andere einzupackende Erzeugnis wird in den Beutel 40 von Hand oder mittels eines anderen zweckdienlichen Verfahrens eingeschoben, worauf der Beutel auf das linke Ende des Fördertisches 14 gesehen in den Fig. 1 und 3 zwischen den Mitnehmerstangen 26 gelegt wird. Die Führungsschiene 38 wird entsprechend der Länge des Bauteils, gemessen quer zum Fördertisch 14, eingestellt. Das offene Ende des Beutels liegt gegenüber der Führungsschiene 38 und ragt über die Bindekante der Maschine heraus.

 

   Der Beutel 40 wird längs der Fläche des Fördertisches 14 von den Mitnehmerstangen 26 bewegt. Bei der Bewegung der Beutel über den Förderisch 14 wird das offene Ende jedes Beutels in den Schlitz 44 eingeschoben, der von der lotrecht angeordneten Schlitzplatte 44 begrenzt ist. Die nahe der lotrecht angeordneten Platte 42 befindliche umlaufende Bürste 46 unterstützt dieses Einschieben. Die Bürste wird verwendet, um das sich erweiternde offene Ende des Beutels zusammenzufalten und in dem Faltschlitz einzuführen. Die Bürste ist aus der Bewegungsrichtung der Beutel versetzt, so dass die Bürste das Bestre in den Schlitz 44 und die Bewegungen des Kolbens
116 und der Knagge 122 in die Stellungen, in denen das offene Beutelende erfasst und geschlossen wird, sind in der Fig. 13 und 14 dargestellt, die die bei diesem Vorgang ausgeführten Maschinenbewegungen zeigen.



   Sobald das Beutelende durch den zusammenwir kenden Kolben 116 und die Knagge 122 vollständig geschlossen worden ist (Fig.   13f),    ist der Beutel auf dem Fördertisch 14 auf eine Stellung vorgeschoben worden, in der das Gewicht des Beutels einen in der Fläche des Fördertisches 14 angeordneten Schalter 37 betätigt. Dieser Schalter unterbricht die Bewegung der Mitnehmerstangen 26 und leitet den nachstehend beschriebenen Binde- und Schneidzyklus ein.



   Der Schalter 37 (Fig. 3a) schaltet das Solenoid
165 ein, so dass der darin befindliche Hebel oder Kolben 164 betätigt wird. Der Hebel 164 wird nur kurzzeitig betätigt, und zwar wird der Hebel 164 aus der Berührung mit der auf der Kupplung 144 vorhandenen Klinke 160 herausgehoben. Hierdurch wird der Wellenteil 73a mit dem Wellenteil 73b gekuppelt.



  Nachdem die Klinke 160 einen genügend grossen Bogen durchlaufen hat, wird das Solenoid 165 durch ein bekanntes Stromunterbrecherrelais abgeschaltet, das nach einer kurzzeitigen Verzögerung den Stromkreis so lange unterbricht, bis der Schalter 37 ge schaltet wird, so dass der Hebel 164 in seine Ausgangsstellung zurückfallen kann, und der Hebel 164 am Ende eines vollständigen Umlaufes der Klinke 160 wieder an der Klinke 160 anliegt. Die auf dem Wellenteil   1 3b    befestigte Nockenscheibe 148 dreht den auf der Welle 152 befestigten Nockennachlaufhebel 150 in Rechtsrichtung, gesehen von der linksliegenden Seite der Fig. 3a. Der ebenfalls auf der Welle 152 befestigte Hebel 158 dreht sich in der gleichen Richtung und tritt in Eingriff mit der auf der Kupplung 146 vorhandenen Klinke 162.

   Hierdurch werden die Wellenteile 73a und 73c entkuppelt und infolgedessen die Bewegung der Mitnehmerstangen 26 längs des Fördertisches 14 unterbrochen.



   Beim Einkuppeln der Kupplung 144 beginnt die Drehung des Kettenrades 76, wodurch die Bewegung der Antriebskette 80 eingeleitet wird, die das Kettenrad 19 treibt, welches mit der Eintourenkupplung 224 über die bereits beschriebene Vorrichtung gekuppelt ist. Das Kettenrad 190 treibt die Nadel 210 und die Falt- und Bindevorrichtung 52.



   An dieser Stelle liegt der Beutel auf dem Fördertisch 14 auf, wobei das zusammengefaltete Beutelende 50 den in der lotrecht angeordneten Schlitzplatte 42 geformten Schlitz 44 in Querrichtung durchsetzt. Das Ende des Beutels wird in geschlossener Stellung von dem Kolbenkopf 116 und der Knagge 122 gehalten, und zwar so gehalten, dass der Bindedraht zum endgültigen Schliessen des Beutels aufgelegt werden kann, wie Fig. 17 zeigt. Die Fig. 17a zeigt, dass der Draht an der Stelle 300 von den Greifern 166 und 196 gehalten wird. Der Draht 62 verläuft dann nach unten um die Vorderseite des zusammengefalteten Endes von Beutel 40 über das Ende der Nadel 210, dann nach hinten um das Ende des Spannhebels 65 und dann nach unten zur Haspel 58.



   Die mittels der Kette 80 erfolgende Drehung des Kettenrades 190 dreht die Nadelwelle 250 über die Lenker 226 und 246 und daher die Nadel 210 in
Rechtsrichtung. Diese Bewegung zieht den Draht 62 um den Umfang des zusammengefalteten Endes 50 von Beutel 40, bis die Nadel die in Fig. 6 und 17d dargestellte Stellung einnimmt.



   Gleichzeitig mit dem vorstehend beschriebenen Vorgang halten die Drahtklemmen 166 und 186 den Draht in der in Fig. 7, 22a und Fig. 23d dargestellten Stellung und schneiden den Draht auf eine vorherbestimmte Länge. Mittels der bereits beschriebenen Vorrichtung treibt das Leerlaufkettenrad 190 den zwischen den Konsolen 182 und 184 liegenden Exzenter oder die Nockenscheibe 186, so dass sich die Schiene 172   hin- und    herbewegt und die Drahtklemme 166 Schwingbewegungen ausführt. Die Fig. 22a bis 22d, ferner die Fig. 23a bis 23d und die Fig. 24a bis 24g entsprechen ungefähr den verschiedenen Arbeitsstufen, die in den Fig. 17a bis 17f dargestellt sind. Bei der in Fig. 17a dargestellten Stellung des Beutels wird der Draht 62 von der Klemme 166 und der Anschlagplatte 196 zwischen den zusammenwirkenden Bauteilen 194 und der Zunge 200 gehalten, wie Fig. 22a zeigt.

   Wird die Nockenscheibe 186 gedreht und wird der mit der Nockenscheibe verbundene Klemmfinger in Schwingbewegungen gesetzt, dann wird der Draht 62 in die zwischen den Platten 196 und dem Klemmfinger 166 vorhandene Öffnung mittels der Nadel 210 (Fig. 23) eingeschoben, wobei teilweise eine Führung durch einen an der lotrechten Schlitzplatte 42 befestigten Führungsteil 252 (Fig. 11 und 12) erfolgt.



   Der Klemmfinger 166 bewegt sich dann folgemässig zum rechtsliegenden Abschnitt der Anschlagplatte 196 (Fig. 22 und Fig. 23), so dass das Drahtende 204 (Fig. 23c) freigegeben wird und sich in Klemmstellung bei 206 mit dem Draht bewegt. Der Draht bei 206 wird dann durch das Zusammenwirken der Schneidkanten 214 und 216, die an der Anschlagplatte 196 bzw. dem Finger 166 vorhanden sind, durchgetrennt. Der Finger 166 hält das Ende 62 des Drahtes kurzzeitig fest (Fig. 22d), während das untere Drahtende durchgeschnitten und freigegeben wird. Der Finger 166 bleibt dann so lange in der in den Fig. 22e und 23e dargestellten Stellung, bis sich der nächste Beutel in die Bindestellung bewegt. Der Finger 166 schneidet und hält den Draht dann beim anschliessenden Arbeiten entsprechend der in den Fig. 22e bis 22h und den Fig. 23e bis 23g dargestellte Folge.



   Wenn das Ende 306 des Drahtes durchgeschnitten worden ist, wird der Drillhaken 244, der auf dem unteren Ende der Welle 240 befestigt ist und über die bereits beschriebene Vorrichtung gedreht wird über mindestens zwei Drehungen gedreht, wie dies in den   Fig. 23a bis 23g dargestellt ist. Die Drillfläche 312 ist in Fig. 25 zu sehen. Der Bindedraht in einer endgültig gedrillten Form um den Umfang des   zusammen    gefalteten Endes 302 ist bei 314 in Fig. 26 dargestellt.



   Nach Beendigung des Falt- und Bindevorganges fällt die Nadel 210 in ihre Ausgangsstellung zurück (Fig.   171)    wobei der Draht in der Bereitschaftsstellung zur Aufnahme des nächsten Beutels (Fig. 8) ist.



  Da der Wellenteil 73b seine einzige Umdrehung gleichzeitig beendet hat, legt sich Klinke 160 wieder an den Hebel 164, so dass der Wellenteil 73b von dem Wellenteil 73a abgekuppelt wird. Die auf dem Wellenteil 73b befestigte Nockenscheibe 148 beendet ihre Drehung an einer solchen Stelle, dass die Welle 152 über den Nockennachlaufhebel 150 in Rechtsrichtung gedreht wird. Hierdurch löst die Stange 158 oder der Hebel 158 die auf der Kupplung 146 vorhandene Klinke 162, so dass infolgedessen wieder die Drehung des Antriebskettenrades 72 erfolgt.



   Die Mitnehmerstangen 26 werden infolgedessen wieder über den Fördertisch 14 bewegt. Diese Bewegung wird über die Welle 18 auf die Nockenscheibe 128 übertragen, die bei der Drehung den Nockennachlaufhebel 126 abschaltet, so dass die Halteknagge 122 sich nach unten zurückziehen kann (Fig. 21c und   21d),    so dass das gebundene Ende des Beutels ohne Hindernis sich vorbeibewegen kann.



  Bei der in Fig. 27 dargestellten Abänderung wird die untere Klemme 304 freigegeben und kann sich dann bei der Drehung der Nockenscheibe 310 nach unten bewegen. In der zurückgezogenen Stellung liegt die untere Klemme 304 unterhalb der Ebene der Führungsbahn 44, so dass das zusammengebundene Ende des Beutels ohne Behinderung herausgezogen werden kann. Da die obere Klemme 302 oberhalb der Führungsbahn 44 liegt, stört sie nicht die Bewegung des Beutels bei Fertigstellung des Bindevorganges.



   Gleichzeitig schiebt der Nocken 90, der sich in Rechtsrichtung dreht, den Kolben 116 weiter vor, um den zugebundenen Beutel vollständig aus der Bindevorrichtung herauszuführen. Dieser   Ausstosszyklus    wird dadurch bewirkt, dass die Drehung der Nockenscheibe 90 und der Exzenterstange 93 bei Betätigung des Solenoides 165 an einer Stelle unterbrochen wird, die etwas hinter dem Schwerpunkt liegt, so dass beim Wiedereinschalten der Vorschubkupplung 146 eine weitere Drehung der Exzenterstange 93 den Kolben 116 vorwärtsschiebt, um den verschlossenen Beutel auszustossen. Nachdem der Beutel ausgestossen worden ist, drückt eine weitere Drehung der Nockenscheibe 90 den Kolben 116 in seine ursprüngliche Ruhestellung zurück.



   Es ist zwar eine Bindemaschine bevorzugter Ausführung dargestellt und beschrieben, doch ist die Erfindung nicht auf die dargestellte und beschriebene Ausführung begrenzt, die in vielen Beziehungen ge ändert werden kann, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Schliessen und Verschnüren des offenen Endes eines Beutels, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bindedraht über die vom offenen Ende eines sich fortbewegenden Beutels durchlaufene Bahn gelegt, und das offene Ende des Beutels gegen den Bindedraht zusammengerafft wird, und dass der Bindedraht um das zusammengeraffte Ende des Beutels gelegt wird, um das Beutelende zusammenzuziehen, worauf der Bindedraht verdrillt wird, um das zusammengezogene Ende zu verschnüren.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass beim Zusammenraffen des offenen Beutelendes das offene Ende des Beutels in einen Schlitz eingeführt wird und die Kanten des Beutels zusammengezogen werden.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass beim Zusammenraffen des offenen Beutelendes das offene Ende des Beutels mittels Bürsten in einen Schlitz geschoben wird und die Enden des Beutels zusammengezogen werden.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, bei welchem der Beutel längs eines Förderers bewegt wird, um den Beutelschliessvorgang einzuleiten, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Beutels auf dem Förderer zwischen den Verfahrensschritten unterbrochen wird, um das zusammengeraffte Ende mit einer Bindedrahtlänge zu umgeben und den Bindedraht um das zusammengezogene Ende zu verdrillen.
    4. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass anschliessend an das Verdrillen des Bindedrahtes der Beutel längs des Förderers weiter bewegt wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass beim Zusammenraffen des offenen Beutelendes ein mit dem offenen Ende in Berüh- rung liegender Kolben hin- und herbewegt wird.
    6. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass beim Zusammenraffen des offenen Beutelendes eine Knagge gehoben wird, um die eine Seite des offenen Endes aufzunehmen, und ferner ein Kolben hin- und herbewegt wird, der auf der anderen Seite des Beutelendes an diesem Ende anliegt.
    7. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass als Bindedraht ein Draht mit kreisförmigem Querschnitt verwendet wird.
    8. Verfahren nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Bindedraht derart über die Bahn des offenen Beutels gespannt wird, dass das Beutelende zwischen die beiden Drahtenden zu liegen kommt.
    PATENTANSPRUCH II Maschine zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch eine Fördervorrichtung zum Fördern eines gefüllten Beutels mit offenem Ende, Führungsmittel, die benachbart der Fördervorrichtung angeordnet sind, Mittel, um das offene Ende des Beutels in die Führung einzuführen, eine Vorrichtung, die das offene Ende des Beutels in der Führung zu Falten zusammenzieht, und Mittel um einen Bindedraht um das zusammengeraffte Ende des Beutels herumzulegen und den Draht einer Vorrichtung zuzuführen, die eine vorbestimmte Länge des Bindedrahtes abschneidet, die abgeschnittene Länge des Bindedrahtes festklemmt und diesen gleichzeitig verdreht und eng um die Aussenfläche des zusammengezogenen Beutelendes klemmt.
    UNTERANSPRÜCHE 9. Maschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zum Einführen des Endes (50) in die Führung (44) eine umlaufende Bürste (46) dient.
    10. Maschine nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende Bürste (46) nahe der Bewegungsbahn des Beutels auf dem Förderer (14) und unter einem Winkel zu dieser Bewegungsbahn angeordnet ist.
    11. Maschine nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammenraffvorrichtung zwei zusammenwirkende Bauteile (116, 122) hat, von denen der eine Bauteil (116) Hin- und Herbewegung zum anderen nahe den Führungsmitteln (44) angeordneten Bauteil (122) und von diesem anderen Bauteil (132) weg ausführt.
    12. Maschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammenraffvorrichtung eine Knagge (122), die sich an die eine Seite des offenen Endes (50) von Beutel (40) legt, und einen Kolben (116) aufweist, der sich bei seiner Hin- und Herbewegung an die andere Seite des Beutelendes anlegt.
    13. Maschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammenraffvorrichtung eine Knagge (304), die in Anlage an die eine Seite des offenen Endes (50) des Beutels (40) gehoben wird, und einen Kolben (116) aufweist, der sich bei der Hin- und Herbewegung an die andere Seite des Beutels anlegt.
    14. Maschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördervorrichtung einen Schalter (37) aufweist, der in der Fördervorrichtung angeordnet ist und zur Beendigung der Bewegung der Fördervorrichtung von einem auf dem Fördertisch aufliegenden Beutel geschaltet wird.
    15. Maschine nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördervorrichtung einen Fördertisch (14) aufweist, auf dessen Fläche der gefüllte offene Beutel getragen wird, dass eine Beuteltransportvorrichtung (26) den Beutel (40) längs die ; ser Förderfläche (14) bewegt, dass die Antriebsvorrichtung für die Beuteltransportvorrichtung von einer solenoidbetätigten Kupplung (144) betätigt wird, dass der Schalter (37) in dem Fördertisch (14) angeordnet und von einem Beutel, der sich über den Schalter bewegt, geschaltet wird, um auf diese Weise die sole ; noidbetätigte Kupplung (144) einzuschalten und die Bewegung des Förderers stillzusetzen.
    16. Maschine nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Schalten des Schalters (37) auch das Arbeiten der Bindedrahtschneid- und -drill- vorrichtung (52) einleitet.
    17. Maschine nach Unteranspruch 16, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, die die Bewegung der Fördervorrichtung eine bestimmte Zeit nach dem Schalten des Schalters (37) einleitet.
    18. Maschine nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangsgeschwindigkeit der Bürste (46) grösser ist als die Bewegungsgeschwindigkeit der Fördervorrichtung (26).
    19. Maschine nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch zwei für gewöhnlich auf Abstand stehende zusammenwirkende Bauteile (116, 304), die sich aus ihren zugehörenden Anfangsstellungen auf eine am Beutel anliegende Endstellung längs Bahnen bewegen, die im wesentlichen senkrecht zueinander gerichtet sind.
    20. Maschine nach Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Bauteile aus einer drehbar gelagerten Knagge (304), die sich heben und an die eine Seite des offenen Endes (50) des Beutels (40) legen kann, und aus einem Kolben (116) bestehen, der sich bei seiner Hin- und Herbewegung an die andere Seite des offenen Beutelendes anlegt.
    21. Maschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die, während der Bindedraht der Schneid- und Klemmvorrichtung zugeführt wird, dem Bindedraht eine vorbestimmte Spannung auferlegen.
    22. Maschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Bindedraht-, Schneid- und Klemmvorrichtung zwei im Abstand voneinander angeordnete feste Anschläge, eine bewegliche Klemmbacke, die abwechslungsweise mit einem der Anschläge zusammenwirkt, um den Bindedraht festzuklemmen, ein an jedem Anschlage befestigtes Schneidewerkzeug, das mit der Klemmbacke zusammenwirkt und eine vorbestimmte Länge des Bindedrahtes abschneidet, wobei die Drahtzufuhrmittel so angeordnet sind, dass der Bindedraht so zwischen die Anschläge geführt wird, dass er auf der anderen Seite der mit einem der Anschläge zusammenwirkenden Klemmbacke liegt, und Mittel aufweist, welche diese Klemmbacke gegen den zugeführten Draht drücken um den Bindedraht am andern Anschlag festzuklemmen und ihn, nachdem der vorher festgeklemmte Draht losgelassen wurde, mit dem Schneidwerkzeug abzuschneiden.
    23. Maschine nach Unteranspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel angeordnet sind, welche die Klemmbacke periodisch bewegen, und zwar gleichzeitig mit der Bewegung der Drahtzufuhrmittel, um den Bindedraht abzuschneiden, und dass Mittel angeordnet sind, welche gleichzeitig mit der Bewegung der Klemmbacke, die Drahtverdrillvor- richtung betätigen, welche die abgeschnittene Drahtlänge um das zusammengeraffte Beutelende bindet.
    24. Maschine nach Unteranspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrilivorrichtung ein auf einer drehbaren Welle befestigter Haken ist.
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